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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Handel</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Stadtportrait: Dschalalabad, Hauptstadt der Provinz Nangarhar</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 05:00:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dschalalabad ist die Hauptstadt der Provinz Nangarhar in Afghanistan, etwa 150 Kilometer östlich von Kabul am Fluss Kabul gelegen nahe dem Khyber-Pass. Mit 2003 gezählten 97.900 Einwohnern ist Dschalalabad eine der größten Städte im Land. Auch Dschalalabad verfügt über einen Flugplatz, der fünf Kilometer südöstlich liegt. Die Stadt wurde 1570 durch den indischen Großmogul Akbar gegründet. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dschalalabad ist die Hauptstadt der Provinz Nangarhar in Afghanistan</strong>, etwa 150 Kilometer östlich von Kabul am Fluss Kabul gelegen nahe dem Khyber-Pass. Mit 2003 gezählten 97.900 Einwohnern ist <strong>Dschalalabad</strong> eine der größten Städte im Land. Auch <strong>Dschalalabad</strong> verfügt über einen Flugplatz, der fünf Kilometer südöstlich liegt. Die Stadt wurde 1570 durch den indischen Großmogul Akbar gegründet.</p>
<p><iframe height="300" scrolling="no" width="605" frameBorder="0" src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Dschalalabad%20-%20150%20Km%20%F6stlich%20von%20Kabul&amp;address=Kabul%2C%20Afghanistan&amp;width=605&amp;height=300&amp;maptype=hybrid&amp;zoom=7&amp;hl=de&amp;la=40&amp;t=1221233965" marginHeight="0" marginWidth="0"></iframe></p>
<p>Früher war <strong>Dschalalabad </strong>die Winterresidenz des Emirs von Afghanistan sowie Garnisonsstadt und ein wichtiger Handelsplatz. Heute werden in Afghanistan wieder Schulen gebaut und so auch in der Stadt <strong>Dschalalabad</strong>.</p>
<p><strong>&#8220;Die Tinte der Schüler ist heiliger als das Blut der Märtyrer&#8221;</strong> steht über den Eingängen der Schulen, die von <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Er%C3%B6s" title="Reinhard Erös Schulen Afghanistan">Reinhard Erös</a> in Ostafghanistan erschaffen werden. Der Vergleich, eine Beleidigung? Eher wohl nicht, denn der Satz stammt vom Propheten selbst. Nach einer Schlacht soll Mohammed gesagt haben, die Zeit der Kämpfe sei nun vorbei. Jetzt käme die Zeit der Schüler. Deren Tinte sei heiliger als das Blut der Märtyrer.</p>
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		<title>Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 05:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Ganz im Norden von Afghanistan liegt die dritte Stadt, die wir heute in unserer Serie der größten Metropolen des Landes vorstellen. Nach der Hauptstadt Kabul und der zweitgrößten Stadt Kandahar im Süden von Afghanistan, ist nun Mazar-e-Sharif an der Reihe. Mazar-e-Sharif (auch &#8220;Masar-e Scharif&#8221;) ist größte Stadt in der nördlichen Provinz Balkh. Die Einwohnerzahl betrug 2006 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ganz im Norden von Afghanistan liegt die dritte Stadt, die wir heute in unserer Serie der größten Metropolen des Landes vorstellen.</strong> Nach der <a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" title="Hauptstadt Kabul in Afghanistan">Hauptstadt Kabul</a> und der zweitgrößten Stadt <a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kandahar-im-suedlichen-afghanistan/" title="Stadtportrait Kandahar im Süden von Afghanistan">Kandahar</a> im Süden von Afghanistan, ist nun Mazar-e-Sharif an der Reihe.</p>
<p><strong>Mazar-e-Sharif</strong> (auch &#8220;Masar-e Scharif&#8221;) ist größte Stadt in der nördlichen Provinz Balkh. Die Einwohnerzahl betrug 2006 geschätzt 300.600. Als mutmaßliche Grabstätte von <em>Ali Ibn Abi Talib</em> ist sie die bedeutendste Wallfahrtsstätte Afghanistans und zählt zu den heiligen Städten des Islam.</p>
<p><iframe height="300" scrolling="no" width="605" frameBorder="0" src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Mazar-e-Sharif%2C%20Afghanistan&amp;address=Mazar-e-Sharif%2C%20Afghanistan&amp;width=605&amp;height=300&amp;maptype=hybrid&amp;zoom=12&amp;hl=de&amp;la=40&amp;t=1218361038" marginHeight="0" marginWidth="0"></iframe></p>
<p><strong>Mazar-e-Sharif</strong> liegt in einer Gebirgsflussoase, in der eine intensiver Bewässerung das Anbauen von Baumwolle, Tabak, Getreide, Gemüse, Melonen und Obstbaumkulturen möglicht macht. Leider wurde durch den langen Krieg und die Tyrannei des Talilban-Regimes die Infraaststruktur in und um Mazar-e-Sharif zum größten Teil zerstört.</p>
<p>Bis in die 80er Jahre hinein konnte <strong>Mazar-e-Sharif </strong>eine gut ausgebaute Leichtindustrie vorweisen. Es gab dort ein Brotkombinat, ein Wärmekraftwerk auf Erdgasbasis (Pipeline bei Shibarghan), Textilindustrie und eine Baumwollenverarbeitungsfabrik. Bis heute existiert noch eine Düngemittelfabrik. Es werden Seidenwaren, Teppiche, und Baumwollprodukte unter einfachsten Bedingungen weiterhin hergestellt, um mit geringen Einnahmen der privaten Kleinstmanufakturen die vielköpfigen Familien ernähren zu können.</p>
<p>In <strong>Mazar-e-Sharif</strong> gibt es einen Flugplatz, der für einen zukünftigen internationalen Flugbetrieb wieder aufgebaut werden soll. Nach der Stürzung der Taliban in Mazar-e-Sharif wurde die Universität, das medizinische Institut, die Pädagogische Hochschule und zahlreiche allgemeinen Schulen wieder eröffnet.</p>
<p>Das Wahrzeichen der Stadt ist die Grabmoschee des Kalifen Ali, die aus dem 15. Jahrhundert stammt. Diese Rauza ist für die Schiiten eine der bedeutendsten Wallfahrtsorte. Die Wände der prunkvollen Moscheeanlage sind vollständig mit glasierten Kacheln verkleidet. Sie zählt zu den wichtigsten Kunstschätzen der islamischen Welt. Jedes Jahr beginnt hier am 21. März, Frühlingsanfang, das <a href="http://afghanistan.adra.de/nauroz-neujahrsfest-in-afghanistan/" title="Nauroz, Neujahrsfest in Afghanistan">40 Tage andauernde persisch-afghanische Nauroz</a> (Neujahrsfest).</p>
<p>Zum Nauroz kommen viele Pilger aus dem In- und Ausland nach <strong>Mazar-e-Sharif</strong>, um sich an den religiösen Ereignissen zu beteiligen. In den Teehäusern und Restaurants wird Live-Musik gespielt und die Sportbegeisterten schauen dem Nationalsport Buzkashi oder dem Ringen zu. Das Fest ist außerdem unter dem Namen &#8216;Gul i Surch&#8217; bekannt: Das &#8220;Fest der roten Blumen&#8221;. Überall, soweit das Auge schauen kann, ist das hügelige Umfeld von roten Mohnblumen übersät.</p>
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		<title>Stadtportrait&#058; Kandahar im südlichen Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 11 Aug 2008 05:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Im zweiten Teil unserer Serie über die sechs größten Metropolen stellen wir heute die im südlichen Afghanistan gelegene Stadt Kandahar vor. Der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz Kandahar befindet sich am Fluss Arghandab. Hier leben lebten 2004 ca. 1,5 Millionen Einwohner, in der Stadt Kandahar selbst rund 330.000 Einwohner. Kandahar ist die zweitgrößte Stadt Afghanistans und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im zweiten Teil unserer Serie über die sechs größten Metropolen stellen wir heute die im südlichen Afghanistan gelegene Stadt Kandahar vor.</strong> Der Verwaltungssitz der gleichnamigen Provinz <strong>Kandahar</strong> befindet sich am Fluss Arghandab. Hier leben lebten 2004 ca. 1,5 Millionen Einwohner, in der Stadt <strong>Kandahar</strong> selbst rund 330.000 Einwohner.</p>
<p><strong>Kandahar</strong> ist die zweitgrößte Stadt Afghanistans und ein wichtiges Handelszentrum, hauptsächlich für landwirtschaftliche Produkte. Sie verfügt über einen internationalen Flughafen, der etwa 16 Km südöstlich an der Straße nach Quetta liegt. Über die &#8220;Ring Road&#8221; ist sie mit <a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank" title="Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan">Kabul, der Hauptstadt von Afghanistan</a>, und Herat verbunden.</p>
<p><iframe src="http://www.map-generator.net/extmap.php?name=Kandahar%2C%20Afghanistan&amp;address=Kandahar%2C%20Afghanistan&amp;width=605&amp;height=300&amp;maptype=hybrid&amp;zoom=12&amp;hl=de&amp;la=40&amp;t=1218356493" marginheight="0" marginwidth="0" frameborder="0" height="300" scrolling="no" width="605"></iframe></p>
<p><strong>Kandahar wurde im 4. Jahrhundert v. Chr. von Alexander dem Großen in der Nähe der antiken Stadt Mundigak gegründet.</strong> Wegen ihrer strategisch wichtigen Lage in Zentralasien war die Stadt häufiges Ziel von Eroberungen. Britische Truppen besetzten <strong>Kandahar</strong> während des ersten Anglo-Afghanischen Krieges (1839–1842) sowie von 1879 bis 1881. Nach dem Rückzug der Sowjets wechselten die Machthaber öfter. Ende 1994 begannen die Taliban von <strong>Kandahar</strong> aus die Eroberung des Südens, Ostens und der Mitte von Afghanistan. Die Stadt ist noch heute das geistige Zentrum der Bewegung.</p>
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		<title>Edelstein Lapislazuli kommt aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jul 2008 06:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wunderschön blau glänzt und schimmert er in der Sonne. Der Lapislazuli (auch &#8220;Lapis Lazuli&#8221;, &#8220;Lasurstein&#8221; oder kurz &#8220;Lapis&#8221;) ist ein besonderer Edelstein. Er übt für viele Menschen eine hohe Anziehungskraft aus, obwohl er im Grunde nur ein Gemisch aus verschiedenen Mineralen ist (Lasurit, Pyrit, Calcit sowie kleinen Mengen anderer Stoffe). Das lateinische Wort &#8220;Lapis&#8221; bedeutet &#8220;Stein&#8221;. &#8220;Lazuli&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wunderschön blau glänzt und schimmert er in der Sonne.</strong> Der Lapislazuli (auch &#8220;Lapis Lazuli&#8221;, &#8220;Lasurstein&#8221; oder kurz &#8220;Lapis&#8221;) ist ein besonderer Edelstein. Er übt für viele Menschen eine hohe Anziehungskraft aus, obwohl er im Grunde nur ein Gemisch aus verschiedenen Mineralen ist (Lasurit, Pyrit, Calcit sowie kleinen Mengen anderer Stoffe).</p>
<p>Das lateinische Wort &#8220;Lapis&#8221; bedeutet &#8220;Stein&#8221;. &#8220;Lazuli&#8221; kommt ursprünglich aus dem Arabischen und wurde als Genitiv von &#8220;lazulum&#8221; (= &#8220;blau&#8221;) ebenfalls ins Lateinische übernommen. Seinen Namen verdankt dieser Edelstein seiner sehr intensiven, ultramarineblauen Farbe. Je leuchtend blauer der Lapis Lazuli ist, umso reiner und damit wertvoller ist er.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/edelstein-lapis-lazuli-kommt-aus-afghanistan.jpg" alt="Der Edelstein Lapis Lazuli kommt aus Afghanistan" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Der Edelstein Lapis Lazuli kommt aus Afghanistan.</span><span class="ImageTextC">© <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:Lapis_lazuli_block.jpg" title="Lapis Lazuli Wikipedia">Wikipedia</a></span></div><strong>Der Lapislazuli kommt unter anderem aus Afghanistan.</strong> Die besten Fundstätten liegen im westlichen Hindukusch in der Provinz Badakhshan. <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lapislazuli" title="Wikipedia Lapis Lazuli">Wikipedia schreibt</a>:</p>
<blockquote><p><em>Im afghanischen Bürgerkrieg spielte die Beherrschung des Pandschir-Tals, neben seiner strategischen Bedeutung, als Lieferant des teuren Lapislazulis eine wichtige Rolle als Einnahmequelle zum Kauf von Waffen. Die Mine in Badakhshan, in der noch heute Lapislazuli gewonnen wird, war schon zu Zeiten des alten Ägypten in Betrieb. Um den Stein zu gewinnen, wurde er in der Mine mit Feuer gesprengt: Man erhitzte die Steine durch örtliche intensive Holzfeuer und kühlte sie dann mit Wasser plötzlich ab, worauf sie Risse bekamen und herausgeklopft werden konnten. Heute wird in Badakhshan mit Sprengstoff gearbeitet.</em></p></blockquote>
<p>Weitere Fundorte des Lapis Lazuli sind neben Afghanistan noch Ovalle in Chile, Malobystrinskoye am Baikalsee in Russland, sowie Kalifornien in den USA.</p>
<p>Als Edel- oder besser Schmuckstein hat Lapislazuli eine Geschichte, die etwa 7.000 Jahre zurückreicht. Lapislazuli war das Kostbarste, was die alten Ägypter besaßen und ihren Pharaonen auf die Reise in das Jenseits mitgaben. Da Lapislazuli allerdings bereits in dieser Zeit zu den teuersten Edelsteinen gehörte, gehörten die Ägypter auch zu den ersten, die neben Türkis auch den Lapis unter anderem mit blau gefärbtem Glas imitierten.</p>
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