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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Wiederaufbau</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider müssen wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider müssen wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		<title>Global Peace Index 2009 &#8211; Afghanistan rutscht weiter ab</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/global-peace-index-2009-afghanistan-rutscht-weiter-ab/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 06:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt einen sehr, sehr starken Zusammenhang zwischen Frieden und Wohlstand. Frieden ist ein führender Indikator für wirtschaftlichen Wohlstand.&#8221; Diese Worte stammen von Steve Killelea, dem Initiator des &#8220;Global Peace Index&#8220;. Seit 2007 wird dieser Index jährlich in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin &#8220;Economist&#8221; erhoben.
Was sich bereits anhand Killeleas Zitat erahnen lässt, belegt der Global Peace [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Es gibt einen sehr, sehr starken Zusammenhang zwischen Frieden und Wohlstand. Frieden ist ein führender Indikator für wirtschaftlichen Wohlstand.&#8221;</em> Diese Worte stammen von Steve Killelea, dem Initiator des &#8220;<a title="Global Peace Index" href="http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/715789/Neuseeland-ist-das-friedlichste-Land-der-Welt.html" target="_blank">Global Peace Index</a>&#8220;. Seit 2007 wird dieser Index jährlich in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin &#8220;Economist&#8221; erhoben.</p>
<p>Was sich bereits anhand Killeleas Zitat erahnen lässt, belegt der <strong>Global Peace Index 2009</strong> schwarz auf weiß: Es steht weder besonders gut um Afghanistans Wohlstand, noch um seinen Frieden. Knapp vor dem Irak rangiert Afghanistan auf einem traurigen vorletzten Platz. Mit einem fast dreimal so hohen Wert wie der Sieger Neuseeland wird Afghanistan dort gelistet. Zum Vergleich: <a title="Ergebnisse Global Peace Index 2009" href="http://www.visionofhumanity.org/images/content/GPI-2009/2009-GPI-ResultsReport-20090526.pdf" target="_blank">Deutschland hält sich mit Platz 16 in den Top 20, die USA rutschen auf Rang 83 von 144 Staaten ab</a>.</p>
<h3><strong>Folge der Wirtschaftskrise: Statistik mit schlechteren Ergebnissen als im Vorjahr</strong></h3>
<p>Bei der Ermittlung der &#8220;Friedenswerte&#8221; werden unter anderem politische Stabilität, Gewalt, internationale Beziehungen und Menschenrechte berücksichtigt. Je niedriger der Wert eines jeden von 23 Faktoren ist, umso &#8220;friedlicher&#8221; das bewertete Land. Insgesamt fällt die Statistik <a title="Global Peace Index 2009" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,628181,00.html" target="_blank">weniger positiv aus</a>, als im Vorjahr.</p>
<p>Nicht nur Afghanistan hat also einiges aufzuholen: Instabilere Verhältnisse der Länder untereinander und eine Zunahme der gewalttätigen Auseinandersetzungen sorgen für das schlechtere Ergebnis. Nach dem Verständnis der Autoren ist Frieden allerdings weniger das Nicht-Vorhandensein von Krieg, sondern sichere gesellschaftliche Strukturen und Institutionen, die ein konfliktarmes Miteinander ermöglichen und sichern &#8211; in jedem Teil der Erde und im Bezug auf alle ihre Bewohner.</p>
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		<title>Restaurantkritikerin in Afghanistan &#8211; Nervenkitzel am Essenstisch</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/restaurantkritikerin-in-afghanistan-nervenkitzel-am-essenstisch/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 06:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein schmaler Gang, zwei Türen an seinen Enden, an jeder Tür ein bulliger Wachmann, die Waffen hängt bedrohlich an ihren Seiten, ihre Blicke angespannt &#8230; Was sich anhört wie ein Krimi, ist in Kabul Wirklichkeit &#8211; und zwar nicht in den Hochsicherheitstrakten der Regierung, sondern im Restaurant um die Ecke. Alltag in Afghanistan.
Rosemary Stasek macht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schmaler Gang, zwei Türen an seinen Enden, an jeder Tür ein bulliger Wachmann, die Waffen hängt bedrohlich an ihren Seiten, ihre Blicke angespannt &#8230; Was sich anhört wie ein Krimi, ist in Kabul Wirklichkeit &#8211; und zwar nicht in den Hochsicherheitstrakten der Regierung, sondern im Restaurant um die Ecke. <strong>Alltag in Afghanistan.</strong></p>
<p>Rosemary Stasek macht diese Erfahrung nicht zum ersten Mal: Die ehemalige Bürgermeisterin der kalifornischen Stadt Moutain View ist die einzige Restaurantkritikerin Afghanistans. Die Amerikanerin hat in Afghanistans Hauptstadt schon viel erlebt; strenge Sicherheitsvorkehrungen sind hier an der Tagesordnung. Auch die Prozedur, erst durch mehrere bewachte Vorräume geführt zu werden, bevor sie am Restauranttisch Platz nehmen kann, <a title="Restaurantkritikerin in Afghanistan" href="http://www.dailymotion.com/relevance/search/lunch+bunch+in+kabul/video/x8zx70_bks-0415-lunch-bunch-in-kabul_news" target="_blank">ist für sie nichts Neues</a>.</p>
<h3><strong>US-Sicherheitsbestimmungen gelten auch für die zahlreichen Restaurants in Kabul</strong></h3>
<p>Besonders internationale Restaurants, die von ausländischen Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, Botschaften oder der Medien besucht werden, gleichen einer kleinen Festung. Um sich darin geschmacklich nicht zu verirren, hat Rosemary Stasek auf ihrer Internetseite ihren eigenen <a title="Restaurantführer für Afghanistan" href="http://www.stasek.com/rrr/" target="_blank">Restaurantführer für Afghanistanbesucher</a> eingerichtet.</p>
<p>Ausschlaggebend für ihre Kritiken sind Qualität, Quantität und der Preis des Servierten. Kurz und knapp dient ihr Restaurantführer der schnellen Orientierung in der hektischen Hauptstadt Afghanistans. Und da die Restaurantszene Kabuls immer schneller wächst, ist Rosemary Stasek wohl auch in Zukunft in den gut gesicherten (Vor-)Räumen  der afghanischen Lokalitäten unterwegs, um ausländischen Besuchern <a title="Restaurantkritikerin in Afghanistan" href="http://kurier.at/genuss/essen/321716.php" target="_blank">einen Weg durch den Restaurantdschungel zu bahnen</a>.</p>
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		<item>
		<title>WHO veröffentlich neue Statistik: Afghanistan Schlusslicht</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/who-veroeffentlich-neue-statistik-afghanistan-schlusslicht/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Alter]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit 65 Jahren ist es in Deutschland an der Zeit, sich nach dem mehr oder weniger erfüllten Arbeitsleben mit der Rentenversicherung zu beschäftigen. 65 Jahre sind für viele Menschen dennoch ein ausgesprochen hohes Alter, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Was viele allerdings vergessen ist: Ein Großteil der Weltbevölkerung wird dieses Alter niemals erreichen.
Fakt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit 65 Jahren ist es in Deutschland an der Zeit, sich nach dem mehr oder weniger erfüllten Arbeitsleben mit der Rentenversicherung zu beschäftigen. 65 Jahre sind für viele Menschen dennoch ein ausgesprochen hohes Alter, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Was viele allerdings vergessen ist: Ein Großteil der Weltbevölkerung wird dieses Alter niemals erreichen.</p>
<p>Fakt ist, dass in die Bevölkerung in Deutschland im Durchschnitt 80 Jahre alt wird &#8211; Tendenz steigend. Ähnlich sieht es in den anderen Industrienationen aus. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) kommt in aktuellen Statistiken allerdings <a title="WHO Statistiken 2009" href="http://www.who.int/whosis/whostat/2009/en/index.html" target="_self">zu erschreckenden Ergebnissen</a>, was die Lebenserwartung im Rest der Welt angeht.</p>
<h3><strong>Lebenserwartung in Afghanistan nicht einmal halb so hoch wie beim Spitzenreiter</strong></h3>
<p>Trauriges Schlusslicht dieser Statistik ist Afghanistan. Die Bevölkerung Afghanistans wird im Schnitt nur halb so alt wie die deutsche; genau 42 Jahre. Zum Vergleich: die höchste Lebenserwartung haben japanische Frauen, die im Durchschnitt 86 Jahre alt werden. Zudem besitzt Afghanistan eine der höchsten Kindersterblichkeitsraten der Welt, während sich Deutschland erwartungsgemäß in der Spitzengruppe wiederfindet.</p>
<p>Zwar ist laut WHO die Kindersterblichkeit weltweit zurückgegangen &#8211; seit 1990 konnte sie um rund ein Drittel gesenkt werden &#8211; die Kluft zwischen Entwicklungs- und Industrienationen <a title="Kluft im Gesundheitsbereich" href="http://derstandard.at/?url=/?id=1242316417101" target="_blank">ist allerdings omnipräsent</a>. Ob das ehrgeizige Millenniumsziel erreicht wird, dass die Statistik bis 2015 um ein weiteres Drittel reduziert werden kann, bleibt allerdings abzuwarten. Ein wichtiger Faktor wird sein, wie sich die wirtschaftliche Lage in Nationen wir Afghanistan bis dahin entwickelt.</p>
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		</item>
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		<title>Ein Hauch deutscher Tradition mitten in Kabul</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/ein-hauch-deutscher-tradition-mitten-in-kabul/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul.
Gegründet wurde der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul.</p>
<p>Gegründet wurde der &#8220;Deutsche Hof&#8221; von Gunter Völker. Der gelernte Gaststättenfacharbeiter hat bereits einen &#8220;Deutschen Hof&#8221; im nordirakischen Erbil betrieben, bevor er auf die Idee kam, auch in Afghanistan ein Restaurant mit deutschem Hintergrund zu gründen. Mittlerweile läuft das Geschäft in vollem Gange, die Oktoberfeste und Karnevalsfeiern sind bei Einheimischen und ausländischen Besuchern <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.focus.de/politik/ausland/irak_aid_106661.html" target="_blank">gleichermaßen bekannt</a>.</p>
<h3><strong>Der &#8220;Deutsche Hof&#8221; setzt auf traditionelle Feste, Getränke und Speisen</strong></h3>
<p>Fast 30 afghanische Mitarbeiter sind zur Zeit im &#8220;<a title="Deutscher Hof Kabul" href="http://www.deutscher-hof-kabul.com" target="_blank">Deutschen Hof Kabul</a>&#8221; angestellt, seit der Eröffnung Anfang Mai 2003 wurden 64 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet &#8211; nicht nur Köche, sondern auch Kellner und Housekeeper. Über dem Restaurant befindet sich zudem ein Gästehaus, das, abgeschirmt von hohen Mauern und Stacheldraht, eine sichere Unterkunft für Besucher ist. </p>
<p>Gunter Völker selbst sucht die Herausforderung. Ein Restaurant im heimischen Thüringen ist für den Weltenbummler keine Alternative. Er möchte etwas bewegen, auch indem er gegenüber Fremden die positiven Seiten Afghanistans betont &#8211; der &#8220;Deutsche Hof&#8221; <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.freitag.de/2006/45/06450901.php" target="_blank">ist ein Paradebeispiel dafür</a>.</p>
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		<item>
		<title>Aus Mohn mach Weizen &#8211; Afghanistans Weizenernte auf Rekordkurs</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/aus-mohn-mach-weizen-afghanistans-weizenernte-auf-rekordkurs/</link>
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		<pubDate>Fri, 12 Jun 2009 06:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ernte]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[Afghanistan ist Export-Weltmeister. Zumindest wenn es um die Ausfuhr von Schlafmohn, also Rohopium, geht. Dass Afghanistan nun auch über den Export von Weizen nachdenkt, verwundert vor dem Hintergrund, dass Hilfsorganisationen erst kürzlich vor einer Hungersnot in Teilen des Landes gewarnt haben.
Grund für den plötzlichen Umschwung ist die beste Weizenernte seit mehr als 30 Jahren. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Afghanistan ist Export-Weltmeister.</strong> Zumindest wenn es um die Ausfuhr von Schlafmohn, also Rohopium, geht. Dass Afghanistan nun auch über den Export von Weizen nachdenkt, verwundert vor dem Hintergrund, dass Hilfsorganisationen erst kürzlich vor einer Hungersnot in Teilen des Landes gewarnt haben.</p>
<p>Grund für den plötzlichen Umschwung ist die beste Weizenernte seit mehr als 30 Jahren. Im Vergleich zum Vorjahr konnte das Produktionsergebnis um 74 Prozent gesteigert werden. Zahlen, die Landwirtschaftsminister Mohammad Asif Rahimi von der Ausfuhr des Getreides träumen lassen; kann die afghanische Bevölkerung doch erstmals seit Jahren <a title="Ernährung in Afghanistan" href="http://www.sonntagszeitung.ch/home/artikel-detailseite-sda/?newsid=83004" target="_blank">ohne den zusätzlichen Import von Weizen ernährt werden</a>.</p>
<h3><strong>Produktion von Schlafmohn wird durch zusätzlichen Weizenanbau reduziert</strong></h3>
<p>Aufgrund des gestiegenen Weizenpreises haben die Bauern ihre Anbaufläche zusätzlich um 20% vergrößert. Positiver &#8220;Nebeneffekt&#8221; dieser Maßnahme: Dadurch wurden die Anbaugebiete von Schlafmohn verringert. Ein Trend, der sich laut Experten auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird und das Ziel vieler Hilfsorganisationen &#8211; Afghanistans Abkehr vom Rauschgift-Geschäft &#8211; <a title="Weniger Opium-Anbau in Afghanistan" href="http://www.vlothoer-anzeiger.de/meinung/kommentare/2970294_Erfreuliche_Nachrichten.html?em_index_page=1" target="_blank">in greifbare Nähe rücken lassen</a>.</p>
<p>Auf einen Helfer sollte sich die Afghanen allerdings nicht erneut verlassen: Die starken Regenfälle, die für die Rekordernte verantwortlich waren, werden kaum zur Regel werden. Stattdessen, und das hat auch Rahimi erkannt, muss das Land verstärkt auf ein funktionierendes Bewässerungssystem setzen, um die Weizenernte auch in den kommenden Jahren zu sichern. Dann wird vielleicht auch der Traum vom Getreideexporteur Afghanistan Wirklichkeit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Afghanistan aus der Perspektive seines Wirtschaftsministers</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-aus-der-perspektive-seines-wirtschaftsministers/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 06:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Mal ehrlich, der Name Hamid Karzai dürften den meisten Menschen, die sich in irgendeiner Art und Weise mit Afghanistan beschäftigt haben, ein Begriff sein. Aber haben Sie sich schon einmal mit anderen Politikern aus dem Land am Hindukusch auseinandergesetzt? Wie wäre es zum Beispiel mit dem afghanischen Landwirtschaftsminister Mohammad Ehsan Zia.
Sicherlich können Sie sich vorstellen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ehrlich, der Name Hamid Karzai dürften den meisten Menschen, die sich in irgendeiner Art und Weise mit Afghanistan beschäftigt haben, ein Begriff sein. Aber haben Sie sich schon einmal mit anderen Politikern aus dem Land am Hindukusch auseinandergesetzt? Wie wäre es zum Beispiel mit dem <strong>afghanischen Landwirtschaftsminister Mohammad Ehsan Zia</strong>.</p>
<p>Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass der Landwirtschaftsminister in Afghanistan ganz andere Dinge zu tun hat, als etwa der deutsche Horst Seehofer. Für Afghanistan spielt unter anderem der Kampf gegen den Opiumanbau eine herausragende Rolle. Mohammad Ehsan Zia sieht darin sogar einen der &#8220;Hauptgründe für die Instabilität in Afghanistan&#8221;. Auch, wenn der Opiumanbau in Afghanistan noch so lukrativ aussehen mag, so bringt er dem Land am Hindukusch eben nicht das, was es besonders dringend benötigt: Sicherheit.</p>
<p>Doch der Landwirtschaftsminister von Afghanistan schätzt die Chancen, den Kampf gegen den Anbau und den Handel von Opium zu gewinnen, als realistisch ein. Insbesondere, weil er den Menschen in dem Land, den Bauern von Afghanistan, weniger zu Gute kommt, als man denkt. Das meiste Geld, so Mohammad Ehsan Zia, werde schließlich nicht dem Anbau, sondern mit dem weltweiten Handel gemacht.</p>
<h3><strong>Landwirtschaft und Viehzucht in Afghanistan</strong></h3>
<p>Stattdessen möchte der Landwirtschaftsminister von Afghanistan in die Landwirtschaft, etwa den Anbau von Äpfeln, investieren, aber auch in die Viehzucht und in den Gartenbau. Das Problem sind dabei seiner Meinung nach die geringen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Konservierung. In diese Richtung müssten demnach mehr Gelder fließen, um die Erträge aus Landwirtschaft, Viehzucht und Gartenbau anzuheben.</p>
<p>Auch, wenn der <a title="Interview mit dem afghanischen Landwirtschaftsminister" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-583/i.html" target="_blank">afghanische Landwirtschaftsminister Mohammad Ehsan Zia fest daran glaubt</a>, erfolgreich für bessere Bedingungen in seinem Ressort und gegen den Opiumanbau kämpfen zu können,  möchte er die Erwartungen durchaus bremsen: So geht er davon aus, dass Afghanistan erst die Infrastrukturprobleme in den Griff bekommen muss. Erst dann könne man die weiteren Probleme, wie den Opiumanbau, langfristig lösen.</p>
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		<title>Afghanische Frauen erfahren grenzübergreifende Hilfe</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was bewegt Menschen dazu, anderen, die sich in einer wesentlich schlechteren Situation befinden, aktiv zu helfen? In der Regel sind es einschneidende persönliche Erfahrungen. Auch Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher haben diese Erfahrungen gemacht. Während ihres Studiums in Kanada kamen die jungen Frauen mit den strengen Gesetzen und der Unterdrückung afghanischer Frauen in Berührung &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bewegt Menschen dazu, anderen, die sich in einer wesentlich schlechteren Situation befinden, aktiv zu helfen? In der Regel sind es einschneidende persönliche Erfahrungen. Auch Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher haben diese Erfahrungen gemacht. Während ihres Studiums in Kanada kamen die jungen Frauen mit den strengen Gesetzen und der Unterdrückung afghanischer Frauen in Berührung &#8211; und beschlossen, etwas dagegen zu tun.</p>
<p>Um die Lage der Frauen in Afghanistan besser verstehen zu können, wandten sie sich an die kanadische Schriftstellerin Deborah Ellis. Diese hatte sich bereits <a title="Flüchtlinge Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/ansiedlungsprogramm-von-fluechtlingen-in-bariquab/" target="_self">in verschiedenen Flüchtlingscamps</a> ein Bild von der Situation machen können, in der afghanische Frauen leben. Beeindruckt von ihren Schilderungen gründeten Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher die Organisation &#8220;<a title="Canadian Women for Women in Afghanistan" href="http://www.cw4wafghan.ca" target="_blank">Canadian Women for Women in Afghanistan</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Bildung = Frieden: Eine Rechnung, die jedes Schulkind versteht </strong></p>
<p>Die Organisation hat sich dem Ziel verschrieben, die Rechte der Frauen in Afghanistan zu sichern und Frauen und Kinder zu fördern. Dies bezieht sich besonders auf die Sicherung einer schulischen Ausbildung, durch die den Aufbau der Schule, der Übernahme von Lehrergehältern oder beispielsweise durch die Errichtung von Bibliotheken. Fast ein Dutzend Projekte betreut CW4WAfghan zur Zeit &#8211; ein Ende des Engagements ist nicht in Sicht.</p>
<p>Und weil die Rechnung „Bildung = Frieden&#8221; eigentlich ganz einfach ist, unterstützt die Organisation zudem die Initiative &#8220;<a title="Little Women" href="http://www.littlewomenforlittlewomen.com" target="_blank">Little Women for Little Women in Afghanistan</a>&#8220;, die die Bildung junger Mädchen in Afghanistan fördert. Was persönliches Engagement also alles bewirken kann, das zeigt sich am Beispiel der beiden kanadischen Frauen, die die Situation afghanischer Frauen nicht mehr tatenlos mit ansehen wollten, sondern selbst aktiv geworden sind &#8211; und uns vor Augen führen, dass menschliche Hilfe nicht an der eigenen Türschwelle oder einer Ländergrenze endet.</p>
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		<title>Nadia Qani: Eine Tasche voller Hoffnung</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nadia Qani hat trotz Flucht aus Afghanistan ihr Heimatland nicht vergessen. Mehr als eine Tasche hatte Nadia Qani nicht dabei, als sie mit 19 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland floh. Sie hätte sich damals ihrem Schicksal ergeben können, hätte von staatlicher Hilfe leben und sich zuhause verschanzen können. Doch sie tat es nicht - und wurde zur "Frankfurterin des Jahres 2005" ernannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nadia Qani hat trotz Flucht aus Afghanistan ihr Heimatland nicht vergessen</strong><strong>.</strong> Mehr als eine Tasche hatte Nadia Qani nicht dabei, als sie mit 19 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland floh. Sie hätte sich damals ihrem Schicksal ergeben können, hätte von staatlicher Hilfe leben und sich zuhause verschanzen können. Doch sie tat es nicht &#8211; und wurde zur &#8220;<a title="Frankfurterin des Jahres" href="http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EDC3122F4B0404C838644F496CCC2C3A2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Frankfurterin des Jahres 2005</a>&#8221; ernannt.</p>
<h3><strong>Vom Flüchtling zur erfolgreichen Unternehmerin &#8211; Nadia Qani hat sich nie unterkriegen lassen</strong></h3>
<p>Die junge Frau hatte ihren Lebenswillen nicht verloren, sie besuchte nach ihrer Ankunft in Deutschland eine Sprachschule, arbeitete als Kassiererin und gründete sogar einen eigenen Pflegedienst. Mittlerweile ist sie erfolgreiche Unternehmerin und wurde kürzlich sogar mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, weil sie insbesondere <a href="http://www.together-in-hessen.de/pdf/presse/ihk_wirtschaftsforum36-37.pdf">ältere und ausländische Angestellte beschäftigt</a>, um ihnen eine Perspektive aufzuzeigen.</p>
<p><a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/05/nadia-qani.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-626" title="Nadia Qani erhält Bundesverdienstkreuz" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/05/nadia-qani.jpg" alt="Nadia Qani erhält Bundesverdienstkreuz" width="605" height="250" /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Nadia Qani erhält das Bundesverdienstkreuz</span><span class="ImageTextC">© Bundesministerium für Arbeit und Soziales</span></div></p>
<p>Obwohl sie sich auch in Deutschland behauptet hat, wollte Nadia Qani ihre Heimat Afghanistan eigentlich nie verlassen. Für ein Mädchen ihrer Zeit war sie erstaunlich gut gebildet, besuchte das einzige Mädchengymnasium Afghanistans, Lycée Jamhuriat, und begann ihre Arbeit als <a href="http://www.afghan-german.de/Admin_DE/Lauftext/n_qane_Rede_IHK.pdf" target="_blank">Chefsekretärin der Exportabteilung des Wirtschaftsministeriums</a>.</p>
<h3><strong>Zan e. V. setzt sich für die Rechte afghanischer und muslimischer Frauen ein</strong></h3>
<p>Bis heute hat Nadia Qani ihr Heimatland nicht vergessen. In dem von ihr gegründeten <a title="Zan e. V." href="http://www.zanev.de/" target="_blank">gemeinnützigen Verein</a><strong> Zan e.V. </strong>setzt sie sich für die Rechte afghanischer und muslimischer Frauen ein und organisiert beispielsweise die Ausstellung &#8220;Frauenleben in Afghanistan&#8221;.</p>
<p>&#8220;Zan&#8221;, das ist der persische Begriff für Frau, und eine solche, starke, Frau ist auch <strong>Nadia Qani</strong>, die sich trotz aller Widrigkeiten in ihrem Leben behauptet hat und ihre Weg gegangen ist &#8211; und damit vielleicht ein Vorbild sein kann für andere afghanische Mädchen und Frauen.</p>
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		<title>Erster Nationalpark Afghanistans, erster Hoffnungsschimmer?</title>
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		<pubDate>Fri, 29 May 2009 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn es eine Freiheit über den Wolken gibt, dann existiert sie sicher auch unterhalb des Meeresspiegels. Wo uns im weiten Meer allerdings zunehmend trübe und undurchsichtige Tiefen erwarten, strahlt den Besuchern des Band-e Amir azurblaues Wasser und eine spektakuläre Landschaft entgegen. Kaum zu glauben, dass Band-e Amir inmitten der Provinz Bamiyan in Zentral-Afghanistan liegt.
Blaue Seen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es eine Freiheit über den Wolken gibt, dann existiert sie sicher auch unterhalb des Meeresspiegels. Wo uns im weiten Meer allerdings zunehmend trübe und undurchsichtige Tiefen erwarten, strahlt den Besuchern des B<em>and-e Amir</em> azurblaues Wasser und eine spektakuläre Landschaft entgegen. Kaum zu glauben, dass <em>Band-e Amir</em> <a title="Band-e Amir in Zentral-Afghanistan" href="http://reisen.t-online.de/c/18/56/04/08/18560408.html" target="_blank">inmitten der Provinz Bamiyan in Zentral-Afghanistan liegt</a>.</p>
<h3><strong>Blaue Seen, soweit das Auge reicht: Band-e Amirs Schönheit ist unübertroffen</strong></h3>
<p><strong>Band-e Amir</strong> bezeichnet eine Seenkette, bestehend aus sechs Seen, deren hoher Mineralien-Gehalt das Wasser strahlend blau färbt. Einst eine beliebte und viel besuchte Touristenattraktion, sieht man an den Seen zur Zeit nur einheimische Fischer mit ihren Booten. Gemeinsam mit den (mittlerweile zerstörten) <a title="Zerstörte Buddha-Statuen in Bamiyan" href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_self">größten Buddhastatuen der Welt</a>, war die Provinz Bamiyan eine des der wenigen Reiseziele ausländischer Besucher. Aber auch Einheimische wurden von der Seenkette, der heilige Kräfte nachgesagt werden, magisch angezogen.</p>
<p><img class="size-full wp-image-390" title="Urlaub in Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/urlaub_in_afghanistan01.jpg" alt="Urlaub in Afghanistan" width="605" height="350" /><br />
<div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Urlaub in Afghanistan &#8211; Badeidylle in der Nähe von Bamiyan</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Bereits in den sechziger Jahren sollte<em> Band-e Amir</em> daher zum ersten Nationalpark Afghanistans erklärt werden. Was damals aufgrund der Instabilität der afghanischen Regierung nicht geschah, wurde in diesem Jahr endlich nachgeholt. Während der vergangenen Dekaden hat Band-e Amir schließlich nichts von seiner Schönheit verloren &#8211; wohl aber viele seiner Besucher. Diese bleiben der Seenkette fern, aufgrund der mangelhaften Sicherheitslage. Generell sind Touristen in Afghanistan selten geworden.</p>
<h3><strong>Touristen meiden Afghanistan &#8211; Der Nationalpark als Ort des Friedens</strong></h3>
<p>Verständlich zwar, aber zu Unrecht, gemessen an dem, was die afghanische Landschaft zu bieten hat. Um diese Schätze der Natur besser schützen zu können, und um wieder mehr Touristen anzulocken, wurde das Gebiet nun zum Nationalpark erklärt. Ob dieser Plan funktioniert, wird sich zeigen &#8211; und hängt, wie <a href="http://derstandard.at/?url=/?id=1240297931092" target="_blank">Mukeem Dschamschedi richtig anmerkt</a>, von der Entwicklung des gesamten Landes ab: &#8220;Touristen können uns nicht die Sicherheit bringen. Es ist eine stabile Sicherheitslage, die mehr Touristen bringt.&#8221;</p>
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		<title>Mehr Sicherheit in Afghanistan durch besser ausgebildete Polizei</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/mehr-sicherheit-in-afghanistan-durch-besser-ausgebildete-polizei/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 07:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Der amtierende US-Präsident Barack Obama kündigte bereits zu Beginn seiner Amtszeit an, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden &#8211; wie sich jüngst herausstellte, nicht nur zu reinen Absicherung des Landes am Hindukusch, sondern auch zur Ausbildung des afghanischen Militärs.
In Deutschland sprechen sich viele Gegner dafür aus, keine weiteren Truppen mehr nach Afghanistan zu senden. Dieses [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amtierende US-Präsident Barack Obama kündigte bereits zu Beginn seiner Amtszeit an, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden &#8211; wie sich jüngst herausstellte, nicht nur zu reinen Absicherung des Landes am Hindukusch, sondern auch zur Ausbildung des afghanischen Militärs.</p>
<p>In Deutschland sprechen sich viele Gegner dafür aus, keine weiteren Truppen mehr nach Afghanistan zu senden. Dieses Ziel soll langfristig auch erreicht werden, indem Afghanistan eine eigene, funktionierende Polizei hat, welche die Herausforderung in dem Land zu bewältigen kann. Gleichzeitig muss auch das afghanische Militär ausgebildet werden, um den Terrorismus zu bekämpfen.</p>
<p>Der erst kürzlich gescholtene Präsident von Afghanistan, Hamid Karzai, lobte die US-Strategie für das Land am Hindukusch. Tatsächlich muss es darum gehen, dass Truppen langfristig abgezogen werden. Polizei und Militär werden aber auch in den kommenden Jahren notwendig sein, um beispielsweise auch bei Naturkatastrophen entsprechend reagieren zu können.</p>
<h3><strong>Ein Zeichen für mehr Selbsthilfe in Afghanistan </strong></h3>
<p>Vor diesem Hintergrund stellt die Strategie des US-Präsidenten für Afghanistan die dringend benötigte Hilfe zur Selbsthilfe dar. Nicht nur der Lebensunterhalt, die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, sanitären Einrichtungen etc. müssen letztlich durch die Menschen in Afghanistan selbst gewährleistet werden, sondern auch die Sicherheit des eigenen Landes.</p>
<p>Ob man der US-Strategie nun kritisch gegenüber steht oder nicht &#8211; zu den großen Herausforderungen in Afghanistan gehört es, dass die Menschen die Freiheit gewinnen, selbstständig für sich zu sorgen. Tatsächlich findet der Wiederaufbau der afghanischen Polizei seit 2002 statt; bislang offenbar jedoch nicht mit ausreichenden Mitteln und Einsatzkräften, wie die Marschrichtung des US-amerikanischen Präsidenten deutlich macht. Insbesondere der Aufbau der Polizei muss den Menschen am Hindukuschgebirge mehr Sicherheit im eigenen Land ermöglichen &#8211; wie etwa bei der Wahrung von Menschenrechten im Allgemeinen, und der Frauenrechte im Besonderen.</p>
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		<title>Teufelskreis Analphabetismus in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen mangelnden Wissens. Es kann auch ein Zeichen von Analphabetismus sein.</p>
<h3><strong>Aktionswochen fordern zum &#8220;Großen Lesen&#8221; auf</strong></h3>
<p>Ein Problem, das in den Industrienationen wie beispielsweise Deutschland, keines ist &#8211; in Staaten wie Afghanistan aber für einen Teufelskreis sorgt, aus dem es ohne entsprechende Bildung kein Entkommen gibt. Die Globale Bildungskampagne veranstaltet daher in diesen Wochen wiederholt Aktionswochen zum &#8220;Großen Lesen&#8221; und macht auf das Recht eines jeden Menschen <a title="Bildungskampagne gegen Analphabetismus" href="http://www.bildungskampagne.org/Aktionen_2009.htm" target="_blank">auf freie Bildung aufmerksam</a>.</p>
<p>Dass das Projekt weltweiten Anklang findet, zeigt sich auch im vom <strong>Analphabetismus</strong> besonders betroffenen Afghanistan: Hier nehmen rund 100 Schulen an einem <a title="Lese- und Schreibwettbewerb" href="http://www.halternerzeitung.de/nachrichten/kultur/art617,543482" target="_blank">Lese- und Schreibwettbewerb im Rahmen der Aktion teil</a>. Fast drei Viertel der afghanischen Bevölkerung können weder lesen noch schreiben &#8211; unabhänging vom Alter. Dass besonders Mädchen und Frauen keine schulische Ausbildung erfahren haben, überrascht schon nicht mehr.</p>
<h3><strong>Das Recht auf Bildung hat jeder Mensch &#8211; aber nicht jeder kann oder will es nutzen</strong></h3>
<p>Umso erstaunlicher mutet der Bericht einer Frau an, die es geschafft hat, dem Teufelskreis zu entfliehen: Shirin ist 28 und leitet eine kleine Schule in Afghanistan. Sie setzt sich dafür ein, dass auch andere Mädchen und Frauen zur Schule gehen können und bewegt Familien mit zum Teil großer Überzeugungsarbeit dazu, <a title="Recht auf Bildung braucht Überzeugungsarbeit" href="http://www.bildungskampagne.org/documents/UMAktion2009_Das_grosse_Lesen_Webformat.pdf" target="_blank">ihre Töchter zur Schule zu schicken</a>. Auch ihr Einsatz trägt dazu bei, dass ein Schritt aus dem Strudel des Analphabetismus heraus getan werden kann &#8211; und sei er noch so klein.</p>
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		<title>Erdbeben in Afghanistan: Was kann man tun?</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 06:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Truppen für Afghanistan&#8221; &#8211; kaum eine Aussage ist häufiger zu vernehmen, wenn es um den Wiederaufbau in Land am Hindukusch geht. Was aber tut die internationale Gemeinschaft, um das Leben der Zivilbevölkerung nachhaltig zu verbessern? Um sich dieser Frage zu stellen, muss Sicherheit selbstverständlich ins Zentrum gestellt werden. Dennoch sind auch anderen Faktoren entscheidend, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Truppen für Afghanistan&#8221; &#8211; kaum eine Aussage ist häufiger zu vernehmen, wenn es um den Wiederaufbau in Land am Hindukusch geht. Was aber tut die internationale Gemeinschaft, um das Leben der Zivilbevölkerung nachhaltig zu verbessern? Um sich dieser Frage zu stellen, muss Sicherheit selbstverständlich ins Zentrum gestellt werden. Dennoch sind auch anderen Faktoren entscheidend, die nicht übersehen werden dürfen.  </p>
<p>So macht etwa die Natur dem Wiederaufbau immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Während die Bevölkerung unter den extremen Temperaturschwankungen leidet (insbesondere unter der Kälte im Winter), führen Naturkatastrophen immer wieder zu zerstörten Häusern, und leider auch Toten. Wie jüngst bei einem Erdbeben in Afghanistan, dem offenbar <a title="Erdbeben in Afghanistan" href="http://www.die-newsblogger.de/erdbeben-afghanistan-zahl-der-todesopfer-steigt-auf-40-714832" target="_blank">40 Menschen zum Opfer fielen</a>.</p>
<h3><strong>Erdbebenprävention in Afghanistan</strong></h3>
<p>Hier stellt sich zum einen die Frage, inwieweit die Zahl der Opfer durch erhöhte Bedingungen an die Statik der Häuser (insbesondere bei Neubauten) niedrig gehalten werden kann, aber auch, was eine geeignete <a title="Erdbebenprävention in Afghanistan" href="http://www.iep-ev.de/projekte-afghanistan.html" target="_blank">Erdbebenprävention in Afghanistan</a> leisten kann.</p>
<p>Unter einer <strong>Erdbebenprävention</strong> ist selbstverständlich nicht zu verstehen, dass das Erdbeben verhindert wird. Frühwarnsysteme, wie sie etwa im Haus der Welthungerhilfe in Afghanistan eingesetzt werden, könnten auch die Bevölkerung rechtzeitig warnen. Auf diese Weise ließen sich Privathäuser und öffentliche Einrichtungen rechtzeitig evakuieren, um so die Auswirkungen von Erdbeben in Afghanistan wenigstens für Leib und Leben so gering wie nur möglich zu halten.</p>
<p>Die Zahl der Opfer bei einem Erdbeben in Afghanistan lässt sich auf diese Weise also sicherlich minimieren, auch wenn bei einem solchen Naturereignis leider immer wieder Tote (auch in höherer Zahl) zu erwarten sind. Für jeden Menschen, der durch ein solches Erdbebenvorwarnsystem gerettet wird, hat sich die Maßnahme jedoch gelohnt.</p>
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		<title>Deutschland &#8211; Afghanistan: Einmal hin und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet.
Safi Airways, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende sicherlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet.</p>
<p><a title="Safi Airways" href="http://www.safiair.de" target="_blank">Safi Airways</a>, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende sicherlich auch freuen, dass die Besatzung im Cockpit vornehmlich aus Europa stammen soll. Zudem ist die 2006 gegründete Fluglinie <a title="Deutsches Management bei Safi Airways" href="http://www.welt.de/die-welt/article3628964/Safi-Airways-verbindet-Afghanistan-mit-dem-Westen.html" target="_blank">in der Hand eines deutschen Managements</a>.</p>
<h3><strong>Eine neue Verbindung zwischen Deutschland und Afghanistan</strong></h3>
<p>Die neue Fluglinie, die Deutschland, ja den Westen insgesamt, mit Afghanistan verbindet, soll insbesondere Passagiere aus der Politik, aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit befördern, wie etwa den amtierenden Präsidenten in Afghanistan, Hamid Karzai, auf Staatsbesuchen oder Mitglieder westlicher Botschaften.</p>
<p>Da einzig der Flughafen von Kabul angeflogen werden kann, will Safi Airways später weitere Städte wie Herat oder Kandahar per Regionalflotte verbinden. Der Gründer der Airline, Rahim Safi, ist sich sicher, dass die Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan &#8220;ein weiterer Schritt [ist], Afghanistan wieder mit der Welt zu verbinden.&#8221;</p>
<p>Ob sich Afghanistan in absehbarer Zukunft schließlich auch wieder verstärkt <a title="Urlaub in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/urlaub-in-afghanistan/" target="_self">für den Tourismus öffnet</a>, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Hierbei spielt natürlich auch die Angst der Menschen eine wichtige Rolle, die auch angesichts der einseitigen Berichterstattung nach wie vor vorhanden ist. Man darf jedoch gespannt sein, welche Früchte dieser historische Start einer Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan schließlich tragen wird.</p>
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		<title>Das Nord-Süd-Gefälle in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 07:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Redet man von Globalisierung, spricht man in diesem Zusammenhang auch häufig vom Nord-Südgefälle, da die reicheren Ländern insbesondere in der oberen Hälfte der Erde zu finden sind. Aber auch in Afghanistan zeigt sich ein Gefälle zwischen Norden und Süden, glaubt man einer Befragung der ARD, ABC und BBC im Land am Hindukusch.
Es geht unter anderem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Redet man von Globalisierung, spricht man in diesem Zusammenhang auch häufig vom Nord-Südgefälle, da die reicheren Ländern insbesondere in der oberen Hälfte der Erde zu finden sind. Aber auch in Afghanistan zeigt sich ein Gefälle zwischen Norden und Süden, glaubt man einer <a title="ARD Umfrage über Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/ard-umfrage-zur-lebensqualitaet-in-afghanistan/" target="_self">Befragung der ARD, ABC und BBC im Land am Hindukusch</a>.</p>
<p>Es geht unter anderem um die Frage nach Sicherheit, aber auch um die Zukunft der Kinder. Hier zeichnen die Menschen im Norden ein überwiegend positives Bild, während die Bevölkerung in den südlichen Gebieten von Afghanistan vermehrt zu einem gegenteiligen Urteil kommt. 70 Prozent der Befragten im  Nordosten bewerten beispielsweise die Sicherheitslage als positiv, während im Südwesten <a title="Umfrage ARD Afghanistan" href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan92.html" target="_blank">laut Umfrageergebnissen</a> beinahe die gleiche Mehrheit zu einem entgegengesetzten Urteil kommt.</p>
<p>Ähnlich wie bei der Globalisierung, ist die unsichtbare Grenze zwischen Norden und Osten in Afghanistan keineswegs in der Mitte zu ziehen, sondern verläuft asymmetrisch. Während vorrangig die Provinzen im Südwesten und Osten umkämpft sind, sind die Gebiete im Nordosten vergleichsweise ruhig.</p>
<h3><strong>Unterschiedliche Lebenswelten in Afghanistan </strong></h3>
<p>Die Ergebnisse der Umfrage von ARD, ABC und BBC reflektieren natürlich die Lage in Afghanistan, jedoch in einer unterschiedlichen Komplexität, da hier mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Kein Wunder, schließlich werden die Antworten unweigerlich vor dem Hintergrund der Situation in den eigenen Lebensräumen getroffen. Sicherlich wäre es in diesem Zusammenhang interessant, die Antworten geografisch einzuordnen. Gibt es beispielsweise Regionen, in denen eine größere Deckungsgleichheit zwischen der Zukunftsprognose für die Kinder und der Sicherheitslage?</p>
<p>Diese tektonischen, weil überlappenden regionalen Schichten skizzieren somit womöglich ein genaueres Bild  der Situation in Afghanistan, zumal sie helfen, die Herausforderungen vor einem  geografischen Kontext zu interpretieren. </p>
<p>Das Nord-Süd-Gefälle in Afghanistan ist demgemäß keineswegs so  eindeutig abgrenzbar wie es das Schlagwort vermuten lässt. Dies ist selbstredend auch bei der Globalisierung der Fall; interessant ist dieser Vergleich jedoch auch deshalb, weil es auch in Afghanistan zu Wechselwirkungen zwischen diesen Gebieten kommt.</p>
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		<title>Sind keine Nachrichten aus Afghanistan wirklich gute Nachrichten?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt. 
Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt. </p>
<p>Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass keine Nachrichten in diesem Fall wirklich gute Nachrichten sind. Dabei gäbe es vermutlich so einiges zu berichten; schließlich ist ja Wahljahr in Afghanistan, und mit mehr als 20 Herausforderungen bekommt Präsident Karzai einige Konkurrenz. Im selben Atemzug stellt sich die Frage, wie schwierig die zweite Wahl in dem Land am Hindukusch dieses Jahr wirklich wird &#8211; auch die Frage, ob sie mit rechten Dingen zugehen wird und man dem Wahlergebnis auch wirklich trauen darf, ließe sich vorab vortrefflich diskutieren.</p>
<h3><strong>Das Wetter in Afghanistan: Heiter bis sonnig &#8211; und wie ist die Stimmung im Land am Hindukusch?</strong></h3>
<p>Und wem das alles noch zu negativ ist, der darf sich auch gerne auch die Sonnenseiten im Land am Hindukusch stürzen &#8211; wie etwa das Wetter: In Afghanistan herrschen derzeit Temperaturen zwischen 17 und 32 Grad. Diese Werte werden hierzulande ja teilweise auch schon erreicht, wenn auch noch nicht ganz die oberen Werte. Fast könnte man also vermuten, es handle sich um das Sommerloch, das uns so verfrüht schon erreicht hat.</p>
<p>Sicherlich wäre das Wetter in Afghanistan ein zu seichtes Thema, um in den Medien wirklich erwähnt zu werden. Solche Themen sind nur dann relevant, wenn sie direkt vor der Haustür liegen. Doch zwischen den Schreckensmeldungen in Afghanistan und dem Wetter liegen so  viele Möglichkeiten, über das Land am Hindukusch zu berichten.</p>
<p><strong>Beispiele gefällig? </strong>Neben der bereits erwähnten Wahl in diesem Jahr liefert das Afghanistan Magazin von ADRA Deutschland sicherlich genug Möglichkeiten, um das Bild von Afghanistan zu vervollständigen. Der Neglect, den sich die Medien vorwerfen lassen müssen, könnte in dieser Weise leicht ausgeräumt werden.</p>
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		<title>Die Situation der Tiere im Kabuler Zoo</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 06:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal ehrlich, wussten Sie, dass es in Kabul einen Zoo gibt? Gut, warum auch nicht. Schließlich ist die Stadt mit über drei Millionen Einwohnern eine echte Metropole. Dennoch verwundert es, wie wenig Informationen es über den Kabuler Zoo gibt. Daher die berechtigte Frage: Wie geht es den Tieren eigentlich, die in Afghanistan in Gefangenschaft leben?
Eröffnet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mal ehrlich, wussten Sie, dass es in Kabul einen Zoo gibt?</strong> Gut, warum auch nicht. Schließlich ist die Stadt mit über drei Millionen Einwohnern eine echte Metropole. Dennoch verwundert es, wie wenig Informationen es über den Kabuler Zoo gibt. Daher die berechtigte Frage: <strong>Wie geht es den Tieren eigentlich, die in Afghanistan in Gefangenschaft leben?</strong></p>
<p>Eröffnet wurde der Kabuler Zoo 1967 am Ufer des Flusses Kabul, um zu Beginn der 1970er Jahre 116 Tiere zu beherbergen. Aufgrund der langanhaltenden Gefechte in Afghanistan hat auch der Zoo gelitten. Wie <a title="Bericht über Kabuler Zoo 2007" href="http://www.focus.de/panorama/welt/tiere_aid_122624.html" target="_blank">der Fokus 2007 berichtete</a>, bangten die Betreiber während des damals harten Winters um das Überleben der dortigen Tiere. </p>
<h3>Auch die harten Winter in Afghanistan haben den Tieren im Kabuler Zoo zugesetzt</h3>
<p>Extreme Winter sind in Afghanistan jedoch nicht Ungewöhnliches &#8211; sowohl 2008 als auch 2009 wurde Afghanistan vom Winter hart erwischt. Auch für den <strong>Kabuler Zoo </strong>dürfte sich die Situation daher nicht entspannt haben. </p>
<p>Eine Website des Zoos in Kabul sucht man in den Weiten des Internets leider vergeblich; aktuelle Informationen sind daher praktisch nicht zu bekommen. <strong>Wer dem Zoo in Kabul also jüngst einen Besuch abgestattet hat, ist herzlich willkommen, seine Eindrücke an dieser Stelle zu schildern.</strong></p>
<p>Sicher ist jedoch, dass der <strong>Kabuler Zoo</strong> bereits in den vergangenen Jahren in einem erbärmlichen Zustand war. Artgerechte Tierhaltung ist sicherlich etwas vollkommen anderes. Was aber soll man tun, wenn die Mittel fehlen?</p>
<p>Im Wiederaufbau von Afghanistan ist der Zoo in Kabul offensichtlich auf der Strecke geblieben. Auch, wenn es selbstverständlich weitaus größere Herausforderungen zu bewältigen gibt, ist der Aufbau des traditionsreichen Zoos in Afghanistan von großer Bedeutung für die Kultur der Stadt Kabul, für die Menschen in Afghanistan, und letztlich vor allem für die dort lebenden Tiere.</p>
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		<title>Es gibt Hoffnung für Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>
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		<description><![CDATA[Diese Aussage stammt von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sie während ihrer Stippvisite in Afghanistan Anfang des Monats getätigt hat. In Begleitung von Verteidigungsminister Franz Josef Jung besuchte die Kanzlerin überraschend das Feldlager Kundus im Norden des Landes.
Das Fazit, das Bundeskanzlerin Merkel mit diesem Satz unter ihren Besuch in dem Land am Hindukusch gezogen hatte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Aussage stammt von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel</strong>, die sie während ihrer Stippvisite in Afghanistan Anfang des Monats getätigt hat. In Begleitung von Verteidigungsminister Franz Josef Jung besuchte die Kanzlerin überraschend das Feldlager Kundus im Norden des Landes.</p>
<p>Das Fazit, das Bundeskanzlerin Merkel mit diesem Satz unter ihren Besuch in dem Land am Hindukusch gezogen hatte, wird jedoch von einem großen &#8220;<strong>allerdings</strong>&#8221; begleitet. Schließlich herrschen in Afghanistan nach wie vor Unruhen, die auch während des Aufenthaltes der Kanzlerin zu stattfanden. Wichtig sei es, so die Merkel, das die Bundesregierung auch dann weiterhin mit der Regierung Afghanistans zusammenarbeiten wollte, wenn der amtierende Präsident Karsai die bevorstehende Wahl gewinnen sollte.</p>
<p>Karsai war in letzter Zeit immer mehr in Ungnade gefallen, nicht nur bei den Amerikanern. Da es jedoch darum geht, die Situation des Landes insgesamt zu verbessern, ist eine Zusammenarbeit unumgänglich.</p>
<h3>Eine Signalwirkung für Afghanistan?</h3>
<p>Eine Signalwirkung kam auch den Worten des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama beim diesjährigen NATO-Gipfel zu, der Europa aufforderte, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden. Sicherheit in dem Land am Hindukusch ist eine, wenn auch wichtige Voraussetzung dafür, das eigentliche, höhere Ziel zu erreichen: Es geht um den wirtschaftlichen Fortschritt, und darum, dass dieser auch und gerade bei der Zivilbevölkerung ankommt.</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt Hoffnung für Afghanistan.&#8221;</strong> Es bleibt zu wünschen, dass das Wort &#8220;Hoffnung&#8221; in absehbarer Zeit  durch andere Wörter ersetzt werden kann. Wie wäre es mit &#8220;Unabhängigkeit&#8221;, &#8220;Freiheit&#8221;, &#8220;Aufschwung&#8221;, &#8220;Fortschritt&#8221; oder  &#8220;Chancengleichheit&#8221;. Fallen Ihnen noch andere, positive Begriffe ein, die für eine bessere Zukunft in Afghanistan stehen?</p>
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		<title>Afghanische Blogger, vereinigt euch</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 06:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (Afghan Penlog) wurde 2006 ins Leben gerufen, um afghanische Blogger aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet.
Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (<a title="Afghanische Blogger" href="http://afghanpenlog-en.blogspot.com/" target="_blank">Afghan Penlog</a>) wurde 2006 ins Leben gerufen, um <strong>afghanische Blogger</strong> aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet.</p>
<p>Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV und Radio schon deutlich liberaler geworden sind. Das Internet erscheint dennoch für viele als eine Oase der Freiheit, da man sich hinter dem Deckmantel der Anonymität in Sicherheit wähnt.</p>
<p>Obwohl natürlich auch diese Sicherheit begrenzt ist, wächst die Macht der Medien in Afghanistan &#8211; auch und gerade durch das Internet. Täglich erreichen neue Weblogs von Afghanen die so genannte &#8220;Blogosphäre&#8221;. Bloggen &#8211; das bedeutet schließlich Freiheit. Im Internet hat jeder eine Stimme, die er dazu nutzen kann, um seine Meinung frei zu äußern.</p>
<h3>Afghan Press: Lokalnachrichten aus Afghanistan</h3>
<p>Aus diesen Beweggründen ist schließlich auch <a title="Afghanpress" href="http://afghanpress.af" target="_blank">Afghan Press</a> entstanden. Ziel dieses Online-Projektes in Afghanistan ist es, Lokalnachrichten aus dem Land unverfälscht nach außen zu tragen. In den internationalen Medien erhalten die Landsleute auf der ganzen Welt zumeist nur Informationen über Explosionen oder Selbstmordattentate &#8211; über soziale Themen wie etwa Musik, Literatur und Bildung erfahren sie jedoch nichts.</p>
<p>Dies ändert sich mit <strong>Afghan Press</strong>, da hier von einem anderen Afghanistan die Rede ist. Das Online-Nachrichtenmagazin wird in der Landes-üblichen Sprache verfasst, um Afghanen im In- und Ausland gleichermaßen zur Verfügung zu stehen und zu erreichen.</p>
<p>Die freie Meinungsäußerung wird durch die Vereinigung der afghanischen Blogautoren gestärkt, da es im Rahmen eines solchen Netzwerkes mehr Möglichkeiten gibt, die Aktivitäten gezielt zu koordinieren und sich zur Wehr zu setzen. Gleichzeitig stehen die häufig auf Englisch verfassten Weblogs auch Nicht-Afghanen zur Verfügung, die sich über das Land am Hindukusch informieren können. Die Herausforderung besteht jedoch in der öffentlichen Aufmerksamkeit, d.h. in den Medien insgesamt, die Kulturgüter in Afghanistan zu erkennen und schließlich darüber zu berichten.</p>
<p>Schrecken und Schönheit liegen in Afghanistan auch heute noch dicht beieinander &#8211; die Blogger aus Afghanistan und der ganzen Welt helfen dabei, das Gleichgewicht dieser beiden Extremen in den Medien wieder zurechtzurücken.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema auch unter:<br />
</strong><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan">http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan</a></p>
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		<title>Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Kälte]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Entwicklungshilfe für Afghanistan ist die "Hilfe zur Selbsthilfe" besonders wichtig. Insbesondere für die Frauen im Land am Hindukusch ist es eine über weite Strecken unbekannte Erfahrung, auf eigenen Füßen zu stehen. Mit der Herstellung von Textilien können sie jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, sowohl für das eigene Land, als auch für sich und den eigenen Geldbeutel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Entwicklungshilfe für Afghanistan ist die &#8220;Hilfe zur Selbsthilfe&#8221; besonders wichtig.</strong> Insbesondere für die Frauen im Land am Hindukusch ist es eine über weite Strecken unbekannte Erfahrung, auf eigenen Füßen zu stehen. Mit der Herstellung von Textilien können sie jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, sowohl für das eigene Land, als auch für sich und den eigenen Geldbeutel.</p>
<p>Wir haben an dieser Stelle bereits über die Frauen in Afghanistan geschrieben, die im Rahmen des <a title="Deckenprojekt von ADRA Deutschland" href="http://afghanistan.adra.de/deckmantel-afghanistan-projekt-gegen-kaelte-und-armut/" target="_self">Deckenprojektes von ADRA</a> für Hilfsbedürftige im eigenen Land Decken anfertigen. Ein etwas anderes Konzept verbirgt sich hinter dem <a title="AZANA-Projekt" href="http://www.azana.net" target="_blank">AZANA-Projekt</a>. Ziel ist es, die Arbeiten der Frauen in Afghanistan für den europäischen Markt zu nutzen und in Geschäften, z.B. Boutiquen, zum Verkauf anzubieten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-579" title="Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/04/textilien-aus-afghanistan_lead.jpg" alt="Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung" width="605" height="200" /></p>
<p>Immerhin entstehen Seidenschals aus Handarbeit, die als echte Unikate von hoher Qualität gelten. Um diese tatsächlich für sämtliche Erzeugnisse gewährleisten zu können, werden in Afghanistan Schulungen durchgeführt, um die Frauen vor allem in der Seidenweberei auszubilden.</p>
<h3>Handgewebte Seidenschals aus Afghanistan im eigenen Ladenlokal</h3>
<p>Um die Textilen im eigenen Geschäft anzubieten, kann man einfach über die Website von AZANA mit den Verantwortlichen in Kontakt treten. Das Angebot macht soweit einen seriösen Eindruck. Interessant wäre es jedoch sicherlich, wenn  &#8211; neben die aussagekräftigen Fotos &#8211; weitere Einblicke in das Projekt ermöglicht werden. Zudem fehlt bislang eine Zertifizierung von offizieller Seite; dies würde die Seriosität des Projektes untermauern.</p>
<p>Von der Idee her ist das AZANA-Projekt in jedem Falle wert, nachgeahmt zu werden. Afghanistan ist ein Land, das auf dem Weltmarkt eine größere Rolle spielen muss. <strong>Was mit den Frauen in Afghanistan im Kleinen beginnt, kann für die Zukunft des Landes sicherlich weitere Früchte tragen und sich so zu einem kleinen Wirtschaftswunder ausweiten &#8211; mindestens aus persönlicher Sicht der Frauen in Afghanistan.</strong></p>
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