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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Deutschland</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		<title>Global Peace Index 2009 &#8211; Afghanistan rutscht weiter ab</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/global-peace-index-2009-afghanistan-rutscht-weiter-ab/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 06:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Es gibt einen sehr, sehr starken Zusammenhang zwischen Frieden und Wohlstand. Frieden ist ein führender Indikator für wirtschaftlichen Wohlstand.&#8221; Diese Worte stammen von Steve Killelea, dem Initiator des &#8220;Global Peace Index&#8220;. Seit 2007 wird dieser Index jährlich in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin &#8220;Economist&#8221; erhoben. Was sich bereits anhand Killeleas Zitat erahnen lässt, belegt der Global [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>&#8220;Es gibt einen sehr, sehr starken Zusammenhang zwischen Frieden und Wohlstand. Frieden ist ein führender Indikator für wirtschaftlichen Wohlstand.&#8221;</em> Diese Worte stammen von Steve Killelea, dem Initiator des &#8220;<a title="Global Peace Index" href="http://www.rp-online.de/public/article/panorama/ausland/715789/Neuseeland-ist-das-friedlichste-Land-der-Welt.html" target="_blank">Global Peace Index</a>&#8220;. Seit 2007 wird dieser Index jährlich in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsmagazin &#8220;Economist&#8221; erhoben.</p>
<p>Was sich bereits anhand Killeleas Zitat erahnen lässt, belegt der <strong>Global Peace Index 2009</strong> schwarz auf weiß: Es steht weder besonders gut um Afghanistans Wohlstand, noch um seinen Frieden. Knapp vor dem Irak rangiert Afghanistan auf einem traurigen vorletzten Platz. Mit einem fast dreimal so hohen Wert wie der Sieger Neuseeland wird Afghanistan dort gelistet. Zum Vergleich: <a title="Ergebnisse Global Peace Index 2009" href="http://www.visionofhumanity.org/images/content/GPI-2009/2009-GPI-ResultsReport-20090526.pdf" target="_blank">Deutschland hält sich mit Platz 16 in den Top 20, die USA rutschen auf Rang 83 von 144 Staaten ab</a>.</p>
<h3><strong>Folge der Wirtschaftskrise: Statistik mit schlechteren Ergebnissen als im Vorjahr</strong></h3>
<p>Bei der Ermittlung der &#8220;Friedenswerte&#8221; werden unter anderem politische Stabilität, Gewalt, internationale Beziehungen und Menschenrechte berücksichtigt. Je niedriger der Wert eines jeden von 23 Faktoren ist, umso &#8220;friedlicher&#8221; das bewertete Land. Insgesamt fällt die Statistik <a title="Global Peace Index 2009" href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,628181,00.html" target="_blank">weniger positiv aus</a>, als im Vorjahr.</p>
<p>Nicht nur Afghanistan hat also einiges aufzuholen: Instabilere Verhältnisse der Länder untereinander und eine Zunahme der gewalttätigen Auseinandersetzungen sorgen für das schlechtere Ergebnis. Nach dem Verständnis der Autoren ist Frieden allerdings weniger das Nicht-Vorhandensein von Krieg, sondern sichere gesellschaftliche Strukturen und Institutionen, die ein konfliktarmes Miteinander ermöglichen und sichern &#8211; in jedem Teil der Erde und im Bezug auf alle ihre Bewohner.</p>
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		<title>Nadia Qani: Eine Tasche voller Hoffnung</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nadia Qani hat trotz Flucht aus Afghanistan ihr Heimatland nicht vergessen. Mehr als eine Tasche hatte Nadia Qani nicht dabei, als sie mit 19 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland floh. Sie hätte sich damals ihrem Schicksal ergeben können, hätte von staatlicher Hilfe leben und sich zuhause verschanzen können. Doch sie tat es nicht - und wurde zur "Frankfurterin des Jahres 2005" ernannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nadia Qani hat trotz Flucht aus Afghanistan ihr Heimatland nicht vergessen</strong><strong>.</strong> Mehr als eine Tasche hatte Nadia Qani nicht dabei, als sie mit 19 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland floh. Sie hätte sich damals ihrem Schicksal ergeben können, hätte von staatlicher Hilfe leben und sich zuhause verschanzen können. Doch sie tat es nicht &#8211; und wurde zur &#8220;<a title="Frankfurterin des Jahres" href="http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EDC3122F4B0404C838644F496CCC2C3A2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Frankfurterin des Jahres 2005</a>&#8221; ernannt.</p>
<h3><strong>Vom Flüchtling zur erfolgreichen Unternehmerin &#8211; Nadia Qani hat sich nie unterkriegen lassen</strong></h3>
<p>Die junge Frau hatte ihren Lebenswillen nicht verloren, sie besuchte nach ihrer Ankunft in Deutschland eine Sprachschule, arbeitete als Kassiererin und gründete sogar einen eigenen Pflegedienst. Mittlerweile ist sie erfolgreiche Unternehmerin und wurde kürzlich sogar mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, weil sie insbesondere <a href="http://www.together-in-hessen.de/pdf/presse/ihk_wirtschaftsforum36-37.pdf">ältere und ausländische Angestellte beschäftigt</a>, um ihnen eine Perspektive aufzuzeigen.</p>
<p><a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/05/nadia-qani.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-626" title="Nadia Qani erhält Bundesverdienstkreuz" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/05/nadia-qani.jpg" alt="Nadia Qani erhält Bundesverdienstkreuz" width="605" height="250" /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Nadia Qani erhält das Bundesverdienstkreuz</span><span class="ImageTextC">© Bundesministerium für Arbeit und Soziales</span></div></p>
<p>Obwohl sie sich auch in Deutschland behauptet hat, wollte Nadia Qani ihre Heimat Afghanistan eigentlich nie verlassen. Für ein Mädchen ihrer Zeit war sie erstaunlich gut gebildet, besuchte das einzige Mädchengymnasium Afghanistans, Lycée Jamhuriat, und begann ihre Arbeit als <a href="http://www.afghan-german.de/Admin_DE/Lauftext/n_qane_Rede_IHK.pdf" target="_blank">Chefsekretärin der Exportabteilung des Wirtschaftsministeriums</a>.</p>
<h3><strong>Zan e. V. setzt sich für die Rechte afghanischer und muslimischer Frauen ein</strong></h3>
<p>Bis heute hat Nadia Qani ihr Heimatland nicht vergessen. In dem von ihr gegründeten <a title="Zan e. V." href="http://www.zanev.de/" target="_blank">gemeinnützigen Verein</a><strong> Zan e.V. </strong>setzt sie sich für die Rechte afghanischer und muslimischer Frauen ein und organisiert beispielsweise die Ausstellung &#8220;Frauenleben in Afghanistan&#8221;.</p>
<p>&#8220;Zan&#8221;, das ist der persische Begriff für Frau, und eine solche, starke, Frau ist auch <strong>Nadia Qani</strong>, die sich trotz aller Widrigkeiten in ihrem Leben behauptet hat und ihre Weg gegangen ist &#8211; und damit vielleicht ein Vorbild sein kann für andere afghanische Mädchen und Frauen.</p>
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		<title>&#8220;Servus Kabul&#8221;, oder: Wenn Bayern in Afghanistan läge</title>
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		<pubDate>Fri, 22 May 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen. Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Servus Kabul&#8221; lautet der Titel eines Theaterstücks, in dem ein Bayern nach Afghanistan auswandert, um dort ein Wirtshaus zu eröffnen. Das Unternehmen gelingt nicht nur beruflich, auch privat kann er sich einen lang gehegten Traum erfüllen.</strong></p>
<p>Der Wunsch des Bayern in Afghanistan, sich der Vielweiberei hinzugeben, geht endlich in Erfüllung. Sie merken sicherlich schon, dass die Rahmenhandlung unbedingt mit Humor genommen werden muss &#8211; politisch korrekt ist dieses Volkstheaterstück mit Sicherheit nicht. Natürlich geht es um Klischees, die aus beiden Welten stammen und freilich aufs Korn genommen und auf die Spitze getrieben werden.</p>
<p>Hier wird fröhlich kombiniert, was man eigentlich nicht kombinieren darf. So wird das bayerische Dirndl mal eben durch ein Kopftuch komplettiert. Interkulturell mal anders &#8211; das passt zu der gesamten Familie, die sich auf sonderbaren und überraschenden Pfaden zischen den Kulturen Deutschlands und in Afghanistan bewegt. Nur die Mutter hat nicht so recht Lust dazu, sich diesem Treiben der restlichen Familie hinzugeben.</p>
<h3><strong>Kasperle-Theater: Bayern meets Afghanistan</strong></h3>
<p>Interessant dürfte auch das Kasperle-Theater sein, das Franz Xaver Kroetz nach dem Vorbild von Graser inszeniert hat &#8211; vor allem deshalb, weil sich durch Puppen so manches noch derber in Szene zu setzen. In dieser anonymen, ent-personifizierten Form können die Gegensätze zwischen Afghanistan  und Deutschland in einer kruden Satire  gipfeln, um letztlich doch die Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.</p>
<p><strong><em>Servus Kabul</em></strong>, das 2008 <a title="Servus Kabul" href="http://theater.ulm.de/content/view/997/223/" target="_blank">in Ulm aufgeführt wurde</a>, hätte sicherlich auch 2009 wider eine Chance, nicht nur das bayerische Publikum zu begeistern. Auch die Menschen aus  Afghanistan und aus Rest-Deutschland hätten sicherlich ihre Freude daran &#8211; sofern sie die Sprache dieser andersartigen, fremden Bayern überhaupt verstehen&#8230;</p>
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		<title>Afghanistan-Magazin wird zum 30. Juni beendet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider müssen wir nun die Beendigung des Afghanistan-Magazins zum 30. Juni 2009 bekannt geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation </strong><a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank"><strong>ADRA Deutschland</strong></a><strong> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;.</strong> Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider müssen wir nun die Beendigung des Afghanistan-Magazins zum 30. Juni 2009 bekannt geben.</strong></p>
<p>Geplant war die redaktionelle Berichterstattung über &#8220;<strong>das andere Afghanistan</strong>&#8220;, das in den Medien meist zu kurz kommt, zunächst für ein halbes Jahr, wurde dann für weitere sechs Monate verlängert. Im Anschluss sollte eine Finanzierung der redaktionellen Arbeiten und der Website-Pflege durch öffentliche Zuschüsse im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildung sicher gestellt werden. Leider hatte ein entsprechender Antrag auf Fördermittel durch die EU keinen Erfolg. Deshalb ist ADRA Deutschland gezwungen, den Betrieb des Online-Angebots sowie <a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank">der gleichnamigen XING-Gruppe</a> zum 30. Juni zu beenden.</p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. <strong>In diesem Sinne stürzen wir uns auf sechs weitere Wochen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221; und freuen uns auf einen positiven Endspurt mit Ihnen!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Teufelskreis Analphabetismus in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen mangelnden Wissens. Es kann auch ein Zeichen von Analphabetismus sein.</p>
<h3><strong>Aktionswochen fordern zum &#8220;Großen Lesen&#8221; auf</strong></h3>
<p>Ein Problem, das in den Industrienationen wie beispielsweise Deutschland, keines ist &#8211; in Staaten wie Afghanistan aber für einen Teufelskreis sorgt, aus dem es ohne entsprechende Bildung kein Entkommen gibt. Die Globale Bildungskampagne veranstaltet daher in diesen Wochen wiederholt Aktionswochen zum &#8220;Großen Lesen&#8221; und macht auf das Recht eines jeden Menschen <a title="Bildungskampagne gegen Analphabetismus" href="http://www.bildungskampagne.org/Aktionen_2009.htm" target="_blank">auf freie Bildung aufmerksam</a>.</p>
<p>Dass das Projekt weltweiten Anklang findet, zeigt sich auch im vom <strong>Analphabetismus</strong> besonders betroffenen Afghanistan: Hier nehmen rund 100 Schulen an einem <a title="Lese- und Schreibwettbewerb" href="http://www.halternerzeitung.de/nachrichten/kultur/art617,543482" target="_blank">Lese- und Schreibwettbewerb im Rahmen der Aktion teil</a>. Fast drei Viertel der afghanischen Bevölkerung können weder lesen noch schreiben &#8211; unabhänging vom Alter. Dass besonders Mädchen und Frauen keine schulische Ausbildung erfahren haben, überrascht schon nicht mehr.</p>
<h3><strong>Das Recht auf Bildung hat jeder Mensch &#8211; aber nicht jeder kann oder will es nutzen</strong></h3>
<p>Umso erstaunlicher mutet der Bericht einer Frau an, die es geschafft hat, dem Teufelskreis zu entfliehen: Shirin ist 28 und leitet eine kleine Schule in Afghanistan. Sie setzt sich dafür ein, dass auch andere Mädchen und Frauen zur Schule gehen können und bewegt Familien mit zum Teil großer Überzeugungsarbeit dazu, <a title="Recht auf Bildung braucht Überzeugungsarbeit" href="http://www.bildungskampagne.org/documents/UMAktion2009_Das_grosse_Lesen_Webformat.pdf" target="_blank">ihre Töchter zur Schule zu schicken</a>. Auch ihr Einsatz trägt dazu bei, dass ein Schritt aus dem Strudel des Analphabetismus heraus getan werden kann &#8211; und sei er noch so klein.</p>
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		<title>Deutschland &#8211; Afghanistan: Einmal hin und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet. Safi Airways, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet.</p>
<p><a title="Safi Airways" href="http://www.safiair.de" target="_blank">Safi Airways</a>, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende sicherlich auch freuen, dass die Besatzung im Cockpit vornehmlich aus Europa stammen soll. Zudem ist die 2006 gegründete Fluglinie <a title="Deutsches Management bei Safi Airways" href="http://www.welt.de/die-welt/article3628964/Safi-Airways-verbindet-Afghanistan-mit-dem-Westen.html" target="_blank">in der Hand eines deutschen Managements</a>.</p>
<h3><strong>Eine neue Verbindung zwischen Deutschland und Afghanistan</strong></h3>
<p>Die neue Fluglinie, die Deutschland, ja den Westen insgesamt, mit Afghanistan verbindet, soll insbesondere Passagiere aus der Politik, aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit befördern, wie etwa den amtierenden Präsidenten in Afghanistan, Hamid Karzai, auf Staatsbesuchen oder Mitglieder westlicher Botschaften.</p>
<p>Da einzig der Flughafen von Kabul angeflogen werden kann, will Safi Airways später weitere Städte wie Herat oder Kandahar per Regionalflotte verbinden. Der Gründer der Airline, Rahim Safi, ist sich sicher, dass die Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan &#8220;ein weiterer Schritt [ist], Afghanistan wieder mit der Welt zu verbinden.&#8221;</p>
<p>Ob sich Afghanistan in absehbarer Zukunft schließlich auch wieder verstärkt <a title="Urlaub in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/urlaub-in-afghanistan/" target="_self">für den Tourismus öffnet</a>, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Hierbei spielt natürlich auch die Angst der Menschen eine wichtige Rolle, die auch angesichts der einseitigen Berichterstattung nach wie vor vorhanden ist. Man darf jedoch gespannt sein, welche Früchte dieser historische Start einer Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan schließlich tragen wird.</p>
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		<title>Sind keine Nachrichten aus Afghanistan wirklich gute Nachrichten?</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 06:00:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt.  Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Des Öfteren wurde an dieser Stelle über die einseitige Berichterstattung in den Medien geschrieben. Dieser Tage hat uns die Schweinegrippe fest im Griff &#8211; jedoch ist sie hierzulande mehr medial als leibhaftig zu spüren. Dennoch fragt man sich, ob es zurzeit wirklich keine anderen Themen gibt. </p>
<p>Keine Meldungen aus Afghanistan  &#8211; angesichts der Negativ-Berichterstattung kann man durchaus zu dem Schluss kommen, dass keine Nachrichten in diesem Fall wirklich gute Nachrichten sind. Dabei gäbe es vermutlich so einiges zu berichten; schließlich ist ja Wahljahr in Afghanistan, und mit mehr als 20 Herausforderungen bekommt Präsident Karzai einige Konkurrenz. Im selben Atemzug stellt sich die Frage, wie schwierig die zweite Wahl in dem Land am Hindukusch dieses Jahr wirklich wird &#8211; auch die Frage, ob sie mit rechten Dingen zugehen wird und man dem Wahlergebnis auch wirklich trauen darf, ließe sich vorab vortrefflich diskutieren.</p>
<h3><strong>Das Wetter in Afghanistan: Heiter bis sonnig &#8211; und wie ist die Stimmung im Land am Hindukusch?</strong></h3>
<p>Und wem das alles noch zu negativ ist, der darf sich auch gerne auch die Sonnenseiten im Land am Hindukusch stürzen &#8211; wie etwa das Wetter: In Afghanistan herrschen derzeit Temperaturen zwischen 17 und 32 Grad. Diese Werte werden hierzulande ja teilweise auch schon erreicht, wenn auch noch nicht ganz die oberen Werte. Fast könnte man also vermuten, es handle sich um das Sommerloch, das uns so verfrüht schon erreicht hat.</p>
<p>Sicherlich wäre das Wetter in Afghanistan ein zu seichtes Thema, um in den Medien wirklich erwähnt zu werden. Solche Themen sind nur dann relevant, wenn sie direkt vor der Haustür liegen. Doch zwischen den Schreckensmeldungen in Afghanistan und dem Wetter liegen so  viele Möglichkeiten, über das Land am Hindukusch zu berichten.</p>
<p><strong>Beispiele gefällig? </strong>Neben der bereits erwähnten Wahl in diesem Jahr liefert das Afghanistan Magazin von ADRA Deutschland sicherlich genug Möglichkeiten, um das Bild von Afghanistan zu vervollständigen. Der Neglect, den sich die Medien vorwerfen lassen müssen, könnte in dieser Weise leicht ausgeräumt werden.</p>
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		<title>Es gibt Hoffnung für Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Apr 2009 07:00:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese Aussage stammt von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel, die sie während ihrer Stippvisite in Afghanistan Anfang des Monats getätigt hat. In Begleitung von Verteidigungsminister Franz Josef Jung besuchte die Kanzlerin überraschend das Feldlager Kundus im Norden des Landes. Das Fazit, das Bundeskanzlerin Merkel mit diesem Satz unter ihren Besuch in dem Land am Hindukusch gezogen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Diese Aussage stammt von unserer Bundeskanzlerin Angela Merkel</strong>, die sie während ihrer Stippvisite in Afghanistan Anfang des Monats getätigt hat. In Begleitung von Verteidigungsminister Franz Josef Jung besuchte die Kanzlerin überraschend das Feldlager Kundus im Norden des Landes.</p>
<p>Das Fazit, das Bundeskanzlerin Merkel mit diesem Satz unter ihren Besuch in dem Land am Hindukusch gezogen hatte, wird jedoch von einem großen &#8220;<strong>allerdings</strong>&#8221; begleitet. Schließlich herrschen in Afghanistan nach wie vor Unruhen, die auch während des Aufenthaltes der Kanzlerin zu stattfanden. Wichtig sei es, so die Merkel, das die Bundesregierung auch dann weiterhin mit der Regierung Afghanistans zusammenarbeiten wollte, wenn der amtierende Präsident Karsai die bevorstehende Wahl gewinnen sollte.</p>
<p>Karsai war in letzter Zeit immer mehr in Ungnade gefallen, nicht nur bei den Amerikanern. Da es jedoch darum geht, die Situation des Landes insgesamt zu verbessern, ist eine Zusammenarbeit unumgänglich.</p>
<h3>Eine Signalwirkung für Afghanistan?</h3>
<p>Eine Signalwirkung kam auch den Worten des US-amerikanischen Präsidenten Barack Obama beim diesjährigen NATO-Gipfel zu, der Europa aufforderte, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden. Sicherheit in dem Land am Hindukusch ist eine, wenn auch wichtige Voraussetzung dafür, das eigentliche, höhere Ziel zu erreichen: Es geht um den wirtschaftlichen Fortschritt, und darum, dass dieser auch und gerade bei der Zivilbevölkerung ankommt.</p>
<p><strong>&#8220;Es gibt Hoffnung für Afghanistan.&#8221;</strong> Es bleibt zu wünschen, dass das Wort &#8220;Hoffnung&#8221; in absehbarer Zeit  durch andere Wörter ersetzt werden kann. Wie wäre es mit &#8220;Unabhängigkeit&#8221;, &#8220;Freiheit&#8221;, &#8220;Aufschwung&#8221;, &#8220;Fortschritt&#8221; oder  &#8220;Chancengleichheit&#8221;. Fallen Ihnen noch andere, positive Begriffe ein, die für eine bessere Zukunft in Afghanistan stehen?</p>
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		<title>Mehr positive Meldungen über Afghanistan, bitte!</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 07:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Stellen Sie sich vor: Sie sind Unternehmer (vielleicht sind Sie das ja auch) und entsenden Ihr  bestes Team, um im Ausland ein Projekt durchzuführen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Würden Sie es akzeptieren, wenn immer wieder nur Negativmeldungen auf Sie einprasseln? Wohl kaum. Doch genau dies passiert seit nunmehr fünf Jahren in Afghanistan. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stellen Sie sich vor:</strong> Sie sind Unternehmer (vielleicht sind Sie das ja auch) und entsenden Ihr  bestes Team, um im Ausland ein Projekt durchzuführen und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen. Würden Sie es akzeptieren, wenn immer wieder nur Negativmeldungen auf Sie einprasseln? Wohl kaum.</p>
<p>Doch genau dies passiert seit nunmehr fünf Jahren in Afghanistan. Unser &#8220;Team&#8221;, d.h. die Soldaten der Bundeswehr, <a title="Bundeswehr aufgestockt" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1779" target="_self">das jüngst wieder um 600 Mann aufgestockt wurde</a>, hat offenbar nichts Positives zu vermelden. Würden wir in den Medien nicht immer wieder deutsche oder US-Soldaten erblicken, so könnte man beinahe den Eindruck gewinnen, dass in Wahrheit gar niemand vor Ort ist.</p>
<p>Sicherlich würde man den Soldaten, die in ihren Einsatzgebieten Ihr Leben riskieren, damit Unrecht tun. Gefragt ist also die Politik, die uns schlichtweg im Unklaren über den Erfolg der in Afghanistan durchgeführten Operationen lässt.</p>
<h3>Die Bundesregierung schweigt sich zu Afghanistan nach wie vor aus</h3>
<p>Was allerdings verwundert &#8211; schließlich scheint die Strategie doch aufzugehen: Oder warum werden die Bemühungen, weitere Truppen nach Afghanistan zu senden, nun wieder forciert? Die Bundesregierung um Angela Merkel hüllt sich zu diesem Thema in Schweigen &#8211; die Frage ist nur, was uns diese mangelnde Redseligkeit verrät: Hat die Bundesregierung schlicht keinen &#8220;brauchbaren&#8221; Plan für den Wiederaufbau und die Sicherung in Afghanistan oder möchte sie in ihren zielgerichteten, und damit langfristigen Bemühungen keine (kurzfristige) Kritik aufkommen lassen?  </p>
<p>Kurios ist zudem: Erfolgsmeldungen der Taliban bekommen wir förmlich auf einem Silbertablett serviert. Die PR &#8220;in diese Falsche Richtung&#8221; funktioniert also prächtig; schließlich verschaffen wir den Extremisten genau die Aufmerksamkeit, die sie sich wünschen (und das schon über so viele Jahre hinweg).</p>
<p>Fakt ist, dass die ewigen, negativen Schlagzeilen häufig nur noch beiläufig wahrgenommen werden. Viele Bundesbürger haben einfach den Eindruck gewonnen, dass sich Afghanistan in einer Endlosschleife befindet. Warum also nicht einfach mal eine Positiv-Schlagzeile? <strong>Dass es diese Meldungen gibt, ist unstreitig &#8211; seit rund einem Jahre berichten wir schließlich über &#8220;das andere, positive Afghanistan&#8221;.</strong></p>
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		<title>Peter Maffay und Farhad Darya: Musik überwindet die Grenzen zwischen Deutschland und Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Mar 2009 07:00:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten. Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten.</strong> Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden.</p>
<p>Eigentlich gibt es keinen Kampf der Kulturen, jedenfalls nicht zwischen Deutschland und Afghanistan. Dennoch unterscheiden sich die deutsche und afghanische Kultur in vielen Punkten &#8211; trotz einiger Gemeinsamkeiten. Dies betrifft auch und gerade die Musikkultur &#8211; so dürfte die (Pop-)Musik aus Afghanistan für deutsche Ohren nur allzu fremd, andersartig und allenfalls durch eine gewisse Faszination eben für das Fremde entfachen.</p>
<p>Doch im Falle Maffay-Darya ist eine Einigung in der Musik schnell gefunden. Kein Wunder, schließlich versorgte der Vater des Künstlers aus Afghanistan, der als Geschäftsmann vielfach in Europa unterwegs war, seinen Sohn stets mit Musik von den Beatles, Elvis Presley , Tom Jones und Frank Sinatra und Pink Floyd.</p>
<h3>Begegnungen &#8211; das &#8220;Schlüsselwort&#8221;, um Deutschland und Afghanistan in Zukunft einander näher zu bringen</h3>
<p>&#8220;Begegnungen&#8221;, so heißt das Album, auf dem die beiden Künstler zusammen wirken; die Begegnung zwischen den beiden Musikern fand jedoch nicht nur in Deutschland statt. Gemeinsam fuhren Peter Maffay und Farhad Darya nach Afghanistan, um dort gemeinsam umher zu reisen.</p>
<p>Schließlich geht es beiden Künstlern darum, den persönlichen Kontakt zu den Menschen zu pflegen, aber auch um (inter-)kulturellen Austausch &#8211; in diesem Sinne suchen die beiden Künstler das Gespräch, in dem sie ungezwungen, ja ohne Beschränkungen über die Schwierigkeiten und Herausforderungen in der interkulturellen Begegnung, etwa zwischen Deutschland und Afghanistan sprechen &#8211; so auch <a title="Interview Peter Maffay Afghanistan" href="http://blutpudding.u2site.com/steven-geyer/maffay.pdf" target="_blank">im Interview für die Frankfurter Rundschau</a>.</p>
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		<title>Bilder aus einer anderen Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wer im Internet nach Beiträgen und Bildern über Afghanistan sucht, wird schnell fündig. Auch im Radio oder Fernsehen ist das Thema allgegenwärtig. Jedoch beschäftigen sich diese Darstellungen Afghanistans mit der kriegerischen Seite des Landes und den andauernden Anschlägen. Dass es im &#8220;Land der Afghanen&#8221; noch so etwas wie einen Alltag jenseits der Zerstörung gibt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Internet nach Beiträgen und Bildern über Afghanistan sucht, wird schnell fündig. Auch im Radio oder Fernsehen ist das Thema allgegenwärtig. Jedoch beschäftigen sich diese Darstellungen Afghanistans mit der kriegerischen Seite des Landes und den andauernden Anschlägen. Dass es im &#8220;Land der Afghanen&#8221; noch so etwas wie einen Alltag jenseits der Zerstörung gibt, ist vielen nicht bewusst. Erst Fotografen vermitteln uns eine Vorstellung von dem <em>anderen</em> Afghanistan.</p>
<h2>Fotografen zeigen Afghanistan aus einer völlig neuen Perspektive</h2>
<p>Einer von ihnen ist Massoud Hossain aus Kabul. Sein Weg zum Fotografen der französischen Nachrichten Agentur AFP war alles andere als einfach. Unter den Taliban war Fotografie verboten. Nach ihrer Herrschaft ließ sich Massoud bei der Medien-Initiative „Aina&#8221; ausbilden, denn eine fachliche Hochschulausbildung gibt es noch immer nicht. Er fotografiert unter widrigsten Bedingungen, ist täglich mit Bildern von Selbstmordanschlägen konfrontiert. Trotzdem versucht er, gerade das Geschehen abseits dieser Ereignisse <a title="Massoud Hossain" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-551/i.html" target="_blank">in seinen Bildern festzuhalten</a>. </p>
<h3>Schrecken und Leid prägen die Medien, aber auch die unbeteiligte Bevölkerung</h3>
<p>Im Jahr 2008 war Massoud Teil der Ausstellung &#8220;Unfinished Business &#8211; Afghanistan aus dem Blick des Anderen&#8221; in Berlin. Gemeinsam mit drei anderen Fotografen aus Deutschland, Amerika und Afghanistan warf er mit seinen Bildern einen Blick hinter die Kulissen des Trugbildes, das westliche Medien im Bezug auf Afghanistan oft bemühen: Ein explosives <a title="Ausstellung von Massoud Hossain" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1211234455041.shtml" target="_blank">Gemisch aus Hass, Tod und (Selbst-)Zerstörung</a>.</p>
<p>Massoud Hossain ist nicht der einzige, der gegen dieses Bild ankämpft. Auch zahlreiche <a title="Helmut R. Schulze" href="http://www.unibw.de/praes/universitaet/aktuelles/fotoafghanistan" target="_blank">deutsche Fotojournalisten wie Helmut R. Schulze</a> präsentieren den Zuschauern ein <em>anderes</em> Afghanistan als das, welches sie aus der täglichen Berichterstattung gewohnt sind. Aktuell findet in Berlin eine Fotoausstellung mit Blickpunkt Afghanistan statt. Der <a title="Romano Martinis" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/top-bmlive/article1051180/Blickpunkt_Afghanistan.html" target="_blank">italienische Fotograf Romano Martinis</a> hält darin das Leben der Menschen abseits des Krieges fest. </p>
<p><strong>Eine Tatsache, die bei all dem Leid den uns die Medien vermitteln, schnell vergessen wird: Dass es abseits des Terrors eine afghanische Bevölkerung gibt, die versucht, ihr Leben inmitten des Schreckens irgendwie weiter zu leben.</strong></p>
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		<title>Video über Melmapalena &#8211; kein Slogan, sondern ein Signal für Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/video-ueber-melmapalena-kein-slogan-sondern-ein-signal-fuer-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Dezember 2008 fand im Orient Palace in Frankfurt am Main eine so noch nie dagewesene Veranstaltung statt. Boris Barschow und Khalid Dayani luden zu &#8220;Melmapalena&#8221; ein (ADRA berichtete). Melmapalena bedeutet &#8220;Gastfreundschaft&#8221; und ist ein Dankeschön Afghanistans an alle Helfer, die sich am Wiederaufbau des Landes beteiligen. Über 200 Besucher verschiedenster Nationen folgten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 13. Dezember 2008 fand im Orient Palace in Frankfurt am Main eine so noch nie dagewesene Veranstaltung statt.</strong> Boris Barschow und Khalid Dayani luden zu &#8220;<a title="Melmapalena" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1777" target="_blank">Melmapalena</a>&#8221; ein (<a title="Melmapalena im Afghanistan-Magazin" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sagt-danke-kultur-gastfreundlichkeit/" target="_self">ADRA berichtete</a>). Melmapalena bedeutet &#8220;Gastfreundschaft&#8221; und ist ein Dankeschön Afghanistans an alle Helfer, die sich am Wiederaufbau des Landes beteiligen.</p>
<p>Über 200 Besucher verschiedenster Nationen folgten der Einladung. Viele von ihnen waren bereits selbst in Afghanistan und haben das Land und seine Bewohner kennengelernt. Sie wollten <strong>das andere Afghanistan</strong> hautnah erleben. Bei landesüblichen Speisen und Getränken, Verkaufsständen und vielen interessanten Gesprächen konnten Erfahrungen ausgetauscht und neue Projekte angeregt werden.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/K-6-B1O_V5E" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K-6-B1O_V5E" /></object></p>
<h3>Afghanische Gastfreundschaft hautnah erleben</h3>
<p>Gastgeber Boris Barschow war selbst für 7 Monate in Afghanistan. Für ihn war es wichtig, mit der Veranstaltung grundlegende Werte wie den Austausch oder gegenseitigen Respekt zu vermitteln. Denn diese, so findet er, würden vieles in der Welt einfacher machen. Khalid Dayani, Besitzer von Golden Palace, floh mit 15 Jahren aus Afghanistan. Er möchte den Besuchern sein Heimatland mitsamt seiner Gastfreundschaft näher bringen, um Verständnis und Zusammenarbeit zu fördern und „Brücken bauen&#8221; zu können.</p>
<p>Brücken können nun schon mit den Einnahmen gebaut werden. Über 1000 Euro fließen direkt in Projekte, die den Wiederaufbau in Afghanistan unterstützen, beispielsweise in ein Kinderkrankenhaus in Paymonar. Melmapalena war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. <strong>Es war ein Zeichen für den menschlichen Zusammenhalt über Länder- und Kulturgrenzen hinweg. Ein Zeichen, wie es die Welt in diesen schwierigen Zeiten braucht.</strong></p>
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		<title>Kinder für Afghanistan: Ein Radioprojekt</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie gehen Kinder eigentlich mit politischen Themen um? Lassen sie sie überhaupt an sich heran? Gerade bei so schwierigen Themen wie Afghanistan zeigt sich: Kinder sind außergewöhnliche Journalisten, die genau wissen, welche Fragen sie zu stellen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie gehen Kinder eigentlich mit politischen Themen um? Lassen sie sie überhaupt an sich heran? Gerade bei so schwierigen Themen wie Afghanistan zeigt sich: Kinder sind außergewöhnliche Journalisten, die genau wissen, welche Fragen sie zu stellen haben. </strong></p>
<p>Ein wirklich interessantes Projekt, was zwei Studentinnen der Universität Dortmund in einer vierten Klasse einer Grundschule durchgeführt haben: <a title="Kinder machen Radio über Afghanistan" href="http://www.aplerbecker-mark-gs.de/index.php?session=4154d52bb35f27aac686b399f38888f4&amp;menu_id=34" target="_self">Kinder machen Radio</a>, und stellen sich und an andere  &#8220;ganz nebenbei&#8221; wichtige Fragen zu Afghanistan. Auch, wenn den Schülern die politischen Zusammenhänge nicht bewusst sein können &#8211; sie haben in jedem Fall verstanden, wie sehr die Menschen in Afghanistan durch den Krieg gelitten haben. Die Bereitschaft, sich für die Hilfsbedürften einzusetzen, ist indes ungleich höher.</p>
<h3>Radioprojekt über Afghanistan: Ein Beispiel, das Schule machen sollte</h3>
<p>Dieses Beispiel in der Dortmunder Schule sollte in der Tat in ganz Deutschland Schule machen: Kinder werden leider in der Regel aus diesen doch so wichtigen, politischen Angelegenheiten herausgehalten. Afghanistan &#8211; dieses Thema ist für uns alle nicht immer leicht; regelmäßig werden wir mit Negativschlagzeilen konfrontiert. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-490" title="Kinder für Afghanistan - Radio-Projekt" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/03/kinder-fuer-afghanistan.jpg" alt="Kinder für Afghanistan - Radio-Projekt" width="605" height="200" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ein Beispiel, das Schule machen sollte: Radioprojekt Kinder für Afghanistan </span><span class="ImageTextC">© <a title="Aplerbecker-Mark-Grundschule Dortmund" href="http://www.aplerbecker-mark-gs.de/index.php?session=4154d52bb35f27aac686b399f38888f4&amp;menu_id=34" target="_blank">Aplerbecker-Mark-Grundschule</a></span></div></p>
<p>Dabei ist es der eigenen Identitätsfindung dienlich, sich mit Politik und Kultur auseinandersetzen &#8211; auch wenn dabei manchmal schwierige Themen auf den Unterrichtsplan gerufen werden. Statt &#8220;von oben herab&#8221; zu unterrichten, werden die Kinder eingebunden, und können den &#8220;Unterricht&#8221; sogar aktiv gestalten &#8211; das Beispiel der zwei Studentinnen in Dortmund zeigt, wie sehr Kinder von einer solchen Aktion profitieren können.</p>
<h3>Afghanistan und seine Kultur: Ein Höhepunkt für die Viertklässler</h3>
<p>Ein Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler der Aplerbecker-Mark-Grundschule war sicherlich der Besuch in einer Moschee in Dortmund. Die so gewonnenen Eindrücke  konnten schließlich in den Interviews  mit einfließen und rundeten das Projekt &#8220;Kinder für Afghanistan&#8221; ab.</p>
<p>Schon Herber Grönemeyer erkannte in seinem Lied &#8220;Kinder an die Macht&#8221; das Potential gerade der jüngeren, vermeintlich unmündigen Generation. Wann und wie wir unsere Kinder mit Krieg, Unruhen und Elend konfrontieren, ist sicherlich eine Frage, über die sich vortrefflich streiten lässt. <strong>Sicher ist jedoch, dass wir unseren Kindern weitaus mehr &#8220;zumuten&#8221; können, als wir denken. Bereits Grundschüler gehen mit für uns häufig so schwierigen Themen wie Afghanistan wesentlich unkomplizierter um &#8211; eigentlich können wir uns eine Scheibe davon abschneiden.</strong></p>
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		<title>Afghanistan sorgt für taube Ohren</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Feb 2009 07:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Irgendwie muss es an dem Wort &#8220;Unruhe&#8221; liegen, dass hierzulande viele Menschen bei dem Thema Afghanistan sofort auf taube Ohren stellen. Dabei ist vielen von uns klar, was in dem Land am Hindukusch vor sich geht. Vor diesem Hintergrund, so würde man erwarten, sei das Interesse für die Menschen und die Entwicklung in dem Land [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Irgendwie muss es an dem Wort &#8220;Unruhe&#8221; liegen, dass hierzulande viele Menschen bei dem Thema Afghanistan sofort auf taube Ohren stellen.</strong> Dabei ist vielen von uns klar, was in dem Land am Hindukusch vor sich geht. Vor diesem Hintergrund, so würde man erwarten, sei das Interesse für die Menschen und die Entwicklung in dem Land am Hindukusch riesengroß. Glaubt man jedoch den Medien, würde ein ganzer Film über Afghanistan die Zuschauer in Deutschland regelrecht vergraulen.</p>
<p>Der Film &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; erzählt die Geschichte eines jungen Soldaten, der nach einem Einsatz in Afghanistan in sein Heimatdorf zurückkehrt und mit Hilfe einer Ärztin versucht, das Erlebte zu verarbeiten. Thematisiert wird also die Bewältigung der oftmals schrecklichen Erlebnisse in Afghanistan. Ein brisantes Thema, das in der Öffentlichkeit so bislang noch nicht stattgefunden hat.</p>
<h3>Afghanistan zieht offenbar nur, wenn es sich um ein Länderspiel gegen Deutschland handeln würde</h3>
<p>Doch <a title="Willkommen zu Hause" href="http://www.moviepilot.de/content/filmspot/articles/afghanistan-film-findet-keinen-sendeplatz-101163" target="_blank">die ARD verschiebt die Ausstrahlung des Films immer wieder</a>; nur warum? Befürchtet der Sender, dass das mutige Machwerk nicht gegen UEFA-Cup und andere &#8220;Ereignisse&#8221; im TV ankommt? Oder ist es vielmehr die Befürchtung, den Zuschauern ein solch gewagtes Thema nicht zumuten zu können?</p>
<p>Sicher ist jedoch, dass die Medien seit Jahren ein höchst einseitiges Bild der Geschehnisse in Afghanistan zeichnen. Ein Film wie &#8220;Willkommen zu Hause&#8221; wäre hier eine nur allzu willkommene Abwechslung &#8211; auch wenn es mal nicht um &#8220;leichte&#8221; Unterhaltung geht, sondern vielleicht sogar um schwer verdauliche Kost.</p>
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		<title>Präsident Hamid Karzai im Interview über Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 07:00:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<category><![CDATA[Interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Der afghanische Präsident, Hamid Karzsai, spricht in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung über das Verhältnis zum Westen und über die Fortschritte in Afghanistan. Eine Bestandaufnahme vor der Wahl in diesem Jahr. Was hat sich im Laufe seiner Amtszeit, die 2005 begann, verändert - und was gilt es, noch zu tun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>afghanische Präsident, Hamid Karzsai</strong>, spricht <a title="Hamid Karzai im Interview" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/73/457730/text/4/" target="_blank">in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung</a> über das Verhältnis zum Westen und über die Fortschritte in Afghanistan. Eine Bestandaufnahme vor der Wahl in diesem Jahr. Was hat sich im Laufe seiner Amtszeit, die 2005 begann, verändert &#8211; und was gilt es, noch zu tun?</p>
<p>Ein großes Kompliment und Dankeschön speziell an die Deutschen; <strong>Hamid Karsai</strong> betrachtet Deutschland als &#8220;die größten <strong>Freunde Afghanistans</strong>&#8220;<strong>.</strong> Allerdings spricht sich der Präsident in Afghanistan gleichzeitig dafür aus, für mehr deutsche Truppen im Land &#8220;noch dankbarer&#8221; zu sein.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-473" title="Der afghanische Präsident Hamid Karzai im Interview" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/02/hamid-karzai_praesident_afghanistan.jpg" alt="Der afghanische Präsident Hamid Karzai im Interview" width="605" height="300" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Der afghanische Präsident Hamid Karzai äußert sich im Interview</span><span class="ImageTextC">© <a title="Hamid Karzai" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Hamid_Karzai.jpg&amp;filetimestamp=20051216143145" target="_blank">Wikipedia</a></span></div></p>
<p>Generell sei es jedoch ein Fehler gewesen, dass die Verbündeten gerade 2001 nicht ausreichend <strong>Truppen nach Afghanistan</strong> geschickt hätten. Diese Nachlässigkeit sei, so Präsident Karzai, dafür mitverantwortlich, dass die Situation heute so ist, wie sie ist. Die <strong>Anschlagserie</strong>, die in der vergangenen Woche im Süden des Landes wieder für Unruhe und Schlagzeilen sorgte, ist dafür ein eindrucksvoller wie erschütternder Beleg.</p>
<h3>Wunschvorstellung oder realistische Prognose: Afghanistan im Jahr 2015</h3>
<p><a title="Hamid Karzai" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hamid_Karzai" target="_blank">Hamid Karzai</a> reagiert damit auf die Vorwürfe, die insbesondere von den Amerikanern immer wieder an ihn, an sein Land, herangetragen werden. Sie seien auch deshalb ungerechtfertigt, weil Afghanistan in den letzten sieben Jahren schon so viel geschafft hat. Seine Prognose (oder besser gesagt, seine Hoffnung): 2015 soll der Prozess des Wiederaufbaus <strong>in Afghanistan</strong> abgeschlossen sein, der Terrorismus jedoch bereits früher besiegt worden sein.</p>
<p>Inwieweit die <a title="Wahlen in Afghanistan 2009" href="http://afghanistan.adra.de/wahlen-in-afghanistan-im-herbst-2009/" target="_self">Wahlen 2009</a> zu einer solchen <strong>Entwicklung in Afghanistan</strong> beitragen, wird sich zeigen. Sicher ist jedoch, dass das Verhältnis zwischen Amerikanern und  Afghanen nach wie vor angespannt ist &#8211; hier ist auch der neue Präsident in den USA, <a title="Barack Obama und Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/barack-obama-und-afghanistan/" target="_self">Brack Obama</a>, gefordert. Die Anschläge, wie sie derzeit <strong>wieder in Afghanistan</strong> begangen wurden, dürften mit Sicherheit nicht die letzten gewesen sein.</p>
<p>Ein kontinuierlicher Kampf gegen den Terrorismus und für intensive internationale Beziehungen liegt vor <strong>Afghanistan </strong>- zu gewinnen ist er freilich nur, wenn die Länder des Westens weiterhin mit helfender Hand zur Seite stehen.</p>
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		<title>Bernd Mützelburg von Außenminister Steinmeier zum Sonderbeauftragten für Afghanistan und Pakistan ernannt</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Feb 2009 07:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Diplomatie]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Noch ist nicht im Einzelnen klar, welche Aufgaben Botschafter Mützelburg im Krisenherd Afghanistan und Pakistan zu erfüllen hat. Zunächst kann man nur begrüßen, dass Bundesminister Steinmeier offensichtlich einen Akzent auf intensivere diplomatische Arbeit setzen will. Das ist in dem zerrissenen Land eine hohe Notwendigkeit im eigentlichen Sinne des Wortes. Entscheidend wird sein, wie es den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Noch ist nicht im Einzelnen klar, welche Aufgaben Botschafter Mützelburg im Krisenherd Afghanistan und Pakistan zu erfüllen hat. Zunächst kann man nur begrüßen, dass Bundesminister Steinmeier offensichtlich einen Akzent auf intensivere diplomatische Arbeit setzen will.</strong></p>
<p>Das ist in dem zerrissenen Land eine hohe Notwendigkeit im eigentlichen Sinne des Wortes. Entscheidend wird sein, wie es den Akteuren – den inländischen wie den ausländischen – gelingt, eine funktionierende Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und ihren traditionellen Führern auf lokaler Ebene herzustellen. Ob die Bundeswehr diesen Part spielen kann, darf eher in Zweifel gezogen werden. Sie ist allerdings notwendig, um den Raum des diplomatischen und zivilen Handelns zu stabilisieren und zu sichern.</p>
<h3>Neue Perspektiven für Afghanistan</h3>
<p>Es ist daher zu wünschen, die zivilen Kräfte und Strukturen im Lande zu unterstützen. Die wesentlichen Beiträge müssen dabei jedoch aus dem Lande selber kommen. Nach allem, was wir in den letzten zehn Jahren erfahren haben, sorgen alle von außen kommenden Initiativen im Lande für Irritationen. Sie scheitern, als wäre Afghanistan resistent gegen jedwede fremde Einwirkung.</p>
<p><div id="HighlightBoxBig" class="HbLeftBig clearfix"><div id="HbTopBig"><span class="HbHlBig">Autor Heinz-Hartmut Wilfert</span></div><div id="HbBtmBig">Heinz-Hartmut Wilfert ist der Pressesprecher von ADRA Deutschland und ist für die Entwicklungspolitische Bildung und Öffentlichkeitsarbeit verantwortlich. Er achtet vor allem auf die Nachhaltigkeit der ADRA-Projekte. Sein Ziel ist es, die satzungsgemäße Arbeit von ADRA in Afghanistan zu fördern. </div></div></p>
<p>Vor allem müsste man sich dem Gedanken öffnen, dass auf lokaler Ebene wirklich alle gesellschaftlichen Kräfte am Aufbauprozess mitarbeiten und an den Verbesserungen partizipieren. Hier wäre ein Weg, radikale und oppositionelle religiöse oder politische Initiativen in einen gemeinschaftlichen Prozess zu integrieren und ihre zerstörerischen Kräfte zu absorbieren.</p>
<p><strong>Gute Diplomaten sind hier gefragt und wir können dem Neuen nur wünschen, mit Geschick und einfühlsamer Beharrlichkeit Vertrauen zu finden und diesen Prozess zum Erfolg zu begleiten.</strong></p>
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		<title>Die 36 größten Städte in Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/die-36-groessten-staedte-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 07:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Landschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die größte Stadt Afghanistans kennen wir wohl alle: Richtig - mit rund 2.5 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Kabul im Osten des Landes das kulturelle und ökonomische Zentrum. Aber was folgt dann? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die größte Stadt Afghanistans kennen wir wohl alle: Richtig &#8211; mit rund 2.5 Millionen Einwohnern ist die </strong><a title="Afghanistans Hauptstadt Kabul" href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_self"><strong>Hauptstadt Kabul</strong></a><strong> im Osten des Landes das kulturelle und ökonomische Zentrum.</strong> Aber was folgt dann? Spätestens nach der Nennung von Herat, der <strong>Kulturstadt im Westen von Afghanistan</strong>, die mit etwa 350.000 Einwohnern zu Buche schlägt, dürfte das Wissen der meisten in diesem Punkte vermutlich bereits erschöpft sein.</p>
<p>Mit Kandahar und Balch existieren immerhin zwei weitere Städte, die immerhin über 300.000 Einwohner zu melden haben. Aber dann: Bereits Platz 7, Pol-e Khomri <strong>im nördlichen Afghanistan</strong>, verzichtet auf eine Einwohnerzahl im sechsstelligen Bereich. Nach unten hin sind die Städte in unserer <strong>Liste der 36 größten in Afghanistan</strong> bevölkerungstechnisch doch stark auf dem absteigenden Ast. Mit Sang-e Charak hat das Schlusslicht in dieser Liste gerade einmal etwas mehr als 10.000 Einwohner zu bieten.</p>
<h3>Städte in Afghanistan und in Deutschland &#8211; ein Vergleich</h3>
<p>Ein Vergleich mit Deutschland ist übrigens sehr interessant: Während Berlin mit rund 3,4 Millionen Einwohnern noch recht nahe an die Einwohnerzahl von Kabul heran kommt, liegt Lübeck im Norden Deutschland noch deutlich im sechsstelligen Bereich. Anders als <strong>in Afghanistan</strong> sind es in Deutschland über 80 Städte, die die Grenze von 100.000 Einwohnern überbieten.</p>
<p>Ein Blick auf die Entwicklung der <strong>Einwohnerzahlen in Afghanistan</strong> zeigt jedoch, dass sich seit Jahren ein Bevölkerungswachstum verzeichnen lässt. Die dennoch nach wie vor niedrigen Einwohnerzahlen machen deutlich, wie schwer es ist, in Afghanistan für eine öffentliche und soziale Infrastruktur zu sorgen, die allen Menschen <strong>in dem Land am Hindukusch</strong> zur Verfügung steht.</p>
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		<title>Ein frohes neues Jahr – auch in Afghanistan?</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/ein-frohes-neues-jahr-auch-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 17:35:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Selbstverständlich wünschen wir den Menschen in Afghanistan alles Gutes für das Jahr 2009 – auch wenn es dort streng genommen, zumindest nach dem Bahai-Kalender, noch gar nicht begonnen hat. Neben den Kurden, und Ländern wie Usbekistan, Kirgisistan oder Turkmenistan feiert das auch das Land am Hindukusch den Jahreswechsel erst am 21. März. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstverständlich wünschen wir den Menschen in Afghanistan alles Gutes für das Jahr 2009 – auch wenn es dort streng genommen, zumindest nach dem Bahai-Kalender, noch gar nicht begonnen hat. Neben den Kurden, und Ländern wie Usbekistan, Kirgisistan oder Turkmenistan feiert das auch das Land am Hindukusch den Jahreswechsel erst am 21. März.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-374" title="Frohes neues Jahr - auch in Afghanistan?" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/01/frohes-neues-jahr-in-afghanistan.jpg" alt="Frohes neues Jahr - auch in Afghanistan?" width="605" height="200" /></p>
<h2>Kalendersysteme in Afghanistan</h2>
<p>Dass wir nicht alle gleichzeitig in das neue Jahr starten, ist allgemein bekannt; in China beträgt die Zeitverschiebung beispielsweise sieben Stunden. In Afghanistan würde das neue Jahr etwa ein Stunde später beginnen, wenn das Jahr dem Kalendersystem unterliegen würde, wie es beispielsweise auch in Deutschland gilt.</p>
<p>Während bei uns, ebenso wie in den meisten Teilen der Welt, der gregorianische Kalander gilt, folgt Afghanistan dem Bahai-Kalender; hierbei handelt es sich um einen Sonnenkalender, der  &#8211; anstelle von 12 Monaten – in 19 Monate eingeteilt ist. Feiertage werden in Afghanistan nach dem Dschalāli-Kalender gefeiert, auch iranischer Kalender genannt,  während der Vielvölkerstaat an der Schnittstelle von Zentralasien und Südasien bei religiösen Feierlichkeiten nach dem islamischen Mondkalender geht.</p>
<h3>Ein Feuerwerk in Afghanistan?</h3>
<p>Wie aber feiern die Menschen in Afghanistan den Umbruch eines Jahres? Traditionell wird das islamische Neujahr  mit einem Fest gewürdigt, dass jedoch – anders als etwa in Deutschland – nicht mit einem Feuerwerk beginnt. Die Geschäfte bleiben an diesem Festtag weitgehend geschlossen, die Stimmung ist auch auf den Straßen zu spüren, und kann sich dort schon mal in einem ambitionierten Hup-Konzert entladen.</p>
<p>In diesem Sinne feiert Afghanistan den Jahreswechsel durchaus ähnlich, vielleicht mit etwas mehr Besonnenheit. Ein wesentlicher Unterschied besteht sicherlich in dem Zeitpunkt, der laut Bahai-Kalender auf den 21. März fällt. <strong>Dennoch wünscht ADRA den Menschen sowohl in Deutschland, als auch in Afghanistan ein frohes neues Jahr &#8212; auch wenn dies, wenigstens zum Teil, noch etwas verfrüht sein mag</strong>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Interview mit der Leiterin des Goethe-Instituts in Kabul</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 05:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor einigen Tagen haben wir im Afghanistan-Magazin das Goethe-Institut in Kabul vorgestellt. Wir freuen uns, dass wir die Leiterin Rita Sachse-Toussaint für ein Interview gewinnen konnten, in dem sie ihre Sicht auf "das andere Afghanistan" beschreibt und aufzeigt, wo Afghanistan noch am meisten Unterstützung benötigt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor einigen Tagen haben wir im Afghanistan-Magazin das </strong><a target="_blank" href="http://afghanistan.adra.de/das-goethe-institut-in-kabul-afghanistan/" title="Goethe-Institut in Kabul, Afghanistan"><strong>Goethe-Institut in Kabul</strong></a><strong> vorgestellt.</strong> Wir freuen uns, dass wir die Leiterin des Goethe-Instituts, <strong>Rita Sachse-Toussaint</strong>, für ein Interview gewinnen konnten, in dem sie ihre Sicht auf &#8220;das andere Afghanistan&#8221; beschreibt und aufzeigt, wo Afghanistan noch am meisten Unterstützung benötigt.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/rita-sachse-toussaint_leiterin-goethe-institut-kabul_afghanistan.jpg" alt="Die Leiterin des Goethe-Instituts in Kabul, Rita Sachse-Toussaint" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Leiterin des Goethe-Instituts in Kabul, Rita Sachse-Toussaint.</span><span class="ImageTextC">© Goethe-Institut Kabul</span></div></p>
<p><strong>Frau Sachse-Toussaint, Sie leiten das Goethe-Institut in der afghanischen Hauptstadt Kabul. Was sind die Aufgaben des Goethe-Instituts und wo liegt der Schwerpunkt Ihrer Arbeit?<br />
</strong> <br />
In Afghanistan wächst eine junge Generation heran, die sowohl die in weiten Teilen verschüttete eigene traditionelle Kultur beleben will, als auch in allen kreativen Bereichen nach eigenen und neuen Ausdrucksformen sucht. Da Schulen und Universitäten über Jahre kaum funktionierten, fehlt es an Wissen und Können, so dass diese Suche nur mit Hilfe von außen möglich ist.</p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://www.goethe.de/ins/af/kab/deindex.htm" title="Goethe-Institut in Kabul, Afghanistan">Goethe-Institut</a> unterstützt mit seinen Aktivitäten im Kulturbereich die Qualifizierung von Kulturschaffenden, in der Bibliotheks- und Informationsarbeit die Aus- und Fortbildung von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren und in der Bildungskooperation mit Schulen und Universitäten die Qualifizierung von Lehrkräften.<br />
 <br />
Ein weiteres Aufgabengebiet ist die Durchführung von Sprachkursen auf unterschiedlichen Niveaustufen. Das Interesse an der deutschen Sprache ist groß. Die Zahl der Deutschlerner ist auf über 3000 pro Jahr gestiegen und hat sich damit verdoppelt.<br />
 <br />
Unsere Schwerpunkte im Kulturbereich sind die Sparten Film, Fotografie, Literatur und Theater. So haben wir zum Beispiel in diesem Jahr das 5. Nationale Theaterfestival organisiert, das vom 23. bis 28. August in Kabul stattfand. 33 Theatergruppen aus ganz Afghanistan nahmen daran teil. Die Theaterschaffenden bekommen hier eine Plattform für Kommunikation und Austausch innerhalb der afghanischen Theaterlandschaft. Gleichzeitig finden drei mehrwöchige Workshops zu den Themen Bühnenbildgestaltung, Ausdrucksformen im Theater und Puppentheater statt. Die Workshop-Leiter kommen aus Deutschland. Damit fördern wir den deutsch-afghanischen Kulturdialog und die weitere Qualifizierung von Künstlerinnen und Künstlern.<br />
 <br />
Im Puppentheater-Workshop wurde über vier Wochen mit Studentinnen und Studenten der Fakultät der Schönen Künste der Universität Kabul ein Stück erarbeitet, einschließlich der Herstellung der Puppen, das am Eröffungstag des Theaterfestivals Premiere hatte. Bei allen unseren Projekten legen wir großen Wert auf eine nachhaltige Wirkung. So ist aus dem Kreis der Workshop-Teilnehmenden ein Puppentheaterensemble hervorgegangen, das wir in den nächsten Jahren weiterhin betreuen.</p>
<p><strong>Im Buch von Frau Meissner geht es ja um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Was können Sie uns über die bisher unbekannte Seite von Afghanistan sagen? </strong></p>
<p>Als ich Anfang 2008 nach Afghanistan kam, hatte ich die Bilder vor Augen, die wir alle aus den Medien kennen. Schon nach kurzer Zeit konnte ich diese Bilder durch ganz andere ersetzen, so wie sie im Buch von Frau Meissner zu finden sind: Überwältigende Landschaftsbilder, vor allem aber Bilder von freundlichen, aufgeschlossenen und hilfsbereiten Menschen.</p>
<p>Um es einmal anders auszudrücken: Wenn ich aus dem Bürofenster schaue, sehe ich durch Stacheldraht hindurch einen schön angelegten Park. Der Stacheldraht ist da, gleichwohl sehe ich deutlich die Bäume und Blumen in der Natur.</p>
<p><strong>Wie bewerten Sie in dieser Hinsicht das Buch von Frau Meissner?  <br />
</strong> <br />
Das Buch besteht aus eindrucksvollen, schönen Fotoaufnahmen, vernachlässigt aber keinesfalls die geschichtlichen Ereignisse, die Gewalt und den harten Alltag der Menschen. Frau Meissner ist es gelungen, die schöne und die dunkle Seite des Landes ausgewogen abzubilden.</p>
<p><strong>Wie können wir in Deutschland den Menschen in Afghanistan aus Ihrer Sicht am meisten helfen?<br />
</strong> <br />
Besonders wichtig ist die Förderung von Bildung und Ausbildung, denn sie ermöglicht den Aufbau einer Zivilgesellschaft und schafft Perspektiven. Schulen und Universitäten benötigen technische Ausstattung, Bücher und andere Unterrichtsmaterialien. Kunstschaffenden in den Bereichen Film, Theater, Bildende Kunst und Musik fehlt es ebenfalls an Materialien und technischer Ausstattung. Wichtig ist, dass Hilfsleistungen im Rahmen von Projekten gezielt und im Sinne der Nachhaltigkeit eingesetzt werden.</p>
<p><strong>Frau Sachse-Toussaint, wir danken Ihnen für das Gespräch!</strong></p>
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