<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Krankenhaus</title>
	<atom:link href="http://afghanistan.adra.de/tag/krankenhaus/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://afghanistan.adra.de</link>
	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Jul 2011 12:40:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Neues Lächeln für Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/neues-laecheln-fuer-afghanistan/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/neues-laecheln-fuer-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Jun 2009 06:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Medizin]]></category>
		<category><![CDATA[Operation]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/?p=660</guid>
		<description><![CDATA[In den vergangenen Jahren wurde in den Boulevard-Magazinen der hiesigen Fernsehanstalten immer wieder darüber berichtet, wie Kinder  aus ärmeren Ländern in Deutschland operiert werden. Ganz bestimmt war auch Afghanistan das eine oder andere Mal dabei. In letzter Zeit wurden diesen Themen jedoch kaum noch Beachtung geschenkt &#8211; weder Afghanistan, noch kranken Kindern aus benachteiligten Ländern. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den vergangenen Jahren wurde in den Boulevard-Magazinen der hiesigen Fernsehanstalten immer wieder darüber berichtet, wie Kinder  aus ärmeren Ländern in Deutschland operiert werden. Ganz bestimmt war auch Afghanistan das eine oder andere Mal dabei.</p>
<p>In letzter Zeit wurden diesen Themen jedoch kaum noch Beachtung geschenkt &#8211; weder Afghanistan, noch kranken Kindern aus benachteiligten Ländern. Dabei gibt es sich auch heute noch, die positiven, nennenswerten Taten &#8211; wie etwa jüngst an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).  In diesem Jahr (genauer gesagt am 19. Februar 2009) hat ein Ärzteteam <a title="Operation in Hannover" href="http://www.mh-hannover.de/46.html?&amp;no_cache=1&amp;tx_ttnews[pS]=1230764400&amp;tx_ttnews[pL]=31535999&amp;tx_ttnews[arc]=1&amp;tx_ttnews[tt_news]=1089&amp;tx_ttnews[backPid]=50&amp;cHash=c8e2d06500" target="_blank">die achtjährige Karimah aus Afghanistan operiert</a>, die an einer  Lippen-Kiefer-Gaumenspalte litt.</p>
<p>Mit Erfolg: Der kleinen Karimah aus Afghanistan wurde durch die Operation in Hannover buchstäblich ein neues Lächeln geschenkt. 10.000 Euro war es allen Beteiligten wert, um dem Mädchen ein normales Leben zu ermöglichen.</p>
<h3><strong>Kinder aus Afghanistan in Hannover</strong></h3>
<p>Die achtjährige Karimah war jedoch nicht das einzige Kind aus Afghanistan, das an der Medizinischen Hochschule Hannover  ärztlich behandelt wurde. Noch immer ist die medizinische Versorgung in dem Land am Hindukusch bei Weitem nicht an den Standard angepasst, den wir in Wohlstandsländern wie Deutschland gewohnt  sind. Nicht nur die Geräte fehlen, auch Medikamente und ausgebildetes Personal sind vielerorts Mangelware.</p>
<p>Der Aufenthalt der Kinder aus Afghanistan in Deutschland wäre sicherlich eine Meldung wert gewesen &#8211; angeblich leiden die Medien doch ohnehin dieser Tage unter dem Sommerloch, und damit an Nachrichtenmangel. Leider dringen solch positive Ergebnisse, wie es zu Beginn des Jahres an der Medizinischen Hochschule Hannover wurde, nicht bis an die breite Öffentlichkeit hervor. Der kleinen Karimah jedoch kann das natürlich egal sein &#8211; sie hat ihr Lächeln zurück gewonnen und kann hoffentlich ein unbeschwertes Leben in Afghanistan führen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/neues-laecheln-fuer-afghanistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Afghanistan ist ein überraschend naturverbundenes Land</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-ist-ein-ueberraschend-naturverbundenes-land/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-ist-ein-ueberraschend-naturverbundenes-land/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Mar 2009 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Blumen]]></category>
		<category><![CDATA[Interview]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Pflanzen]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/?p=531</guid>
		<description><![CDATA[Wir alle kennen die Elendsbilder, die uns über die Nachrichten stets kompakt serviert werden. Über die Einseitigkeit dieser Meldungen wurde an dieser Stelle schon oft berichtet. Kaum vermutet hätte man angesichts der Bilder, dass die Menschen in Afghanistan tatsächlich äußerst naturverbunden sind. Karla Schefter erzählt in dem Interview mit Greenpeace von der Liebe der Afghanen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir alle kennen die Elendsbilder, die uns über die Nachrichten stets kompakt serviert werden. Über die Einseitigkeit dieser Meldungen wurde an dieser Stelle schon oft berichtet. Kaum vermutet hätte man angesichts der Bilder, dass die Menschen in Afghanistan tatsächlich äußerst naturverbunden sind.</p>
<p><a title="Karla Schefter Interview Greenpeace" href="http://www.chak-hospital.info/de/downloads/Greenpeace_Magazin_1_03.pdf" target="_blank">Karla Schefter erzählt in dem Interview mit Greenpeace</a> von der Liebe der Afghanen zu Blumen, zur Natur insgesamt, aber auch über den ausgeprägten Familiensinn. Diese Eigenschaften sind es, warum die Deutsche, Leiterin eines Krankenhauses in Kabul, nach wie vor in Afghanistan bleibt &#8211; den widrigen Bedingungen zum Trotz.</p>
<h3>Blumen in Afghanistan: So zeigen die Afghanen, wie viel Freude in ihnen steckt</h3>
<p>&#8220;Niemals zuvor habe sie so viele Blumen bekommen, wie in Afghanistan&#8221;, sagt sie. Keine Frage, die Deutsche hat die Liebenswürdigkeit der Menschen im Land am Hindukusch schon oft erfahren und weiß sie zu schätzen. Umso trauriger ist es, wieviel den Menschen in Afghanistan genommen wurde &#8211; nicht nur an Besitz, Lebensstandard, an Gesundheit, sondern auch an Lebensqualität: Gerade die Taliban haben ihrer Ansicht nach so viel &#8220;Freudlosigkeit&#8221; über Afghanistan gebracht; &#8220;Keine Musik, was ist das für ein Leben?&#8221;, findet Karla Schefter.</p>
<p>Doch die Deutsche bleibt &#8211; einfach, weil die Menschen in Afghanistan so viel Freude in sich tragen und es die Sache einfach wert ist. Nach Deutschland reist sie, um Spenden zu sammeln, und um zu berichten. <strong>Auch hier ist noch viel zu tun; es mangelt schlicht und ergreifend an Wissen über Afghanistan, das Land und seine Menschen.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-ist-ein-ueberraschend-naturverbundenes-land/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Es gibt keine ADAC-Hubschrauber in Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/es-gibt-keine-adac-hubschrauber-in-afghanistan/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/es-gibt-keine-adac-hubschrauber-in-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Oct 2008 16:22:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahr]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfe]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Rettung]]></category>
		<category><![CDATA[Straße]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>
		<category><![CDATA[Verkehr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/es-gibt-keine-adac-hubschrauber-in-afghanistan/</guid>
		<description><![CDATA[Es ist dunkel, pechschwarze Nacht. Der UAZ-Jeep, in dem mein Fahrer, mein Übersetzer und ich sitzen, kämpft sich durch das Gelände. Wir werden durchgeschüttelt, manchmal hebt es uns sogar leicht aus dem Sitz. Ich bewundere meinen Fahrer, der mit stoischer Ruhe in das Nichts fährt. Wir sind müde und erschöpft, waren den ganzen Tag in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es ist dunkel, pechschwarze Nacht. Der UAZ-Jeep, in dem mein Fahrer, mein Übersetzer und ich sitzen, kämpft sich durch das Gelände.</strong> Wir werden durchgeschüttelt, manchmal hebt es uns sogar leicht aus dem Sitz. Ich bewundere meinen Fahrer, der mit stoischer Ruhe in das Nichts fährt. Wir sind müde und erschöpft, waren den ganzen Tag in den Bergen, um Dörfer zu besuchen, die von der Außenwelt abgeschnitten sind.</p>
<p>Kurze Zeit später erreichen wir die Landstraße, endlich wieder eine normale Fahrbahn. Nur die Scheinwerfer unseres UAZ beleuchten die Straße vor uns, sonst ist nichts zu sehen.</p>
<p><strong>Plötzlich erkennen wir ein schwach beleuchtetes Fahrzeug auf der Straße stehen.</strong> Mein Fahrer hält an und steigt aus, mein Übersetzer und ich folgen ihm. Es hat einen schweren Unfall gegeben. Ein Fahrzeug war unbeleuchtet, der andere Fahrer hat es zu spät gesehen. Auf der Straße liegt ein Mädchen, ich schätze, es 14 Jahre alt. Es wimmert und stöhnt vor sich hin, schreit auf, als Männer sie aufheben wollen.</p>
<p>Die Männer wissen nicht, wie sie das Mädchen transportieren sollen. Das nächste Krankenhaus mit Arzt und Operationssaal ist in Mazar-e-Sharif. Das sind ungefähr hundert Kilometer. Um uns herum stehen nur einfache PKWs, man könnte das Mädchen nur auf die Rücksitzbank legen. Aber bei ihrem Zustand? Ich biete an, sie in unserem Geländewagen zu transportieren. Hier kann sie sich wenigstens auf den Boden legen. Ob sie die Fahrt übersteht, wage ich gar nicht zu denken.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/adac-hubschrauber_hilfe-in-afghanistan_01.jpg" alt="In Deutschland ist bei einem Unfall der ADAC-Hubschrauber in wenigen Minuten vor Ort" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">In Deutschland ist bei einem Unfall der ADAC-Hubschrauber in wenigen Minuten vor Ort.</span><span class="ImageTextC">© <a target="_blank" href="http://www.flickr.com/photos/gabesk/" title="Flickr/gabesk - Vielen Dank!">Flickr/gabesk</a></span></div></p>
<p><strong>&#8220;Wo ist bloß der ADAC-Hubschrauber?&#8221;</strong>, denke ich mir. In Deutschland sind in solchen Fällen Polizei und Rettungsdienst sofort zur Stelle. Ein Notarzt kommt mit Blaulicht angefahren, der Rettungshubschrauber wird geholt. Hier liegt ein Mädchen, dass in Deutschland vielleicht ohne Luftrettung überlebt hätte. Hier stirbt sie, weil es weit und breit keinen Arzt, keine Klinik, kein Krankenhaus gibt – nicht einmal einen Rettungswagen. In diesem Moment wird mir wieder einmal die Gefahr bewusst, in der ich hier in Afghanistan lebe.</p>
<p>Plötzlich raunt mein junger Übersetzer - er ist erst zwanzig Jahre alt - zu uns: &#8220;Dangerous, dangerous, lets go, lets go!&#8221; &#8212; &#8220;Es ist gefährlich hier, lass uns gehen!&#8221; Ich nehme die Worte ernst, mein Übersetzer muss die Situation als Einheimischer um vieles besser kennen. Ausländer haben sich immer wieder über Ratschläge der Einheimischen besserwisserisch hinweggesetzt. Nicht immer ging das für die Ausländer gut aus. Mit einem unguten Gefühl versuche ich, mich höflich zu verabschieden, versuche zu erklären, warum wir nicht helfen können. Schnell gehen wir zum Fahrzeug.</p>
<p>Wir setzen uns in Bewegung und erst nach einigen Minuten kann ich meinen Übersetzer fragen, was denn so gefährlich gewesen wäre. &#8220;I was afraid&#8221; – Ich hatte Angst. Mühsam entlocke ich ihm den Grund, warum wir uns so schnell entfernt haben. Er hatte nicht Angst vor einem Überfall, sondern das Unfallgeschehen, das Blut, das weinende Mädchen, das Chaos machte ihm Angst.</p>
<p>Ich bin wütend, ich ärgere mich. Minutenlang sitze ich da, sage kein Wort, bin einfach nur sauer. Da liegt ein Mädchen auf der Straße und kämpft um sein Leben und mein Übersetzer &#8220;hat nichts Besseres zu tun, als aus egoistischen Gründen zu verschwinden&#8221;. Erst nach einiger Zeit beruhige ich mich, &#8220;vielleicht wäre die Situation für uns schwierig geworden&#8221;, sage ich mir, &#8220;wenn das Mädchen in unserem Fahrzeug gestorben wäre. Vielleicht hatte mein Übersetzer doch recht.&#8221; Ich weiß es nicht.</p>
<p>Als wir kurz vor Robatäk sind, regnet es. Der Scheibenwischer versucht mehr schlecht als recht, den Regen von der Scheibe zu wischen. Durch die verschwommene Windschutzscheibe sehe ich einen Rettungswagen, der an uns vorbeifährt. Sie haben also doch noch einen Rettungswagen aufgetrieben. Aber es werden mehr als zwei Stunden vergehen, bis das Mädchen in einem Krankenhaus liegt.</p>
<p>Wir haben uns in Deutschland, Österreich und der Schweiz an ein gut funktionierendes Rettungswesen gewöhnt, vertrauen auf hochprofessionelle Ärzte und ein zuverlässiges Krankenhaussystem. Das ist gut so. <strong>Afghanistan ist noch Jahre davon entfernt – helfen Sie mit, damit es besser wird.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/es-gibt-keine-adac-hubschrauber-in-afghanistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Krankenhaus für Opfer von Anschlägen in Kabul</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/krankenhaus-fuer-opfer-von-anschlaegen-in-kabul/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/krankenhaus-fuer-opfer-von-anschlaegen-in-kabul/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>
		<category><![CDATA[Unfall]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/krankenhaus-fuer-opfer-von-anschlaegen-in-kabul/</guid>
		<description><![CDATA[&#8220;Wazir Akbar Khan Hospital&#8221; ist ein Gesundheitszentrum für Opfer von Anschlägen Der gesamte medizinische Dienst des staatlichen Krankenhauses &#8220;Wazir Akbar Khan&#8221; wird zur Zeit unter der Assistenz der Loma Linda Universitätsklinik in Kalifornien betrieben. Ihre Arbeit hat die Klinik bereits 1996 während der Zeit der Taliban aufgenommen.  Die Loma Linda Universität, die sich durch spektakuläre Herzoperationen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Wazir Akbar Khan Hospital&#8221; ist ein Gesundheitszentrum für Opfer von Anschlägen</h3>
<p><strong>Der gesamte medizinische Dienst des staatlichen Krankenhauses &#8220;Wazir Akbar Khan&#8221; wird zur Zeit unter der Assistenz der Loma Linda Universitätsklinik in Kalifornien betrieben. Ihre Arbeit hat die Klinik bereits 1996 während der Zeit der Taliban aufgenommen.  Die Loma Linda Universität, die sich durch spektakuläre Herzoperationen einen Namen machte, ist eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und arbeitet engstens mit ADRA in Afghanistan zusammen.</strong></p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/wazir-akbar-khan-hospital_kabul-afghanistan02.jpg" alt="Dr. Thomas Kraner im Gespräch mit Patienten im Kabuler Krankenhaus" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Dr. Thomas Kraner im Gespräch mit Patienten im Kabuler Krankenhaus.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner </span></div></p>
<p>Wir haben auf unserer Reise bei einem Besuch des Krankenhauses die Gelegenheit, mit dem Chirurgen Thomas Kraner einige Abteilungen anzuschauen, in denen nicht nur allgemeine Unfallpatienten eingewiesen werden, sondern alle diejenigen, die bei einem Bombenanschlag innerhalb von Afghanistan verletzt werden.</p>
<p>Dr. Kraner ist bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Projektes in Kabul. Mit gebrochenem Farsi versucht er, die Patienten zu ermuntern. Er beklagt, dass sich manche Menschen in Afghanistan aus religiöser Überzeugung ihrem Schicksal fügen und oft ohne medizinische Hilfe sterben müssen, die ohne Weiteres hätten gerettet werden können. Er berichtet über heftige Diskussionen im Ärztekreis des Krankenhauses zu diesem Thema.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/wazir-akbar-khan-hospital_kabul-afghanistan01.jpg" alt="Dr. Thomas Kraner vor dem ADRA Büro in Kabul" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Dr. Thomas Kraner vor dem ADRA Büro in Kabul.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner </span></div></p>
<p>Hinzu kommt, dass die Krankenversorgung in Afghanistan kostenlos ist. Das führt nach Meinung vieler Ausländer dazu, dass weder die Ärzte, noch die Krankenpfleger sich für ihre Patienten einsetzen. Bevorzugt behandelt werden diejenigen, die dem Arzt zusätzliches Geld zustecken. Oder der Arzt lässt sie in seine &#8220;Privatpraxis&#8221; kommen. Dort erfährt der Patient die entsprechende Aufmerksamkeit.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/krankenhaus-fuer-opfer-von-anschlaegen-in-kabul/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Besuch der Gesundheitsprojekte in Bamiyan (Teil 3)</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-3/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-3/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 19 May 2008 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bamiyan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-3/</guid>
		<description><![CDATA[Das Krankenhaus in Panjab ist Teil des ADRA Projektes in der Provinz Bamiyan. Panjab als Ort hat etwa 10.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Die Bedeutung von Panjab ist &#8220;Fünf Wasser&#8221; (oder &#8220;Fünf Flüsse&#8221;).   Im &#8220;Büro&#8221; des Krankenhauses in Panjab erfahren wir mehr über die Gesundheitsarbeit. © Erich Lischek  Das Krankenhaus in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Krankenhaus in Panjab ist Teil des ADRA Projektes in der Provinz Bamiyan.</strong> Panjab als Ort hat etwa 10.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Die Bedeutung von Panjab ist &#8220;Fünf Wasser&#8221; (oder &#8220;Fünf Flüsse&#8221;).</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/panjab-klinik-adra01.jpg" alt="Im “Büro” des Krankenhauses in Panjab erfahren wir mehr über die Gesundheitsarbeit." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Im &#8220;Büro&#8221; des Krankenhauses in Panjab erfahren wir mehr über die Gesundheitsarbeit. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Das Krankenhaus in Panjab verfügt über 31 Betten und hat eine Chirurgische Abteilung, eine Abteilung für allgemeine Krankheiten für Männer und eine Abteilung für Frauen und Kinder. Außerdem Entbindungsklinik, Ambulanzklinik für Männer, Frauen und Kinder, Impfabteilung, Röntgenanlage, ein Labor und zwei Apotheken: Eine fürs Krankenhaus und eine weitere für die Ambulanzen. Zum Komplex gehören außerdem eine Reparaturwerkstatt für die Krankenfahrzeuge und eine Wäscherei.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/panjab-klinik-adra03.jpg" alt="Die Einrichtung des Krankenhauses in Panjab ist sehr einfach." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Einrichtung des Krankenhauses in Panjab ist sehr einfach. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Insgesammt arbeiten im Krankenhaus und den Ambulatorien 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jährlich versorgen sie 2500 Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden. Allein in der Ambulanz für Frauen sind es von Sonntag bis Donnerstag noch einmal 40-50 Patientinnen täglich. Monatlich werden etwa 25 Kinder in der Klinik geboren.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/panjab-klinik-adra02.jpg" alt="Ursula Meissner bereitet sich auf ihre “Operation” vor." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner bereitet sich auf ihre &#8220;Operation&#8221; vor. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-3/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Besuch der Gesundheitsprojekte in Bamiyan (Teil 2)</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-2/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 15 May 2008 05:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bamiyan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-2/</guid>
		<description><![CDATA[Nach der abenteuerlichen Reise in die Provinz Bamiyan waren wir nun in der Stadt Panjab angekommen. Das Treffen mit Rebecca de Graaf, unserer Mitarbeiterin vor Ort, war herzlich und wir wurden sehr freundlich aufgenommen. ADRA hat die Aufgabe, das Gesundheitsystem in den Provinzen Varas und Bamiyan aufzubauen und weiter zu betreuen. In beiden Provinzen gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der abenteuerlichen Reise in die Provinz Bamiyan waren wir nun in der Stadt Panjab angekommen.</strong> Das Treffen mit Rebecca de Graaf, unserer Mitarbeiterin vor Ort, war herzlich und wir wurden sehr freundlich aufgenommen.</p>
<p>ADRA hat die Aufgabe, das Gesundheitsystem in den Provinzen Varas und Bamiyan aufzubauen und weiter zu betreuen. In beiden Provinzen gibt es mittlerweile neun so genannte &#8220;Basic Health Center&#8221;. Dort sind jeweile eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger, eine Hebamme und ein &#8220;Community Health Supervisor&#8221; tätig, außerdem zwei Impfärzte (&#8220;Vaccinators&#8221;) &#8211; einer an der Klinik und einer im mobilen Dienst.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/gesundheitsprojekt-adra-bamiyan03.jpg" alt="Ein Gesundheitszentrum in der Provinz Bamiyan, das von ADRA betrieben wird." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ein Gesundheitszentrum in der Provinz Bamiyan, das von ADRA betrieben wird. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>In jeder Provinz gibt es außerdem noch ein &#8220;Community Health Center&#8221;. Dort gibt es neben den bereits genannten Berufen jeweils zusätzlich noch einen weiteren Arzt. Außerdem gibt es in Panjab und in Varras noch jeweils ein Krankenhaus, über das ich im dritten Teil berichten werde.</p>
<p>Eine hervorragende Arbeit machen auch die so genannten &#8220;Community Health Workers&#8221;. Pro Gesundheitszentrum gibt es 9 bis 20 Personen, die in Erste Hilfe ausgebildet sind. Die genaue Anzahl der Mitarbeiter hängt von der Anzahl der Dörfer ab, die zum Einzugsgebiet der Gesundheitszentren gehören. Die Ausbildung dieser &#8220;Ersthelfer&#8221;, wie wir sie nennen würden, findet im Rahmen des Gesundheitsprogrammes in der Provinz Bamiyan statt, um bei kleineren Krankheiten Erste Hilfe leisten zu können. Sie haben z.B. Schmerztabletten, Durchfallmittel und andere Medikamente im Gepäck.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/gesundheitsprojekt-adra-bamiyan01.jpg" alt="Die Behandlungsdaten werden von den Community Health Workers ans Gesundheitszentrum gemeldet." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Behandlungsdaten werden von den Community Health Workers ans Gesundheitszentrum gemeldet. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Wie sie den Patienten behandelt haben, schreiben sie auf und geben diese Information an die Gesundheitszentren weiter. Die Patienten kommen dann in diese Einrichtung und werden dort weiter behandelt. Können sie dort nicht ausreichend versorgt werden, weil der Krankenpfleger oder die anderen Mitarbeiter nicht helfen können, werden diese dann an ein Krankenhaus in der Provinz oder ans Krankenhaus in Kabul überwiesen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/gesundheitsprojekt-adra-bamiyan02.jpg" alt="Ursula Meissner im Gespräch mit Mitarbeitern eines Gesundheitszentrums." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner im Gespräch mit Mitarbeitern eines Gesundheitszentrums. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Neben der Ausbildung der Community Health Workers gehören noch die Ausbildung von Hebammen sowie die Durchführung von Schulungen zum Thema Familienplanung, Mutter-Kind-Ausbildung u.a. zum Gesundheitsprogramm von ADRA. Auch die Arbeit der Impfärzte gehört mit zum Umfang des Programms, die Mütter und ihre Kinder entsprechend gegen Krankheiten impfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Besuch der Gesundheitsprojekte in Bamiyan (Teil 1)</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-1/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 13 May 2008 05:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Bamiyan]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Krankenhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-1/</guid>
		<description><![CDATA[Die Reise zu den ADRA Gesundheitsprojekten in der Provinz Bamiyan war ein echtes Abenteuer. Nach zwölf Stunden Autofahrt über fünf Pässe um die 3500 Meter haben wir schließlich die Stadt Panjab erreicht. Am Saobarg Pass war ein LKW vom Weg abgekommen und versperrte uns den Weg. Erst musste der Weg freigeschaufelt werden, bevor wir weiterkonnten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Reise zu den ADRA Gesundheitsprojekten in der Provinz Bamiyan war ein echtes Abenteuer.</strong> Nach zwölf Stunden Autofahrt über fünf Pässe um die 3500 Meter haben wir schließlich die Stadt Panjab erreicht. Am Saobarg Pass war ein LKW vom Weg abgekommen und versperrte uns den Weg. Erst musste der Weg freigeschaufelt werden, bevor wir weiterkonnten. Danach kam der Kharqol Pass und der Nargiss Pass.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/weg-nach-panjab-bamiyan.jpg" alt="Der Weg nach Panjab in die Provinz Bamiyan." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Der Weg nach Panjab in die Provinz Bamiyan. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>In einem &#8220;Hotel&#8221; in der Stadt Kharquol  haben wir geschlafen, weil der Fahrer nicht mehr konnte. Außerdem hatten wir noch mindestens drei Stunden Autofahrt vor uns, buchstäblich durchs Gelände, um ins zentrale Hochland zu kommen. &#8212; Die Schotterpiste &#8220;Straße&#8221; zu nennen, wäre ein Beleidigung für unser Feldwege! </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/weg-nach-panjab-bamiyan02.jpg" alt="In diesem “Hotel” haben wir geschlafen, weil unser Fahrer zu müde war." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">In diesem &#8220;Hotel&#8221; haben wir geschlafen, weil unser Fahrer zu müde war. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Die Projektleiterin Rebecca de Graaf hatte ja damit gerechnet, dass wir noch am Abend ankommen. Sie waren alle in Sorge und fragten bei Vinod Nelson, dem Direktor von ADRA Afghanistan, an, was los sei. Zu uns gab es keine Handy-Verbindung. Wir fahren weiter durch eine Landschaft, wie im Hochland der Anden oder des Himalaya. Wild und karg, dabei doch bezaubernd schön.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/weg-nach-panjab-bamiyan04.jpg" alt="Die Landschaft ist hier im Hochland wirklich beeindruckend." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Landschaft ist hier im Hochland wirklich beeindruckend. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Die Bewohner des zentralen Hochlandes – so erzählen uns die Mitarbeiter aus Afghanistan während der Fahrt – fühlen sich von der Welt vernachlässigt. &#8220;Das ganze Geld geht dorthin, wo sich die Leute bekriegen. Hier leben die Menschen unter der Armutsgrenze von zwei Dollar pro Tag.&#8221; sagen sie. Die Menschen haben bisher kaum Chancen, Lebensmittel haltbar zu machen. Die Hauptproduktion liegt auf Getreide. Es gibt Äpfel, aber kaum andere Obst- oder Gemüsesorten. In dieser Gegend baut auch niemand Mohn an. Honig wäre ein Produkt, das Einnahmen bringen könnte. Jedenfalls zeigt sich eine sehr starke Offenheit dafür.</p>
<p>Das Gespräch über die Nachhaltigkeit des Gesundheitsprojektes war für mich interessant. Der Projektkoordinator meinte, dass die kostenlose Behandlung durch die Ärzte auf die Dauer nicht möglich ist: &#8220;Woher soll ständig das Geld kommen? Die Betroffenen sollten in der Lage sein, dafür zu bezahlen. Dazu müssten sie aber über mehr Einkommen verfügen. Oder es muss ein &#8216;Versicherungssystem&#8217; aufgebaut werden.&#8221; Gute Überlegungen, denke ich bei mir.</p>
<p>Wir erreichen schließlich Panjab, einen Ort mit 10.000 Einwohnern und zugleich Hauptstadt des Distriktes Panjab in der Provinz Bamiyan.</p>
<p>Das Gesundheitsprojekt von ADRA hat etwa zwanzig Mitarbeiter. Sie unterhalten ein Krankenhaus, vier Kliniken, fünf Gesundheitszentren und drei Ambulanzfahrzeuge. Diese Einrichtungen darf man sich in Größe und Einrichtung bei Weitem nicht so vorstellen, wie bei uns in Deutschland. <strong>Im zweiten und dritten Teil meines Berichts werde ich die Arbeit der so genannten &#8220;Community Health Workers&#8221; vorstellen und über das Krankenhaus in Panjab berichten.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

