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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Kultur</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		<title>Ein Hauch deutscher Tradition mitten in Kabul</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/ein-hauch-deutscher-tradition-mitten-in-kabul/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul. Gegründet wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul.</p>
<p>Gegründet wurde der &#8220;Deutsche Hof&#8221; von Gunter Völker. Der gelernte Gaststättenfacharbeiter hat bereits einen &#8220;Deutschen Hof&#8221; im nordirakischen Erbil betrieben, bevor er auf die Idee kam, auch in Afghanistan ein Restaurant mit deutschem Hintergrund zu gründen. Mittlerweile läuft das Geschäft in vollem Gange, die Oktoberfeste und Karnevalsfeiern sind bei Einheimischen und ausländischen Besuchern <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.focus.de/politik/ausland/irak_aid_106661.html" target="_blank">gleichermaßen bekannt</a>.</p>
<h3><strong>Der &#8220;Deutsche Hof&#8221; setzt auf traditionelle Feste, Getränke und Speisen</strong></h3>
<p>Fast 30 afghanische Mitarbeiter sind zur Zeit im &#8220;<a title="Deutscher Hof Kabul" href="http://www.deutscher-hof-kabul.com" target="_blank">Deutschen Hof Kabul</a>&#8221; angestellt, seit der Eröffnung Anfang Mai 2003 wurden 64 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet &#8211; nicht nur Köche, sondern auch Kellner und Housekeeper. Über dem Restaurant befindet sich zudem ein Gästehaus, das, abgeschirmt von hohen Mauern und Stacheldraht, eine sichere Unterkunft für Besucher ist. </p>
<p>Gunter Völker selbst sucht die Herausforderung. Ein Restaurant im heimischen Thüringen ist für den Weltenbummler keine Alternative. Er möchte etwas bewegen, auch indem er gegenüber Fremden die positiven Seiten Afghanistans betont &#8211; der &#8220;Deutsche Hof&#8221; <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.freitag.de/2006/45/06450901.php" target="_blank">ist ein Paradebeispiel dafür</a>.</p>
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		<title>Märchen aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie wir all wissen, ist das Märchen von Afghanistan leider noch nicht wahr geworden. Die internationale Gemeinschaft arbeitet gemeinsam mit den Menschen im Land am Hindukusch daran, dass dieses Ziel in der Zukunft erreicht wird. Aus diesem Grund ist an dieser Stelle auch nicht vom Märchen in Afghanistan die Rede, sondern gleich von mehreren Märchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wir all wissen, ist das Märchen von Afghanistan leider noch nicht wahr geworden.</strong> Die internationale Gemeinschaft arbeitet gemeinsam mit den Menschen im Land am Hindukusch daran, dass dieses Ziel in der Zukunft erreicht wird.</p>
<p>Aus diesem Grund ist an dieser Stelle auch nicht vom Märchen <strong>in</strong> Afghanistan die Rede, sondern gleich von mehreren Märchen <strong>aus</strong> Afghanistan. Wir alle kennen die Geschichten der Gebrüder Grimm aus unserer Kindheit. Außerhalb der uns bekannten Welt der Sagen und Märchen existieren natürlich noch anderen faszinierende Themen und Figuren, denen Sie sich durchaus einmal widmen sollten.</p>
<p>Die <strong>Märchen aus Afghanistan</strong> etwa bieten genau den Stoff, aus dem Märchen aus <em>Tausend und einer Nacht </em>geschnitzt sind. Auch wenn sich die Geschichten aus dem Land am Hindukusch natürlich anderer Motive bedienen und sich auch in  ihrer Handlung von den Märchen etwa der Gebrüder Grimm unterscheiden, so beinhalten auch sie eine Botschaft, von der Kinder etwas lernen können.</p>
<h3><strong>Entdecken Sie die faszinierende Märchenwelt von Afghanistan</strong></h3>
<p>Ebenso wenig, wie an dieser Stelle die Märchen der Gebrüder Grimm gedeutet werden, finden Sie im folgenden Interpretationen der Märchen aus Afghanistan. Schließlich soll es darum gehen, den Hintersinn der Handlungen gemeinsam mit den eigenen Kindern herauszufinden. Tatsächlich können wir als Erwachsene noch etwas von Märchen lernen, mindestens aber wiederentdecken &#8211; seien sie nun von den Gebrüdern Grimm oder aus Afghanistan.</p>
<p>Einige Beispiele <a title="Märchen aus Afghanistan" href="http://www.afghan-aid.de/index.htm" target="_blank">besonders schöner Märchen aus Afghanistan</a> sollen jedoch erwähnt werden; &#8220;Das chinesische Zicklein&#8221; etwa, oder aber &#8220;Das schöne Mädchen und der Riese&#8221;. Auch im Märchen &#8220;Der Prinz und der reife Apfel&#8221; taucht ein Motiv auf, das wir in unserer Märchenkultur natürlich kennen &#8211; welches, muss Ihnen wohl kaum gesagt werden&#8230;</p>
<p>Zwischen den Märchen der Gebrüder Grimm und den faszinierenden Geschichten aus Afghanistan lassen sich also durchaus einige Gemeinsamkeiten entdecken. Doch auch die Unterschiede sorgen ganz bestimmt für staunende Gesichter Ihrer Kinder &#8211; und wer weiß, vielleicht auch bei Ihnen. <strong>Viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise durch die Märchenwelt aus Afghanistan!</strong></p>
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		<title>&#8220;Servus Kabul&#8221;, oder: Wenn Bayern in Afghanistan läge</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen.</strong></p>
<p>Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass die Rahmenhandlung unbedingt mit Humor genommen werden muss &#8211; politisch korrekt ist dieses Volkstheaterstück mit Sicherheit nicht. Natürlich geht es um Klischees, die aus beiden Welten stammen und freilich aufs Korn genommen und auf die Spitze getrieben werden.</p>
<p>Hier wird fröhlich kombiniert, was man eigentlich nicht kombinieren darf. So wird das bayerische Dirndl mal eben durch ein Kopftuch komplettiert. Interkulturell mal anders &#8211; das passt zu der gesamten Familie, die sich auf sonderbaren und überraschenden Pfaden zischen den Kulturen Deutschlands und in Afghanistan bewegt. Nur die Mutter hat nicht so recht Lust dazu, sich diesem Treiben der restlichen Familie hinzugeben.</p>
<h3><strong>Kasperle-Theater: Bayern meets Afghanistan</strong></h3>
<p>Interessant dürfte auch das Kasperle-Theater sein, das Franz Xaver Kroetz nach dem Vorbild von Graser inszeniert hat &#8211; vor allem deshalb, weil sich durch Puppen so manches noch derber in Szene zu setzen. In dieser anonymen, ent-personifizierten Form können die Gegensätze zwischen Afghanistan  und Deutschland in einer kruden Satire  gipfeln, um letztlich doch die Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.</p>
<p><strong><em>Servus Kabul</em></strong>, das 2008 <a title="Servus Kabul" href="http://theater.ulm.de/content/view/997/223/" target="_blank">in Ulm aufgeführt wurde</a>, hätte sicherlich auch 2009 wider eine Chance, nicht nur das bayerische Publikum zu begeistern. Auch die Menschen aus  Afghanistan und aus Rest-Deutschland hätten sicherlich ihre Freude daran &#8211; sofern sie die Sprache dieser andersartigen, fremden Bayern überhaupt verstehen&#8230;</p>
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		<title>Teufelskreis Analphabetismus in Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/teufelskreis-analphabetismus-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen mangelnden Wissens. Es kann auch ein Zeichen von Analphabetismus sein.</p>
<h3><strong>Aktionswochen fordern zum &#8220;Großen Lesen&#8221; auf</strong></h3>
<p>Ein Problem, das in den Industrienationen wie beispielsweise Deutschland, keines ist &#8211; in Staaten wie Afghanistan aber für einen Teufelskreis sorgt, aus dem es ohne entsprechende Bildung kein Entkommen gibt. Die Globale Bildungskampagne veranstaltet daher in diesen Wochen wiederholt Aktionswochen zum &#8220;Großen Lesen&#8221; und macht auf das Recht eines jeden Menschen <a title="Bildungskampagne gegen Analphabetismus" href="http://www.bildungskampagne.org/Aktionen_2009.htm" target="_blank">auf freie Bildung aufmerksam</a>.</p>
<p>Dass das Projekt weltweiten Anklang findet, zeigt sich auch im vom <strong>Analphabetismus</strong> besonders betroffenen Afghanistan: Hier nehmen rund 100 Schulen an einem <a title="Lese- und Schreibwettbewerb" href="http://www.halternerzeitung.de/nachrichten/kultur/art617,543482" target="_blank">Lese- und Schreibwettbewerb im Rahmen der Aktion teil</a>. Fast drei Viertel der afghanischen Bevölkerung können weder lesen noch schreiben &#8211; unabhänging vom Alter. Dass besonders Mädchen und Frauen keine schulische Ausbildung erfahren haben, überrascht schon nicht mehr.</p>
<h3><strong>Das Recht auf Bildung hat jeder Mensch &#8211; aber nicht jeder kann oder will es nutzen</strong></h3>
<p>Umso erstaunlicher mutet der Bericht einer Frau an, die es geschafft hat, dem Teufelskreis zu entfliehen: Shirin ist 28 und leitet eine kleine Schule in Afghanistan. Sie setzt sich dafür ein, dass auch andere Mädchen und Frauen zur Schule gehen können und bewegt Familien mit zum Teil großer Überzeugungsarbeit dazu, <a title="Recht auf Bildung braucht Überzeugungsarbeit" href="http://www.bildungskampagne.org/documents/UMAktion2009_Das_grosse_Lesen_Webformat.pdf" target="_blank">ihre Töchter zur Schule zu schicken</a>. Auch ihr Einsatz trägt dazu bei, dass ein Schritt aus dem Strudel des Analphabetismus heraus getan werden kann &#8211; und sei er noch so klein.</p>
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		</item>
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		<title>Afghanistan zwischen Theorie und Praxis</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-zwischen-theorie-und-praxis/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 06:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Frauen in Afghanistan&#8220; ist nicht nur ein wichtiges Thema, das in diesem Magazin immer wieder behandelt wird, sondern auch in der Politik des Landes am Hindukusch. Eine Demonstration von über tausend Frauen in Afghanistan hat jüngst wieder für weltweites Aufsehen gesorgt. Auch, wenn ihnen die Gesetzgebung immer mehr Freiheiten einräumt, ist eine Gleichberechtigung zwischen Mann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Frauen in Afghanistan</strong><strong>&#8220;</strong> ist nicht nur ein wichtiges Thema, das in diesem Magazin immer wieder behandelt wird, sondern auch in der Politik des Landes am Hindukusch. Eine <a title="Demonstration Frauen Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/frauen-in-afghanistan-protestieren-vor-universitaet-gegen-ehegesetz/" target="_self">Demonstration von über tausend Frauen in Afghanistan</a> hat jüngst wieder für weltweites Aufsehen gesorgt. Auch, wenn ihnen die Gesetzgebung immer mehr Freiheiten einräumt, ist eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in Afghanistan längst noch nicht erreicht.</p>
<p>Während dieser Protest-Aktion der Frauen gegen ein neues Ehegesetz, das jedoch ausschließlich für die schiitische Bevölkerung des Landes gelten soll, zeigte sich, dass die Herausforderungen auch und gerade innerhalb der Gesellschaft Afghanistans zu suchen sind. Auf der einen Seite scheint sich ein Teil der Bevölkerung, allen voran die jüngere Generation, zu liberalisieren, wohingegen Werte und Traditionen vorrangig von den Alten aufrecht erhalten werden.</p>
<p>Diese Entwicklung ist eine echte Herausforderung, prallen auf diese Weise zwei Fronten aufeinander, die durch eine tiefe Kluft voneinander abgeschnitten zu sein scheinen. Dieser Widerstand hängt auch von der Lebensqualität ab &#8211; je stärker sie sich im Zuge der Entwicklung in Afghanistan zu einem funktionierenden Staat steigert, desto eher werden die Neuerungen auch von allen Seiten akzeptiert werden.</p>
<p>Das Festhalten an dem Bestehenden führt ebenfalls dazu, dass Gesetzesänderungen nicht immer angewendet werden. Hier besteht also eine Diskrepanz zwischen &#8220;Theorie und gelebter Praxis&#8221;; inwieweit Gesetzesübertretungen überhaupt verfolgt und geahndet werden, ist zudem mehr als fraglich.</p>
<h3><strong>Umbruch in Afghanistan in langsamen Schritten</strong></h3>
<p>Ein Umbruch, wie er in Afghanistan in langsamen Schritten stattfindet, zeichnet sich daher immer auch durch Diskrepanzen, Kluften und leider auch durch Widerstände unterschiedlichster Art und Weise aus -  für ein krisengebeuteltes Land wie Afghanistan, das ohnehin von politischen wie gesellschaftlichen Brüchen durchzogen ist, bedeutet dies einen langen, beschwerlichen Weg, dessen Ziele Unabhängigkeit, Freiheit und Wohlstand sind. Indem diese Herausforderungen gestemmt werden, erhält die Entwicklung in dem Land am Hindukusch somit weiteres Saatgut für eine positive Entwicklung.</p>
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		<title>Sind keine Nachrichten aus Afghanistan wirklich gute Nachrichten?</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/sind-keine-nachrichten-aus-afghanistan-wirklich-gute-nachrichten/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt.  Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt. </p>
<p>Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass keine Nachrichten in diesem Fall wirklich gute Nachrichten sind. Dabei gäbe es vermutlich so einiges zu berichten; schließlich ist ja Wahljahr in Afghanistan, und mit mehr als 20 Herausforderungen bekommt Präsident Karzai einige Konkurrenz. Im selben Atemzug stellt sich die Frage, wie schwierig die zweite Wahl in dem Land am Hindukusch dieses Jahr wirklich wird &#8211; auch die Frage, ob sie mit rechten Dingen zugehen wird und man dem Wahlergebnis auch wirklich trauen darf, ließe sich vorab vortrefflich diskutieren.</p>
<h3><strong>Das Wetter in Afghanistan: Heiter bis sonnig &#8211; und wie ist die Stimmung im Land am Hindukusch?</strong></h3>
<p>Und wem das alles noch zu negativ ist, der darf sich auch gerne auch die Sonnenseiten im Land am Hindukusch stürzen &#8211; wie etwa das Wetter: In Afghanistan herrschen derzeit Temperaturen zwischen 17 und 32 Grad. Diese Werte werden hierzulande ja teilweise auch schon erreicht, wenn auch noch nicht ganz die oberen Werte. Fast könnte man also vermuten, es handle sich um das Sommerloch, das uns so verfrüht schon erreicht hat.</p>
<p>Sicherlich wäre das Wetter in Afghanistan ein zu seichtes Thema, um in den Medien wirklich erwähnt zu werden. Solche Themen sind nur dann relevant, wenn sie direkt vor der Haustür liegen. Doch zwischen den Schreckensmeldungen in Afghanistan und dem Wetter liegen so  viele Möglichkeiten, über das Land am Hindukusch zu berichten.</p>
<p><strong>Beispiele gefällig? </strong>Neben der bereits erwähnten Wahl in diesem Jahr liefert das Afghanistan Magazin von ADRA Deutschland sicherlich genug Möglichkeiten, um das Bild von Afghanistan zu vervollständigen. Der Neglect, den sich die Medien vorwerfen lassen müssen, könnte in dieser Weise leicht ausgeräumt werden.</p>
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		<title>Die Situation der Tiere im Kabuler Zoo</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 06:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal ehrlich, wussten Sie, dass es in Kabul einen Zoo gibt? Gut, warum auch nicht. Schließlich ist die Stadt mit über drei Millionen Einwohnern eine echte Metropole. Dennoch verwundert es, wie wenig Informationen es über den Kabuler Zoo gibt. Daher die berechtigte Frage: Wie geht es den Tieren eigentlich, die in Afghanistan in Gefangenschaft leben? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mal ehrlich, wussten Sie, dass es in Kabul einen Zoo gibt?</strong> Gut, warum auch nicht. Schließlich ist die Stadt mit über drei Millionen Einwohnern eine echte Metropole. Dennoch verwundert es, wie wenig Informationen es über den Kabuler Zoo gibt. Daher die berechtigte Frage: <strong>Wie geht es den Tieren eigentlich, die in Afghanistan in Gefangenschaft leben?</strong></p>
<p>Eröffnet wurde der Kabuler Zoo 1967 am Ufer des Flusses Kabul, um zu Beginn der 1970er Jahre 116 Tiere zu beherbergen. Aufgrund der langanhaltenden Gefechte in Afghanistan hat auch der Zoo gelitten. Wie <a title="Bericht über Kabuler Zoo 2007" href="http://www.focus.de/panorama/welt/tiere_aid_122624.html" target="_blank">der Fokus 2007 berichtete</a>, bangten die Betreiber während des damals harten Winters um das Überleben der dortigen Tiere. </p>
<h3>Auch die harten Winter in Afghanistan haben den Tieren im Kabuler Zoo zugesetzt</h3>
<p>Extreme Winter sind in Afghanistan jedoch nicht Ungewöhnliches &#8211; sowohl 2008 als auch 2009 wurde Afghanistan vom Winter hart erwischt. Auch für den <strong>Kabuler Zoo </strong>dürfte sich die Situation daher nicht entspannt haben. </p>
<p>Eine Website des Zoos in Kabul sucht man in den Weiten des Internets leider vergeblich; aktuelle Informationen sind daher praktisch nicht zu bekommen. <strong>Wer dem Zoo in Kabul also jüngst einen Besuch abgestattet hat, ist herzlich willkommen, seine Eindrücke an dieser Stelle zu schildern.</strong></p>
<p>Sicher ist jedoch, dass der <strong>Kabuler Zoo</strong> bereits in den vergangenen Jahren in einem erbärmlichen Zustand war. Artgerechte Tierhaltung ist sicherlich etwas vollkommen anderes. Was aber soll man tun, wenn die Mittel fehlen?</p>
<p>Im Wiederaufbau von Afghanistan ist der Zoo in Kabul offensichtlich auf der Strecke geblieben. Auch, wenn es selbstverständlich weitaus größere Herausforderungen zu bewältigen gibt, ist der Aufbau des traditionsreichen Zoos in Afghanistan von großer Bedeutung für die Kultur der Stadt Kabul, für die Menschen in Afghanistan, und letztlich vor allem für die dort lebenden Tiere.</p>
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		<title>Afghanistan bei den olympischen Spielen</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Apr 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>
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		<description><![CDATA[Dabei sein ist alles &#8211; dieser Gedanke steht seit dem Beginn der Wettkämpfe hinter der Bedeutung der Olympischen Spiele. Dabei zu sein, bei diesem Großereignis, sich in mit tausenden Besuchern bis zum Bersten gefüllten Stadien mit anderen Athleten zu messen und später auf dem Siegerpodest den feiernden Massen zujubeln. Die Olympischen Spiele als Zenit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dabei sein ist alles &#8211; dieser Gedanke steht seit dem Beginn der Wettkämpfe hinter der Bedeutung der Olympischen Spiele.</strong> Dabei zu sein, bei diesem Großereignis, sich in mit tausenden Besuchern bis zum Bersten gefüllten Stadien mit anderen Athleten zu messen und später auf dem Siegerpodest den feiernden Massen zujubeln. Die Olympischen Spiele als Zenit der eigenen Sportlerkarriere; und wenn schon nicht mit einer Medaille, dann wenigstens mit unvergesslichen Erinnerungen den Weg zurück in die Heimat antreten.</p>
<h2>Wenn der Wettkampf zur Nebensache wird</h2>
<p>Das ist der Wunsch Millionen Sportler auf der ganzen Welt. Wie sie träumen auch viele Wettkämpfer aus Afghanistan diesen Traum. Für viele bleibt es ein Traum, dem harten Alltag auf diesem Weg eine Zeit lang entfliehen zu können. Einige wenige konnten ihn jedoch Realität werden lassen. Die olympischen Sommerspiele 2004 waren der Zeitpunkt, an dem sich Afghanistans Blick nach Athen richtete. Erstmals seit dem Regime der Taliban nahmen dort eine handvoll afghanischer Wettkämpfer wieder an den historischen Spielen teil.</p>
<h3>Geschichte schreiben nicht die Ergebnisse, sondern die Gesten</h3>
<p>Obwohl sie kein denkwürdiges Ergebnis erzielten, bleibt das Auftreten der afghanischen Sportler doch geschichtsträchtig. Besonders hervorzuheben ist die Teilnahme von Friba Razayee im Judo und der Leichtathletin Robina Muqimyar, die als erste afghanische Frauen für ihr Land an den Start gingen. Muqimyar wurde sogar die Ehre zuteil, ihr Land als Fahnenträgerin in das Olympia-Stadion Athen zu führen.</p>
<p>Die olympischen Spiele haben in diesem Jahr zudem etwas weiteres gezeigt: Sport verbindet. Das bewies der friedliche Einlauf Nord- und Südkoreas nebeneinander und das haben auch die beiden Sportlerinnen Natalia Paderina aus Russland und Nino Salukvadza aus Georgien bewiesen. Trotz Krieges zwischen ihren Heimatländern demonstrierten beide 2008 auf dem Siegerpodest Einigkeit.</p>
<h3>Sport überwindet kulturelle und geografische Grenzen</h3>
<p>Diese Botschaft hat auch <a title="Rohulla Nikpai" href="http://www.rohullahnikpai.com" target="_blank">Rohulla Nikpai</a> verstanden. Der erste und einzige Medaillengewinner Afghanistans appelliert dabei nicht an das Überwinden geografischer Grenzen, sondern den Umgang seines eigenen Volkes miteinander. Er hoffte, dass seine Medaille &#8220;ein Zeichen des Friedens in Afghanistan&#8221; sein kann. Trotz seines noch jugendhaften Alters von 21 Jahren zeigt Rohulla, dass er das olympische Motto verinnerlicht hat: &#8220;Eine Welt, ein Traum&#8221; hieß das im letzten Jahr &#8211; und diese Geschlossenheit beginnt in jedem einzelnen Land.</p>
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		<title>Die Küche Afghanistans</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Apr 2009 07:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Küche]]></category>
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		<description><![CDATA[In Deutschland genießen wir mittlerweile auch die internationale Küche in vollen Zügen. Immerhin haben sich unter anderem unzählige italienische, griechische und chinesische Restaurants etabliert &#8211; und auch türkische oder indische Spezialitäten sind mittlerweile in praktisch jeder größeren Stadt zu verkosten. Von der afghanischen Küche ist jedoch noch nicht allzu viel zu sehen&#8230; Tischlein, deck dich! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Deutschland genießen wir mittlerweile auch die internationale Küche in vollen Zügen. </strong>Immerhin haben sich unter anderem unzählige italienische, griechische und chinesische Restaurants etabliert &#8211; und auch türkische oder indische Spezialitäten sind mittlerweile in praktisch jeder größeren Stadt zu verkosten. Von der <strong>afghanischen Küche</strong> ist jedoch noch nicht allzu viel zu sehen&#8230;</p>
<h2>Tischlein, deck dich! &#8211; Wie aus Tausend und einer Nacht</h2>
<p>Was nicht heißt, dass Sie die <strong>afghanische Küche</strong> nicht auch in Deutschland genießen können. In einigen Städten haben mittlerweile auch <strong>afghanische Restaurants</strong> ihre Pforten geöffnet. Wer nicht zufällig in der Nähe wohnt, kann sich natürlich behelfen und einfach selbst ein original afghanisches Gericht zubereiten.  </p>
<p>So mancher unter Ihnen wird über die <strong>Esskultur in Afghanistan</strong> vermutlich überrascht sein: Die Gerichte sind nämlich vertrauter, als Sie es vielleicht vermutet hätten. Kartoffeln, Hähnchen und Kotelett gehören ebenso auf den Speiseplan wie Frikadellen und Pudding.</p>
<h3>Rezepte aus Afghanistan</h3>
<p>Auch, wenn sich die Art der Zubereitung freilich von der hiesigen unterscheidet, so dürfte sich der deutsche Magen an die <strong>vielfältige Küche aus Afghanistan</strong> schnell gewöhnen. Gefüllte Paprika, Milchreis, brauner Reis und Fladenbrot dürften ganz nach Ihrem Geschmack sein &#8211; insbesondere, wenn Sie der griechischen, indischen oder türkischen Küche nicht ganz abgeneigt sind.</p>
<p>Wenn Sie Lust und Appetit haben, einmal selbst Hand anzulegen, können Sie sich Ihr original afghanisches Gericht natürlich auch eigenhändig zubereiten. Praktische Rezepte aus Afghanistan finden Sie unter der Internet-Adresse <a href="http://www.jaghoori.de/afghanistan/kueche">http://www.jaghoori.de/afghanistan/kueche</a>.</p>
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		<title>Afghanische Blogger, vereinigt euch</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 06:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Pressefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Weblog]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (Afghan Penlog) wurde 2006 ins Leben gerufen, um afghanische Blogger aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet. Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (<a title="Afghanische Blogger" href="http://afghanpenlog-en.blogspot.com/" target="_blank">Afghan Penlog</a>) wurde 2006 ins Leben gerufen, um <strong>afghanische Blogger</strong> aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet.</p>
<p>Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV und Radio schon deutlich liberaler geworden sind. Das Internet erscheint dennoch für viele als eine Oase der Freiheit, da man sich hinter dem Deckmantel der Anonymität in Sicherheit wähnt.</p>
<p>Obwohl natürlich auch diese Sicherheit begrenzt ist, wächst die Macht der Medien in Afghanistan &#8211; auch und gerade durch das Internet. Täglich erreichen neue Weblogs von Afghanen die so genannte &#8220;Blogosphäre&#8221;. Bloggen &#8211; das bedeutet schließlich Freiheit. Im Internet hat jeder eine Stimme, die er dazu nutzen kann, um seine Meinung frei zu äußern.</p>
<h3>Afghan Press: Lokalnachrichten aus Afghanistan</h3>
<p>Aus diesen Beweggründen ist schließlich auch <a title="Afghanpress" href="http://afghanpress.af" target="_blank">Afghan Press</a> entstanden. Ziel dieses Online-Projektes in Afghanistan ist es, Lokalnachrichten aus dem Land unverfälscht nach außen zu tragen. In den internationalen Medien erhalten die Landsleute auf der ganzen Welt zumeist nur Informationen über Explosionen oder Selbstmordattentate &#8211; über soziale Themen wie etwa Musik, Literatur und Bildung erfahren sie jedoch nichts.</p>
<p>Dies ändert sich mit <strong>Afghan Press</strong>, da hier von einem anderen Afghanistan die Rede ist. Das Online-Nachrichtenmagazin wird in der Landes-üblichen Sprache verfasst, um Afghanen im In- und Ausland gleichermaßen zur Verfügung zu stehen und zu erreichen.</p>
<p>Die freie Meinungsäußerung wird durch die Vereinigung der afghanischen Blogautoren gestärkt, da es im Rahmen eines solchen Netzwerkes mehr Möglichkeiten gibt, die Aktivitäten gezielt zu koordinieren und sich zur Wehr zu setzen. Gleichzeitig stehen die häufig auf Englisch verfassten Weblogs auch Nicht-Afghanen zur Verfügung, die sich über das Land am Hindukusch informieren können. Die Herausforderung besteht jedoch in der öffentlichen Aufmerksamkeit, d.h. in den Medien insgesamt, die Kulturgüter in Afghanistan zu erkennen und schließlich darüber zu berichten.</p>
<p>Schrecken und Schönheit liegen in Afghanistan auch heute noch dicht beieinander &#8211; die Blogger aus Afghanistan und der ganzen Welt helfen dabei, das Gleichgewicht dieser beiden Extremen in den Medien wieder zurechtzurücken.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema auch unter:<br />
</strong><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan">http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan</a></p>
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		<title>Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung</title>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
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		<description><![CDATA[In der Entwicklungshilfe für Afghanistan ist die "Hilfe zur Selbsthilfe" besonders wichtig. Insbesondere für die Frauen im Land am Hindukusch ist es eine über weite Strecken unbekannte Erfahrung, auf eigenen Füßen zu stehen. Mit der Herstellung von Textilien können sie jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, sowohl für das eigene Land, als auch für sich und den eigenen Geldbeutel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Entwicklungshilfe für Afghanistan ist die &#8220;Hilfe zur Selbsthilfe&#8221; besonders wichtig.</strong> Insbesondere für die Frauen im Land am Hindukusch ist es eine über weite Strecken unbekannte Erfahrung, auf eigenen Füßen zu stehen. Mit der Herstellung von Textilien können sie jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, sowohl für das eigene Land, als auch für sich und den eigenen Geldbeutel.</p>
<p>Wir haben an dieser Stelle bereits über die Frauen in Afghanistan geschrieben, die im Rahmen des <a title="Deckenprojekt von ADRA Deutschland" href="http://afghanistan.adra.de/deckmantel-afghanistan-projekt-gegen-kaelte-und-armut/" target="_self">Deckenprojektes von ADRA</a> für Hilfsbedürftige im eigenen Land Decken anfertigen. Ein etwas anderes Konzept verbirgt sich hinter dem <a title="AZANA-Projekt" href="http://www.azana.net" target="_blank">AZANA-Projekt</a>. Ziel ist es, die Arbeiten der Frauen in Afghanistan für den europäischen Markt zu nutzen und in Geschäften, z.B. Boutiquen, zum Verkauf anzubieten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-579" title="Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/04/textilien-aus-afghanistan_lead.jpg" alt="Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung" width="605" height="200" /></p>
<p>Immerhin entstehen Seidenschals aus Handarbeit, die als echte Unikate von hoher Qualität gelten. Um diese tatsächlich für sämtliche Erzeugnisse gewährleisten zu können, werden in Afghanistan Schulungen durchgeführt, um die Frauen vor allem in der Seidenweberei auszubilden.</p>
<h3>Handgewebte Seidenschals aus Afghanistan im eigenen Ladenlokal</h3>
<p>Um die Textilen im eigenen Geschäft anzubieten, kann man einfach über die Website von AZANA mit den Verantwortlichen in Kontakt treten. Das Angebot macht soweit einen seriösen Eindruck. Interessant wäre es jedoch sicherlich, wenn  &#8211; neben die aussagekräftigen Fotos &#8211; weitere Einblicke in das Projekt ermöglicht werden. Zudem fehlt bislang eine Zertifizierung von offizieller Seite; dies würde die Seriosität des Projektes untermauern.</p>
<p>Von der Idee her ist das AZANA-Projekt in jedem Falle wert, nachgeahmt zu werden. Afghanistan ist ein Land, das auf dem Weltmarkt eine größere Rolle spielen muss. <strong>Was mit den Frauen in Afghanistan im Kleinen beginnt, kann für die Zukunft des Landes sicherlich weitere Früchte tragen und sich so zu einem kleinen Wirtschaftswunder ausweiten &#8211; mindestens aus persönlicher Sicht der Frauen in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Frauen in Afghanistan protestieren vor Universität gegen Ehegesetz</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/frauen-in-afghanistan-protestieren-vor-universitaet-gegen-ehegesetz/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Glaube versetzt Berge, heißt es &#8211; doch manchmal sind es leider Steine, wie sie in Kabul während einer Demonstration von über 200 Frauen gegen das afghanische Ehegesetz für Schiiten geworfen wurden. Dieses Ehegesetz verpflichtet Frauen in Afghanistan zum wöchentlichen Beischlaf mit ihren Männern, sofern keine triftigen Gründe für eine Verweigerung vorliegen. Gegner sehen dies jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Glaube versetzt Berge, heißt es</strong> &#8211; doch manchmal sind es leider Steine, wie sie in Kabul während einer <strong><a title="Demonstration Frauen in Afghanistan Ehegesetz" href="http://www.zeit.de/online/2009/16/ehegesetz-kabul-zusammenstoesse" target="_blank">Demonstration von über 200 Frauen</a> gegen das afghanische Ehegesetz</strong> für Schiiten geworfen wurden. Dieses <strong>Ehegesetz</strong> verpflichtet Frauen in Afghanistan zum wöchentlichen Beischlaf mit ihren Männern, sofern keine triftigen Gründe für eine Verweigerung vorliegen. Gegner sehen dies jedoch als Legitimation für Vergewaltigung in der Ehe ab. Gelten soll das Gesetz jedoch nur für die schiitische Minderheit in Afghanistan. Nach heftigem internationalen Protest will Hamid Karsai das Gesetz erneut überprüfen. </p>
<p>Der Protest bedeutet eine weitere Etappe in dem Kampf um mehr Rechte für <strong>Frauen in Afghanistan</strong>. Die Barrieren, die es dabei zu überwinden gilt, liegen zum einen in den lang geschürten, festen Traditionen begründet, zum anderen in der Ablehnung westlicher Werte.</p>
<p>Hier ist es geradezu von symbolischem Wert, dass die Proteste vor der Kabuler Universität stattfanden, einem Ort, der für Fortschritt und Wandel in Afghanistan steht. Geradezu erstaunlich ist es daher, dass etwa 1000 Befürworter des Gesetzes aus dieser &#8220;Festung geitigen Wandels&#8221; strömten, <a title="Gegendemonstration vor Universität" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=2075" target="_blank">um die rund 200 Demostrantinnen zu umringen</a>. </p>
<h3>Langsam bröckelnde Mauern in Afghanistan</h3>
<p>Der Protest der Frauen in Afghanistan ist, trotz aller Widerstände, zugleich ein Symbol der Freiheit. Zum einen ist er ein mutiger Schritt, für die eigenen Rechte einzutreten, zum anderen zeigt die öffentliche, weltweite Diskussion, dass Afghanistan langsam, aber sich zu einem Teil der Weltgemeinschaft wird. Diesmal wird weniger über Hass, Gewalt und Autobomben diskutiert; vielmehr zeigt sich, dass sich die Menschen weltweit solidarisch für die <strong>Frauen in Afghanistan </strong>einsetzen.</p>
<p>Die <strong>Frauen in Afghanistan </strong>setzen damit ein Zeichen, nicht nur in dem eigenen Land, sondern auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Die Mauern in Afghanistan, die symbolisch für die vielen Beschränkungen und Barrieren in dem Land stehen, bröckeln damit weiter. <strong>Ebenso symbolisch stehen die vereinzelt geworfenen Steine jedoch auch für einen beschwerlichen, ja steinigen Weg, auf dem sich Afghanistan nach wie vor befindet.</strong></p>
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		<title>Das afghanische Märchen von den Guten und den Bösen</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Apr 2009 07:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Krieg]]></category>
		<category><![CDATA[Märchen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Es war einmal&#8230;&#8221; &#8211; Der typische Beginn eines Märchens, das den Leser oder Zuhörer in eine wunderbare, eben märchenhafte Welt entführt, in der das Gute über das Böse siegt und an dessen Schluss alle Beteiligten &#8220;glücklich und zufrieden sind, bis an ihr Lebensende&#8221;. Die Gebrüder Grimm und der Däne Hans Christian Andersen sind die wohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Es war einmal&#8230;&#8221;</strong> &#8211; Der typische Beginn eines Märchens, das den Leser oder Zuhörer in eine wunderbare, eben märchenhafte Welt entführt, in der das Gute über das Böse siegt und an dessen Schluss alle Beteiligten &#8220;glücklich und zufrieden sind, bis an ihr Lebensende&#8221;. Die Gebrüder Grimm und der Däne Hans Christian Andersen sind die wohl bekanntesten Märchenerzähler, deren Geschichten Groß und Klein, Alt und Jung auch heute noch faszinieren. Märchen gibt es allerdings nicht nur in Europa, sondern auch in Afghanistan:</p>
<h2>Von denen, die auszogen, die Welt zu retten</h2>
<p>Es war einmal eine Welt, in der war leider nicht alles perfekt. Die Menschen führten Kriege, ohne dass sie wussten, weshalb. Es war nicht so einfach, zwischen den &#8220;Guten&#8221; und den &#8220;Bösen&#8221; zu unterscheiden und zu sagen, was richtig und was falsch war. Inmitten dieser Welt lag das kleine Land Afghanistan. Seine Bewohner waren nicht sehr reich, aber sie versuchten trotzdem ein erkleckliches Leben zu führen. Sie hatten ihr Land aber nicht für sich, sondern mussten es mit anderen Menschen teilen.</p>
<p>Diese kamen aus fernen Ländern, jenseits des Ozeans. Sie sagten, sie seien die &#8220;Guten&#8221; und müssten das Land und die Welt vor einem Teil seiner Bewohner, den &#8220;Bösen&#8221;, beschützen. Überall im Land gab es Krieg, unter dem die Bewohner von Afghanistan litten und viele von ihnen starben. Sie hatten Angst um ihr eigenes Leben, das ihrer Familien, Verwandten und Freunde. Doch obwohl die &#8220;Guten&#8221; der Meinung waren, dass sie diesen Krieg gewonnen hätten, blieben sie weiter im Land.</p>
<p>In Afghanistan kehrte also trotz allem keine Ruhe ein, denn den übrig gebliebenen &#8220;Bösen&#8221; gefiel das gar nicht. Sie griffen die &#8220;Guten&#8221; weiterhin an, weil sie diese nicht in ihrem Land duldeten. Dabei wollten die Bewohner des Landes eigentlich gar nichts mit diesen Streitereien zu tun haben. Sie wollten lediglich ihr eigenes bescheidenes Leben führen und sich vor nichts fürchten müssen. Doch so wie es aussieht, wird es noch lange dauern, bis zu dem Tag, an dem die Menschen in Afghanistan glücklich und zufrieden und ohne Angst bis an ihr Lebensende sein können.</p>
<h3>Das Ende der Geschichte ist in Afghanistan noch nicht abzusehen</h3>
<p>Gesammelt hat diese Märchen <a title="Afghanische Märchen" href="http://www.afghan-aid.de/index.htm" target="_self">der afghanische Dolmetscher Dr. Mir Hafizuddin Sadri</a> &#8211; und damit einen wichtigen Beitrag für die Kultur seines Landes geleistet. Denn damit zwischen all dem Krieg und Leid das Schöne und Fabelhafte nicht verloren geht, werden Märchen seit Generationen zusammengetragen und weiter gegeben. Ohne den sorgfältigen Umgang mit Sagen und Volksmärchen wären auch die Märchensammler Grimm nicht so berühmt geworden. </p>
<p>Es ist die Lehre, die die Märchen so besonders macht und die uns im Gedächtnis haften bleibt. Sie mahnt uns an, nicht aus niederen Beweggründen wie Neid, Hass und Gier zu handeln. Und es ist hoffentlich auch die Lehre, die die Verantwortlichen für Afghanistans Leiden und das seiner Bewohner verfolgt. Denn auch wenn die Geschichte des Landes eines Tages gut ausgeht, vergessen werden wird sie dennoch nicht.</p>
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		<title>Das erste Museum in Afghanistan im Jahre 1919</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es begann im Jahre 1910 in Baghram, 60 Kilometer nördlich von Kabul entfernt, als ein Bauer seinen Acker pflügte und der Ochse (nein, nicht der Bauer) schließlich im Boden einbrach. Die Entdeckung: In einer Höhle befanden sich brahmanische Skulpturen und buddhistische Köpfe. Was ein Archäologe in Afghanistan als Aufsehen erregenden Fund erkannt hätte, jagte dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es begann im Jahre 1910 in Baghram, 60 Kilometer nördlich von Kabul entfernt</strong>, als ein Bauer seinen Acker pflügte und der Ochse (nein, nicht der Bauer) schließlich im Boden einbrach. Die Entdeckung: In einer Höhle befanden sich brahmanische Skulpturen und buddhistische Köpfe.</p>
<p>Was ein Archäologe in Afghanistan als Aufsehen erregenden Fund erkannt hätte, jagte dem armen Bauern jedoch einen gehörigen Schrecken ein. Die schnell versammelten Landwirte aus der Umgebung machten sich alsbald auch daran, das &#8220;Hexenwerk&#8221; zu zerstören. Unzählige Schädel wurden somit mit Äxten und Pickeln zerstört.</p>
<h2>Zerstörung und Plünderung in Afghanistan</h2>
<p>Doch ein Teil der Skulpturen blieb erhalten. In den nächsten Jahren folgten Ausgrabungen in weiteren Dörfern in der Umgebung von Baghram. 1919 schließlich wurde das erste Museum in Afghanistan in Kabul eröffnet, das die Funde im Schloss Baghe Bala zur Schau stellte. Zu sehen waren neben brahmanische Skulpturen unter anderem auch Schriftstücke, Waffen und nicht zuletzt Schmuck. Das Museum hatte damals die größte Münzsammlung der Welt &#8211; über 40.000 Münzen konnten damals in Afghanistan besichtigt werden &#8211; eine unglaubliche Schatzkammer.</p>
<p>Doch im Mai 1993 kam es durch die Mudjahedin-Führer Hekmatyar  und Sayyaf zu einem Raketenbeschuss in Kabul. Teile des Museums wurden auf diese Weise zerstört. In der Folge fanden Plünderungen statt &#8212; noch heute können Stücke aus dem damaligen Bestand des Museums, wie etwa alte Shiwa-Köpfe, in Afghanistan gekauft werden.</p>
<p>Immerhin waren die Museumsstücke für viele Jahre für die Menschen in Afghanistan eine wahre Goldgrube &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. Doch das erste Museum in Afghanistan fiel leider den Raketen und Plünderungen zum Opfer. Für die Kultur des Landes am Hindukusch ist dies natürlich bis heute ein herber Verlust.</p>
<p><em>Nachzulesen in &#8220;</em><a title="Die Geschichte Afghanistans" href="http://books.google.de/books?id=jdDPuiWQYeEC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=%22br+hmten+Afghanen%22&amp;source=gbs_summary_s&amp;cad=0" target="_blank"><em>Die Geschichte Afghanistans</em></a><em>&#8221; (Habibo Brechna)</em></p>
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		<title>Skaten in Afghanistan &#8211; die Bretter, die die Welt bedeuten</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entwicklungshilfe mal anders: Skateistan lädt zum friedlichen Miteinander ein. Eigentlich hat Travis Beard nur das getan, was er sonst auch tut: Skateboard fahren. Seit seinem sechsten Lebensjahr steht der Australier auf den Bretter, die für ihn die Welt bedeuten. Und seit vielen Jahren reist er mit zwei Freunden um den Globus, sein Skateboard immer mit dabei. Doch dieses Mal war irgendwas anders. Travis und seine Freunde fuhren durch Afghanistans Hauptstadt Kabul, als sie von den afghanischen Jungen angesprochen wurden mit der Bitte, sie zu unterrichten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklungshilfe mal anders: Skateistan lädt zum friedlichen Miteinander ein. <span style="font-weight: normal;">Eig</span><span style="font-weight: normal;">entlich hat der Travis Beard nur das getan, was er sonst auch tut: Skateboard fahren. Seit seinem sechsten Lebensjahr steht der Australier auf den Bretter, die für ihn die Welt bedeuten. Und seit vielen Jahren reist er mit zwei Freunden um den Globus, sein Skateboard immer mit dabei. Doch dieses Mal war irgendwas anders. Travis und seine Freunde fuhren durch Afghanistans Hauptstadt Kabul, als sie von den afghanischen Jungen angesprochen wurden mit der Bitte, sie zu unterrichten<strong>.</strong></span></strong></p>
<h3><strong>Verständnis und Respekt &#8211; was sich wie ein Märchen anhört, soll jetzt in Kabul Wirklichkeit werden</strong></h3>
<p>Seit dem ist der mittlerweile 34 Jährige sesshaft geworden in Afghanistan. Er hat die Bitte der Jungen nicht abgelehnt, sondern ihnen sein Board geliehen und ihnen das skaten beigebracht. Was afghanische Jugendliche bisher höchstens aus dem Fernsehen kannten, wurde auf Kabuls Straßen  Realität: Mittlerweile kommen fast drei Dutzend Kinder regelmäßig zu Travis&#8217; Unterrichtsstunden. Aus dem Weltenbummler ist ein Lehrer geworden. Gemeinsam mit seinen Freunden hat er <a title="Skateistan" href="http://skateistan.org">„Skateistan&#8221;</a> erschaffen &#8211; eine Art Entwicklungseinrichtung für afghanische Jugendliche.</p>
<p>In Skateistan ist jeder willkommen, egal welche Hautfarbe er hat, welchen ethnischen Hintergrund und welches Geschlecht. Dass mittlerweile die Hälfte aller Teilnehmer Mädchen und junge Frauen sind, freut Travis besonders. Da der Sport in Afghanistan vollkommen unbekannt ist und keine geschlechtsspezifischen Stereotype vorhanden sind, kann Skateboarden durchaus auch ein Frauensport sein. Die Jugendlichen, egal ob Mädchen oder Jungen, sollen kulturübergreifende Kontakte knüpfen, Verständnis und Respekt spielerisch erlernen und eine Plattform zum Austausch und einen gewaltfreien Umgang miteinander haben. Symbolisch dafür zerbricht ein Skater auf dem Logo von Skateistan <a title="Logo Skateistan" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/623/314522/text/">mit seinem Board ein Maschinengewehr.</a></p>
<h3><strong>Australier geben afghanischen Jugendlichen Skateunterricht und überwinden damit kulturelle Grenzen</strong></h3>
<p>Natürlich könnten die Jugendlichen Übungsstunden bei Travis Beard und seinen Freunden nicht bezahlen. Die Australier leihen den Schülern deshalb ihre Skateboards und Ausrüstungen während dieser Zeit aus. Trotzdem haben sie sich große Ziele gesetzt: Sie wollen die Möglichkeit, zu skaten, im ganzen Land schaffen und den Jugendlichen andere Anreize für ihre Zukunft geben als Krieg und Waffengewalt. Viele Kinder und Jugendliche müssten sonst hart arbeiten oder betteln, um ihre Familie mit zu ernähren &#8211; ihre verlorene Kindheit nachzuholen ist ein weiteres Ziel von Skateistan. Den Anfang soll ein großer <a title="Indoor-Skatepark" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,563856,00.html">Indoor-Skatepark</a> in Kabul machen.</p>
<p>Um ihre ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen, sind Travis und seine Freunde allerdings noch auf Hilfe von Außen angewiesen. So bitten sie beispielsweise Skater in anderen Ländern um deren gebrauchte Ausrüstung. Obwohl es für sie schwierig ist, finanzielle Unterstützung der Regierungen zu bekommen &#8211; ihr Entwicklungsprojekt entspricht schließlich nicht der gängigen Vorstellung von Auslandshilfe &#8211; haben die Australier schon einen großen Partner für ihr Ziel gewinnen können: die DHL will die gesammelte Ausrüstung kostenfrei nach Afghanistan schiffen.</p>
<h3><strong>Auch „Titus&#8221; unterstützt das Projekt Skateistan mit einer Sammelaktion</strong></h3>
<p>Der Aufruf zeigt Wirkung: Titus Dittmann, Gründer des weltgrößten Herstellers für Skaterbekleidung, ist „elektrisiert&#8221; von Skateistan und beteiligt sich aktiv an der <a title="Titus sammelt für Skateistan" href="http://www.titus.de/screen.phtml?screen=ne_showentry&amp;ForumID=330&amp;MainPostingID=7957171">Umsetzung des ehrgeizigen Projektes</a>. Im Skatepark in Münster sammelten er und seine zahlreichen Schützlinge alles, was den Jugendlichen in Afghanistan zu Gute kommen kann. Über 150 Boards und kistenweise Material und Ausrüstung kamen so zusammen. Die insgesamt zwei Tonnen Material gingen bereits im Januar <a title="Reportage Skateistan" href="http://www.n24.de/news/newsitem_4871346.html">unter der persönlichen Begleitung von Titus und dem Sender n24 nach Kabul</a>. <strong>Ein Hoffnungsschimmer für die Jugendlichen in Kabul und den Rest des Landes &#8211; denn sie sind Afghanistans Zukunft.</strong></p>
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		<title>Afghanistan ist ein überraschend naturverbundenes Land</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 06:00:00 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir alle kennen die Elendsbilder, die uns über die Nachrichten stets kompakt serviert werden. Über die Einseitigkeit dieser Meldungen wurde an dieser Stelle schon oft berichtet. Kaum vermutet hätte man angesichts der Bilder, dass die Menschen in Afghanistan tatsächlich äußerst naturverbunden sind. Karla Schefter erzählt in dem Interview mit Greenpeace von der Liebe der Afghanen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen die Elendsbilder, die uns über die Nachrichten stets kompakt serviert werden. Über die Einseitigkeit dieser Meldungen wurde an dieser Stelle schon oft berichtet. Kaum vermutet hätte man angesichts der Bilder, dass die Menschen in Afghanistan tatsächlich äußerst naturverbunden sind.</p>
<p><a title="Karla Schefter Interview Greenpeace" href="http://www.chak-hospital.info/de/downloads/Greenpeace_Magazin_1_03.pdf" target="_blank">Karla Schefter erzählt in dem Interview mit Greenpeace</a> von der Liebe der Afghanen zu Blumen, zur Natur insgesamt, aber auch über den ausgeprägten Familiensinn. Diese Eigenschaften sind es, warum die Deutsche, Leiterin eines Krankenhauses in Kabul, nach wie vor in Afghanistan bleibt &#8211; den widrigen Bedingungen zum Trotz.</p>
<h3>Blumen in Afghanistan: So zeigen die Afghanen, wie viel Freude in ihnen steckt</h3>
<p>&#8220;Niemals zuvor habe sie so viele Blumen bekommen, wie in Afghanistan&#8221;, sagt sie. Keine Frage, die Deutsche hat die Liebenswürdigkeit der Menschen im Land am Hindukusch schon oft erfahren und weiß sie zu schätzen. Umso trauriger ist es, wieviel den Menschen in Afghanistan genommen wurde &#8211; nicht nur an Besitz, Lebensstandard, an Gesundheit, sondern auch an Lebensqualität: Gerade die Taliban haben ihrer Ansicht nach so viel &#8220;Freudlosigkeit&#8221; über Afghanistan gebracht; &#8220;Keine Musik, was ist das für ein Leben?&#8221;, findet Karla Schefter.</p>
<p>Doch die Deutsche bleibt &#8211; einfach, weil die Menschen in Afghanistan so viel Freude in sich tragen und es die Sache einfach wert ist. Nach Deutschland reist sie, um Spenden zu sammeln, und um zu berichten. <strong>Auch hier ist noch viel zu tun; es mangelt schlicht und ergreifend an Wissen über Afghanistan, das Land und seine Menschen.</strong></p>
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		<title>Peter Maffay und Farhad Darya: Musik überwindet die Grenzen zwischen Deutschland und Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:00:09 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten. Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten.</strong> Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden.</p>
<p>Eigentlich gibt es keinen Kampf der Kulturen, jedenfalls nicht zwischen Deutschland und Afghanistan. Dennoch unterscheiden sich die deutsche und afghanische Kultur in vielen Punkten &#8211; trotz einiger Gemeinsamkeiten. Dies betrifft auch und gerade die Musikkultur &#8211; so dürfte die (Pop-)Musik aus Afghanistan für deutsche Ohren nur allzu fremd, andersartig und allenfalls durch eine gewisse Faszination eben für das Fremde entfachen.</p>
<p>Doch im Falle Maffay-Darya ist eine Einigung in der Musik schnell gefunden. Kein Wunder, schließlich versorgte der Vater des Künstlers aus Afghanistan, der als Geschäftsmann vielfach in Europa unterwegs war, seinen Sohn stets mit Musik von den Beatles, Elvis Presley , Tom Jones und Frank Sinatra und Pink Floyd.</p>
<h3>Begegnungen &#8211; das &#8220;Schlüsselwort&#8221;, um Deutschland und Afghanistan in Zukunft einander näher zu bringen</h3>
<p>&#8220;Begegnungen&#8221;, so heißt das Album, auf dem die beiden Künstler zusammen wirken; die Begegnung zwischen den beiden Musikern fand jedoch nicht nur in Deutschland statt. Gemeinsam fuhren Peter Maffay und Farhad Darya nach Afghanistan, um dort gemeinsam umher zu reisen.</p>
<p>Schließlich geht es beiden Künstlern darum, den persönlichen Kontakt zu den Menschen zu pflegen, aber auch um (inter-)kulturellen Austausch &#8211; in diesem Sinne suchen die beiden Künstler das Gespräch, in dem sie ungezwungen, ja ohne Beschränkungen über die Schwierigkeiten und Herausforderungen in der interkulturellen Begegnung, etwa zwischen Deutschland und Afghanistan sprechen &#8211; so auch <a title="Interview Peter Maffay Afghanistan" href="http://blutpudding.u2site.com/steven-geyer/maffay.pdf" target="_blank">im Interview für die Frankfurter Rundschau</a>.</p>
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		<title>Studenten in Kabul: Deutsch-afghanische Freundschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 20:51:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen zweier scheinbar so unterschiedlicher Nationen auf.</p>
<p>Deutschstudenten in Afghanistan? Mal ehrlich, hätten Sie erwartet, dass es an der Universität in Kabul eine Germanistikabteilung gibt? Doch genau hier haben es sich zwölf Filmemacher zum Ziel gesetzt, deutschen Studenten <a title="Lebenswelt afghanischer Studenten" href="http://www.goethe.de/ins/af/prj/fil/deindex.htm" target="_self">in die Lebenswelten ihrer afghanischen &#8220;Kommilitonen&#8221;  blicken zu lassen</a>.</p>
<p>Umgekehrt entstand in Deutschland, am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover, eine Dokumentation über das hiesige Campusleben. Das gemeinsame Interesse für die Wissenschaft, ja der Wissenshunger, verbindet die jungen Menschen aus den doch so anderen Welten.</p>
<h3>Doch wie anders ist das Leben in Afghanistan? Eine Einschätzung der jungen Studenten in Kabul</h3>
<p>Nargis Daschti, die zum Team der zwölf Studenten in Kabul gehört, hat ihre ganz eigene Meinung sowohl zu der Beziehung zwischen Mann und Frau, als auch innerhalb der Familie: In Afghanistan, sagt sie, ist es wohl so ähnlich wie in Deutschland, nur eben vor dem ersten Weltkrieg. Ansonsten interessiert sie sich für Filme, Theater und Tradition.</p>
<p>Djaber Taheryan, der gerade im vierten Studienjahr in der Deutschabteilung der Kabul Universität ist, steht mit den deutschen Soldaten in Afghanistan in direktem Kontakt: Nachmittags arbeitet er im deutschen Camp Warehouse im Sportzentrum. Er wünscht sich, in Zukunft mehr Kontakt zu weiteren Deutschen zu haben.</p>
<p>Mohammad Erfan Ghafari hofft, dass sich die Beziehungen zu den deutschen Studenten in Zukunft weiter intensivieren. Mit diesem Ziel vor Augen, möchte er in Zukunft weitere (und wie er sagt, noch bessere) Filme drehen, um das Leben der Studenten in Afghanistan einem größeren deutschen (studentischen) Publikum nahe zu bringen.</p>
<p>Das Ziel des Filmprojekts in Afghanistan, so fasst Erfan Ghafari zusammen, besteht darin, insbesondere die positiven Aspekte über das Leben der Studenten herauszustellen. Das Bedürfnis, sich bewusst von der Masse an Negativ-Meldungen zu distanzieren, ist offensichtlich genauso groß wie der Wunsch, mit den deutschen Studenten in Kontakt zu treten. <strong>Eine Grundlage, auf der sich eine deutsch-afghanische Freundschaft mit Sicherheit aufbauen lässt.</strong></p>
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		<title>Bilder aus einer anderen Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer im Internet nach Beiträgen und Bildern über Afghanistan sucht, wird schnell fündig. Auch im Radio oder Fernsehen ist das Thema allgegenwärtig. Jedoch beschäftigen sich diese Darstellungen Afghanistans mit der kriegerischen Seite des Landes und den andauernden Anschlägen. Dass es im &#8220;Land der Afghanen&#8221; noch so etwas wie einen Alltag jenseits der Zerstörung gibt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Internet nach Beiträgen und Bildern über Afghanistan sucht, wird schnell fündig. Auch im Radio oder Fernsehen ist das Thema allgegenwärtig. Jedoch beschäftigen sich diese Darstellungen Afghanistans mit der kriegerischen Seite des Landes und den andauernden Anschlägen. Dass es im &#8220;Land der Afghanen&#8221; noch so etwas wie einen Alltag jenseits der Zerstörung gibt, ist vielen nicht bewusst. Erst Fotografen vermitteln uns eine Vorstellung von dem <em>anderen</em> Afghanistan.</p>
<h2>Fotografen zeigen Afghanistan aus einer völlig neuen Perspektive</h2>
<p>Einer von ihnen ist Massoud Hossain aus Kabul. Sein Weg zum Fotografen der französischen Nachrichten Agentur AFP war alles andere als einfach. Unter den Taliban war Fotografie verboten. Nach ihrer Herrschaft ließ sich Massoud bei der Medien-Initiative „Aina&#8221; ausbilden, denn eine fachliche Hochschulausbildung gibt es noch immer nicht. Er fotografiert unter widrigsten Bedingungen, ist täglich mit Bildern von Selbstmordanschlägen konfrontiert. Trotzdem versucht er, gerade das Geschehen abseits dieser Ereignisse <a title="Massoud Hossain" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-551/i.html" target="_blank">in seinen Bildern festzuhalten</a>. </p>
<h3>Schrecken und Leid prägen die Medien, aber auch die unbeteiligte Bevölkerung</h3>
<p>Im Jahr 2008 war Massoud Teil der Ausstellung &#8220;Unfinished Business &#8211; Afghanistan aus dem Blick des Anderen&#8221; in Berlin. Gemeinsam mit drei anderen Fotografen aus Deutschland, Amerika und Afghanistan warf er mit seinen Bildern einen Blick hinter die Kulissen des Trugbildes, das westliche Medien im Bezug auf Afghanistan oft bemühen: Ein explosives <a title="Ausstellung von Massoud Hossain" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1211234455041.shtml" target="_blank">Gemisch aus Hass, Tod und (Selbst-)Zerstörung</a>.</p>
<p>Massoud Hossain ist nicht der einzige, der gegen dieses Bild ankämpft. Auch zahlreiche <a title="Helmut R. Schulze" href="http://www.unibw.de/praes/universitaet/aktuelles/fotoafghanistan" target="_blank">deutsche Fotojournalisten wie Helmut R. Schulze</a> präsentieren den Zuschauern ein <em>anderes</em> Afghanistan als das, welches sie aus der täglichen Berichterstattung gewohnt sind. Aktuell findet in Berlin eine Fotoausstellung mit Blickpunkt Afghanistan statt. Der <a title="Romano Martinis" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/top-bmlive/article1051180/Blickpunkt_Afghanistan.html" target="_blank">italienische Fotograf Romano Martinis</a> hält darin das Leben der Menschen abseits des Krieges fest. </p>
<p><strong>Eine Tatsache, die bei all dem Leid den uns die Medien vermitteln, schnell vergessen wird: Dass es abseits des Terrors eine afghanische Bevölkerung gibt, die versucht, ihr Leben inmitten des Schreckens irgendwie weiter zu leben.</strong></p>
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