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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Wissenschaft</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Herat : Eine Kulturstadt im westlichen Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Moderne entspringt oftmals aus einer langen Tradition. Die kulturell bemerkenswerte Stadt Herat der gleichnamigen Provinz ist für die Entwicklung in Afghanistan ein eindrucksvolles Paradigma.  Die Kulturstadt Herat, die lange Zeit für ihre reiche Kultur und Literaturtradition bekannt war, hat sich weiterentwickelt, und verbindet die alte Tradition mit den Vorzügen einer modernen Wissenschaft. Die hiesige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Moderne entspringt oftmals aus einer langen Tradition.</strong> Die kulturell bemerkenswerte <a target="_blank" href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-herat-im-westen-von-afghanistan/" title="Stadt Herat im westlichen Afghanistan">Stadt Herat</a> der gleichnamigen Provinz ist für die Entwicklung in Afghanistan ein eindrucksvolles Paradigma. </p>
<p>Die Kulturstadt Herat, die lange Zeit für ihre reiche Kultur und Literaturtradition bekannt war, hat sich weiterentwickelt, und verbindet die alte Tradition mit den Vorzügen einer modernen Wissenschaft. Die hiesige Universität, die <a target="_blank" href="http://www.heratuniversity.org/index.php/lang.html" title="University of Herat">University of Herat</a>, bietet ihren Studenten, neben den Studienfächern der Computerwissenschaft, der Ingenieurswissenschaft und der Medizin, auch die Fächer Kunst und Literatur an.</p>
<p>Diese Mischung aus Tradition und Moderne durchzieht die Hallen der Universität, ebenso wie sie sich an den Studenten selbst buchstäblich ablesen lässt. So trifft man an der Universität in Herat den  Studenten im Nadelstreifenanzug genau so wie den Kommilitonen im traditionellen Gewand. Sich öffnen, gleichzeitig der Vergangenheit ihren Tribut zollen – so scheint die Devise dieser Kulturstadt im westlichen Afghanistan zu lauten.</p>
<p>Alte Meister, wie der aus Herat stammende Lyriker und Dichter Abdur Rahman Dschami, der neben Linguistik, Logik, Philosophie und Mathematik auch Astronomie studiert hat, gehören noch heute zu den großen Vorbildern der jungen Studenten.</p>
<p>Die drittgrößte Stadt in Afghanistan kann zweifelsohne aus einem reichhaltigen Angebot an talentierten Menschen schöpfen  &#8211; damals wie heute. <strong>Als Universitätsstadt in Afghanistan dürfte Herat auch weiterhin ein Platz für den Wissenshunger und die Entfaltungsfreiheit dienen, um die Tradition der Stadt und des Landes in die Moderne zu überführen.</strong></p>
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		<title>Studium und Wissenschaft in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl Afghanistan nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt ist, ist es ein Trugschluss, anzunehmen, dass das Land am Hindukusch in technologischer wie wissenschaftlicher Hinsicht nichts zu bieten hat. Bestes Beispiel hierfür ist die ACSA (die „Afghan Computer Science Association“), die sich in der Hautstadt Kabul befindet. Eines der Hauptziele der ACSA besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obwohl Afghanistan nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt ist</strong>, ist es ein Trugschluss, anzunehmen, dass das Land am Hindukusch in technologischer wie wissenschaftlicher Hinsicht nichts zu bieten hat. Bestes Beispiel hierfür ist die ACSA (die „<a target="_blank" href="http://www.acsa.org.af/" title="Afghan Computer Science Association">Afghan Computer Science Association</a>“), die sich in der Hautstadt Kabul befindet.</p>
<p>Eines der Hauptziele der ACSA besteht darin, Software Applikationen in den offiziellen Sprachen des Landes Paschtu und Dari zu entwickeln, um sie so einem Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/internet-cafe-kabul.jpg" alt="Internet Café in Kabul, Afghanistan" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Internetcafé in der Afghanischen Hauptstadt Kabul</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Die Nutzung dieser Computer-Tools für die breite Masse ist angesichts des geringen Bildungsstandes, aber auch aufgrund der beschränkten Möglichkeiten zur Nutzung des Internets, noch weitgehend Zukunftsmusik. Immerhin wurde im April 2002 das erste Internetcafé eröffnet.</p>
<p>Nur wenige Menschen wissen hierzulande zudem, dass die größte Stadt Afghanistans gleichzeitig eine Universitätsstadt ist. Auch wenn Universität infolge des Krieges vollständig zerstört wurde, so blieb das geistige Potential der Menschen erhalten. Und so bietet die neue „American University of Afghanistan“ jungen Menschen die Möglichkeit, sich die Expertise über Informationstechnologien und Wirtschaft anzueignen, die sie international konkurrenzfähig macht.</p>
<p><strong>Sowohl die „Afghan Computer Science Association“ als auch die Studenten des Landes sind eindrucksvolle Beweise dafür, dass Talent, Intelligenz und Bildung Güter sind, die Afghanistan in den nächsten Jahren fit für eine bessere Zukunft machen könnten.</strong></p>
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