<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Schmuck</title>
	<atom:link href="http://afghanistan.adra.de/tag/schmuck/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://afghanistan.adra.de</link>
	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Jul 2011 12:40:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Familienausflug ins City-Center in Kabul</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/familienausflug-ins-city-center-in-kabul/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/familienausflug-ins-city-center-in-kabul/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 Oct 2008 06:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Meissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Einkaufen]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Kleidung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Schmuck]]></category>
		<category><![CDATA[Shopping]]></category>
		<category><![CDATA[Vermögen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/familienausflug-ins-city-center-in-kabul/</guid>
		<description><![CDATA[Der ehemalige Polizeichef von Kabul, Abdul Bassir Salangi, gehörte im Jahr 2003 zu den ersten Afghanen, die den Drang nach Modernisierung verspürten. Er ließ im Distrikt Shirpur, einem der ärmsten Viertel Kabuls, die Notquartiere mit Bulldozern niederreißen und schuf so Platz für prunkvolle Villen der wohlhabenden Afghanen, die in die Hauptstadt zurückkehrten. Die mit Gold [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der ehemalige Polizeichef von Kabul, Abdul Bassir Salangi, gehörte im Jahr 2003 zu den ersten Afghanen, die den Drang nach Modernisierung verspürten. </strong>Er ließ im Distrikt Shirpur, einem der ärmsten Viertel Kabuls, die Notquartiere mit Bulldozern niederreißen und schuf so Platz für prunkvolle Villen der wohlhabenden Afghanen, die in die Hauptstadt zurückkehrten. Die mit Gold verzierten Säulen an den Hauseingängen leuchteten mir schon von Weitem entgegen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/kabul_afghanistan_familienausflug-ins-city-center_01.jpg" alt="Ein Familienausflug ins neue City-Center in Kabul ist nur wohlhabenden Afghanen vorbehalten." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ein Familienausflug ins City-Center Kabul ist nur wohlhabenden Afghanen vorbehalten.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Viel aufregender ist das City Center, dessen Bau 2003, bald nach dem Ende des Krieges begann. Ein glitzerndes Gebäude aus Glas und Stahl mit einem Luxushotel in den obersten Etagen, das strengstens bewacht wird, nicht nur wenn gerade Staatsgäste im Hotel logieren.</p>
<p>Hier liegen moderne elektronische Geräte, Designer-Kleidung und Delikatessen in den Auslagen. Dinge, die die Menschen in den Straßen und die Händler aus den Provinzen noch nie gesehen haben. Eine staubfreie Luxusoase in der sonst so chaotischen Stadt. Leisten können sich diesen Luxus allerdings nur Beamte, Warlords und Entwicklungshelfer. Den normalen Afghanen hingegen bleibt nur der Blick durch die Fenster. Afghanistan ist ein Land zwischen Mittelalter und Moderne. Zwischen dem Leben in den Dörfern der abgelegenen Provinzen und dem Gesicht, das Kabul seinen Besuchern zeigt, scheinen Jahrhunderte zu liegen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/kabul_afghanistan_familienausflug-ins-city-center_02.jpg" alt="Teure Kleidung, Schmuck, Uhren, Elektronische Geräte und Delikatessen für Kabuls Oberschicht." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Teure Kleidung, Schmuck, Uhren, Elektronik und Delikatessen für Kabuls Oberschicht.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div> </p>
<p>16 Banken haben inzwischen Büros in der Hauptstadt eröffnet. Internationale Automobilkonzerne locken Kunden an, in zahlreichen Restaurants kann man italienisch, chinesisch, deutsch, ja sogar libanesisch essen. Der moderne Afghane informiert sich über Handy, was es Neues gibt und wo was zu finden ist in der Stadt. Was mir mein Übersetzer bei der Fahrt durch Kabul allerdings nicht zeigt, sind die Bordelle, die seit 2001 wie Pilze aus dem Boden schießen und die ihre Türen nicht nur den Besuchern aus dem Ausland öffnen.</p>
<p><strong>Dieser Artikel entstammt dem Buch &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch von Ursula Meissner">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>&#8221; von Fotojournalistin Ursula Meissner. Sie können dieses Buch bei ADRA bequem <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" title="Afghanistan Buch bestellen">online bestellen</a> und unterstützen damit die Herstellung und Verteilung einer Decke in Afghanistan.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/familienausflug-ins-city-center-in-kabul/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

