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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Medien</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		</item>
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		<title>&#8220;Servus Kabul&#8221;, oder: Wenn Bayern in Afghanistan läge</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen.</strong></p>
<p>Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass die Rahmenhandlung unbedingt mit Humor genommen werden muss &#8211; politisch korrekt ist dieses Volkstheaterstück mit Sicherheit nicht. Natürlich geht es um Klischees, die aus beiden Welten stammen und freilich aufs Korn genommen und auf die Spitze getrieben werden.</p>
<p>Hier wird fröhlich kombiniert, was man eigentlich nicht kombinieren darf. So wird das bayerische Dirndl mal eben durch ein Kopftuch komplettiert. Interkulturell mal anders &#8211; das passt zu der gesamten Familie, die sich auf sonderbaren und überraschenden Pfaden zischen den Kulturen Deutschlands und in Afghanistan bewegt. Nur die Mutter hat nicht so recht Lust dazu, sich diesem Treiben der restlichen Familie hinzugeben.</p>
<h3><strong>Kasperle-Theater: Bayern meets Afghanistan</strong></h3>
<p>Interessant dürfte auch das Kasperle-Theater sein, das Franz Xaver Kroetz nach dem Vorbild von Graser inszeniert hat &#8211; vor allem deshalb, weil sich durch Puppen so manches noch derber in Szene zu setzen. In dieser anonymen, ent-personifizierten Form können die Gegensätze zwischen Afghanistan  und Deutschland in einer kruden Satire  gipfeln, um letztlich doch die Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.</p>
<p><strong><em>Servus Kabul</em></strong>, das 2008 <a title="Servus Kabul" href="http://theater.ulm.de/content/view/997/223/" target="_blank">in Ulm aufgeführt wurde</a>, hätte sicherlich auch 2009 wider eine Chance, nicht nur das bayerische Publikum zu begeistern. Auch die Menschen aus  Afghanistan und aus Rest-Deutschland hätten sicherlich ihre Freude daran &#8211; sofern sie die Sprache dieser andersartigen, fremden Bayern überhaupt verstehen&#8230;</p>
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		<title>Afghanistan-Magazin wird zum 30. Juni beendet</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider müssen wir nun die Beendigung des Afghanistan-Magazins zum 30. Juni 2009 bekannt geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation </strong><a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank"><strong>ADRA Deutschland</strong></a><strong> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;.</strong> Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider müssen wir nun die Beendigung des Afghanistan-Magazins zum 30. Juni 2009 bekannt geben.</strong></p>
<p>Geplant war die redaktionelle Berichterstattung über &#8220;<strong>das andere Afghanistan</strong>&#8220;, das in den Medien meist zu kurz kommt, zunächst für ein halbes Jahr, wurde dann für weitere sechs Monate verlängert. Im Anschluss sollte eine Finanzierung der redaktionellen Arbeiten und der Website-Pflege durch öffentliche Zuschüsse im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildung sicher gestellt werden. Leider hatte ein entsprechender Antrag auf Fördermittel durch die EU keinen Erfolg. Deshalb ist ADRA Deutschland gezwungen, den Betrieb des Online-Angebots sowie <a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank">der gleichnamigen XING-Gruppe</a> zum 30. Juni zu beenden.</p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. <strong>In diesem Sinne stürzen wir uns auf sechs weitere Wochen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221; und freuen uns auf einen positiven Endspurt mit Ihnen!</strong></p>
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		</item>
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		<title>Sind keine Nachrichten aus Afghanistan wirklich gute Nachrichten?</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/sind-keine-nachrichten-aus-afghanistan-wirklich-gute-nachrichten/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt.  Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt. </p>
<p>Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass keine Nachrichten in diesem Fall wirklich gute Nachrichten sind. Dabei gäbe es vermutlich so einiges zu berichten; schließlich ist ja Wahljahr in Afghanistan, und mit mehr als 20 Herausforderungen bekommt Präsident Karzai einige Konkurrenz. Im selben Atemzug stellt sich die Frage, wie schwierig die zweite Wahl in dem Land am Hindukusch dieses Jahr wirklich wird &#8211; auch die Frage, ob sie mit rechten Dingen zugehen wird und man dem Wahlergebnis auch wirklich trauen darf, ließe sich vorab vortrefflich diskutieren.</p>
<h3><strong>Das Wetter in Afghanistan: Heiter bis sonnig &#8211; und wie ist die Stimmung im Land am Hindukusch?</strong></h3>
<p>Und wem das alles noch zu negativ ist, der darf sich auch gerne auch die Sonnenseiten im Land am Hindukusch stürzen &#8211; wie etwa das Wetter: In Afghanistan herrschen derzeit Temperaturen zwischen 17 und 32 Grad. Diese Werte werden hierzulande ja teilweise auch schon erreicht, wenn auch noch nicht ganz die oberen Werte. Fast könnte man also vermuten, es handle sich um das Sommerloch, das uns so verfrüht schon erreicht hat.</p>
<p>Sicherlich wäre das Wetter in Afghanistan ein zu seichtes Thema, um in den Medien wirklich erwähnt zu werden. Solche Themen sind nur dann relevant, wenn sie direkt vor der Haustür liegen. Doch zwischen den Schreckensmeldungen in Afghanistan und dem Wetter liegen so  viele Möglichkeiten, über das Land am Hindukusch zu berichten.</p>
<p><strong>Beispiele gefällig? </strong>Neben der bereits erwähnten Wahl in diesem Jahr liefert das Afghanistan Magazin von ADRA Deutschland sicherlich genug Möglichkeiten, um das Bild von Afghanistan zu vervollständigen. Der Neglect, den sich die Medien vorwerfen lassen müssen, könnte in dieser Weise leicht ausgeräumt werden.</p>
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		</item>
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		<title>Mehr positive Meldungen über Afghanistan, bitte!</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/mehr-positive-meldungen-ueber-afghanistan-bitte/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
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		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor: Sie sind Unternehmer (vielleicht sind Sie das ja auch) und entsenden Ihr  bestes Team, um im Ausland ein Projekt durchzuführen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Würden Sie es akzeptieren, wenn immer wieder nur Negativmeldungen auf Sie einprasseln? Wohl kaum. Doch genau dies passiert seit nunmehr fünf Jahren in Afghanistan. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stellen Sie sich vor:</strong> Sie sind Unternehmer (vielleicht sind Sie das ja auch) und entsenden Ihr  bestes Team, um im Ausland ein Projekt durchzuführen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Würden Sie es akzeptieren, wenn immer wieder nur Negativmeldungen auf Sie einprasseln? Wohl kaum.</p>
<p>Doch genau dies passiert seit nunmehr fünf Jahren in Afghanistan. Unser &#8220;Team&#8221;, d.h. die Soldaten der Bundeswehr, <a title="Bundeswehr aufgestockt" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1779" target="_self">das jüngst wieder um 600 Mann aufgestockt wurde</a>, hat offenbar nichts Positives zu vermelden. Würden wir in den Medien nicht immer wieder deutsche oder US-Soldaten erblicken, so könnte man beinahe den Eindruck gewinnen, dass in Wahrheit gar niemand vor Ort ist.</p>
<p>Sicherlich würde man den Soldaten, die in ihren Einsatzgebieten Ihr Leben riskieren, damit Unrecht tun. Gefragt ist also die Politik, die uns schlichtweg im Unklaren über den Erfolg der in Afghanistan durchgeführten Operationen lässt.</p>
<h3>Die Bundesregierung schweigt sich zu Afghanistan nach wie vor aus</h3>
<p>Was allerdings verwundert &#8211; schließlich scheint die Strategie doch aufzugehen: Oder warum werden die Bemühungen, weitere Truppen nach Afghanistan zu senden, nun wieder forciert? Die Bundesregierung um Angela Merkel hüllt sich zu diesem Thema in Schweigen &#8211; die Frage ist nur, was uns diese mangelnde Redseligkeit verrät: Hat die Bundesregierung schlicht keinen &#8220;brauchbaren&#8221; Plan für den Wiederaufbau und die Sicherung in Afghanistan oder möchte sie in ihren zielgerichteten, und damit langfristigen Bemühungen keine (kurzfristige) Kritik aufkommen lassen?  </p>
<p>Kurios ist zudem: Erfolgsmeldungen der Taliban bekommen wir förmlich auf einem Silbertablett serviert. Die PR &#8220;in diese Falsche Richtung&#8221; funktioniert also prächtig; schließlich verschaffen wir den Extremisten genau die Aufmerksamkeit, die sie sich wünschen (und das schon über so viele Jahre hinweg).</p>
<p>Fakt ist, dass die ewigen, negativen Schlagzeilen häufig nur noch beiläufig wahrgenommen werden. Viele Bundesbürger haben einfach den Eindruck gewonnen, dass sich Afghanistan in einer Endlosschleife befindet. Warum also nicht einfach mal eine Positiv-Schlagzeile? <strong>Dass es diese Meldungen gibt, ist unstreitig &#8211; seit rund einem Jahre berichten wir schließlich über &#8220;das andere, positive Afghanistan&#8221;.</strong></p>
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		</item>
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		<title>Globalisierung – Chancen in der Entwicklung von Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Nov 2008 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Schlagwort der Globalisierung wird zumeist in einen Zusammenhang mit der Öffnung der Weltmärkte und einem globalen Nord-Südgefälle zwischen den reichen Industrienationen und den armen Regionen dieser Erde verbunden. Letztlich ist diese weltumspannende Vernetzung jedoch ein Prozess, der sich insbesondere auf die Kommunikation von Völkern, Kulturen und der Wirtschaft bezieht. Für Afghanistan bietet die Globalisierung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Schlagwort der Globalisierung</strong> wird zumeist in einen Zusammenhang mit der Öffnung der Weltmärkte und einem globalen Nord-Südgefälle zwischen den reichen Industrienationen und den armen Regionen dieser Erde verbunden. Letztlich ist diese weltumspannende Vernetzung jedoch ein Prozess, der sich insbesondere auf die Kommunikation von Völkern, Kulturen und der Wirtschaft bezieht. <strong>Für Afghanistan bietet die Globalisierung</strong> – trotz  der vorhandenen Schwierigkeiten, die Chance, zu einem fest integrierten Bestandteil der Weltgesellschaft zu werden.</p>
<h2>Afghanistan in den Medien</h2>
<p>In den Medien wird zumeist ein äußert einseitiges, unvollständiges Bild von Afghanistan, dem Land am Hindukusch, skizziert. Krieg, Unterdrückung, Elend und Armut – das alles sind sicher Aspekte, die dem Vielvölkerstaat zugeschrieben werden müssen. Tradition, Gastfreundlichkeit, kulturelle Vielfalt, und nicht zuletzt positive Entwicklungen zeugen jedoch davon, dass Afghanistan auch ein strahlendes, lächelndes Gesicht hat.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/afghanistan_globalisierung_chancen.jpg" alt="Die Globalisierung bietet Afghanistan viele Chancen" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Der junge Mann hat gut Lachen: Die Globalisierung bietet Afghanistan viele Chancen</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Dafür, dass die Globalisierung eine weitere positive Entwicklung in Afghanistan durchaus auch begünstigen kann, gibt es einige Gründe: So hat sich der Lebensstandard in einigen ärmeren Ländern aufgrund der weltweiten Vernetzung erhöht. Ihren Einfluss, dem die so genannten Binnenstaaten und Entwicklungsländer auf die Industrienationen geltend machen, zeigte sich beispielsweise im Jahre 2003 während der Verhandlungen auf dem WTO-Gipfel im mexikanischen Cancún – wie beispielsweise bei dem Streit um die Importzölle zu beobachten war.</p>
<h3>Weltweiter Austausch mit Afghanistan</h3>
<p>In politischer wie kultureller Hinsicht steht eine, durch die <strong>Globalisierung</strong> bedingte Öffnung für einen erleichterten Austausch von wirtschaftlichen, kulturellen und geistigen Gütern. Die Vielzahl an Internetseiten beispielsweise, die aus Afghanistan sowohl in der offiziellen Landessprache Paschtu als auch in Englisch berichten, schaffen eine höhere Transparenz für die Menschen in und außerhalb des Landes am Hindukusch.</p>
<p>Diese Entwicklung, über die andere, positive Seite von Afghanistan zu erzählen, schlägt sich letztlich weltweit in Form von Büchern, Zeitschriftenartikeln und Internetseiten wie dem <a title="Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de">Afghanistan-Magazin</a> der <a title="Hilfsorganisation" href="http://www.adra.de" target="_blank">Hilfsorganisation ADRA</a> nieder. <strong>Die Globalisierung hat somit auch ein Bewusstsein für die Interdependenz geschaffen; dieses Wissen von der gegenseitigen Abhängigkeit führt zu einem verstärkten Austausch untereinander und kann die Verhandlungen in Afghanistan Verhandlungen positiv beeinflussen.</strong></p>
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		<title>Afghanistan sucht den Superstar</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer bei Afghanistan nur an Krieg, Armut und Leben wie im Mittelalter denkt, irrt sich gewaltig. Vor allem junge Leute in den Städten nutzen moderne Medien und Techniken wie Internet, Fernsehen und SMS. Viele sind auf der Suche nach Idolen und Identifikationsfiguren. Wie auch in Deutschland und anderen Ländern der westlichen Welt, gibt es in Afghanistan eine Fernsehshow, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer bei Afghanistan nur an Krieg, Armut und Leben wie im Mittelalter denkt, irrt sich gewaltig.</strong> Vor allem junge Leute in den Städten nutzen moderne Medien und Techniken wie Internet, Fernsehen und SMS. Viele sind auf der Suche nach Idolen und Identifikationsfiguren. Wie <a target="_blank" href="http://www.rtl.de/musik/superstar.php" title="Deutschland sucht den Superstar">auch in Deutschland</a> und anderen Ländern der westlichen Welt, gibt es in Afghanistan eine Fernsehshow, in der die Menschen einen Superstar suchen. Der <a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar TV Superstar">Afghanstar</a> geht derzeit in die letzten Runden und ist ein kontrovers diskutiertes Thema in den Medien.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar.TV Superstar Fernsehen"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanstar-logo.gif" alt="Afghanstar.TV" style="float: right; margin-left: 10px" /></a>Größter Kritikpunkt ist die Beteiligung von Frauen an dem landesweit augestrahlten Wettbewerb. Auf der Website des Afghanstar wird etwa <a target="_blank" href="http://afghanstar.tv/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=186&amp;Itemid=63" title="Kima Sahar Afghanistan">die 18-jährige Mit-Finalistin Lima Sahar aus Kandahar</a> von vielen aufgebrachten Männern kritisiert und übel beschimpft. Doch es gibt auch ermutigende Stimmen. Die Meinungen gehen weit auseinander. Manche sehen in den Auftritten Sahars einen Aufbruch in eine neue Zeit. Jemand schreibt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;In anderen Ländern bauen Sie Flugzeuge, Autos und Computer, aber bei uns in Afghanistan streiten wir uns über Sprachen und Stammeszugehörigkeiten. Wir sollten einander respektieren und zusammenhalten.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>So kontrovers die Teilnahme von Frauen an landesweiten Gesangswettbewerben auch ist, so unpassend mutet für uns diese Sendung an, wenn wir an Afghanistan denken. Auch die musikalischen Darbietungen sind uns vom Stil, der Tonalität und der ganzen Form her fremd. </p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/_sTAz1QQL9Q" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_sTAz1QQL9Q" /></object><br />
<div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Finalistin Lima Sahar beim Afghanstar.</span><span class="ImageTextC">© Afghanstar.TV</span></div>Abstimmen können die Afghanen per Telefon oder SMS. Die Sendungen werden immer Freitags um 21 Uhr auf <a target="_blank" href="http://www.tolo.tv/" title="Tolo TV">Tolo TV</a> ausgestrahlt sowie im Radio gesendet. Es ist mitterweile die dritte Staffel des Programms. Von den Vorjahressiegern gibt es mittlerweile <a target="_blank" href="http://cdbaby.com/cd/shakebhamdard" title="Shakeb Hamdard">eigene CDs</a>.</p>
<p>Die Website des Afghanstar basiert auf einem Content Management System, ist dreisprachig aufgebaut, hat einen umfassenden News-Bereich, Umfragen usw. Die Videos werden mithilfe der Online-Plattform Youtube eingebunden. Da sage doch mal jemand, Afghanen wären nicht in der Lage, modernste Technik einzusetzen&#8230;</p>
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