<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Fernsehen</title>
	<atom:link href="http://afghanistan.adra.de/tag/fernsehen/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://afghanistan.adra.de</link>
	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
	<lastBuildDate>Wed, 06 Jul 2011 12:40:46 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Sind keine Nachrichten aus Afghanistan wirklich gute Nachrichten?</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/sind-keine-nachrichten-aus-afghanistan-wirklich-gute-nachrichten/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/sind-keine-nachrichten-aus-afghanistan-wirklich-gute-nachrichten/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 06 May 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Magazin]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/?p=600</guid>
		<description><![CDATA[Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt.  Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt. </p>
<p>Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass keine Nachrichten in diesem Fall wirklich gute Nachrichten sind. Dabei gäbe es vermutlich so einiges zu berichten; schließlich ist ja Wahljahr in Afghanistan, und mit mehr als 20 Herausforderungen bekommt Präsident Karzai einige Konkurrenz. Im selben Atemzug stellt sich die Frage, wie schwierig die zweite Wahl in dem Land am Hindukusch dieses Jahr wirklich wird &#8211; auch die Frage, ob sie mit rechten Dingen zugehen wird und man dem Wahlergebnis auch wirklich trauen darf, ließe sich vorab vortrefflich diskutieren.</p>
<h3><strong>Das Wetter in Afghanistan: Heiter bis sonnig &#8211; und wie ist die Stimmung im Land am Hindukusch?</strong></h3>
<p>Und wem das alles noch zu negativ ist, der darf sich auch gerne auch die Sonnenseiten im Land am Hindukusch stürzen &#8211; wie etwa das Wetter: In Afghanistan herrschen derzeit Temperaturen zwischen 17 und 32 Grad. Diese Werte werden hierzulande ja teilweise auch schon erreicht, wenn auch noch nicht ganz die oberen Werte. Fast könnte man also vermuten, es handle sich um das Sommerloch, das uns so verfrüht schon erreicht hat.</p>
<p>Sicherlich wäre das Wetter in Afghanistan ein zu seichtes Thema, um in den Medien wirklich erwähnt zu werden. Solche Themen sind nur dann relevant, wenn sie direkt vor der Haustür liegen. Doch zwischen den Schreckensmeldungen in Afghanistan und dem Wetter liegen so  viele Möglichkeiten, über das Land am Hindukusch zu berichten.</p>
<p><strong>Beispiele gefällig? </strong>Neben der bereits erwähnten Wahl in diesem Jahr liefert das Afghanistan Magazin von ADRA Deutschland sicherlich genug Möglichkeiten, um das Bild von Afghanistan zu vervollständigen. Der Neglect, den sich die Medien vorwerfen lassen müssen, könnte in dieser Weise leicht ausgeräumt werden.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/sind-keine-nachrichten-aus-afghanistan-wirklich-gute-nachrichten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Peter Maffay und Farhad Darya: Musik überwindet die Grenzen zwischen Deutschland und Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/peter-maffay-und-farhad-darya-musik-ueberwindet-die-grenzen-zwischen-deutschland-und-afghanistan/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/peter-maffay-und-farhad-darya-musik-ueberwindet-die-grenzen-zwischen-deutschland-und-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/?p=519</guid>
		<description><![CDATA[Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten. Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten.</strong> Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden.</p>
<p>Eigentlich gibt es keinen Kampf der Kulturen, jedenfalls nicht zwischen Deutschland und Afghanistan. Dennoch unterscheiden sich die deutsche und afghanische Kultur in vielen Punkten &#8211; trotz einiger Gemeinsamkeiten. Dies betrifft auch und gerade die Musikkultur &#8211; so dürfte die (Pop-)Musik aus Afghanistan für deutsche Ohren nur allzu fremd, andersartig und allenfalls durch eine gewisse Faszination eben für das Fremde entfachen.</p>
<p>Doch im Falle Maffay-Darya ist eine Einigung in der Musik schnell gefunden. Kein Wunder, schließlich versorgte der Vater des Künstlers aus Afghanistan, der als Geschäftsmann vielfach in Europa unterwegs war, seinen Sohn stets mit Musik von den Beatles, Elvis Presley , Tom Jones und Frank Sinatra und Pink Floyd.</p>
<h3>Begegnungen &#8211; das &#8220;Schlüsselwort&#8221;, um Deutschland und Afghanistan in Zukunft einander näher zu bringen</h3>
<p>&#8220;Begegnungen&#8221;, so heißt das Album, auf dem die beiden Künstler zusammen wirken; die Begegnung zwischen den beiden Musikern fand jedoch nicht nur in Deutschland statt. Gemeinsam fuhren Peter Maffay und Farhad Darya nach Afghanistan, um dort gemeinsam umher zu reisen.</p>
<p>Schließlich geht es beiden Künstlern darum, den persönlichen Kontakt zu den Menschen zu pflegen, aber auch um (inter-)kulturellen Austausch &#8211; in diesem Sinne suchen die beiden Künstler das Gespräch, in dem sie ungezwungen, ja ohne Beschränkungen über die Schwierigkeiten und Herausforderungen in der interkulturellen Begegnung, etwa zwischen Deutschland und Afghanistan sprechen &#8211; so auch <a title="Interview Peter Maffay Afghanistan" href="http://blutpudding.u2site.com/steven-geyer/maffay.pdf" target="_blank">im Interview für die Frankfurter Rundschau</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/peter-maffay-und-farhad-darya-musik-ueberwindet-die-grenzen-zwischen-deutschland-und-afghanistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Studenten in Kabul: Deutsch-afghanische Freundschaft</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/studenten-in-kabul-deutsch-afghanische-freundschaft/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/studenten-in-kabul-deutsch-afghanische-freundschaft/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 20:51:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>
		<category><![CDATA[Universität]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/?p=514</guid>
		<description><![CDATA[Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen zweier scheinbar so unterschiedlicher Nationen auf.</p>
<p>Deutschstudenten in Afghanistan? Mal ehrlich, hätten Sie erwartet, dass es an der Universität in Kabul eine Germanistikabteilung gibt? Doch genau hier haben es sich zwölf Filmemacher zum Ziel gesetzt, deutschen Studenten <a title="Lebenswelt afghanischer Studenten" href="http://www.goethe.de/ins/af/prj/fil/deindex.htm" target="_self">in die Lebenswelten ihrer afghanischen &#8220;Kommilitonen&#8221;  blicken zu lassen</a>.</p>
<p>Umgekehrt entstand in Deutschland, am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover, eine Dokumentation über das hiesige Campusleben. Das gemeinsame Interesse für die Wissenschaft, ja der Wissenshunger, verbindet die jungen Menschen aus den doch so anderen Welten.</p>
<h3>Doch wie anders ist das Leben in Afghanistan? Eine Einschätzung der jungen Studenten in Kabul</h3>
<p>Nargis Daschti, die zum Team der zwölf Studenten in Kabul gehört, hat ihre ganz eigene Meinung sowohl zu der Beziehung zwischen Mann und Frau, als auch innerhalb der Familie: In Afghanistan, sagt sie, ist es wohl so ähnlich wie in Deutschland, nur eben vor dem ersten Weltkrieg. Ansonsten interessiert sie sich für Filme, Theater und Tradition.</p>
<p>Djaber Taheryan, der gerade im vierten Studienjahr in der Deutschabteilung der Kabul Universität ist, steht mit den deutschen Soldaten in Afghanistan in direktem Kontakt: Nachmittags arbeitet er im deutschen Camp Warehouse im Sportzentrum. Er wünscht sich, in Zukunft mehr Kontakt zu weiteren Deutschen zu haben.</p>
<p>Mohammad Erfan Ghafari hofft, dass sich die Beziehungen zu den deutschen Studenten in Zukunft weiter intensivieren. Mit diesem Ziel vor Augen, möchte er in Zukunft weitere (und wie er sagt, noch bessere) Filme drehen, um das Leben der Studenten in Afghanistan einem größeren deutschen (studentischen) Publikum nahe zu bringen.</p>
<p>Das Ziel des Filmprojekts in Afghanistan, so fasst Erfan Ghafari zusammen, besteht darin, insbesondere die positiven Aspekte über das Leben der Studenten herauszustellen. Das Bedürfnis, sich bewusst von der Masse an Negativ-Meldungen zu distanzieren, ist offensichtlich genauso groß wie der Wunsch, mit den deutschen Studenten in Kontakt zu treten. <strong>Eine Grundlage, auf der sich eine deutsch-afghanische Freundschaft mit Sicherheit aufbauen lässt.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/studenten-in-kabul-deutsch-afghanische-freundschaft/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Afghanistan sorgt für taube Ohren</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sorgt-fuer-taube-ohren/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sorgt-fuer-taube-ohren/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehreinsatz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Terror]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/?p=483</guid>
		<description><![CDATA[Irgendwie muss es an dem Wort &#8220;Unruhe&#8221; liegen, dass hierzulande viele Menschen bei dem Thema Afghanistan sofort auf taube Ohren stellen. Dabei ist vielen von uns klar, was in dem Land am Hindukusch vor sich geht. Vor diesem Hintergrund, so würde man erwarten, sei das Interesse für die Menschen und die Entwicklung in dem Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irgendwie muss es an dem Wort &#8220;Unruhe&#8221; liegen, dass hierzulande viele Menschen bei dem Thema Afghanistan sofort auf taube Ohren stellen.</strong> Dabei ist vielen von uns klar, was in dem Land am Hindukusch vor sich geht. Vor diesem Hintergrund, so würde man erwarten, sei das Interesse für die Menschen und die Entwicklung in dem Land am Hindukusch riesengroß. Glaubt man jedoch den Medien, würde ein ganzer Film über Afghanistan die Zuschauer in Deutschland regelrecht vergraulen.</p>
<p>Der Film &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; erzählt die Geschichte eines jungen Soldaten, der nach einem Einsatz in Afghanistan in sein Heimatdorf zurückkehrt und mit Hilfe einer Ärztin versucht, das Erlebte zu verarbeiten. Thematisiert wird also die Bewältigung der oftmals schrecklichen Erlebnisse in Afghanistan. Ein brisantes Thema, das in der Öffentlichkeit so bislang noch nicht stattgefunden hat.</p>
<h3>Afghanistan zieht offenbar nur, wenn es sich um ein Länderspiel gegen Deutschland handeln würde</h3>
<p>Doch <a title="Willkommen zu Hause" href="http://www.moviepilot.de/content/filmspot/articles/afghanistan-film-findet-keinen-sendeplatz-101163" target="_blank">die ARD verschiebt die Ausstrahlung des Films immer wieder</a>; nur warum? Befürchtet der Sender, dass das mutige Machwerk nicht gegen UEFA-Cup und andere &#8220;Ereignisse&#8221; im TV ankommt? Oder ist es vielmehr die Befürchtung, den Zuschauern ein solch gewagtes Thema nicht zumuten zu können?</p>
<p>Sicher ist jedoch, dass die Medien seit Jahren ein höchst einseitiges Bild der Geschehnisse in Afghanistan zeichnen. Ein Film wie &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; wäre hier eine nur allzu willkommene Abwechslung &#8211; auch wenn es mal nicht um &#8220;leichte&#8221; Unterhaltung geht, sondern vielleicht sogar um schwer verdauliche Kost.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sorgt-fuer-taube-ohren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Soap-Opera im Fernsehen spaltet ganz Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/soap-opera-im-fernsehen-spaltet-ganz-afghanistan/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/soap-opera-im-fernsehen-spaltet-ganz-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 06:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freitag]]></category>
		<category><![CDATA[Glaube]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Moral]]></category>
		<category><![CDATA[Moschee]]></category>
		<category><![CDATA[Mullah]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Technologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/soap-opera-im-fernsehen-spaltet-ganz-afghanistan/</guid>
		<description><![CDATA[In Deutschland sind Seifenopern kaum noch aus der Fernsehlandschaft wegzudenken. Serien wie &#8220;Gute Zeiten, schlechte Zeiten&#8221;, &#8220;Unter uns&#8221;, und wie sie auch alle heißen, locken die Massen täglich vor die Flimmerkiste. Doch eine Seifenoper, die in Afghanistan jeden Freitag ausgestrahlt wird, toppt den Erfolg der hiesigen, durchgestylten Produktionen um Längen  &#8211; und zieht damit den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Deutschland sind Seifenopern kaum noch aus der Fernsehlandschaft wegzudenken.</strong> Serien wie &#8220;Gute Zeiten, schlechte Zeiten&#8221;, &#8220;Unter uns&#8221;, und wie sie auch alle heißen, locken die Massen täglich vor die Flimmerkiste. Doch eine Seifenoper, die in Afghanistan jeden Freitag ausgestrahlt wird, toppt den Erfolg der hiesigen, durchgestylten Produktionen um Längen  &#8211; und zieht damit den Unmut der Mullahs auf sich.</p>
<h2>Der Freitag ist in Afghanistan ein wichtiger islamischer Tag</h2>
<p>Der Freitag ist in Afghanistan nicht einfach nur ein Tag, der das Wochenende einläutet. Bei den Mullahs, den islamischen Geistlichen, ist dieser Tag heilig; in Gottesdiensten treffen sich die Menschen zum Gebet – oder besser gesagt, sie trafen sich. Schuld daran ist eine Soap-Opera, die den ungewöhnlichen Namen &#8220;Die Schwiegermutter war auch einmal eine Schwiegertochter&#8221; trägt. Bis zu 90 Prozent der Menschen in den Städten Afghanistans versammeln sich vor den Fernsehern; die Gottesdienste bleiben immer häufiger leer.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/afghanistan_fernsehen_satellitenschuessel.jpg" alt="Sogar wie hier in der Region Bamiyan haben die Häuser Satellitenschüsseln auf dem Dach." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Viele Häuser haben Satellitenschüsseln auf dem Dach</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Nachdem bereits einige Gottesdienste verschoben werden mussten, liefen die Geistlichen in Afghanistan jüngst gegen die Fernsehserie Sturm, die von den Fernsehsendern Tolo und Afghan TV ausgestrahlt wird. Seiher ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die Fernsehstationen.</p>
<h2>Kultur und Freiheit in Afghanistan</h2>
<p>In Wahrheit geht das Problem natürlich tiefer – die Freiheiten, die sich die Menschen in Afghanistan, aber auch das Fernsehen und der Journalismus herausnehmen, rütteln an den Grundfesten von Moral und Anstand. Internationale Beziehungen zu Nachbarländern, vorsichtige Anflüge von Sexualität faszinieren, ja befreien die Menschen. Das wird vor allem von den religiösen Führern des Landes nicht gern gesehen.</p>
<p>Tatsächlich scheint sich eine Öffnung hin zum Westen nicht aufhalten zu lassen. So strahlt der Fernsehsender Togo mittlerweile die weltweit erfolgreiche Serie &#8220;twenty four&#8221; aus, in der Hauptrolle Hollywood-Star Kiefer Sutherland. <strong>Zur großen Herausforderung der Menschen in Afghanistan zählt offensichtlich der Spagat, sich zwischen Moderne, dem Neuen und der eigenen Tradition zu positionieren.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/soap-opera-im-fernsehen-spaltet-ganz-afghanistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fahim Fazli  – Ein Hollywood-Star aus Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/fahim-fazli-ein-hollywood-star-aus-afghanistan/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/fahim-fazli-ein-hollywood-star-aus-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 17 Nov 2008 07:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Hollywood]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Star]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/fahim-fazli-ein-hollywood-star-aus-afghanistan/</guid>
		<description><![CDATA[Kaum jemandem würde wohl ein internationaler Star einfallen, der seine Wurzeln in dem krisengebeutelten Afghanistan hat. Mit dem gebürtigen Afghanen Fahim Fazli, der am 30. Mai 1966 in Kabul geboren wurde, hat der Vielvölkerstaat jedoch einen waschechten Hollywood-Star hervorgebracht, der aktuell in dem überaus erfolgreichen Kinofilm Iron Man zu sehen ist. Für den aus Kabul [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kaum jemandem würde wohl ein internationaler Star einfallen</strong>, der seine Wurzeln in dem krisengebeutelten Afghanistan hat. Mit dem gebürtigen Afghanen <strong>Fahim Fazli</strong>, der am 30. Mai 1966 in Kabul geboren wurde, hat der Vielvölkerstaat jedoch einen waschechten Hollywood-Star hervorgebracht, der aktuell in dem überaus erfolgreichen Kinofilm Iron Man zu sehen ist.</p>
<p>Für den aus Kabul stammenden Schauspieler ist es die erste Rolle an der Seite von Robert Downey Jr. in einem Major-Projekt. Hierbei musste Fazli allerdings in die Abgründe seines Heimatlandes abtauchen; für die Realverfilmung des Comics „Iron Man“ wurde der Schauplatz Vietnam gegen Afghanistan ausgetauscht.</p>
<h2>Von Afghanistan aus nach Kalifornien</h2>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/fahim-fazli_afghanistan_hollywood-star.jpg" alt="Fahim Fazli  – Ein Hollywood-Star aus Afghanistan" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Fahim Fazli  – Ein Hollywood-Star aus Afghanistan</span><span class="ImageTextC">© Fahim Fazli</span></div></p>
<p>Mittlerweile lebt Fazli im Kalifornien, nachdem er im Alter von zwölf Jahren mit seiner Mutter, seinem älteren Bruder sowie seinen Geschwistern aus Afghanistan floh. Mit seiner alten Heimat fühlt sich der sympathische Schauspieler jedoch nach wie vor verbunden. Neben seiner Leidenschaft, kulinarische Spezialitäten aus Afghanistan zu genießen, und auch zu kochen, ist Fazli ein Anhänger der auch in Afghanistan überaus beliebten Bollywood-Filme. </p>
<h3>Als Kind träumte Fahim Fazli in Afghanistan von Hollywood</h3>
<p>Schon früh träumte <strong>Fahim Fazli </strong>davon, einst ein berühmter Filmstar zu werden. Als Kind führte er ein privilegiertes Leben, wie er selber sagt. Seit 2006 tritt er zudem als <a target="_blank" href="http://www.fahimfazli.blogspot.com/" title="Fahim Fazli Weblog">Blogger im Internet</a> in Erscheinung, um einige Einblicke in seine laufenden Film-Projekte zu gewähren und einige Schnappschüsse mit Schauspielkollegen  zu präsentieren.  <strong>Fahim Fazli ist damit eine Erfolgsgeschichte, die ihren Ursprung in Afghanistan findet und in Hollywood prächtig gedeiht.<br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/fahim-fazli-ein-hollywood-star-aus-afghanistan/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Afghanistan sucht den Superstar</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 12:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Fernsehen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Show]]></category>
		<category><![CDATA[SMS]]></category>
		<category><![CDATA[Superstar]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/</guid>
		<description><![CDATA[Wer bei Afghanistan nur an Krieg, Armut und Leben wie im Mittelalter denkt, irrt sich gewaltig. Vor allem junge Leute in den Städten nutzen moderne Medien und Techniken wie Internet, Fernsehen und SMS. Viele sind auf der Suche nach Idolen und Identifikationsfiguren. Wie auch in Deutschland und anderen Ländern der westlichen Welt, gibt es in Afghanistan eine Fernsehshow, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wer bei Afghanistan nur an Krieg, Armut und Leben wie im Mittelalter denkt, irrt sich gewaltig.</strong> Vor allem junge Leute in den Städten nutzen moderne Medien und Techniken wie Internet, Fernsehen und SMS. Viele sind auf der Suche nach Idolen und Identifikationsfiguren. Wie <a target="_blank" href="http://www.rtl.de/musik/superstar.php" title="Deutschland sucht den Superstar">auch in Deutschland</a> und anderen Ländern der westlichen Welt, gibt es in Afghanistan eine Fernsehshow, in der die Menschen einen Superstar suchen. Der <a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar TV Superstar">Afghanstar</a> geht derzeit in die letzten Runden und ist ein kontrovers diskutiertes Thema in den Medien.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar.TV Superstar Fernsehen"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanstar-logo.gif" alt="Afghanstar.TV" style="float: right; margin-left: 10px" /></a>Größter Kritikpunkt ist die Beteiligung von Frauen an dem landesweit augestrahlten Wettbewerb. Auf der Website des Afghanstar wird etwa <a target="_blank" href="http://afghanstar.tv/index.php?option=com_content&amp;task=view&amp;id=186&amp;Itemid=63" title="Kima Sahar Afghanistan">die 18-jährige Mit-Finalistin Lima Sahar aus Kandahar</a> von vielen aufgebrachten Männern kritisiert und übel beschimpft. Doch es gibt auch ermutigende Stimmen. Die Meinungen gehen weit auseinander. Manche sehen in den Auftritten Sahars einen Aufbruch in eine neue Zeit. Jemand schreibt:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;In anderen Ländern bauen Sie Flugzeuge, Autos und Computer, aber bei uns in Afghanistan streiten wir uns über Sprachen und Stammeszugehörigkeiten. Wir sollten einander respektieren und zusammenhalten.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>So kontrovers die Teilnahme von Frauen an landesweiten Gesangswettbewerben auch ist, so unpassend mutet für uns diese Sendung an, wenn wir an Afghanistan denken. Auch die musikalischen Darbietungen sind uns vom Stil, der Tonalität und der ganzen Form her fremd. </p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/_sTAz1QQL9Q" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/_sTAz1QQL9Q" /></object><br />
<div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Finalistin Lima Sahar beim Afghanstar.</span><span class="ImageTextC">© Afghanstar.TV</span></div>Abstimmen können die Afghanen per Telefon oder SMS. Die Sendungen werden immer Freitags um 21 Uhr auf <a target="_blank" href="http://www.tolo.tv/" title="Tolo TV">Tolo TV</a> ausgestrahlt sowie im Radio gesendet. Es ist mitterweile die dritte Staffel des Programms. Von den Vorjahressiegern gibt es mittlerweile <a target="_blank" href="http://cdbaby.com/cd/shakebhamdard" title="Shakeb Hamdard">eigene CDs</a>.</p>
<p>Die Website des Afghanstar basiert auf einem Content Management System, ist dreisprachig aufgebaut, hat einen umfassenden News-Bereich, Umfragen usw. Die Videos werden mithilfe der Online-Plattform Youtube eingebunden. Da sage doch mal jemand, Afghanen wären nicht in der Lage, modernste Technik einzusetzen&#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

