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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Kabul</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Restaurantkritikerin in Afghanistan &#8211; Nervenkitzel am Essenstisch</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 06:00:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein schmaler Gang, zwei Türen an seinen Enden, an jeder Tür ein bulliger Wachmann, die Waffen hängt bedrohlich an ihren Seiten, ihre Blicke angespannt &#8230; Was sich anhört wie ein Krimi, ist in Kabul Wirklichkeit &#8211; und zwar nicht in den Hochsicherheitstrakten der Regierung, sondern im Restaurant um die Ecke. Alltag in Afghanistan. Rosemary Stasek [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schmaler Gang, zwei Türen an seinen Enden, an jeder Tür ein bulliger Wachmann, die Waffen hängt bedrohlich an ihren Seiten, ihre Blicke angespannt &#8230; Was sich anhört wie ein Krimi, ist in Kabul Wirklichkeit &#8211; und zwar nicht in den Hochsicherheitstrakten der Regierung, sondern im Restaurant um die Ecke. <strong>Alltag in Afghanistan.</strong></p>
<p>Rosemary Stasek macht diese Erfahrung nicht zum ersten Mal: Die ehemalige Bürgermeisterin der kalifornischen Stadt Moutain View ist die einzige Restaurantkritikerin Afghanistans. Die Amerikanerin hat in Afghanistans Hauptstadt schon viel erlebt; strenge Sicherheitsvorkehrungen sind hier an der Tagesordnung. Auch die Prozedur, erst durch mehrere bewachte Vorräume geführt zu werden, bevor sie am Restauranttisch Platz nehmen kann, <a title="Restaurantkritikerin in Afghanistan" href="http://www.dailymotion.com/relevance/search/lunch+bunch+in+kabul/video/x8zx70_bks-0415-lunch-bunch-in-kabul_news" target="_blank">ist für sie nichts Neues</a>.</p>
<h3><strong>US-Sicherheitsbestimmungen gelten auch für die zahlreichen Restaurants in Kabul</strong></h3>
<p>Besonders internationale Restaurants, die von ausländischen Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, Botschaften oder der Medien besucht werden, gleichen einer kleinen Festung. Um sich darin geschmacklich nicht zu verirren, hat Rosemary Stasek auf ihrer Internetseite ihren eigenen <a title="Restaurantführer für Afghanistan" href="http://www.stasek.com/rrr/" target="_blank">Restaurantführer für Afghanistanbesucher</a> eingerichtet.</p>
<p>Ausschlaggebend für ihre Kritiken sind Qualität, Quantität und der Preis des Servierten. Kurz und knapp dient ihr Restaurantführer der schnellen Orientierung in der hektischen Hauptstadt Afghanistans. Und da die Restaurantszene Kabuls immer schneller wächst, ist Rosemary Stasek wohl auch in Zukunft in den gut gesicherten (Vor-)Räumen  der afghanischen Lokalitäten unterwegs, um ausländischen Besuchern <a title="Restaurantkritikerin in Afghanistan" href="http://kurier.at/genuss/essen/321716.php" target="_blank">einen Weg durch den Restaurantdschungel zu bahnen</a>.</p>
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		<title>Ein Hauch deutscher Tradition mitten in Kabul</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul. Gegründet wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul.</p>
<p>Gegründet wurde der &#8220;Deutsche Hof&#8221; von Gunter Völker. Der gelernte Gaststättenfacharbeiter hat bereits einen &#8220;Deutschen Hof&#8221; im nordirakischen Erbil betrieben, bevor er auf die Idee kam, auch in Afghanistan ein Restaurant mit deutschem Hintergrund zu gründen. Mittlerweile läuft das Geschäft in vollem Gange, die Oktoberfeste und Karnevalsfeiern sind bei Einheimischen und ausländischen Besuchern <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.focus.de/politik/ausland/irak_aid_106661.html" target="_blank">gleichermaßen bekannt</a>.</p>
<h3><strong>Der &#8220;Deutsche Hof&#8221; setzt auf traditionelle Feste, Getränke und Speisen</strong></h3>
<p>Fast 30 afghanische Mitarbeiter sind zur Zeit im &#8220;<a title="Deutscher Hof Kabul" href="http://www.deutscher-hof-kabul.com" target="_blank">Deutschen Hof Kabul</a>&#8221; angestellt, seit der Eröffnung Anfang Mai 2003 wurden 64 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet &#8211; nicht nur Köche, sondern auch Kellner und Housekeeper. Über dem Restaurant befindet sich zudem ein Gästehaus, das, abgeschirmt von hohen Mauern und Stacheldraht, eine sichere Unterkunft für Besucher ist. </p>
<p>Gunter Völker selbst sucht die Herausforderung. Ein Restaurant im heimischen Thüringen ist für den Weltenbummler keine Alternative. Er möchte etwas bewegen, auch indem er gegenüber Fremden die positiven Seiten Afghanistans betont &#8211; der &#8220;Deutsche Hof&#8221; <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.freitag.de/2006/45/06450901.php" target="_blank">ist ein Paradebeispiel dafür</a>.</p>
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		<title>&#8220;Servus Kabul&#8221;, oder: Wenn Bayern in Afghanistan läge</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen.</strong></p>
<p>Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass die Rahmenhandlung unbedingt mit Humor genommen werden muss &#8211; politisch korrekt ist dieses Volkstheaterstück mit Sicherheit nicht. Natürlich geht es um Klischees, die aus beiden Welten stammen und freilich aufs Korn genommen und auf die Spitze getrieben werden.</p>
<p>Hier wird fröhlich kombiniert, was man eigentlich nicht kombinieren darf. So wird das bayerische Dirndl mal eben durch ein Kopftuch komplettiert. Interkulturell mal anders &#8211; das passt zu der gesamten Familie, die sich auf sonderbaren und überraschenden Pfaden zischen den Kulturen Deutschlands und in Afghanistan bewegt. Nur die Mutter hat nicht so recht Lust dazu, sich diesem Treiben der restlichen Familie hinzugeben.</p>
<h3><strong>Kasperle-Theater: Bayern meets Afghanistan</strong></h3>
<p>Interessant dürfte auch das Kasperle-Theater sein, das Franz Xaver Kroetz nach dem Vorbild von Graser inszeniert hat &#8211; vor allem deshalb, weil sich durch Puppen so manches noch derber in Szene zu setzen. In dieser anonymen, ent-personifizierten Form können die Gegensätze zwischen Afghanistan  und Deutschland in einer kruden Satire  gipfeln, um letztlich doch die Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.</p>
<p><strong><em>Servus Kabul</em></strong>, das 2008 <a title="Servus Kabul" href="http://theater.ulm.de/content/view/997/223/" target="_blank">in Ulm aufgeführt wurde</a>, hätte sicherlich auch 2009 wider eine Chance, nicht nur das bayerische Publikum zu begeistern. Auch die Menschen aus  Afghanistan und aus Rest-Deutschland hätten sicherlich ihre Freude daran &#8211; sofern sie die Sprache dieser andersartigen, fremden Bayern überhaupt verstehen&#8230;</p>
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		<title>Deutschland &#8211; Afghanistan: Einmal hin und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet. Safi Airways, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet.</p>
<p><a title="Safi Airways" href="http://www.safiair.de" target="_blank">Safi Airways</a>, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende sicherlich auch freuen, dass die Besatzung im Cockpit vornehmlich aus Europa stammen soll. Zudem ist die 2006 gegründete Fluglinie <a title="Deutsches Management bei Safi Airways" href="http://www.welt.de/die-welt/article3628964/Safi-Airways-verbindet-Afghanistan-mit-dem-Westen.html" target="_blank">in der Hand eines deutschen Managements</a>.</p>
<h3><strong>Eine neue Verbindung zwischen Deutschland und Afghanistan</strong></h3>
<p>Die neue Fluglinie, die Deutschland, ja den Westen insgesamt, mit Afghanistan verbindet, soll insbesondere Passagiere aus der Politik, aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit befördern, wie etwa den amtierenden Präsidenten in Afghanistan, Hamid Karzai, auf Staatsbesuchen oder Mitglieder westlicher Botschaften.</p>
<p>Da einzig der Flughafen von Kabul angeflogen werden kann, will Safi Airways später weitere Städte wie Herat oder Kandahar per Regionalflotte verbinden. Der Gründer der Airline, Rahim Safi, ist sich sicher, dass die Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan &#8220;ein weiterer Schritt [ist], Afghanistan wieder mit der Welt zu verbinden.&#8221;</p>
<p>Ob sich Afghanistan in absehbarer Zukunft schließlich auch wieder verstärkt <a title="Urlaub in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/urlaub-in-afghanistan/" target="_self">für den Tourismus öffnet</a>, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Hierbei spielt natürlich auch die Angst der Menschen eine wichtige Rolle, die auch angesichts der einseitigen Berichterstattung nach wie vor vorhanden ist. Man darf jedoch gespannt sein, welche Früchte dieser historische Start einer Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan schließlich tragen wird.</p>
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		<title>Die Situation der Tiere im Kabuler Zoo</title>
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		<pubDate>Mon, 04 May 2009 06:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mal ehrlich, wussten Sie, dass es in Kabul einen Zoo gibt? Gut, warum auch nicht. Schließlich ist die Stadt mit über drei Millionen Einwohnern eine echte Metropole. Dennoch verwundert es, wie wenig Informationen es über den Kabuler Zoo gibt. Daher die berechtigte Frage: Wie geht es den Tieren eigentlich, die in Afghanistan in Gefangenschaft leben? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mal ehrlich, wussten Sie, dass es in Kabul einen Zoo gibt?</strong> Gut, warum auch nicht. Schließlich ist die Stadt mit über drei Millionen Einwohnern eine echte Metropole. Dennoch verwundert es, wie wenig Informationen es über den Kabuler Zoo gibt. Daher die berechtigte Frage: <strong>Wie geht es den Tieren eigentlich, die in Afghanistan in Gefangenschaft leben?</strong></p>
<p>Eröffnet wurde der Kabuler Zoo 1967 am Ufer des Flusses Kabul, um zu Beginn der 1970er Jahre 116 Tiere zu beherbergen. Aufgrund der langanhaltenden Gefechte in Afghanistan hat auch der Zoo gelitten. Wie <a title="Bericht über Kabuler Zoo 2007" href="http://www.focus.de/panorama/welt/tiere_aid_122624.html" target="_blank">der Fokus 2007 berichtete</a>, bangten die Betreiber während des damals harten Winters um das Überleben der dortigen Tiere. </p>
<h3>Auch die harten Winter in Afghanistan haben den Tieren im Kabuler Zoo zugesetzt</h3>
<p>Extreme Winter sind in Afghanistan jedoch nicht Ungewöhnliches &#8211; sowohl 2008 als auch 2009 wurde Afghanistan vom Winter hart erwischt. Auch für den <strong>Kabuler Zoo </strong>dürfte sich die Situation daher nicht entspannt haben. </p>
<p>Eine Website des Zoos in Kabul sucht man in den Weiten des Internets leider vergeblich; aktuelle Informationen sind daher praktisch nicht zu bekommen. <strong>Wer dem Zoo in Kabul also jüngst einen Besuch abgestattet hat, ist herzlich willkommen, seine Eindrücke an dieser Stelle zu schildern.</strong></p>
<p>Sicher ist jedoch, dass der <strong>Kabuler Zoo</strong> bereits in den vergangenen Jahren in einem erbärmlichen Zustand war. Artgerechte Tierhaltung ist sicherlich etwas vollkommen anderes. Was aber soll man tun, wenn die Mittel fehlen?</p>
<p>Im Wiederaufbau von Afghanistan ist der Zoo in Kabul offensichtlich auf der Strecke geblieben. Auch, wenn es selbstverständlich weitaus größere Herausforderungen zu bewältigen gibt, ist der Aufbau des traditionsreichen Zoos in Afghanistan von großer Bedeutung für die Kultur der Stadt Kabul, für die Menschen in Afghanistan, und letztlich vor allem für die dort lebenden Tiere.</p>
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		<title>Frauen in Afghanistan protestieren vor Universität gegen Ehegesetz</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/frauen-in-afghanistan-protestieren-vor-universitaet-gegen-ehegesetz/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Glaube versetzt Berge, heißt es &#8211; doch manchmal sind es leider Steine, wie sie in Kabul während einer Demonstration von über 200 Frauen gegen das afghanische Ehegesetz für Schiiten geworfen wurden. Dieses Ehegesetz verpflichtet Frauen in Afghanistan zum wöchentlichen Beischlaf mit ihren Männern, sofern keine triftigen Gründe für eine Verweigerung vorliegen. Gegner sehen dies jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Glaube versetzt Berge, heißt es</strong> &#8211; doch manchmal sind es leider Steine, wie sie in Kabul während einer <strong><a title="Demonstration Frauen in Afghanistan Ehegesetz" href="http://www.zeit.de/online/2009/16/ehegesetz-kabul-zusammenstoesse" target="_blank">Demonstration von über 200 Frauen</a> gegen das afghanische Ehegesetz</strong> für Schiiten geworfen wurden. Dieses <strong>Ehegesetz</strong> verpflichtet Frauen in Afghanistan zum wöchentlichen Beischlaf mit ihren Männern, sofern keine triftigen Gründe für eine Verweigerung vorliegen. Gegner sehen dies jedoch als Legitimation für Vergewaltigung in der Ehe ab. Gelten soll das Gesetz jedoch nur für die schiitische Minderheit in Afghanistan. Nach heftigem internationalen Protest will Hamid Karsai das Gesetz erneut überprüfen. </p>
<p>Der Protest bedeutet eine weitere Etappe in dem Kampf um mehr Rechte für <strong>Frauen in Afghanistan</strong>. Die Barrieren, die es dabei zu überwinden gilt, liegen zum einen in den lang geschürten, festen Traditionen begründet, zum anderen in der Ablehnung westlicher Werte.</p>
<p>Hier ist es geradezu von symbolischem Wert, dass die Proteste vor der Kabuler Universität stattfanden, einem Ort, der für Fortschritt und Wandel in Afghanistan steht. Geradezu erstaunlich ist es daher, dass etwa 1000 Befürworter des Gesetzes aus dieser &#8220;Festung geitigen Wandels&#8221; strömten, <a title="Gegendemonstration vor Universität" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=2075" target="_blank">um die rund 200 Demostrantinnen zu umringen</a>. </p>
<h3>Langsam bröckelnde Mauern in Afghanistan</h3>
<p>Der Protest der Frauen in Afghanistan ist, trotz aller Widerstände, zugleich ein Symbol der Freiheit. Zum einen ist er ein mutiger Schritt, für die eigenen Rechte einzutreten, zum anderen zeigt die öffentliche, weltweite Diskussion, dass Afghanistan langsam, aber sich zu einem Teil der Weltgemeinschaft wird. Diesmal wird weniger über Hass, Gewalt und Autobomben diskutiert; vielmehr zeigt sich, dass sich die Menschen weltweit solidarisch für die <strong>Frauen in Afghanistan </strong>einsetzen.</p>
<p>Die <strong>Frauen in Afghanistan </strong>setzen damit ein Zeichen, nicht nur in dem eigenen Land, sondern auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Die Mauern in Afghanistan, die symbolisch für die vielen Beschränkungen und Barrieren in dem Land stehen, bröckeln damit weiter. <strong>Ebenso symbolisch stehen die vereinzelt geworfenen Steine jedoch auch für einen beschwerlichen, ja steinigen Weg, auf dem sich Afghanistan nach wie vor befindet.</strong></p>
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		<title>Baburs Garten &#8211; Quell neuer Hoffnung für Kabuls Bewohner</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Apr 2009 06:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Oase in der Wüste ist das Paradies des erschöpften Wanderers. Sie ist, inmitten der trostlosen, todbringenden Wüste, der lang ersehnte Zufluchtsort, der neue Kraft, Hoffnung und Lebensmut schenkt. Wie eine Oase in Afghanistans Hauptstadt Kabul mutet nun auch Bagh-e-Babur &#8211; Baburs Garten &#8211; wieder an. Die weitläufige Parkanlage, benannt nach seinem Schöpfer, dem Kaiser [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine Oase in der Wüste ist das Paradies des erschöpften Wanderers. </strong>Sie ist, inmitten der trostlosen, todbringenden Wüste, der lang ersehnte Zufluchtsort, der neue Kraft, Hoffnung und Lebensmut schenkt. Wie eine Oase in Afghanistans Hauptstadt Kabul mutet nun auch Bagh-e-Babur &#8211; <strong>Baburs Garten</strong> &#8211; wieder an.</p>
<p>Die weitläufige Parkanlage, benannt nach seinem Schöpfer, dem Kaiser Babur, beinhaltet noch immer die Grabstätte des Begründers der Mongolendynastie. 1528 legte Zahir ad-Din Muhammad Babur den Park an, der im Laufe der nächsten 500 Jahre erweitert und auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Nach einem schweren Erdbeben 1842 ließ der damalige Herrscher Amir Abdur Rahman die Gärten mühsam wieder aufbauen. Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts werden unter König Mohammed Nadir Schah zudem Restaurants und ein Schwimmbad in der Parkanlage eröffnet.</p>
<h3>In Afghanistans Hauptstadt hält ein Fleckchen Normalität Einzug</h3>
<p>Während der sowjetischen Invasion und des Talibanregimes wurde der Park vernachlässigt und zerstört, auch Baburs Grabstätte blieb nicht unbeschädigt. Die elf Hektar blühende Landschaft wurden zum Teil gerodet und das Holz als Brennstoff benutzt. Ab 2002 begann, unter Mithilfe des Deutschen Archäologischen Instituts, der Wiederaufbau von Baburs Garten. Hunderte neuer Bäume wurden gepflanzt, Wege neu angelegt und das Kanalsystem repariert. Auf über fünf Millionen Euro <a title="Kosten für Wiederaufbau" href="http://www.n-tv.de/1041476.html" target="_blank">beliefen sich die Kosten</a> nach Abschluss der Arbeiten.</p>
<p>Geld, das sich für die Menschen in Kabul lohnen soll, denn in der afghanischen Hauptstadt entsteht erneut eine Oase, fernab der sie umgebenden Trostlosigkeit. Durch eine hohe Mauer wird Baburs Garten geschützt, und betreten darf die Welt dahinter nur, wer zunächst einige Afghani Eintritt entrichtet hat. <strong>Doch auch dies hält die Bewohner der Stadt nicht davon ab, für einige Stunden dem Alltag zu entfliehen und einzutauchen in ein farbenfrohes, ruhiges und gänzlich friedvolles Universum.</strong></p>
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		<title>Der Frauenpark in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für die Frauen in Afghanistan ist es noch ein weiter Weg hin zur Unabhängigkeit. Die ersten Schritte sind freilich gegangen; dennoch ist es nach wie vor schwierig, sich frei und ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im traditionellen Frauenpark in Kabul haben sie dazu die Möglichkeit, sich untereinander so auszutauschen, wie es in einigen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Frauen in Afghanistan ist es noch ein weiter Weg hin zur Unabhängigkeit. Die ersten Schritte sind freilich gegangen; dennoch ist es nach wie vor schwierig, sich frei und ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im traditionellen Frauenpark in Kabul haben sie dazu die Möglichkeit, sich untereinander so auszutauschen, wie es in einigen Jahren hoffentlich auch in aller Öffentlichkeit möglich sein wird.</p>
<p>Hier dürfen sie sich unverschleiert zeigen, sich weiterbilden und gemeinsam die Freizeit verbringen. Hierzu wurden Unterrichtsräume bereitgestellt sowie ein kleiner Teeladen. Fließend Wasser war zuvor nicht vorhanden und musste daher eigens für die Frauen in Afghanistan gelegt werden.</p>
<h2>Der Frauenpark ist eine wichtige Begegnungsstätte in Afghanistan</h2>
<p>Doch damit nicht genug: Bildung und Entwicklung bedarf auch des Einsatzes moderner Technologien. Aus diesem Grunde wurde im Frauenpark in Afghanistan ein Rechenzentrum eingerichtet. Die Begegnungstätte in Kabul ist somit ein Hort der Freiheit, der Bildung, aber auch der Entwicklung. In all diesen Bereichen sind die Frauen in Afghanistan während des Taliban-Regimes und auch noch danach zu kurz gekommen.</p>
<p>Doch auch wenn der <a title="Frauenpark in Kabul Afghanistan" href="http://www.thw.bund.de/nn_1047806/DE/content/meldungen/thw__international/projektgebiete/Afghanistan/Dokumente/meldung__009__projekt__afghanistan.html" target="_blank">Frauenpark in Afghanistan</a> ein wichtiger Platz für die Frauen ist, so bleibt er doch nur eine Oase der Freiheit. Ziel ist es, die Frauen von solchen Zentren aus zu stärken, um so ihre Unabhängigkeit und Eigenständigkeit im ganzen Land zu verbreiten. Gerade der Frauenpark in Kabul hat hier eine herausragende Bedeutung, ähnlich wie die Universität der Hauptstadt Afghanistans.</p>
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		<title>Löwe Marjan: Spiegelbild afghanischer Hoffnung</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Marjan war einer von 19. Außer ihm überlebten nur ein Bär, einige Vögel und Hasen den Krieg. Er war das Symbol für Hoffnung und Frieden in Afghanistan, hatte die Invasion der Sowjetunion, den Bürgerkrieg, die Taliban und zahlreiche US-Bombenangriffe überstanden. Marjan hatte seine eigenen Kriegsverletzungen davon getragen und genauso gelitten, wie das afghanische Volk. Im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Marjan war einer von 19. Außer ihm überlebten nur ein Bär, einige Vögel und Hasen den Krieg.</strong> Er war das Symbol für Hoffnung und Frieden in Afghanistan, hatte die Invasion der Sowjetunion, den Bürgerkrieg, die Taliban und zahlreiche US-Bombenangriffe überstanden. Marjan hatte seine eigenen Kriegsverletzungen davon getragen und genauso gelitten, wie das afghanische Volk. Im Januar 2002 <a title="Löwe Marjan stirbt 2002" href="http://www.tigerfreund.de/2/zoo_und_krieg/zoo_und_krieg.htm#Tiere%20im%20Zoo" target="_blank">starb der tapfere Löwe</a> im Kabuler Zoo an Nierenversagen.</p>
<h3>In Kabul spielte sich die Geschichte Afghanistans auf eine besondere Weise ab</h3>
<p>Marjans Lebensgeschichte ist lang und begann in Deutschland. 1976 wurde er im Zoo in Köln geboren und zwei Jahre später als Geschenk nach Kabul gebracht. Dort lebte er mit seiner Partnerin Chucha. 1993 kletterte ein Taliban-Krieger in Marjans Gehege, um seinen Mut zu beweisen. Der Mann verließ das Gehege nicht mehr lebend. Einen Tag später kam sein Bruder und schmiss aus Rache eine Granate auf den Löwen. Marjan überlebte den Anschlag schwer verletzt. Er verlor sein linkes Auge, seine Zähne und wurde taub. Trotzdem lebte er weiter und wurde damit zum <a title="Marjan als Symbol für Leben in Afghanistan" href="http://news.bbc.co.uk/1/hi/world/south_asia/1785005.stm" target="_blank">Symbol für den Überlebenswillen der afghanischen Bevölkerung</a>.</p>
<p>Obwohl Marjans Schicksal tragisch ist &#8211; die meisten anderen Zootiere überlebten das Regime der Taliban nicht. Viele wurden Opfer von Bombenanschlägen oder zur Zielscheibe ihrer Schießübungen. Hathi, der letzte Elefant, wurde bei einem Raketenangriff getötet. Als die US-Truppen in Afghanistan einmarschierten, kamen mit ihnen Hilfsorganisationen, die sich um die wenigen noch übrig gebliebenen Zootiere kümmerten. Unter ihnen auch die WSPA, die <em>World Society for the Protection of Animals</em>, welche sich in seinen letzten Jahren um den Löwen kümmerte.</p>
<h3>Durchhaltevermögen und der Wille zu Leben kennzeichneten nicht nur Marjan</h3>
<p>Sein Tod war für viele Afghanen ein Schock. &#8212; Schockierend war und ist allerdings auch der Zustand das Kabuler Zoos. Zwar konnte der durch den Bürgerkrieg fast auf Null dezimierte Tierbestand wieder auf 222 Tiere aufgestockt werden, diese leben jedoch größtenteils unter unwürdigen Bedingungen. So streiten sich sechs Wölfe im gerade einmal fünf Quadratmeter großen Gehege um die karge Mahlzeit. Im Winter 2007, als eine Kältewelle Afghanistan erfasste, war die Not groß. Heizungen und Elektrizität gab es nur für wenige Gehege, die anderen musste bei nächtlichen Temperaturen von bis zu -17 Grad <a title="Kälte im Zoo Kabul" href="http://www.focus.de/panorama/welt/tiere_aid_122624.html" target="_blank">provisorisch mit Plastikplanen geschützt werden</a>.</p>
<h3>Schicksal des Löwen Marjan brachte Afghanistan die Anteilnahme vieler Länder ein</h3>
<p>Auch wenn es um den Zoo in Kabul nicht gut steht, gibt es doch noch Hoffnungsschimmer. Mittlerweile bewohnt wieder ein Löwenpärchen das große Raubkatzengehege. Zhuangzhuang und Canny sind ein Geschenk der chinesischen Regierung als &#8220;Zeichen der Freundschaft&#8221;. Eine Reaktion auf Marjans Tod, der nicht nur <a title="Marjans Tod bewegt die Menschen" href="http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,188173,00.html" target="_blank">die Menschen in Afghanistan bewegte</a>, sondern weltweit.</p>
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		<title>Bildung in Afghanistan &#8211; Stand der Dinge?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfe zur Selbsthilfe &#8211; dieses Konzept stellt auch in Afghanistan die Weichen für die Zukunft. Ein wichtiger Eckpfeiler ist natürlich die Bildung: Nur so kann sichergestellt werden, dass die Wirtschaft in dem Land am Hindukusch langfristig vorangetrieben wird. Wie aber sieht es in Afghanistan heute, im Jahre 2009, aus? Nach unzähligen Berichten und Bildern aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hilfe zur Selbsthilfe &#8211; dieses Konzept stellt auch <strong>in Afghanistan</strong> die Weichen für die Zukunft. Ein wichtiger Eckpfeiler ist natürlich die <strong>Bildung</strong>: Nur so kann sichergestellt werden, dass die Wirtschaft in dem Land am Hindukusch langfristig vorangetrieben wird. Wie aber sieht es in Afghanistan heute, im Jahre 2009, aus? Nach unzähligen Berichten und Bildern aus Afghanistan kommen endlich diejenigen zu Wort, die es am besten wissen müssten &#8211; die dort lebenden Menschen.</p>
<p>Insgesamt wurden <strong>in der <a title="Studie zur Lebensqualität in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/ard-umfrage-zur-lebensqualitaet-in-afghanistan/" target="_self">Studie der ARD, ABC und BBC</a></strong>, die <strong>direkt in Afghanistan</strong> durchgeführt wurde, 1534 Menschen befragt. <a title="Ergebnisse der ARD-Umfrage zu Afghanistan" href="http://www.tagesschau.de/static/pdf/Afghanistan_2009.pdf" target="_blank">Die Antworten überraschten zum Teil</a>, zum Teil deckten sie sich natürlich auch mit den Erwartungen.</p>
<h3>Die Bildung in Afghanistan hat sich verbessert</h3>
<p>In punkto Bildung waren sich immerhin <strong>77 Prozent der Befragten aus Afghanistan</strong> einig, dass die lokalen Schulen sehr gut bis gut einzuschätzen sind. Ein Ergebnis, dass durchaus Mut für die Zukunft macht.</p>
<p>Interessant ist vor diesem Hintergrund vor allem, dass es sich um keine repräsentative Studie handelt; dies bedeutet, dass <strong>Afghanen</strong> in allen 34 Provinzen befragt wurden. Dies involviert notwendig auch kleinere Orte &#8211; schließlich existieren <strong>neben Kabul und Herat</strong> kaum größere Städte, als vielmehr „Mini-Städte&#8221; und kleinere Dörfer.</p>
<p>Es stellt sich natürlich die Frage, inwieweit diese Einschätzung <strong>der Menschen in Afghanistan</strong> auch tatsächlich zutrifft, d.h. objektivierbar ist. So ist zu erwarten, dass die Bildung in dem Land internationalen Standards nicht zu genügen vermag. <strong>Doch ein Trend, der in Afghanistan in die richtige Richtung weist, lässt sich aus diesem Ergebnis sicherlich abzeichnen.</strong></p>
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		<title>Tee-Kultur in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 07:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das, was wir als so britisches Nationalgetränk kennen, erfreut sich auch in Afghanistan äußerst großer Beliebtheit - das Heißgetränk ist sogar so beliebt, dass es mit Fug und Recht als inoffizielles Nationalgetränk im Land am Hindukusch bezeichnet werden kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das, was wir als so britisches Nationalgetränk kennen, erfreut sich auch in <strong>Afghanistan </strong>äußerst großer Beliebtheit &#8211; das Heißgetränk ist sogar so beliebt, dass es mit Fug und Recht als inoffizielles Nationalgetränk im <strong>Land am Hindukusch</strong> bezeichnet werden kann.</p>
<h3>Tea Time &#8211; very britisch? Auch in Afghanistan ist Tee äußerst beliebt!</h3>
<p>Auch in Deutschland ist bekannt, dass Tee im Sommer viel gesünder ist, als die hierzulande zumeist favorisierten Kaltgetränke. Sind die <strong>Menschen in Afghanistan</strong> einfach schlauer? Vermutlich liegt es wohl daran, dass die dort lebenden Menschen ganz andere Temperaturen gewöhnt sind und der Hitze nicht so einfach entfliehen können. Da ist es geradezu ein Muss, den Körper optimal zu regulieren. Tee  bietet hier einige Vorzüge, die andere Getränke in der Regel nicht bieten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-458" title="Tee-Kultur in Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/02/tee-kultur-in-afghanistan_01.jpg" alt="Tee-Kultur in Afghanistan" width="605" height="200" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Tee ist in Afghanistan das beliebteste Getränk</span><span class="ImageTextC">© <a title="Tee in Afghanistan" href="http://www.sxc.hu/profile/PaulMT" target="_blank">sxc.hu/PaulMt</a></span></div></p>
<p>Ein anderer Grund mag daran liegen, dass sauberes Wasser häufig Mangelware ist, so dass sein Erhitzen sicherlich gesundheitsfördernd  sein dürfte. Doch auch der Geschmack zählt selbstverständlich &#8211; ansonsten wäre dieses <strong>Heißgetränk in Afghanistan</strong> sicherlich nicht so beliebt.</p>
<h3>Tee in Afghanistan &#8211; über 40 Tonnen werden jährlich importiert</h3>
<p>Insgesamt 42 Tonnen Tee wurden im Jahre <strong>2008 nach Afghanistan importiert</strong> &#8211; <a title="Tee in Afghanistan" href="http://www.afghannews.net/index.php?action=show&amp;type=news&amp;id=3223" target="_blank">mit rund 30 Tonnen</a> ist es der schwarze Tee, der hier am häufigsten getrunken wird. Daneben erfreut sich jedoch auch Kaffee einer großen Beliebtheit; etwa in dem <a title="Kabul City Center" href="http://afghanistan.adra.de/shoppen-in-afghanistan-das-kabul-city-center/" target="_self">Kabul City Center</a> haben sich dortige Ketten etabliert und bieten das Getränk in allen nur erdenklichen Variationen an.</p>
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		<title>Wie sieht es in den Städten in Afghanistan aus?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 07:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Bilder aus dem Fernsehen, die uns eine bruchstückhafte Geschichte von Krieg, Gewalt und Elend skizzieren, projizieren ein nur allzu einseitiges Bild von Afghanistans auf unsere Mattscheiben. Wie aber sieht es wirklich aus, wenn Soldaten einfach mal aus dem Bild gehen oder der Kameramann nach links oder rechts schwenkt? Auch in den Städten von Afghanistan gibt sie, die Geschäfte, Cafés und das bunte Treiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bilder aus dem Fernsehen, die uns eine bruchstückhafte Geschichte von Krieg, Gewalt und Elend skizzieren, projizieren ein nur allzu einseitiges Bild von Afghanistans auf unsere Mattscheiben.</strong> Wie aber sieht es wirklich aus, wenn Soldaten einfach mal aus dem Bild gehen oder der Kameramann nach links oder rechts schwenkt? Auch in den Städten von Afghanistan gibt sie, die Geschäfte, Cafés und das bunte Treiben.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Pqdi7g3eX60" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pqdi7g3eX60" /></object><br />
[Video "<a title="Video Studenten in Kabul" href="http://www.youtube.com/watch?v=Pqdi7g3eX60" target="_blank">Im Gespräch mit Studenten in Kabul</a>" (engl.) / Youtube]</p>
<p><strong>Shopping in Afghanistan?</strong> Ist das möglich? Diese Frage ist angesichts der Eindrücke, die von den Land am Hindukusch fast schon unweigerlich haben müssen, nur allzu berechtigt. Dabei vergessen wir, dass sich die Medien zumeist ausschließlich auf die Schattenseiten stürzen, die es in Afghanistan selbstverständlich nach wie vor gibt. Um jedoch ein vollständigeres, ja realistischeres Bild von dieser Schnittstelle von Zentralasien und Südasien zu zeichnen, muss verdeutlicht werden, dass viele Menschen ein vergleichsweise normales Leben führen oder es zumindest versuchen.</p>
<p>In Kabul beispielsweise leben rund 2,5 Millionen Menschen; sicherlich &#8211; die Arbeitslosigkeit in Afghanistan nimmt mit knapp 40 Prozent ein erschreckendes Ausmaß an. Doch die arbeitende Bevölkerung hat gerade in den größeren Städten, allen voran Kabul, mobil gemacht und bietet mit zahlreichen Geschäften für jeden Geschmack etwas an.</p>
<h3>Afghanistan und sein neu gewonnenes Selbstbewusstsein</h3>
<p>Viele der Frauen in Kabul haben nicht nur ihren Schleier gelüftet, sondern streben nach etwas mehr Luxus und Schönheit. Ein Schönheitssalon mitten in Kabul ist ihnen da gerade recht, um mit Make-up und lackierten Fingernägeln das neu gewonnene Bewusstsein zur Schau zu tragen.</p>
<p>Um passend gekleidet zu sein, finden sich mittlerweile sogar einige Boutiquen; viele der insbesondere jüngeren Menschen in Afghanistan unterscheiden sich daher oftmals nur marginal von dem Erscheinungsbild junger Menschen in Deutschland. Jeans, T-Shirts oder schnittige Anzügen &#8211; so schlendern die Jugendlichen über die Straßen von Kabul. Insgesamt ist es eine Mischung aus traditionellen Gewändern (insbesondere bei den Frauen) und moderner Kleidung.</p>
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		<title>Die 36 größten Städte in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 07:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die größte Stadt Afghanistans kennen wir wohl alle: Richtig - mit rund 2.5 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Kabul im Osten des Landes das kulturelle und ökonomische Zentrum. Aber was folgt dann? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die größte Stadt Afghanistans kennen wir wohl alle: Richtig &#8211; mit rund 2.5 Millionen Einwohnern ist die </strong><a title="Afghanistans Hauptstadt Kabul" href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_self"><strong>Hauptstadt Kabul</strong></a><strong> im Osten des Landes das kulturelle und ökonomische Zentrum.</strong> Aber was folgt dann? Spätestens nach der Nennung von Herat, der <strong>Kulturstadt im Westen von Afghanistan</strong>, die mit etwa 350.000 Einwohnern zu Buche schlägt, dürfte das Wissen der meisten in diesem Punkte vermutlich bereits erschöpft sein.</p>
<p>Mit Kandahar und Balch existieren immerhin zwei weitere Städte, die immerhin über 300.000 Einwohner zu melden haben. Aber dann: Bereits Platz 7, Pol-e Khomri <strong>im nördlichen Afghanistan</strong>, verzichtet auf eine Einwohnerzahl im sechsstelligen Bereich. Nach unten hin sind die Städte in unserer <strong>Liste der 36 größten in Afghanistan</strong> bevölkerungstechnisch doch stark auf dem absteigenden Ast. Mit Sang-e Charak hat das Schlusslicht in dieser Liste gerade einmal etwas mehr als 10.000 Einwohner zu bieten.</p>
<h3>Städte in Afghanistan und in Deutschland &#8211; ein Vergleich</h3>
<p>Ein Vergleich mit Deutschland ist übrigens sehr interessant: Während Berlin mit rund 3,4 Millionen Einwohnern noch recht nahe an die Einwohnerzahl von Kabul heran kommt, liegt Lübeck im Norden Deutschland noch deutlich im sechsstelligen Bereich. Anders als <strong>in Afghanistan</strong> sind es in Deutschland über 80 Städte, die die Grenze von 100.000 Einwohnern überbieten.</p>
<p>Ein Blick auf die Entwicklung der <strong>Einwohnerzahlen in Afghanistan</strong> zeigt jedoch, dass sich seit Jahren ein Bevölkerungswachstum verzeichnen lässt. Die dennoch nach wie vor niedrigen Einwohnerzahlen machen deutlich, wie schwer es ist, in Afghanistan für eine öffentliche und soziale Infrastruktur zu sorgen, die allen Menschen <strong>in dem Land am Hindukusch</strong> zur Verfügung steht.</p>
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		<title>Urlaub in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Jan 2009 07:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Urlaub und Afghanistan sind sicherlich zwei Wörter, die die meisten von uns wohl kaum in einem Satz, mindestens aber mit einem "nicht" oder "niemals" nennen würden. Doch warum eigentlich nicht? Schließlich hat das Land, neben einer langen Tradition, eine Menge an Kultur und Sehenswürdigkeiten zu bieten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Urlaub und Afghanistan</strong> sind sicherlich zwei Wörter, die die meisten von uns wohl kaum in einem Satz, mindestens aber mit einem &#8220;nicht&#8221; oder &#8220;niemals&#8221; nennen würden. Doch warum eigentlich nicht? Schließlich hat das Land, neben einer langen Tradition, eine Menge an Kultur und Sehenswürdigkeiten zu bieten.</p>
<h2>Die Schönheit des Landes ist ein gutes Argument</h2>
<p>Kabul, die <strong><a title="Kabul, Hauptstadt von Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_self">Hauptstadt von Afghanistan</a>, </strong>kommt vielleicht auch Ihnen am ehesten in den Sinn, wenn Sie sich einmal zu diesem Gedankenexperiment hinreißen lassen. Immerhin ist diese größte Stadt zugleich das ökonomische und kulturelle Zentrum des Landes am Hindukusch &#8211; wer hier einen kürzeren oder längeren Aufenthalt plant, findet sogar einige Hotels, die auch für Ausländer geöffnet sind.</p>
<h3>Seenlandschaft in Afghanistan</h3>
<p>Neben Kabul sind es jedoch insbesondere die <strong>Band-e-Amir-Seen</strong> bei Bamiyan, die für den Tourismus eine herausragende Rolle spielen. Insgesamt sechs Seen bieten den Menschen aus Afghanistan, und immer wieder auch Urlaubern aus der ganzen Welt,  eine eindrucksvolle Kulisse und einen Hort der Entspannung. Hier baden Sie in saphirblauem Wasser oder gönnen sich einen entspannten Ausflug mit dem Tretboot. </p>
<p><img class="size-full wp-image-390" title="Urlaub in Afghanistan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/urlaub_in_afghanistan01.jpg" alt="Urlaub in Afghanistan" width="605" height="350" /><br />
<div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Urlaub in Afghanistan &#8211; Badeidylle in der Nähe von Bamiyan</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Umringt sind die Seen von riesigen Gebirgen, die zum Teil von begrünten Tälern durchzogen sind. Ein wahres Naturwunder, das sich einem <strong>im Herzen von Afghanistan</strong> erschließt. Was bereits in den 60er und 70er Jahren ein beliebtes Reiseziel war, wird heute aufgrund der Unruhen im Lande deutlich weniger frequentiert. Zu Unrecht, wie die Urlauber vor Ort immer wieder betonen.</p>
<h3>Kultur in Afghanistan</h3>
<p>Auch für diejenigen, die sich nicht nur die Sonne auf den Bauch scheinen lassen mögen, hat die Region einiges zu bieten. Obwohl die Buddha-Statuen (<a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/">http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/</a>) von Bamiyan im März 2001 durch die Taliban zerstört wurden, sind ihre Überreste nach wie vor eine Reise wert und ziehen den Betrachter noch heute in den Bann. Bis zur Zerstörung befanden sie sich im 2500 Meter hoch gelegenen Tal von Bamiyan in Afghanistan und waren die größten stehenden Buddha-Statuen der Welt.</p>
<p><img class="size-full wp-image-391" title="Zerstörte Buddha-Statuen in Bamiyan" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/zerstoerte-buddha-statuen-in-bamiyan_afghanistan.jpg" alt="Zerstörte Buddha-Statuen in Bamiyan" width="605" height="300" /><br />
<div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Kultur in Afghanistan &#8211; Zerstörte Buddha-Statuen in Bamiyan</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Eines steht wohl außer Frage: Je mehr Sicherheit wieder für die Menschen aus dem In- und Ausland gewährleistet werden kann, desto stärker werden die gesamte Region um Bamiyan vom Tourismus profitieren.</p>
<p><strong>Ob die Band-e-Amir-Seen in Afghanistan schon heute mit aller Sicherheit eine Reise wert sind, müssen Sie für sich entscheiden. Eine erste Anlaufstelle ist sicherlich das Reisebüro, das Auskünfte über die Sicherheit in Afghanistan und speziell in der Urlaubsregion erteilt.  </strong></p>
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		<title>Afghanistan-Fotowettbewerb &#8211; Einsendung 008</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 07:00:32 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die achte Einsendung zu unserem Afghanistan-Fotowettbewerb stammt von Olaf Drechsler. Auch er hat in jeder der drei Kategorien &#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;, &#8220;Afghanische Kultur&#8221; und &#8220;Landschaft Afghanistans&#8221; jeweils drei Fotos eingesendet. Afghanische Kultur   (1) Die &#8220;Afghan Star&#8221; Talentshow ist Ausdruck einer neuen, freien Kultur in Afghanistan. (2) Das Schild der alten Hoechst-Fabrik an der Jalalabad Road [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die achte Einsendung zu unserem </strong><a title="Afghanistan Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/"><strong>Afghanistan-Fotowettbewerb</strong></a><strong> stammt von Olaf Drechsler. </strong>Auch er hat in jeder der drei Kategorien <strong>&#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Afghanische Kultur&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;</strong> jeweils drei Fotos eingesendet.</p>
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</div>

<p><strong>Afghanische Kultur</strong><br />
 <br />
(1) Die &#8220;Afghan Star&#8221; Talentshow ist Ausdruck einer neuen, freien Kultur in Afghanistan.<br />
(2) Das Schild der alten Hoechst-Fabrik an der Jalalabad Road ist für mich ein Ausdruck der besonderen Beziehung zwischen Deutschland und Afghanistan: Es wurde niemals abgebaut, obwohl Hoechst dort seit den 1970er Jahren nicht mehr selber aktiv war. Die neuen Besitzer wuchsen in Deutschland auf und studierten dort Pharmazie und Betriebswirtschaft. Nach Ihrer Rückkehr übernahmen sie die Fabrik und halten die Erinnerung an Hoechst lebendig.<br />
(3) Der Hinweis befindet sich am Eingang zum Parlamentsgebäude.<br />
 <br />
<strong>Landschaft Afghanistans</strong></p>
<p>(1) Ein für mich namenlos gebliebener Fluss, der ca. 45 Minuten nach Abflug aus Kabul nach Dubai sichtbar wurde, wahrscheinlich also noch in Afghanistan liegt? Das grüne Band inmitten des braunen Gebirges hat mich sofort fasziniert.<br />
(2) Der Flug über Gebirgslandschaften, der scheinbar ewig dauert&#8230;<br />
(3) Menschen formen Landschaften &#8211; manchmal auch zu Golfplätzen. Der in Kabul ist ein besonders unerwarteter Anblick.</p>
<p><strong>Menschen in Afghanistan<br />
</strong> <br />
(1) Ein prachtvoll geschmückter Wagen überholte uns im abendlichen Verkehr. Ich nehme an, es handelt sich um ein Brautpaar?<br />
(2) Ein Straßenhändler in der Chicken Road.<br />
(3) Faszinierend finde ich auf diesem Bild die hochhackigen Schuhe! Unter der Burka wird ein schönes Kleid mit ausgefallenen Schuhen getragen&#8230; das war wirklich irritierend.</p>
<p>Wir freuen uns sehr über diese weiteren beeindruckenden Aufnahmen aus Afghanistan. Noch vor Weihnachten werden im Afghanistan-Magazin die Sieger des Fotowettbewerbs durch <a title="Jury beim Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/">unsere Jury</a> gekürt und erhalten dann <a title="Tolle Preise beim Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/tolle-preise-beim-afghanistan-fotowettbewerb/">tolle Preise</a> für ihre Mühe. <strong>Es ist großartig, wie wir durch die verschiedenen Einsendungen einen noch besseren Einblick in die bisher für viele noch unbekannte Seite von Afghanistan erhalten.</strong></p>
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		<title>Afghanistan-Fotowettbewerb &#8211; Einsendung 007</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 07:00:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotowettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute veröffentlichen wir die siebte Einsendung zu unserem Afghanistan-Fotowettbewerb. Matthias Wagner hat uns jeweils drei Fotos aus den Kategorien &#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;, &#8220;Afghanische Kultur&#8221; und &#8220;Landschaft Afghanistans&#8221; geschickt: Mein Name ist Matthias Wagner und ich komme aus Malente. Ich habe die folgenden Bilder zwischen November 2007 und April 2008 in der Nähe von Kunduz gemacht. Wir freuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Heute veröffentlichen wir die siebte Einsendung zu unserem </strong><a title="Afghanistan Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/"><strong>Afghanistan-Fotowettbewerb</strong></a><strong>.</strong> Matthias Wagner hat uns jeweils drei Fotos aus den Kategorien <strong>&#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Afghanische Kultur&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;</strong> geschickt:</p>
<blockquote><p>Mein Name ist Matthias Wagner und ich komme aus Malente. Ich habe die folgenden Bilder zwischen November 2007 und April 2008 in der Nähe von Kunduz gemacht.</p></blockquote>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-15-341">

	<!-- Slideshow link -->
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			[Show as slideshow]		</a>
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	</div>
	
		
 	 	
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<p>Wir freuen uns sehr über diese weiteren beeindruckenden Aufnahmen aus Afghanistan. Noch vor Weihnachten werden im Afghanistan-Magazin die Sieger des Fotowettbewerbs durch <a title="Jury beim Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/">unsere Jury</a> gekürt und erhalten dann <a title="Tolle Preise beim Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/tolle-preise-beim-afghanistan-fotowettbewerb/">tolle Preise</a> für ihre Mühe. <strong>Es ist großartig, wie wir durch die verschiedenen Einsendungen einen noch besseren Einblick in die bisher für viele noch unbekannte Seite von Afghanistan erhalten.</strong></p>
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		<title>Afghanistan-Fotowettbewerb &#8211; Einsendung 006</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotowettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
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		<description><![CDATA[Eine weitere Einsendung zu unserem Afghanistan-Fotowettbewerb möchten wir Ihnen heute präsentieren. Bereits fünf andere Fotografen haben uns eindrucksvolle Bilder aus den drei Kategorien &#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;, &#8220;Afghanische Kultur&#8221; und &#8220;Landschaft Afghanistans&#8221; zugesendet, die natürlich ebenfalls von der Jury bewertet werden. Noch vor Weihnachten veröffentlichen wir auf dieser Seite die Gewinner. Die sechste Einsendung stammt von Barbara Kürsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine weitere Einsendung zu unserem </strong><a title="Afghanistan Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/"><strong>Afghanistan-Fotowettbewerb</strong></a><strong> möchten wir Ihnen heute präsentieren.</strong> Bereits fünf andere Fotografen haben uns eindrucksvolle Bilder aus den drei Kategorien <strong>&#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Afghanische Kultur&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;</strong> zugesendet, die natürlich ebenfalls von der Jury bewertet werden. Noch vor Weihnachten veröffentlichen wir auf dieser Seite die Gewinner.</p>
<p>Die sechste Einsendung stammt von Barbara Kürsten aus Bonn. Auch Sie hat die jeweils maximale Anzahl an Fotos pro Kategorie zugeschickt und eine Beschreibung der Bilder beigefügt:</p>
<div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-13-330">

	<!-- Slideshow link -->
	<div class="slideshowlink">
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			[Show as slideshow]		</a>
	</div>

	
	<!-- Thumbnails -->
		
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	</div>
	
		
 		
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			<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb006/barbara-kuersten_kultur_02.jpg" title=" " rel="lightbox[set_13]" >
								<img title="barbara-kuersten_kultur_02.jpg" alt="barbara-kuersten_kultur_02.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb006/thumbs/thumbs_barbara-kuersten_kultur_02.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
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	</div>
	
		
 		
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			<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb006/barbara-kuersten_kultur_03.jpg" title=" " rel="lightbox[set_13]" >
								<img title="barbara-kuersten_kultur_03.jpg" alt="barbara-kuersten_kultur_03.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb006/thumbs/thumbs_barbara-kuersten_kultur_03.jpg" width="100" height="75" />
							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
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							</a>
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	</div>
	
		
 		
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							</a>
		</div>
	</div>
	
		
 		
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<p><strong>Afghanische Kultur</strong><br />
 <br />
(1) Ein &#8220;gemütliches Beisammensein&#8221; in einer Höhle bei Karokh, Provinz Herat, Frühsommer 2005<br />
(2) Der große &#8220;Schaftsmarkt&#8221; in Herat, traditionell gehalten an Eid qorban, hier im Januar 2005<br />
(3) Mädchen in schickem Gewand anlässlich Eid in Qala-i-Nau, Winter 2003<br />
 <br />
<strong>Landschaft Afghanistans</strong></p>
<p>(1) Blick auf die Provinz Badghis von Bord eines Helikopters, Spätsommer 2004<br />
(2) Auf dem Weg von Herat nach Qala-i-Nau, Frühsommer 2003<br />
(3) Blick aus dem alten Basar in Herat auf die Festung, Früjahr 2005</p>
<p><strong>Menschen in Afghanistan<br />
</strong> <br />
(1) Teil einer Kuji-Familie bei Moghor (Badghis?), Spätsommer 2003<br />
(2) Ein freundlicher alter Herr an der Straße auf dem Weg von Herat nach Qala-i-Nau, nahe Laman, Spätsommer 2003<br />
(3) Kuji-Frau mit Tochter bei Moghor, Spätsommer 2003</p>
<p>Wir freuen uns sehr über diese weiteren beeindruckenden Aufnahmen aus Afghanistan. Noch vor Weihnachten werden im Afghanistan-Magazin die Sieger des Fotowettbewerbs durch <a title="Jury beim Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/">unsere Jury</a> gekürt und erhalten dann <a title="Tolle Preise beim Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/tolle-preise-beim-afghanistan-fotowettbewerb/">tolle Preise</a> für ihre Mühe. <strong>Es ist großartig, wie wir durch die verschiedenen Einsendungen einen noch besseren Einblick in die bisher für viele noch unbekannte Seite von Afghanistan erhalten.</strong></p>
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		<title>Afghanistan-Fotowettbewerb &#8211; Einsendung 005</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Dec 2008 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotowettbewerb]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Foto]]></category>
		<category><![CDATA[Kabul]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Afghanistan-Fotowettbewerb ist seit dem 30. November 2008 offiziell beendet. Die ersten vier Einsendungen sind bereits im Afghanistan-Magazin veröffentlicht. In den kommenden Tagen zeigen wir Ihnen weitere Beiträge mit Bildern aus den Kategorien &#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;, &#8220;Afghanische Kultur&#8221; und &#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;, bevor wir Mitte Dezember die Gewinner küren. Die fünfte Einsendung haben wir Andreas Timmler vom Verein &#8220;Kinder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der </strong><a href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/" title="Afghanistan Fotowettbewerb"><strong>Afghanistan-Fotowettbewerb</strong></a><strong> ist seit dem 30. November 2008 offiziell beendet.</strong> Die ersten vier Einsendungen sind bereits im Afghanistan-Magazin veröffentlicht. In den kommenden Tagen zeigen wir Ihnen weitere Beiträge mit Bildern aus den Kategorien <strong>&#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Afghanische Kultur&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;</strong>, bevor wir Mitte Dezember die Gewinner küren.</p>
<p>Die fünfte Einsendung haben wir Andreas Timmler vom Verein &#8220;<a target="_blank" href="http://www.kinder-brauchen-uns.org" title="Kinder brauchen uns e.V.">Kinder brauchen uns e. V.</a>&#8221; aus Mühlheim an der Ruhr zu verdanken. Die Fotos hat er er im Rahmen seiner bisher acht Reisen nach Afghanistan aufgenommen. Andreas Timmler ist bei diesem gemeinnützigen Verein der Ansprechpartner für die Gastfamilien. Den Grund für sein Engagement beschreibt er auf der Vereins-Website folgendermaßen:</p>
<p><em>Wir sind sehr dankbar für unsere eigenen, gesunden Kinder. Viele Kinder in Krisengebieten haben nicht das Glück in Ländern geboren worden zu sein und zu leben, in denen eine gute, medizinische Versorgung gewährleistet ist. Wir wünschen den Kindern und ihren Familien aus diesen Krisengebieten von Herzen, dass auch sie die benötigte medizinische Versorgung bekommen können. Deshalb tuen wir das uns Mögliche für diese Kinder und Familien.</em></p>
<p>Wir machen im Rahmen der Veröffentlichung gerne auf die Arbeit des Vereins &#8220;Kinder brauchen uns e.V.&#8221; aufmerksam, der zur Zeit die 3. Luftbrücke Hamburg-Kabul-Hamburg organisiert. Weitere Informationen erhalten Sie unter <a href="http://www.kinder-brauchen-uns.org/">www.kinder-brauchen-uns.org</a>.</p>
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			[Show as slideshow]		</a>
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<p><strong>Kultur in Afghanistan</strong></p>
<p>(1) Straßenszene in der Nähe des Darusalam-Palastes<br />
(2) Überlebenssicherung<br />
(3) Frau in Burka</p>
<p><strong>Landschaft in Afghanistan</strong></p>
<p>(1) Blick aus dem Wohnzimmer einer afghanischen Familie auf den Hindukush<br />
(2) Moschee in Kabul, im Hintergrund die schneebedeckten Berge des Hindukush<br />
(3) Kabul erwacht &#8211; Moschee im Dunst</p>
<p><strong>Menschen in Afghanistan</strong></p>
<p>(1) Szene auf den Hügeln der Königsgräber von Kabul<br />
(2) Besuch bei einer Familie ausserhalb von Kabul, deren Kinder durch eine Gasflaschenexplosion verletzt wurden<br />
(3) Schnappschuss in Shewaki, ca. 1 Stunde nördlich von Kabul</p>
<p>Wir freuen uns sehr über diese Aufnahmen aus Afghanistan. Noch vor Weihnachten werden im Afghanistan-Magazin die Sieger des Fotowettbewerbs durch <a href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/" title="Jury beim Afghanistan-Fotowettbewerb">unsere Jury</a> gekürt und erhalten dann <a href="http://afghanistan.adra.de/tolle-preise-beim-afghanistan-fotowettbewerb/" title="Tolle Preise beim Afghanistan-Fotowettbewerb">tolle Preise</a> für ihre Mühe. <strong>Es ist großartig, wie wir durch die verschiedenen Einsendungen einen noch besseren Einblick in die vielen bisher noch unbekannte Seite von Afghanistan erhalten.</strong> </p>
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		<title>Afghanistan-Fotowettbewerb &#8211; Einsendung 004</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Dec 2008 06:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fotowettbewerb]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Afghanistan-Fotowettbewerb ist seit Sonntag, den 30. November 2008 offiziell beendet. Die ersten drei Einsendungen hatten wir bereits vor diesem Stichtag im Afghanistan-Magazin veröffentlicht. In den kommenden Tagen veröffentlichen wir weitere Bilder aus den drei Kategorien &#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;, &#8220;Afghanische Kultur&#8221; und &#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;, bevor wir Mitte Dezember die Gewinner küren. Die vierte Einsendung stammt von Ruth [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/" title="Afghanistan Fotowettbewerb"><strong>Afghanistan-Fotowettbewerb</strong></a> ist seit Sonntag, den 30. November 2008 offiziell beendet. Die ersten drei Einsendungen hatten wir bereits vor diesem Stichtag im Afghanistan-Magazin veröffentlicht. In den kommenden Tagen veröffentlichen wir weitere Bilder aus den drei Kategorien <strong>&#8220;Menschen in Afghanistan&#8221;</strong>, <strong>&#8220;Afghanische Kultur&#8221;</strong> und <strong>&#8220;Landschaft Afghanistans&#8221;</strong>, bevor wir Mitte Dezember die Gewinner küren.</p>
<p>Die vierte Einsendung stammt von Ruth Göhlen aus Köln. Sie hat in jeder Kategorie die maximale Anzahl von Bilder geschickt und dazu noch eine umfassende Beschreibung geliefert &#8211; vorbildlich, vielen Dank! Die Aufnahmen hat sie zwischen 2002 und 2005 alle selbst in Afghanistan aufgenommen:</p>
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<p><strong>Afghanische Kultur</strong><br />
 <br />
(1) Frauen in Burkas in Festtagsstimmung während dem Neujahrs-/Frühlingsfest (Nauruz) und dem Tulpenfest am 21. März an der Blauen Moschee in Mazar-e-Sharif, Provinz Balkh, Nordwestafghanistan<br />
(2) Buzkashi in Mazar-I-Sharif. Buzkashi ist ein traditionelles, sehr temperamentvolles Reiterspiel in Afghanistan und anderen persischsprachigen Teilen Zentralasiens. Die Reiter versuchen, einen Ziegenbalg (manchmal auch den Balg eines Kalbs), der am Spielanfang auf dem Boden liegt, im Reiten an sich zu reissen und in einen gekennzeichneten Kreis abzulegen. <br />
(3) Teppichknüpfen in der Provinz Badghis, überwiegend ausgeführt von Frauen und Mädchen<br />
 <br />
<strong>Landschaft Afghanistans</strong></p>
<p>(1) Landschaft in den Ausläufern des Hindukush in Karokh, Provinz Herat/Westafghanistan <br />
(2) Teil einer antiken Burgfestung in Koh-e-Nariman, Provinz Badghis/Westafghanistan <br />
(3) Religiöser Pilgerplatz in Qala-I-Nau, Provinz Badghis/Westafghanistan</p>
<p><strong>Menschen in Afghanistan<br />
</strong> <br />
(1) Kinder auf dem Land in Dahestan, Provinz Badghis <br />
(2) Fröhliche Zuschauer von Sport- und Tanzveranstaltungen anlässlich des dshashne pirusi, des Siegestages der Mujahedin über das durch die Russen unterstützte Regime im Jahre 1992 (April 2004, Qala-I-Nau, Provinz Badghis/Westpakistan)<br />
(3) Familie an der Blauen Moschee in Mazar-e-Sharif, Provinz Balkh/Nordwestafghanistan. Die blaue Moschee ist eine Pilgerstätte für viele Afghanen. Sie glauben, dass dort Ali ibn Abi Talib, der Schwiegersohn Mohammads und erster Iman der schiitschen Muslime, begraben liegt.</p>
<p>Wir freuen uns sehr über diese eindrucksvollen Aufnahmen. Noch vor Weihnachten werden im Afghanistan-Magazin die Sieger des Fotowettbewerbs durch <a href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/" title="Jury beim Afghanistan-Fotowettbewerb">unsere Jury</a> gekürt und erhalten dann <a href="http://afghanistan.adra.de/tolle-preise-beim-afghanistan-fotowettbewerb/" title="Tolle Preise beim Afghanistan-Fotowettbewerb">tolle Preise</a> für ihre Mühe. <strong>Es ist großartig, wie wir durch die verschiedenen Einsendungen einen noch besseren Einblick in die vielen bisher noch unbekannte Seite von Afghanistan erhalten.</strong> </p>
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		<title>Interview mit Afghanistan-Kenner Boris Barschow</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bereits vor einigen Wochen haben wir ZDF-Journalist und Reporter Boris Barschow (41) hier im Afghanistan-Magazin vorgestellt. Er ist Mitglied der Jury des Fotowettbewerbs und - ebenso wie Fotojournalistin Ursula Meissner - vielgereister Experte und Autor über Afghanistan. Heute gibt uns Barschow einige Antworten auf seine Sicht über "das andere Afghanistan".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits vor einigen Wochen haben wir ZDF-Journalist und Reporter Boris Barschow (41) <a title="Boris Barschow - Kabul, ich komme wieder" href="http://afghanistan.adra.de/boris-barschow-in-afghanistan-kabul-ich-komme-wieder/">hier im Afghanistan-Magazin vorgestellt</a>.</strong> Er ist Mitglied der <a title="Jury Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/">Jury unseres Fotowettbewerbs</a> und &#8211; ebenso wie <a title="Fotojournalistin Ursula Meissner" href="http://afghanistan.adra.de/buch/ursula-meissner/">Fotojournalistin Ursula Meissner</a> &#8211; vielgereister Experte und Autor über Afghanistan. Heute gibt uns <strong>Boris Barschow</strong> einige Antworten auf seine Sicht über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/09/boris-barschow_kabul-ich-komme-wieder_afghanistan_01.jpg" alt="Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder</span><span class="ImageTextC">© Christoph Schieder</span></div></p>
<p><strong>Im Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; beschreiben Sie ja Ihre Erfahrungen aus Ihrer Zeit in Afghanistan. Was waren für Sie die prägendsten Erlebnisse?</strong></p>
<p>Die prägendsten Momente waren die vielen Begegnungen mit Afghanen. Eine sympathische Herzlichkeit, die ich hier in Deutschland selten finde. Ich habe zusammen mit einem Afghanen in Kabul eine Firma gegründet, damit mein afghanischer Freund eine bessere Zukunft bekommt. Als wir die Ämter in Kabul aufsuchten, um diese Firma gründen zu können, war das der schönste Tag meines Einsatzes &#8211; als wir unsere Behördengänge machten. Niemand beschwerte sich, dass jemand in Uniform in einer Behörde aufschlägt &#8211; es war so selbstverständlich für die Afghanen, das hätte ich nie gedacht. Ich habe wirkliche Freunde gefunden in Afghanistan und ich kann es kaum erwarten, sie in Afghanistan wieder zu treffen. Einer von ihnen hatte mich schon in Deutschland besucht. Das war richtig klasse, aber auch traurig, weil ihn die Eindrücke hier erschlagen haben &#8211; vor allem, dass man auf der Straße nicht um sein Leben bangen muss.</p>
<p><strong>Welche Tätigkeitsschwerpunkte hatten Sie bei Ihrem Aufenthalt? Wie sah Ihr Alltag aus?</strong></p>
<p>Ich war in zwei Einsätzen insgesamt sieben Monate Chefredakteur der ISAF Zeitung <a title="Sada-e-Azadi" href="http://www.sada-e-azadi.net/en/index.htm" target="_blank">Sada-e-Azadi</a>, die in einer Auflage von mittlerweile 400.000 Stück, die alle zwei Wochen erscheint. Ein Wochenblatt für die Afghanen &#8211; die hochwertigste Zeitung, die in Afghanistan erscheint, mit der wir informieren, aber auch Aufmerksamkeit schenken wollen. Für mich ein Schlüssel zum &#8220;Erfolg&#8221; in Afghanistan. Ich hatte westliche zivile Journalisten und afghanische Kollegen zu führen, dazu noch die Kameraden der Bundeswehr &#8211; die waren und sind immer noch verantwortlich für die vielen Billboards und andere Informationskampagnen. Ich habe jede Gelegenheit genutzt, aus dem Feldlager herauszukommen, um Afghanen, Land und Kultur kennenzulernen. Diese zwei Einsätze haben mein Leben komplett verändert&#8230; und für diese Erfahrung bin ich sehr sehr dankbar.</p>
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<p><strong>Was können Sie uns über Afghanistan erzählen, was den Menschen in Deutschland vielleicht noch unbekannt ist?</strong></p>
<p>Dass die Menschen die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben. Sie glauben an uns, davon konnte ich mich selber überzeugen, weil ich eben da war in diesem Land und mit den Menschen geredet habe. Viele so genannte Experten, die immer wieder in den einschlägigen Talkshows auftreten, kennen Afghanistan meist nur von den heimischen Konferenztischen. Am Hindukusch herrscht ein Krieg der Bildung, ein Krieg der Worte&#8230; trotz allem geben die Menschen nicht auf und stecken all ihre Energie in ihre Kinder, die irgendwann einmal die Geschicke ihres eigenen Landes leiten sollen. Viele Afghanen haben mir aufgetragen, in Deutschland &#8220;Danke&#8221; zu sagen. Mit unserer <a title="Melmapalena" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=544" target="_blank">Veranstaltung &#8220;Melmapalena&#8221; am 13.12.08 in Frankfurt</a> möchte ich zusammen mit <a title="Orientpalace" href="http://www.orientpalace.de" target="_blank">Khalid A. Dayani</a> zeigen, dass dieser Dank angekommen ist.</p>
<p><strong>Wie können wir das Verständnis für Afghanistan und die Menschen in Afghanistan noch weiter fördern?</strong></p>
<p>Indem wir Aufmerksamkeit hierzulande schaffen, indem wir die motivieren, diejenigen für Afghanistan zu interessieren, die sich bisher noch nicht betroffen fühlten. Dieses Land geht uns alle an, nur haben das noch nicht viele verstanden. Deshalb habe ich auch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; geschrieben und deshalb ist auch das <a title="Afghanistan-Weblog von Boris Barschow" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan" target="_blank">PHOENIX Afghanistan-Blog</a> entstanden.</p>
<p><strong>Was wünschen Sie sich für Afghanistan? </strong></p>
<p>Eine friedliche Zukunft, eine hoffnungsvolle Perspektive &#8211; damit das Land nicht mehr das ärmste Land der Welt bleibt.</p>
<p><strong>Wie können wir in Deutschland für Afghanistan aktiv werden? </strong></p>
<p>Schöne Frage. Erstens: Sich interessieren, sich dann eine eigene Meinung bilden und dann seinen Worten Taten folgen lassen. Das Internet ist voll von Ideen, wie man Afghanistan helfen kann. Ich sammle beispielsweise für <a href="http://www.aktion-cash.de/">www.aktion-cash.de</a>. 5.000 Euro hatten wir in zwei Schulen investiert. Das war gar nicht so schwer, wie ich vorher dachte, man muss es einfach nur tun.</p>
<p><strong>Ein Wort zum Schluss?</strong></p>
<p>Vergesst Afghanistan nicht&#8230;!</p>
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