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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Film</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Studenten in Kabul: Deutsch-afghanische Freundschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 20:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen zweier scheinbar so unterschiedlicher Nationen auf.</p>
<p>Deutschstudenten in Afghanistan? Mal ehrlich, hätten Sie erwartet, dass es an der Universität in Kabul eine Germanistikabteilung gibt? Doch genau hier haben es sich zwölf Filmemacher zum Ziel gesetzt, deutschen Studenten <a title="Lebenswelt afghanischer Studenten" href="http://www.goethe.de/ins/af/prj/fil/deindex.htm" target="_self">in die Lebenswelten ihrer afghanischen &#8220;Kommilitonen&#8221;  blicken zu lassen</a>.</p>
<p>Umgekehrt entstand in Deutschland, am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover, eine Dokumentation über das hiesige Campusleben. Das gemeinsame Interesse für die Wissenschaft, ja der Wissenshunger, verbindet die jungen Menschen aus den doch so anderen Welten.</p>
<h3>Doch wie anders ist das Leben in Afghanistan? Eine Einschätzung der jungen Studenten in Kabul</h3>
<p>Nargis Daschti, die zum Team der zwölf Studenten in Kabul gehört, hat ihre ganz eigene Meinung sowohl zu der Beziehung zwischen Mann und Frau, als auch innerhalb der Familie: In Afghanistan, sagt sie, ist es wohl so ähnlich wie in Deutschland, nur eben vor dem ersten Weltkrieg. Ansonsten interessiert sie sich für Filme, Theater und Tradition.</p>
<p>Djaber Taheryan, der gerade im vierten Studienjahr in der Deutschabteilung der Kabul Universität ist, steht mit den deutschen Soldaten in Afghanistan in direktem Kontakt: Nachmittags arbeitet er im deutschen Camp Warehouse im Sportzentrum. Er wünscht sich, in Zukunft mehr Kontakt zu weiteren Deutschen zu haben.</p>
<p>Mohammad Erfan Ghafari hofft, dass sich die Beziehungen zu den deutschen Studenten in Zukunft weiter intensivieren. Mit diesem Ziel vor Augen, möchte er in Zukunft weitere (und wie er sagt, noch bessere) Filme drehen, um das Leben der Studenten in Afghanistan einem größeren deutschen (studentischen) Publikum nahe zu bringen.</p>
<p>Das Ziel des Filmprojekts in Afghanistan, so fasst Erfan Ghafari zusammen, besteht darin, insbesondere die positiven Aspekte über das Leben der Studenten herauszustellen. Das Bedürfnis, sich bewusst von der Masse an Negativ-Meldungen zu distanzieren, ist offensichtlich genauso groß wie der Wunsch, mit den deutschen Studenten in Kontakt zu treten. <strong>Eine Grundlage, auf der sich eine deutsch-afghanische Freundschaft mit Sicherheit aufbauen lässt.</strong></p>
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		<title>Afghanistan im Mittelpunkt der Wiener FrauenFilmTage</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 26. Februar war es wieder soweit: Die sechsten FrauenFilmTage in der österreichischen Hauptstadt Wien wurden eröffnet. Länderschwerpunkt im Jahr 2009 war Afghanistan. Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats, knüpfte an diese Entscheidung die Hoffnung, die besondere Situation von Frauen in den Konflikt- und Krisenregionen zu thematisieren, sowie diese gleichzeitig mit der Perspektive eines selbstbestimmten und diskriminierungsfreien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Februar war es wieder soweit: Die sechsten <a title="FrauenFilmTage" href="http://www.frauenfilmtage.at/de/2009/index.html" target="_blank">FrauenFilmTage</a> in der österreichischen Hauptstadt Wien wurden eröffnet. Länderschwerpunkt im Jahr 2009 war Afghanistan. Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats, knüpfte an diese Entscheidung die Hoffnung, die besondere Situation von Frauen in den Konflikt- und Krisenregionen zu thematisieren, sowie diese gleichzeitig mit der Perspektive eines selbstbestimmten und diskriminierungsfreien Lebens zu verknüpfen.</p>
<h3>Die Rolle der afghanischen Frau in der Gesellschaft </h3>
<p>Insgesamt wurden 19 Spielfilme und Dokumentationen aus aller Welt im Verlauf des Festivals gezeigt. Darunter auch Werke  anerkannter afghanischer Regisseure wie Siddiq Barmak, Bahareh Hosseini und Eva Mulvad.</p>
<p><a title="Siddiq Barmak - Opium War" href="http://afghanistan.adra.de/opium-war-die-suche-nach-dem-menschen-im-krieg/" target="_self">Siddiq Barmak</a> thematisiert in dem unter anderem mit einem Golden Globe ausgezeichneten Film &#8220;Obama&#8221; das Leben eines Mädchens, das als Junge verkleidet wird, um so den Lebensunterhalt seiner Familie zu verdienen. Als die Verkleidung auffliegt, wird sie vom Gericht mit einem alten Mullah verheiratet.</p>
<h3>Zahlreiche prämierte Filme aus aller Welt laden zu Diskussionen und Gesprächen ein</h3>
<p>&#8220;Afghan Girls Can Kick&#8221;, ein Dokumentarfilm von Bahareh Hosseini, widmet sich einem ungewöhnlichen Hobby afghanischer Mädchen: Fußball. Die Mädchen, die während der Zeit der Taliban aufwuchsen, sehen im Fußballspielen eine Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Auch nach dem Fall der Taliban leben sie in unsicheren Verhältnissen und müssen gesellschaftliche Repressionen fürchten. Obwohl der Film erst 2007 gedreht wurde, hat sich das Bild vom Frauenfußball in Afghanistan zum Positiven entwickelt. <a title="Nationalmannschaft Frauenfußball Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/frauenfussball-aus-afghanistan-schreibt-in-pakistan-geschichte/" target="_self">Mittlerweile besteht sogar eine Nationalmannschaft</a>, deren Erfolg es jungen Mädchen einfacher macht, ihr Hobby gegenüber der Gesellschaft zu rechtfertigen. </p>
<p>Einer der bekanntesten Filme, der im Zuge der <strong>FrauenFilmTage</strong> gezeigt wird, ist sicherlich &#8220;Enemies Of Happiness&#8221;. Die von Regisseurin Eva Mulvad gedrehte und vielfach ausgezeichnete Dokumentation widmet sich dem Wahlkampf von Malalai Joya, der jüngsten Parlamentarierin Afghanistans. Sie forderte 2003 vor der großen Ratsversammlung, der Loya Jirga, die Strafverfolgung der im Parlament befindlichen Warlords und Drogenschmuggler. Trotz zahlreicher Morddrohungen und vier überlebter Anschlägen auf ihre Person, setzt Malalai Joya ihren Weg im Parlament mutig fort &#8211; leider keine Selbstverständlichkeit für eine afghanische Frau.</p>
<p>Das Rahmenprogramm der FrauenFilmTage bot zudem die Möglichkeit, sich mit der Vorsitzenden des Deutsch-Afghanischen Frauenforums, Nabila Karimi-Alekozai, und Shimin Moshref, Vorsitzender der <em>Afghanistan Women and Children Rights Association</em>, über die Rolle von Malalai Joya auszutauschen. Regisseurin Bahareh Hosseini war sogar persönlich für ein Publikumsgespräch anwesend. <strong>Eine Woche lang stand die afghanische Frau im Mittelpunkt des Festivals, das damit vielleicht dazu beitragen konnte, den Blick für ihre Rolle in der Gesellschaft zu schärfen.</strong></p>
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		<title>Opium War &#8211; die Suche nach dem Menschen im Krieg</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Warum gibt es Gott?&#8221; &#8211; Manchmal möchte man sich diese Frage stellen, wann man an die Situation in Afghanistan denkt. Fast täglich kommen dort Menschen bei Anschlägen ums Leben, nicht nur Afghanen, auch amerikanische und andere internationale Streitkräfte. Die politische Situation ist nicht weniger dramatisch. Da erscheint es nur verständlich, wenn ein afghanischer Mann in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum gibt es Gott?&#8221; &#8211; Manchmal möchte man sich diese Frage stellen, wann man an die Situation in Afghanistan denkt. Fast täglich kommen dort Menschen bei Anschlägen ums Leben, nicht nur Afghanen, auch amerikanische und andere internationale Streitkräfte. Die politische Situation ist nicht weniger dramatisch. Da erscheint es nur verständlich, wenn ein afghanischer Mann in seiner Hoffnungslosigkeit über die Rolle Gottes sinniert.</p>
<p><strong>Siddiq Barmaks Film erschüttert und fasziniert gleichermaßen</strong></p>
<p>Grotesk wird es dann, wenn es sich bei dieser Situation um eine Aufnahme aus Siddiq Barmaks Film &#8220;<a title="Opium War" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-635/i.html" target="_blank">Opium War</a>&#8221; handelt. Der zitierte Mann liegt in der Szene rauchend mit seinen amerikanischen Kollegen im Mohnfeld und philosophiert über den Weltuntergang. &#8220;<strong>Opium War</strong>&#8221; erzählt die eigentlich tragische Geschichte Afghanistans mit einer gehörigen Priese schwarzen Humors. So werden die ersten demokratischen Wahlen vor einer Art Zirkustruppe auf Drogen abgehalten, als Anspielung auf den eigentlichen Abnehmer des in Afghanistan hergestellten Opiums: Das Ausland. Barmak will dem Ausland, das der Produktion in der Öffentlichkeit kritisch gegenübersteht, vor Augen halten, warum und für wen die Drogen produziert werden. </p>
<p><strong>Afghanistans Kriege setzen nicht nur seinen Bewohnern zu, auch den Soldaten</strong></p>
<p>Der Opium-Konsum ist allerdings nur ein Aspekt des tiefsinnigen Films. Im Vordergrund steht die Schwäche des Menschen inmitten der Kriege und des Leides. Zwei US-Soldaten und ihr afghanischer Adjutant stürzen mit ihrem Hubschrauber in einem Schlafmohnfeld ab. Sie überleben den Absturz knapp, das Hubschrauberwrack wird von ansässigen Bauern besetzt. Absurd: Die anscheinend so mächtigen Soldaten können sich der Frauen und Kinder nicht erwehren, die da auf sie zugestürzt kommen. </p>
<p>Siddiq Barmak sinniert nicht nur in dieser Szene über das Unmögliche &#8211; und lässt damit die Realität umso drastischer auf den Zuschauer wirken. Die dargestellte Hoffnungslosigkeit wirkt beklemmend, man fühlt mit den Bauern und Soldaten, die ihre Verzweiflung mit dem Konsum von Opium zu betäuben versuchen. Wirkliche Linderung verspricht es nicht. Trotzdem ist das Opium für Afghanistan von zweifelhaftem Nutzen: Ds ist die größte Einnahmequelle des Landes. <a title="Opium Export" href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/tips/123520/index.html" target="_blank">Mehr als vier Milliarden Dollar</a> wurden durch seinen Export im Jahr 2007 eingenommen.</p>
<p>Der Regisseur verpackt seine Kritik an der gegenwärtigen Situation in Afghanistan gekonnt in groteskem Humor. Für den aufwändigsten afghanischen Film seit 30 Jahren wurde er im Oktober 2008 mit dem &#8220;Goldenen Marc Aurel&#8221; <a title="Filmfest in Rom" href="http://zukunftwissen.apa.at/cms/zukunft-wissen/zukunft-wissen-meldung.pdf;jsessionid=aRVndwkR-_G7?id=ZUK_20081031_ZUK0126" target="_blank">beim Filmfest in Rom bedacht</a>. Ob und wann der Film auch in deutschen Kinos zu sehen sein wird, ist nicht bekannt.</p>
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		<title>Afghanistan sorgt für taube Ohren</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Irgendwie muss es an dem Wort &#8220;Unruhe&#8221; liegen, dass hierzulande viele Menschen bei dem Thema Afghanistan sofort auf taube Ohren stellen. Dabei ist vielen von uns klar, was in dem Land am Hindukusch vor sich geht. Vor diesem Hintergrund, so würde man erwarten, sei das Interesse für die Menschen und die Entwicklung in dem Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irgendwie muss es an dem Wort &#8220;Unruhe&#8221; liegen, dass hierzulande viele Menschen bei dem Thema Afghanistan sofort auf taube Ohren stellen.</strong> Dabei ist vielen von uns klar, was in dem Land am Hindukusch vor sich geht. Vor diesem Hintergrund, so würde man erwarten, sei das Interesse für die Menschen und die Entwicklung in dem Land am Hindukusch riesengroß. Glaubt man jedoch den Medien, würde ein ganzer Film über Afghanistan die Zuschauer in Deutschland regelrecht vergraulen.</p>
<p>Der Film &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; erzählt die Geschichte eines jungen Soldaten, der nach einem Einsatz in Afghanistan in sein Heimatdorf zurückkehrt und mit Hilfe einer Ärztin versucht, das Erlebte zu verarbeiten. Thematisiert wird also die Bewältigung der oftmals schrecklichen Erlebnisse in Afghanistan. Ein brisantes Thema, das in der Öffentlichkeit so bislang noch nicht stattgefunden hat.</p>
<h3>Afghanistan zieht offenbar nur, wenn es sich um ein Länderspiel gegen Deutschland handeln würde</h3>
<p>Doch <a title="Willkommen zu Hause" href="http://www.moviepilot.de/content/filmspot/articles/afghanistan-film-findet-keinen-sendeplatz-101163" target="_blank">die ARD verschiebt die Ausstrahlung des Films immer wieder</a>; nur warum? Befürchtet der Sender, dass das mutige Machwerk nicht gegen UEFA-Cup und andere &#8220;Ereignisse&#8221; im TV ankommt? Oder ist es vielmehr die Befürchtung, den Zuschauern ein solch gewagtes Thema nicht zumuten zu können?</p>
<p>Sicher ist jedoch, dass die Medien seit Jahren ein höchst einseitiges Bild der Geschehnisse in Afghanistan zeichnen. Ein Film wie &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; wäre hier eine nur allzu willkommene Abwechslung &#8211; auch wenn es mal nicht um &#8220;leichte&#8221; Unterhaltung geht, sondern vielleicht sogar um schwer verdauliche Kost.</p>
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		<title>Angelina Jolie – Veränderungen für Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 08:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder nutzen öffentliche Personen ihren Status, um auf Missstände rund um den Globus hinzuweisen. Das derzeit berühmteste Beispiel ist sicherlich Bono Vox, der charismatische Sänger der irischen Rockband U2. Doch nicht selten werden auch kritische Stimmen laut, die eine deutliche Profilierungssucht hinter dem Engagement vermuten. So auch bei Angelina Jolie, die im Oktober als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer wieder nutzen öffentliche Personen ihren Status, um auf Missstände rund um den Globus hinzuweisen.</strong> Das derzeit berühmteste Beispiel ist sicherlich Bono Vox, der charismatische Sänger der irischen Rockband U2. Doch nicht selten werden auch kritische Stimmen laut, die eine deutliche Profilierungssucht hinter dem Engagement vermuten. So auch bei <strong>Angelina Jolie</strong>, die im Oktober als Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR  nach Afghanistan reiste.</p>
<h2>Angelina Jolie als selbstlose Botschafterin für Afghanistan</h2>
<p>Deutlich bewegt zeigte sich der Hollywood-Star, als sie ein Flüchtlingslager in Afghanistan besuchte. Echte Anteilnahme oder schauspielerisches Können zwecks eigener Vermarktung? Wie jüngst in einem Interview – als Jolie über ihre Mutter sprach – deutlich wurde, ist die 33-jährige Schauspielerin ein tief emotionaler Mensch. Die Reisen nach Afghanistan birgen zudem eine hohe Gefahr in sich; keine Frage, die Gründe für die Übernahme der Aufgaben einer Botschafterin spiegeln - zumindest zum Teil - eine innere, persönliche Bereitschaft wider.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.bild.de/BILD/video/clip/leute/2008/10/26/angelina-afghanistan.html" title="Angelina Jolie weint um Afghanistan"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/angelina-jolie_schauspielerin-weint-um-afghanistan.jpg" alt="Angelina Jolie - die Hollywood-Schauspielerin in Afghanistan" /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Angelina Jolie weint um Afghanistan.</span><span class="ImageTextC">© Bild.de</span></div></p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://www.bild.de/BILD/video/clip/leute/2008/10/26/angelina-afghanistan.html" title="Angelina Jolie in Afghanistan">Video zeigt Hollywood-Star Angelina Jolie</a> im Gespräch mit Menschen in Afghanistan. Im Hintergrund spricht sie über ihre Eindrücke der derzeitigen Lage:</p>
<blockquote><p><em>Seit dem Sturz der Taliban im Jahr 2001 sind mehr als fünf Millionen Afghanen in ihre Heimat zurückgekehrt. Unter ihnen mehr als 4,3 Millionen mit Unterstützung des UNHCR (Hohes Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen). Afghanistan hatte schwer mit den Massen an Heimkehrern zu kämpfen. Das ist verständlich, handelt es sich um eine der größten Bevölkerungs-Bewegungen in der jünsten Geschichte. Diese Familien wurden für fast 30 Jahre vertrieben. Nun stehen viele Rückkehrer vor Wiedereingliederungs-Schwierigkeiten, einschließlich dem Mangel an Land, Unterkunft, Wasser und Grundleistungen wie Gesundheitsfürsorge für ihre Kinder. Sie sind auch von Dürre und einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise betroffen. </em></p>
<p><em>Wenn man sie fragt, was sie brauchen, dann lächeln sie und sagen: &#8220;Alles&#8221;. Wenn man sie fragt, welche Art von Arbeit sie wollen, dann sagen sie: &#8220;Jede&#8221;. Sie haben so viel gelitten und doch bleibt das afghanische Volk weiterhin gnädig und offen. Sie haben eine stille Würde. Als ich sie traf, fragten sie mich nur nach Hilfe, damit sie den Winter überleben können und nach Bildung für ihre Kinder so bald wie möglich. Und sie sagen: &#8220;Bitte erzieht unsere Kinder &#8211; sie sind unsere Zukunft.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Äußerst interessant ist in diesem Zusammenhang sicherlich, dass <strong>Angelina Jolie</strong> in Afghanistan nicht mit Ihrem Mann Brad Pitt in Erscheinung trat; immerhin ist das Paar doch dafür bekannt, sich quasi als siamesischer Zwilling, als Brangelina eben, in der Öffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<h3>Angelina Jolie über die Menschen in Afghanistan</h3>
<p>Mit ernster, tiefer Stimme sprach <strong>Angelina Jolie</strong> den Menschen in Afghanistan eine düsteren Zukunft zu; hohe Preise für Lebensmittel, und natürlich die Armut, eine unzureichende gesundheitliche Versorgung und nicht zuletzt der mangelnde Bildungsstand  – dies sind die negativen Facetten, die der Hollywood-Star bei seinem zweitägigen Besuch in Kabul entdeckte.</p>
<p>Gleichzeitig findet Jolie in den Gesichtern der Menschen trotz aller widrigen Umstände ein Lächeln wieder. Neben dieser Einstellung darf jedoch nicht verschwiegen werden, was sich in den letzten Jahren auch in Afghanistan, insbesondere in den größeren Städten, wie etwa in Kabul oder Herat, getan hat. Einige wenige Schritte auf dem Weg in ein besseres Afghanistan wurden dort bereits getan; das Gesicht der Angelina  Jolie, das sie so medienwirksam gebraucht, um auf die vorherrschende Missstände, aber auch auf die Gütigkeit der dort lebenden Menschen aufmerksam zu machen, kann weniger für das Land am Hindukusch neue Impulse geben, <strong>als vielmehr das Denken der Menschen insbesondere in Amerika und Europa positiv beeinflussen.</strong></p>
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		<title>Fahim Fazli  – Ein Hollywood-Star aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kaum jemandem würde wohl ein internationaler Star einfallen, der seine Wurzeln in dem krisengebeutelten Afghanistan hat. Mit dem gebürtigen Afghanen Fahim Fazli, der am 30. Mai 1966 in Kabul geboren wurde, hat der Vielvölkerstaat jedoch einen waschechten Hollywood-Star hervorgebracht, der aktuell in dem überaus erfolgreichen Kinofilm Iron Man zu sehen ist.
Für den aus Kabul stammenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum jemandem würde wohl ein internationaler Star einfallen</strong>, der seine Wurzeln in dem krisengebeutelten Afghanistan hat. Mit dem gebürtigen Afghanen <strong>Fahim Fazli</strong>, der am 30. Mai 1966 in Kabul geboren wurde, hat der Vielvölkerstaat jedoch einen waschechten Hollywood-Star hervorgebracht, der aktuell in dem überaus erfolgreichen Kinofilm Iron Man zu sehen ist.</p>
<p>Für den aus Kabul stammenden Schauspieler ist es die erste Rolle an der Seite von Robert Downey Jr. in einem Major-Projekt. Hierbei musste Fazli allerdings in die Abgründe seines Heimatlandes abtauchen; für die Realverfilmung des Comics „Iron Man“ wurde der Schauplatz Vietnam gegen Afghanistan ausgetauscht.</p>
<h2>Von Afghanistan aus nach Kalifornien</h2>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/fahim-fazli_afghanistan_hollywood-star.jpg" alt="Fahim Fazli  – Ein Hollywood-Star aus Afghanistan" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Fahim Fazli  – Ein Hollywood-Star aus Afghanistan</span><span class="ImageTextC">© Fahim Fazli</span></div></p>
<p>Mittlerweile lebt Fazli im Kalifornien, nachdem er im Alter von zwölf Jahren mit seiner Mutter, seinem älteren Bruder sowie seinen Geschwistern aus Afghanistan floh. Mit seiner alten Heimat fühlt sich der sympathische Schauspieler jedoch nach wie vor verbunden. Neben seiner Leidenschaft, kulinarische Spezialitäten aus Afghanistan zu genießen, und auch zu kochen, ist Fazli ein Anhänger der auch in Afghanistan überaus beliebten Bollywood-Filme. </p>
<h3>Als Kind träumte Fahim Fazli in Afghanistan von Hollywood</h3>
<p>Schon früh träumte <strong>Fahim Fazli </strong>davon, einst ein berühmter Filmstar zu werden. Als Kind führte er ein privilegiertes Leben, wie er selber sagt. Seit 2006 tritt er zudem als <a target="_blank" href="http://www.fahimfazli.blogspot.com/" title="Fahim Fazli Weblog">Blogger im Internet</a> in Erscheinung, um einige Einblicke in seine laufenden Film-Projekte zu gewähren und einige Schnappschüsse mit Schauspielkollegen  zu präsentieren.  <strong>Fahim Fazli ist damit eine Erfolgsgeschichte, die ihren Ursprung in Afghanistan findet und in Hollywood prächtig gedeiht.<br />
</strong></p>
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		<title>Interview mit der Leiterin des Goethe-Instituts in Kabul</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen haben wir im Afghanistan-Magazin das Goethe-Institut in Kabul vorgestellt. Wir freuen uns, dass wir die Leiterin Rita Sachse-Toussaint für ein Interview gewinnen konnten, in dem sie ihre Sicht auf "das andere Afghanistan" beschreibt und aufzeigt, wo Afghanistan noch am meisten Unterstützung benötigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor einigen Tagen haben wir im Afghanistan-Magazin das </strong><a target="_blank" href="http://afghanistan.adra.de/das-goethe-institut-in-kabul-afghanistan/" title="Goethe-Institut in Kabul, Afghanistan"><strong>Goethe-Institut in Kabul</strong></a><strong> vorgestellt.</strong> Wir freuen uns, dass wir die Leiterin des Goethe-Instituts, <strong>Rita Sachse-Toussaint</strong>, für ein Interview gewinnen konnten, in dem sie ihre Sicht auf &#8220;das andere Afghanistan&#8221; beschreibt und aufzeigt, wo Afghanistan noch am meisten Unterstützung benötigt.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/rita-sachse-toussaint_leiterin-goethe-institut-kabul_afghanistan.jpg" alt="Die Leiterin des Goethe-Instituts in Kabul, Rita Sachse-Toussaint" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Leiterin des Goethe-Instituts in Kabul, Rita Sachse-Toussaint.</span><span class="ImageTextC">© Goethe-Institut Kabul</span></div></p>
<p><strong>Frau Sachse-Toussaint, Sie leiten das Goethe-Institut in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Was sind die Aufgaben des Goethe-Instituts und wo liegt der Schwerpunkt Ihrer Arbeit?<br />
</strong> <br />
In Afghanistan wächst eine junge Generation heran, die sowohl die in weiten Teilen verschüttete eigene traditionelle Kultur beleben will, als auch in allen kreativen Bereichen nach eigenen und neuen Ausdrucksformen sucht. Da Schulen und Universitäten über Jahre kaum funktionierten, fehlt es an Wissen und Können, so dass diese Suche nur mit Hilfe von außen möglich ist.</p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://www.goethe.de/ins/af/kab/deindex.htm" title="Goethe-Institut in Kabul, Afghanistan">Goethe-Institut</a> unterstützt mit seinen Aktivitäten im Kulturbereich die Qualifizierung von Kulturschaffenden, in der Bibliotheks- und Informationsarbeit die Aus- und Fortbildung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren und in der Bildungskooperation mit Schulen und Universitäten die Qualifizierung von Lehrkräften.<br />
 <br />
Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Durchführung von Sprachkursen auf unterschiedlichen Niveaustufen. Das Interesse an der deutschen Sprache ist groß. Die Zahl der Deutschlerner ist auf über 3000 pro Jahr gestiegen und hat sich damit verdoppelt.<br />
 <br />
Unsere Schwerpunkte im Kulturbereich sind die Sparten Film, Fotografie, Literatur und Theater. So haben wir zum Beispiel in diesem Jahr das 5. Nationale Theaterfestival organisiert, das vom 23. bis 28. August in Kabul stattfand. 33 Theatergruppen aus ganz Afghanistan nahmen daran teil. Die Theaterschaffenden bekommen hier eine Plattform für Kommunikation und Austausch innerhalb der afghanischen Theaterlandschaft. Gleichzeitig finden drei mehrwöchige Workshops zu den Themen Bühnenbildgestaltung, Ausdrucksformen im Theater und Puppentheater statt. Die Workshop-Leiter kommen aus Deutschland. Damit fördern wir den deutsch-afghanischen Kulturdialog und die weitere Qualifizierung von Künstlerinnen und Künstlern.<br />
 <br />
Im Puppentheater-Workshop wurde über vier Wochen mit Studentinnen und Studenten der Fakultät der Schönen Künste der Universität Kabul ein Stück erarbeitet, einschließlich der Herstellung der Puppen, das am Eröffungstag des Theaterfestivals Premiere hatte. Bei allen unseren Projekten legen wir großen Wert auf eine nachhaltige Wirkung. So ist aus dem Kreis der Workshop-Teilnehmenden ein Puppentheaterensemble hervorgegangen, das wir in den nächsten Jahren weiterhin betreuen.</p>
<p><strong>Im Buch von Frau Meissner geht es ja um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Was können Sie uns über die bisher unbekannte Seite von Afghanistan sagen? </strong></p>
<p>Als ich Anfang 2008 nach Afghanistan kam, hatte ich die Bilder vor Augen, die wir alle aus den Medien kennen. Schon nach kurzer Zeit konnte ich diese Bilder durch ganz andere ersetzen, so wie sie im Buch von Frau Meissner zu finden sind: Überwältigende Landschaftsbilder, vor allem aber Bilder von freundlichen, aufgeschlossenen und hilfsbereiten Menschen.</p>
<p>Um es einmal anders auszudrücken: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue, sehe ich durch Stacheldraht hindurch einen schön angelegten Park. Der Stacheldraht ist da, gleichwohl sehe ich deutlich die Bäume und Blumen in der Natur.</p>
<p><strong>Wie bewerten Sie in dieser Hinsicht das Buch von Frau Meissner?  <br />
</strong> <br />
Das Buch besteht aus eindrucksvollen, schönen Fotoaufnahmen, vernachlässigt aber keinesfalls die geschichtlichen Ereignisse, die Gewalt und den harten Alltag der Menschen. Frau Meissner ist es gelungen, die schöne und die dunkle Seite des Landes ausgewogen abzubilden.</p>
<p><strong>Wie können wir in Deutschland den Menschen in Afghanistan aus Ihrer Sicht am meisten helfen?<br />
</strong> <br />
Besonders wichtig ist die Förderung von Bildung und Ausbildung, denn sie ermöglicht den Aufbau einer Zivilgesellschaft und schafft Perspektiven. Schulen und Universitäten benötigen technische Ausstattung, Bücher und andere Unterrichtsmaterialien. Kunstschaffenden in den Bereichen Film, Theater, Bildende Kunst und Musik fehlt es ebenfalls an Materialien und technischer Ausstattung. Wichtig ist, dass Hilfsleistungen im Rahmen von Projekten gezielt und im Sinne der Nachhaltigkeit eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Frau Sachse-Toussaint, wir danken Ihnen für das Gespräch!</strong></p>
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		<title>Der Drachenläufer &#8211; ein Film über Afghanistan</title>
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		<pubDate>Sun, 18 May 2008 06:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[diskussion]]></category>
		<category><![CDATA[Drachen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Sport]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich die ersten Wochen in Kabul verbrachte und von Shar-i-Now, einem Stadtteil im Nordwesten Kabuls, Richtung Süden fuhr, war ich überrascht, als ich am Himmel eine Vielzahl an Drachen sah. Mein Kollege Masood Krami erklärte mir, dass Drachensteigen in Afghanistan ein beliebter Sport bei Kindern sei.
Früher war die Drachenschnur mit Splittern und anderen scharfen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Als ich die ersten Wochen in Kabul verbrachte</strong> und von Shar-i-Now, einem Stadtteil im Nordwesten Kabuls, Richtung Süden fuhr, war ich überrascht, als ich am Himmel eine Vielzahl an Drachen sah. Mein Kollege Masood Krami erklärte mir, dass Drachensteigen in Afghanistan ein beliebter Sport bei Kindern sei.</p>
<p>Früher war die Drachenschnur mit Splittern und anderen scharfen Gegenständen beschichtet, heute ist es Glasfaser. Ziel des Wettkampfs ist es, die Schnur eines Konkurrenten mit der eigenen Schnur „durchzusägen“. Wenn das gelingt, ist der Drache des Gegners eine beliebte Beute. Es ist eine der wenigen Spiele und Sportarten, die Kinder in Afghanistan zurzeit durchführen können.</p>
<p>Dieser Volksport ist Hintergrund eines neuen Kinofilms. Vor einigen Wochen ist der Film &#8220;<strong>Der Drachenläufer</strong>&#8221; in die Kinos gekommen, er zeigt die Freundschaft zwischen Hasan und Amir im Kabul der 70er Jahre und das Schicksal der scheinbar unzertrennlichen Freunde. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Khaled Hosseinis und wurde von Marc Forster verfilmt. &#8220;<strong>Der Drachenläufer</strong>&#8221; ist vor allem deshalb interessant, weil er zu Beginn ein Afghanistan zeigt, das es heute nicht mehr gibt.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/WBhuWa13EU0" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WBhuWa13EU0" /></object></p>
<p class="indent-left">Uns interessiert, wer diesen Film gesehen hat und wie Sie diesen Film bewerten würden. Allgemein wurde der Film von der Presse sehr gut aufgenommen, einige der Kritiken finden Sie unter:</p>
<ul>
<li>
<p class="indent-left"><a href="http://www.zeit.de/2008/04/Drachenlaeufer">http://www.zeit.de/2008/04/Drachenlaeufer</a></p>
</li>
<li>
<p class="indent-left"><a href="http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/7864_drachenlaufer--the-kite-runner.html">http://www.kino-zeit.de/filme/artikel/7864_drachenlaufer&#8211;the-kite-runner.html</a></p>
</li>
<li>
<p class="indent-left"><a href="http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Der-Drachenl%E4ufer-Das-Paradies-/607900.html?nv=rss">http://www.stern.de/unterhaltung/film/:Der-Drachenl%E4ufer-Das-Paradies-/607900.html?nv=rss</a></p>
</li>
</ul>
<p>&#8220;Gibt der Film das Kabul der 70er Jahre gut wieder?&#8221;, &#8220;Kommt er an die Atmosphäre jener Zeit heran?&#8221;, &#8220;Kann man diesen Film empfehlen, um Europäern einen Eindruck des &#8216;anderen &#8211; des wahren Afghanistans&#8217; zu geben?&#8221; <strong>- diese Fragen interessieren uns.</strong></p>
<p>Diskutieren Sie mit uns in der <a target="_blank" href="https://www.xing.com/app/forum?op=showarticles;id=9828326;articleid=9828326" title="Drachenläufer in XING-Gruppe zu Afghanistan">XING-Gruppe &#8220;Das andere Afghanistan&#8221;</a> über diese Frage oder schreiben Sie gleich hier einen kurzen Leserbrief.</p>
<p>Falls Sie den Film noch nicht gesehen haben, finden Sie hier eine <a target="_blank" href="http://www.kino.de/kinosuche.php4?ofnr=101036&amp;PHPSESSID=e337097d1b81cd8d11ef7a00de30a749" title="Kinos, in denen Drachenläufer gezeigt wird">Übersicht der Kinos</a>, in denen der Film <strong>&#8220;Der Drachenläufer&#8221;</strong> gezeigt wird.</p>
]]></content:encoded>
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