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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Winter</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Erdbeben in Afghanistan: Was kann man tun?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Truppen für Afghanistan&#8221; &#8211; kaum eine Aussage ist häufiger zu vernehmen, wenn es um den Wiederaufbau in Land am Hindukusch geht. Was aber tut die internationale Gemeinschaft, um das Leben der Zivilbevölkerung nachhaltig zu verbessern? Um sich dieser Frage zu stellen, muss Sicherheit selbstverständlich ins Zentrum gestellt werden. Dennoch sind auch anderen Faktoren entscheidend, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Truppen für Afghanistan&#8221; &#8211; kaum eine Aussage ist häufiger zu vernehmen, wenn es um den Wiederaufbau in Land am Hindukusch geht. Was aber tut die internationale Gemeinschaft, um das Leben der Zivilbevölkerung nachhaltig zu verbessern? Um sich dieser Frage zu stellen, muss Sicherheit selbstverständlich ins Zentrum gestellt werden. Dennoch sind auch anderen Faktoren entscheidend, die nicht übersehen werden dürfen.  </p>
<p>So macht etwa die Natur dem Wiederaufbau immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Während die Bevölkerung unter den extremen Temperaturschwankungen leidet (insbesondere unter der Kälte im Winter), führen Naturkatastrophen immer wieder zu zerstörten Häusern, und leider auch Toten. Wie jüngst bei einem Erdbeben in Afghanistan, dem offenbar <a title="Erdbeben in Afghanistan" href="http://www.die-newsblogger.de/erdbeben-afghanistan-zahl-der-todesopfer-steigt-auf-40-714832" target="_blank">40 Menschen zum Opfer fielen</a>.</p>
<h3><strong>Erdbebenprävention in Afghanistan</strong></h3>
<p>Hier stellt sich zum einen die Frage, inwieweit die Zahl der Opfer durch erhöhte Bedingungen an die Statik der Häuser (insbesondere bei Neubauten) niedrig gehalten werden kann, aber auch, was eine geeignete <a title="Erdbebenprävention in Afghanistan" href="http://www.iep-ev.de/projekte-afghanistan.html" target="_blank">Erdbebenprävention in Afghanistan</a> leisten kann.</p>
<p>Unter einer <strong>Erdbebenprävention</strong> ist selbstverständlich nicht zu verstehen, dass das Erdbeben verhindert wird. Frühwarnsysteme, wie sie etwa im Haus der Welthungerhilfe in Afghanistan eingesetzt werden, könnten auch die Bevölkerung rechtzeitig warnen. Auf diese Weise ließen sich Privathäuser und öffentliche Einrichtungen rechtzeitig evakuieren, um so die Auswirkungen von Erdbeben in Afghanistan wenigstens für Leib und Leben so gering wie nur möglich zu halten.</p>
<p>Die Zahl der Opfer bei einem Erdbeben in Afghanistan lässt sich auf diese Weise also sicherlich minimieren, auch wenn bei einem solchen Naturereignis leider immer wieder Tote (auch in höherer Zahl) zu erwarten sind. Für jeden Menschen, der durch ein solches Erdbebenvorwarnsystem gerettet wird, hat sich die Maßnahme jedoch gelohnt.</p>
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		<title>Deckmantel Afghanistan – Projekt gegen Kälte und Armut</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 08:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist Januar. Auch in Deutschland ist es bitterkalt und die Straßen sind mit einer weißen Pracht bedeckt. Neben dem Ärger, der bei vielen Bundesbürgen aus verkehrstechnischer Sicht obsiegt, können wir es uns leisten, auch die Schönheiten dieser Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. Den Menschen in Afghanistan fällt dies angesichts der dort herrschenden Bedingungen häufig deutlich schwerer - das Deckenprojekt von ADRA soll Abhilfe verschaffen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist Januar. Auch in Deutschland ist es bitterkalt und die Straßen sind mit einer weißen Pracht bedeckt.</strong> Neben dem Ärger, der bei vielen Bundesbürgen aus verkehrstechnischer Sicht obsiegt, können wir es uns leisten, auch die Schönheiten dieser Jahreszeit in vollen Zügen zu genießen. Den Menschen in Afghanistan fällt dies angesichts der dort herrschenden Bedingungen häufig deutlich schwerer &#8211; das Deckenprojekt von ADRA soll Abhilfe verschaffen.</p>
<h3>Hilfsprojekt gegen die Kälte in Afghanistan</h3>
<p><img class="size-full wp-image-397" title="Deckenprojekt von ADRA für Menschen in Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/decken_solidaritaet-in-afghanistan.jpg" alt="Deckenprojekt von ADRA für Menschen in Afghanistan" width="605" height="200" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Decken werden an Flüchtlinge und Hilfsbedürftige verteilt</span><span class="ImageTextC">© Fritz Neuberg</span></div></p>
<p>Die Idee hinter diesem Projekt, das von ADRA Deutschland für Afghanistan ins Leben gerufen wurde, ist denkbar einfach: Hilfe ist besonders dann wirkungsvoll, wenn sie als Selbsthilfe begriffen werden kann. Und genau nach diesem Prinzip funktioniert es auch hier; gerade in dieser kalten Jahreszeit dürfen sich Flüchtlinge und Vertriebene in ganz Afghanistan über die Arbeit vieler Frauen in Kabul freuen. Ihr Anteil an diesem Projekt macht in der Tat den Löwenanteil aus &#8211; schließlich nähen diese Damen, was das Zeug hält.</p>
<h3>Das ADRA Deckenprojekt &#8211; Decken für Afghanistan</h3>
<p>Die Steppdecken, die aus dieser Arbeit hervorgehen, werden nicht etwa in andere Länder exportiert, um dort als Billigware verscherbelt zu werden; vielmehr dienen sie dem Zweck, Hilfsbedürftigen zugute zu kommen, um ihnen so den harten Winter zu erleichtern.</p>
<div class="mceTemp">
<div class="mceTemp"><img class="size-full wp-image-398" title="Frauen in Kabul nähen Decken für Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/decken_afghanistan01.jpg" alt="Frauen in Kabul nähen Decken für Afghanistan" width="605" height="250" /></div>
<div class="mceTemp"><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Decken werden von Frauen in Kabul genäht</span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek</span></div></div>
</div>
<p>Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen &#8211; das Konzept von ADRA, das hinter dem Deckenprojekt geht, scheint aufzugehen. Weit über 40.000 Decken wurden auf diese Weise bereits an den Mann, die Frau und viele hilfsbedürftige Kinder gebracht. Gleichzeitig bietet die Hilfsorganisation den Frauen aus Kabul so die Möglichkeit, zu arbeiten und sich so etwas Geld hinzu verdienen zu können.</p>
<p>Auch im Jahre 2009 wird das Deckenprojekt in Afghanistan fortgeführt. Um diesen guten Weg, den Weg zur Selbsthilfe, auch Zukunft weitergehen zu können, freut sich die Hilfsorganisation ADRA natürlich immer über <a title="Spenden für ADRA" href="http://www.adra.de/spenden.html" target="_blank">Spenden</a>. <strong>Wir freuen uns auf eine weiterhin angenehme Arbeit, um zusammen mit den Menschen in Afghanistan auch im neuen Jahr viel zu erreichen.</strong></p>
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		<title>Ein frohes neues Jahr – auch in Afghanistan?</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 17:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbstverständlich wünschen wir den Menschen in Afghanistan alles Gutes für das Jahr 2009 – auch wenn es dort streng genommen, zumindest nach dem Bahai-Kalender, noch gar nicht begonnen hat. Neben den Kurden, und Ländern wie Usbekistan, Kirgisistan oder Turkmenistan feiert das auch das Land am Hindukusch den Jahreswechsel erst am 21. März. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverständlich wünschen wir den Menschen in Afghanistan alles Gutes für das Jahr 2009 – auch wenn es dort streng genommen, zumindest nach dem Bahai-Kalender, noch gar nicht begonnen hat. Neben den Kurden, und Ländern wie Usbekistan, Kirgisistan oder Turkmenistan feiert das auch das Land am Hindukusch den Jahreswechsel erst am 21. März.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-374" title="Frohes neues Jahr - auch in Afghanistan?" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/frohes-neues-jahr-in-afghanistan.jpg" alt="Frohes neues Jahr - auch in Afghanistan?" width="605" height="200" /></p>
<h2>Kalendersysteme in Afghanistan</h2>
<p>Dass wir nicht alle gleichzeitig in das neue Jahr starten, ist allgemein bekannt; in China beträgt die Zeitverschiebung beispielsweise sieben Stunden. In Afghanistan würde das neue Jahr etwa ein Stunde später beginnen, wenn das Jahr dem Kalendersystem unterliegen würde, wie es beispielsweise auch in Deutschland gilt.</p>
<p>Während bei uns, ebenso wie in den meisten Teilen der Welt, der gregorianische Kalander gilt, folgt Afghanistan dem Bahai-Kalender; hierbei handelt es sich um einen Sonnenkalender, der  &#8211; anstelle von 12 Monaten – in 19 Monate eingeteilt ist. Feiertage werden in Afghanistan nach dem Dschalāli-Kalender gefeiert, auch iranischer Kalender genannt,  während der Vielvölkerstaat an der Schnittstelle von Zentralasien und Südasien bei religiösen Feierlichkeiten nach dem islamischen Mondkalender geht.</p>
<h3>Ein Feuerwerk in Afghanistan?</h3>
<p>Wie aber feiern die Menschen in Afghanistan den Umbruch eines Jahres? Traditionell wird das islamische Neujahr  mit einem Fest gewürdigt, dass jedoch – anders als etwa in Deutschland – nicht mit einem Feuerwerk beginnt. Die Geschäfte bleiben an diesem Festtag weitgehend geschlossen, die Stimmung ist auch auf den Straßen zu spüren, und kann sich dort schon mal in einem ambitionierten Hup-Konzert entladen.</p>
<p>In diesem Sinne feiert Afghanistan den Jahreswechsel durchaus ähnlich, vielleicht mit etwas mehr Besonnenheit. Ein wesentlicher Unterschied besteht sicherlich in dem Zeitpunkt, der laut Bahai-Kalender auf den 21. März fällt. <strong>Dennoch wünscht ADRA den Menschen sowohl in Deutschland, als auch in Afghanistan ein frohes neues Jahr &#8212; auch wenn dies, wenigstens zum Teil, noch etwas verfrüht sein mag</strong>.</p>
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		<title>Weihnachten in Afghanistan &#8211; Wir machen Pause!</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Dec 2008 08:00:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir wünschen unseren Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ab dem 5. Januar melden wir uns wieder zurück, mit hoffentlich für Sie interessanten und informativen Artikeln von einem anderen, positiven Afghanistan. Welche Rolle Weihnachten in Afghanistan spielt, lesen Sie in diesem Artikel...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-365" title="Weihnachten in Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/12/weihnachten-in-afghanistan_01.jpg" alt="" width="605" height="250" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Wir wünschen Ihnen frohe Festtage!</span><span class="ImageTextC">© Fritz Neuberg</span></div></p>
<p>     </p>
<h3>Weihnachten in  Afghanistan – wie wird es gefeiert, wenn es gefeiert wird?</h3>
<p>Kaum jemand in Deutschland kann sich auch nur annähernd vorstellen, wie sich die Menschen in Afghanistan auf die besinnliche Zeit vorbereiten. Vermutlich werden sich die meisten von uns darüber einig sein, dass Weihnachten eher eine geringfügige Rolle spielen wird. Denn obwohl es mit 0,1 Prozent der Bevölkerung zumindest einen geringen Teil an Christen in Afghanistan gibt, ist der Islam doch die vorherrschende Religion.</p>
<p>Die Relevanz des christlichen Fests in Afghanistan ist demnach bereits statistisch eher als gering einzuschätzen. Dort wo es gefeiert wird, muss man sich von hiesigen Brauchtümern verabschieden; einen Weihnachtsbaum dürfte man unter den christlichen Einheimischen ebenso wenig finden wie Rentiere im Garten. Vielmehr ist es ein Fest, das im Stillen gefeiert und in der Öffentlichkeit kaum stattfindet.</p>
<p>  </p>
<h3>Die Rolle von Jesus im Islam</h3>
<p>Kaum einer weiß jedoch, dass Jesus im Koran eine wichtige Rolle spielt - &#8221;er gilt im Koran als echter Nachkomme Ibrahims (Abrahams) und zugleich als sündloser Mensch mit außergewöhnlichem Charakter und besonderen Fähigkeiten.&#8221; (Wikipedia).</p>
<p>Die Geburt Jesu Christi durch die Jungfrau Maria wird in der Religion der Muslime sehr ausführlich geschildert; die Jungfrau Maria wird demnach auch im Islam verehrt. Die Distanz zwischen dem Christentum und dem Islam ist dementsprechend deutlich geringer als vielleicht erwartet.</p>
<p>Auch wenn Weihnachten selbst von den Muslimen nicht gefeiert wird, so ist sich die islamische Bevölkerung in Afghanistan seiner Bedeutung sicher bewusst. Daher erscheint es wenig abwegig, das Fest der Christen als eine Chance zu begreifen, den christlichen Teil der Welt mit den Menschen in Afghanistan näher zusammen zu bringen. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-364" title="Weihnachten in Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/12/weihnachten-in-afghanistan_02.jpg" alt="" width="605" height="400" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Hier haben die ADRA-Mitarbeiter im Büro in Kabul Weihnachten gefeiert.</span><span class="ImageTextC">© Fritz Neuberg</span></div></p>
<p><strong>In diesem Sinne wünschen wir unseren Lesern eine besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ab dem 5. Januar melden wir uns wieder zurück, mit hoffentlich für Sie interessanten und informativen Artikeln von einem anderen, positiven Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Miriam sorgt für ein ganzes Dorf in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Meissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hier im Dorf Istalis nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul mussten die Menschen in jüngster Zeit im Winter nicht nur mit der Kälte kämpfen, sie hatten oft auch tagelang nichts zu essen. Vor dem Rückzug aus dieser Gegend brannten die Taliban mehrere Dörfer nieder, verschleppten junge Männer und nahmen alles mit, was ihnen brauchbar schien. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier im Dorf Istalis nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul mussten die Menschen in jüngster Zeit im Winter nicht nur mit der Kälte kämpfen</strong>, sie hatten oft auch tagelang nichts zu essen.</p>
<p>Vor dem Rückzug aus dieser Gegend brannten die Taliban mehrere Dörfer nieder, verschleppten junge Männer und nahmen alles mit, was ihnen brauchbar schien. Viele Familien flüchteten, weil sie in den Ruinen nicht mehr leben konnten und ihnen die Mittel fehlten, die Häuser wieder aufzubauen. Ihr Schicksal erregte sogar in der Hauptstadt Aufmerksamkeit, die selbst schwer vom Krieg gezeichnet war.</p>
<p><strong>Einer, der davon hörte, ließ es nicht bei Mitgefühl bewenden. Er beschloss sofort zu helfen. Dr. Peter Jaggi und seine Frau Verena waren gerade für die </strong><a target="_blank" href="http://www.adra.de" title="Hilfsorganisation ADRA"><strong>Hilfsorganisation ADRA</strong></a><strong> nach Afghanistan gekommen.</strong> Wie man Menschen selbst in aussichtslos scheinenden Situationen wieder Hoffnung macht, hatten sie vorher für ADRA drei Jahre lang in den armseligen Bergdörfern in Nepal am Himalaja und zwischen den Bambushütten von Malawi im subtropischen Afrika gezeigt.</p>
<p>ADRA und seine Mitarbeiter helfen den Menschen in mehr als 120 Ländern. In Afghanistan hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Provinz Bamiyan mit dem Einsatz mobiler Sanitätsteams verhindert, dass sich Tuberkulose, eine tückische Infektionskrankheit der Atemwege, ausbreiten konnte. In der Provinz Djuzdjan bohrten sie mit den Bauern achtzig neue Brunnen und richteten die Handpumpen dafür ein.</p>
<p>Verena Jaggi hatte Waisenkindern mit Teddybären von Spendern aus den USA und aus Europa zum ersten Mal in deren Leben ein Spielzeug verschaffen können. Jetzt gelang es dem Ehepaar Jaggi über ADRA und unterstützt von anderen Spendern, unbürokratisch mehrere Lkws mit Zeltplanen, Decken und Säcken mit Mehl zu den verzweifelten Menschen in die zerstörten Dörfer zu bringen.</p>
<p>Die Hilfe wurde erst mit ungläubigem Staunen, dann mit lautem Jubel und Händeklatschen empfangen. Idee der Unterstützung für die Ärmsten der Armen ist aber nicht nur, einmalig Linderung zu verschaffen,sondern gleichzeitig dafür zu sorgen, dass durch Hilfe zur Selbsthilfe langfristig das Auskommen gesichert wird.</p>
<p>Für das Dorf Istalis und die umliegenden Dörfer heißt das Rezept: Die Frauen werden von der Hilfsorganisation kostenlos mit Material versorgt und lernen, wie man wärmende Decken macht. Die Decken werden dann an andere Bedürftige verschenkt. Die Hilfsorganisation zahlt den Frauen einen bescheidenen Arbeitslohn, der den Familien genügt, um wieder die Tätigkeit aufzunehmen, von der sie früher lebten.</p>
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<p>  <br />
Istalis und Umgebung war früher bis nach Kabul für seine Töpferei bekannt. <strong>Miriam, die Bäckerin, ist für den Neuanfang im Dorf besonders wichtig. Sie ist eine strahlende junge Frau mit besonders feinen Gesichtszügen.</strong> Als ich ihr das erste Mal begegnete, konnte ich kaum glauben, dass sie schon sechs Kinder hat und täglich acht Stunden lang in einem kleinen, verqualmten Lehmhaus sitzt und Teig knetet. Von ihrem Brot, das sie mich probieren lässt und das ganz sicher das beste ist, das ich in ganz Afghanistan gegessen habe, werden heute 500 Menschen satt. Sie verkauft es sehr billig, aber doch so, dass sie neues Mehl kaufen kann und ein bisschen daran verdient.</p>
<p><strong>Dieser Artikel entstammt dem Buch &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch von Ursula Meissner">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>&#8221; von Fotojournalistin Ursula Meissner. Sie können dieses Buch bei ADRA bequem <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" title="Afghanistan Buch bestellen">online bestellen</a> und unterstützen damit die Herstellung und Verteilung einer Decke in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Stadtportrait: Dschalalabad, Hauptstadt der Provinz Nangarhar</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 05:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dschalalabad ist die Hauptstadt der Provinz Nangarhar in Afghanistan, etwa 150 Kilometer östlich von Kabul am Fluss Kabul gelegen nahe dem Khyber-Pass. Mit 2003 gezählten 97.900 Einwohnern ist Dschalalabad eine der größten Städte im Land. Auch Dschalalabad verfügt über einen Flugplatz, der fünf Kilometer südöstlich liegt. Die Stadt wurde 1570 durch den indischen Großmogul Akbar gegründet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dschalalabad ist die Hauptstadt der Provinz Nangarhar in Afghanistan</strong>, etwa 150 Kilometer östlich von Kabul am Fluss Kabul gelegen nahe dem Khyber-Pass. Mit 2003 gezählten 97.900 Einwohnern ist <strong>Dschalalabad</strong> eine der größten Städte im Land. Auch <strong>Dschalalabad</strong> verfügt über einen Flugplatz, der fünf Kilometer südöstlich liegt. Die Stadt wurde 1570 durch den indischen Großmogul Akbar gegründet.</p>
<p><iframe height="300" scrolling="no" width="605" frameBorder="0" src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Dschalalabad%20-%20150%20Km%20%F6stlich%20von%20Kabul&amp;address=Kabul%2C%20Afghanistan&amp;width=605&amp;height=300&amp;maptype=hybrid&amp;zoom=7&amp;hl=de&amp;la=40&amp;t=1221233965" marginHeight="0" marginWidth="0"></iframe></p>
<p>Früher war <strong>Dschalalabad </strong>die Winterresidenz des Emirs von Afghanistan sowie Garnisonsstadt und ein wichtiger Handelsplatz. Heute werden in Afghanistan wieder Schulen gebaut und so auch in der Stadt <strong>Dschalalabad</strong>.</p>
<p><strong>&#8220;Die Tinte der Schüler ist heiliger als das Blut der Märtyrer&#8221;</strong> steht über den Eingängen der Schulen, die von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Er%C3%B6s" title="Reinhard Erös Schulen Afghanistan">Reinhard Erös</a> in Ostafghanistan erschaffen werden. Der Vergleich, eine Beleidigung? Eher wohl nicht, denn der Satz stammt vom Propheten selbst. Nach einer Schlacht soll Mohammed gesagt haben, die Zeit der Kämpfe sei nun vorbei. Jetzt käme die Zeit der Schüler. Deren Tinte sei heiliger als das Blut der Märtyrer.</p>
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		<title>Familie Fatami näht für den Lebensunterhalt</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 09:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Decken]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen haben wir von einem Projekt berichtet, das Menschen in Afghanistan auf dreifache Weise zu Gute kommt. Jahr für Jahr wird dieses Projekt wiederholt. Mit Rohstoffen vom regionalen Markt werden von bedürftigen Frauen Decken genäht, die im Winter an die arme Landbevölkerung in Afghanistan verteilt werden.   Familie Fatami ist auf das Nähen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen haben wir <a href="http://afghanistan.adra.de/die-lage-der-frauen-in-afghanistan/" title="Die Lage der Frauen in Afghanistan">von einem Projekt berichtet</a>, das Menschen in Afghanistan auf dreifache Weise zu Gute kommt. Jahr für Jahr wird dieses Projekt wiederholt. Mit Rohstoffen vom regionalen Markt werden von bedürftigen Frauen Decken genäht, die im Winter an die arme Landbevölkerung in Afghanistan verteilt werden.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/decken_afghanistan02.jpg" alt="Familie Fatami ist auf das Nähen von Steppdecken für ihren Lebensunterhalt angewiesen." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Familie Fatami ist auf das Nähen von Steppdecken für ihren Lebensunterhalt angewiesen. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Bei unserem Besuch treffen wir Familie Fatami. Der Ehemann ist im Krieg durch Raketen schwer verletzt worden. Es fehlt ein Stück der Schädeldecke, seine linke Hand ist völlig gelähmt. Er kann keiner Arbeit mehr nachgehen. Das Ehepaar hat vier Mädchen. Die Mutter ist Teil des Programms, das vor fünf Jahren von ADRA ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>Eine Frau kann bis zu drei Decken täglich produzieren. Gemeinsam mit ihren heranwachsenden Töchtern produziert Familie Fatami vier Decken am Tag. Mit diesen Einnahmen haben sie eine sehr gute Überlebenschance.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/decken_afghanistan01.jpg" alt="Ursula Meissner lässt sich erklären, wie die Decken genäht werden." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner lässt sich erklären, wie die Decken genäht werden. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Insgesamt erhielten rund 300 Frauen wie die Mutter der Familie Fatami eine Ausbildung im Nähen dieser Decken. Außerdem lernten sie Lesen, Schreiben und Rechnen. Seit Beginn des Projekts erhalten sie jedes Jahr den Auftrag von ADRA, zwischen 14.000 – 20.000 solcher &#8220;Quilts&#8221; (Steppdecken) zu nähen. Diese werden dann an Menschen in den entlegenen Bergregionen verteilt. Sie spenden über den Winter Wärme und tragen somit zum Überleben bei.</p>
<p>Vinod Nelson, der Leiter von ADRA Afghanistan, würde diese Arbeit gerne zu einem Ganzjahresprogramm erweitern und nicht nur Aufträge erteilen, wenn ein weiteres Projekt ansteht, das vom Auswärtigen Amt mitfinanziert wird. Schließlich sind Menschen wie die Familie Fatami das ganze Jahr über auf diesen Lebensunterhalt angewiesen.</p>
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		<title>Ein Engel in der kalten Nacht</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Mar 2008 11:57:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Farzin Karim ist eine junge Lehrerin in der Provinz Jawzja im Norden Afghanistans. Eines Abends macht sich Farzin auf den Weg ins Nachbardorf, um ihre Mutter zu besuchen. Die Kinder hat sie bereits ins Bett gebracht. Sie ist froh, die beiden in den warmen Betten zu wissen. Trotz mehrerer Schichten Kleidung spürt sie die bittere Kälte. Dieser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Farzin Karim ist eine junge Lehrerin in der Provinz Jawzja im Norden Afghanistans. </strong>Eines Abends macht sich Farzin auf den Weg ins Nachbardorf, um ihre Mutter zu besuchen. Die Kinder hat sie bereits ins Bett gebracht. Sie ist froh, die beiden in den warmen Betten zu wissen. Trotz mehrerer Schichten Kleidung spürt sie die bittere Kälte. Dieser Winter in Afghanistan ist deutlich kälter als sonst. Auch die Gebiete, die davon sonst nicht so stark betroffen sind, bekommen die Ausmaße der starken Kälte zu spüren. Temperaturen um 20 Grad minus haben viele Dorfbewohner überrascht.  </p>
<p>Als Farzin über den harten Winter nachdenkt, läuft sie plötzlich in einen Nachbarn hinein. Sie unterhalten sich kurz miteinander. Er erzählt von einer anderen Familie, die unter den kalten Temperaturen besonders zu leiden hat und der es sehr schlecht geht. Farzin hat in der Zeitung gelesen, dass schon mehr als 500 Menschen an der eisigen Kälte gestorben sind. Auch große Viehherden sind den Temperaturen zum Opfer gefallen. Als sie vom Leid der Nachbarn erfährt, ändert sie spontan ihre Entscheidung, die Mutter zu besuchen und macht sich auf den Weg zum Haus der armen Familie.</p>
<p>Was sie dort sieht, rührt sie zu Tränen. Auf dem kalten Boden sitzt eine hochschwangere Frau, umgeben von ihren drei kleinen Kindern. Alle vier tragen zu wenig Kleidung, als dass diese sie vor den Temperaturen hätte schützen können. Die Kinder kuscheln sich aneinander, um sich gegenseitig zu wärmen. Die Frau reagiert kaum noch auf Farins Fragen. Die Kälte und der Hunger haben sie zu sehr geschwächt.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/farzin-karim-mitte.jpg" alt="Die Familie von Adila und Qudratullah" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Familie von Adila und Qudratullah. Die Finger des Jungen sind vor Kälte geschwollen.</span><span class="ImageTextC">© ADRA Deutschland</span></div>Sofort macht sich Farzin auf den Heimweg, um kurz darauf mit Lebensmitteln, warmer Kleidung und etwas Holz zurückzukehren. Dank der Hilfe anderer Nachbarn hat sie alles schnell zusammen und kann der Familie an diesem Abend direkt helfen. Am warmen Feuer kommt wieder Farbe in die Wangen der schwangeren Adila. Sie ist Farzin von ganzem Herzen dankbar: <em>&#8220;Du bist ein Engel! Wenn Du nicht gewesen wärst, hätten wir diese Nacht nicht überlebt.&#8221;</em> Sie erzählt, dass ihr Mann Qudratullah weit reisen musste, um Arbeit zu finden. Nun versperren ihm Schneemassen den Weg nach Hause.</p>
<p>Später erzählt Farzin ihrem Mann von den Ereignissen. Er arbeitet für ADRA Afghanistan und setzt sich am nächsten Tag mit dem Büro vor Ort in Verbindung. ADRA ist in der Lage, die arme Familie mit einem Monatsvorrat an Essen, Holz und Kerosin zum Heizen zu versorgen. Als Ehemann Qudratullah nach einer Woche zu Hause eintrifft, ist er voller Dankbarkeit gegenüber ADRA und Farzin Karim: <em>&#8220;Wenn ihr nicht gewesen wärt, hätte ich meine Frau und Kinder wohl nicht mehr lebend gesehen!&#8221;</em> Heute kann er sich über seinen jüngsten Sohn freuen, den Adila gesund zur Welt gebracht hat.</p>
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		<title>Die Lage der Frauen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Sat, 08 Mar 2008 07:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Decken]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<description><![CDATA[Auch nach dem Ende der Schreckensherrschaft durch die Taliban werden Frauen in Afghanistan stark unterdrückt. Ist eine Frau nicht verheiratet oder stirbt ihr Mann, gibt es für sie keine staatliche Absicherung. Hat sie keine familiäre Unterstützung, bleibt ihr nur das Schicksal als Tagelöhnerin. ADRA bietet Frauen in Afghanistan eine Perspektive und verbessert ihre soziale Stellung. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auch nach dem Ende der Schreckensherrschaft durch die Taliban werden Frauen in Afghanistan stark unterdrückt.</strong> Ist eine Frau nicht verheiratet oder stirbt ihr Mann, gibt es für sie keine staatliche Absicherung. Hat sie keine familiäre Unterstützung, bleibt ihr nur das Schicksal als Tagelöhnerin. ADRA bietet Frauen in Afghanistan eine Perspektive und verbessert ihre soziale Stellung.</p>
<p>Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März 2008 informiert eine Sonderausgabe des ADRA DIREKT über die Situation der Frauen in Afghanistan. Verschiedene Projekte von ADRA helfen den Menschen, ihre Lage zu verbessern.</p>
<p>
<p id="embedded_flash" style="text-align: center;"><a href="http://www.scribd.com">Scribd</a></p>
<script type="text/javascript">iPaper("2327505", '"key-21wtyyvpgufhu5xeqvm7"', "550", "600");</script>
</p>
<p><strong></p>
<h2>Dreifache Hilfe, die ankommt</h2>
<p><strong>Eines dieser Projekte stellt die Sonderausgabe des ADRA DIREKT im Detail vor. Es kommt den Menschen auf dreifache Weise zu Gute und unterstützt vor allem die bedürftigen Frauen in Afghanistan.</strong></p>
<p></strong></p>
<h2>Decken für den Winter</h2>
<p>Nicht nur der Krieg und seine Folgen setzen den Menschen in Afghanistan schwer zu, auch die extremen klimatischen Bedingungen sind eine Bedrohung für die Bevölkerung. Viele haben nicht die nötigen<br />
Mittel, um sich ausreichend auf den Winter vorzubereiten. Bei eisigen Temperaturen von bis zu -30° C frieren die Menschen und haben nicht genügend Vorräte, um sich ausreichend zu ernähren.</p>
<p>Ein Projekt von ADRA besteht darin, die bedürftigsten Menschen im Norden des Landes für den Winter zu rüsten. Seit 2002 erhalten vor allem Flüchtlinge und die verarmte Landbevölkerung warme Decken, Planen und Schuhe. Regelmäßig wird das Projekt jedes Jahr weiter verlängert. Die Rohstoffe kommen vom heimischen Markt und unterstützen damit gleichzeitig die lokale Wirtschaft.</p>
<h2>263 Frauen nähen für nachhaltige Hilfe</h2>
<p><div id="HighlightBox" class="HbRight clearfix"><div id="HbTop"><span class="HbHl">Dreifache Hilfe</span></div><div id="HbBtm"><em>- Rohstoffe vom lokalen Markt<br />
- Herstellung durch arme Witwen<br />
- Schutz gegen die Kälte</em></div></div>ADRA hatte außerdem die Idee, die Decken von der mittellosen Bevölkerungsschicht im Land herstellen zu lassen, um einen noch größeren Kreis von Bedürftigen zu erreichen. Die Arbeit verhilft vielen Witwen und mittellosen Familien zu einem Einkommen, wodurch sie sich besser auf den Winter vorbereiten können.</p>
<p>Für das Projekt wurden 263 Personen in der Umgebung von Kabul angestellt, um Tausende von Decken zu nähen. Der größte Teil der Frauen ist durch eine Umfrage im Jahr 2002 ermittelt worden und hat seither in ähnlichen Projekten gearbeitet. Die Frauen wurden durch ARDA auswählt und gehören zur Gruppe derer, die sehr wenig oder überhaupt kein Einkommen haben.</p>
<p>Der Nähvorgang und das Zusammenhalten des Stoffes mit der Baumwollfüllung wurde den Frauen vorab erklärt, um einen gleichbleibenden Qualitätsstandard der Decken zu erzielen. ADRA hat diesen Prozess von der Übergabe des Rohmaterials bis zur fertigen Decke kontinuierlich begleitet.</p>
<p><strong>Die verteilten Hilfsgüter garantieren den begünstigten Familien einen besseren Schutz gegen die Kälte: Plastikfolien dienen als „zweites Fenster“ im Haus und tragen maßgeblich zur Isolation bei. Gefütterte Schuhe halten die Füße warm, so dass niemand mehr barfuß auf dem gefrorenen Boden gehen muss und die Decken wärmen des Nachts ihre Körper.</strong></p>
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