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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Burka</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Afghanistan zwischen Theorie und Praxis</title>
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		<pubDate>Wed, 13 May 2009 06:00:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Frauen in Afghanistan&#8220; ist nicht nur ein wichtiges Thema, das in diesem Magazin immer wieder behandelt wird, sondern auch in der Politik des Landes am Hindukusch. Eine Demonstration von über tausend Frauen in Afghanistan hat jüngst wieder für weltweites Aufsehen gesorgt. Auch, wenn ihnen die Gesetzgebung immer mehr Freiheiten einräumt, ist eine Gleichberechtigung zwischen Mann und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Frauen in Afghanistan</strong><strong>&#8220;</strong> ist nicht nur ein wichtiges Thema, das in diesem Magazin immer wieder behandelt wird, sondern auch in der Politik des Landes am Hindukusch. Eine <a title="Demonstration Frauen Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/frauen-in-afghanistan-protestieren-vor-universitaet-gegen-ehegesetz/" target="_self">Demonstration von über tausend Frauen in Afghanistan</a> hat jüngst wieder für weltweites Aufsehen gesorgt. Auch, wenn ihnen die Gesetzgebung immer mehr Freiheiten einräumt, ist eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in Afghanistan längst noch nicht erreicht.</p>
<p>Während dieser Protest-Aktion der Frauen gegen ein neues Ehegesetz, das jedoch ausschließlich für die schiitische Bevölkerung des Landes gelten soll, zeigte sich, dass die Herausforderungen auch und gerade innerhalb der Gesellschaft Afghanistans zu suchen sind. Auf der einen Seite scheint sich ein Teil der Bevölkerung, allen voran die jüngere Generation, zu liberalisieren, wohingegen Werte und Traditionen vorrangig von den Alten aufrecht erhalten werden.</p>
<p>Diese Entwicklung ist eine echte Herausforderung, prallen auf diese Weise zwei Fronten aufeinander, die durch eine tiefe Kluft voneinander abgeschnitten zu sein scheinen. Dieser Widerstand hängt auch von der Lebensqualität ab &#8211; je stärker sie sich im Zuge der Entwicklung in Afghanistan zu einem funktionierenden Staat steigert, desto eher werden die Neuerungen auch von allen Seiten akzeptiert werden.</p>
<p>Das Festhalten an dem Bestehenden führt ebenfalls dazu, dass Gesetzesänderungen nicht immer angewendet werden. Hier besteht also eine Diskrepanz zwischen &#8220;Theorie und gelebter Praxis&#8221;; inwieweit Gesetzesübertretungen überhaupt verfolgt und geahndet werden, ist zudem mehr als fraglich.</p>
<h3><strong>Umbruch in Afghanistan in langsamen Schritten</strong></h3>
<p>Ein Umbruch, wie er in Afghanistan in langsamen Schritten stattfindet, zeichnet sich daher immer auch durch Diskrepanzen, Kluften und leider auch durch Widerstände unterschiedlichster Art und Weise aus -  für ein krisengebeuteltes Land wie Afghanistan, das ohnehin von politischen wie gesellschaftlichen Brüchen durchzogen ist, bedeutet dies einen langen, beschwerlichen Weg, dessen Ziele Unabhängigkeit, Freiheit und Wohlstand sind. Indem diese Herausforderungen gestemmt werden, erhält die Entwicklung in dem Land am Hindukusch somit weiteres Saatgut für eine positive Entwicklung.</p>
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		<title>Frauen in Afghanistan protestieren vor Universität gegen Ehegesetz</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Glaube versetzt Berge, heißt es &#8211; doch manchmal sind es leider Steine, wie sie in Kabul während einer Demonstration von über 200 Frauen gegen das afghanische Ehegesetz für Schiiten geworfen wurden. Dieses Ehegesetz verpflichtet Frauen in Afghanistan zum wöchentlichen Beischlaf mit ihren Männern, sofern keine triftigen Gründe für eine Verweigerung vorliegen. Gegner sehen dies jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Glaube versetzt Berge, heißt es</strong> &#8211; doch manchmal sind es leider Steine, wie sie in Kabul während einer <strong><a title="Demonstration Frauen in Afghanistan Ehegesetz" href="http://www.zeit.de/online/2009/16/ehegesetz-kabul-zusammenstoesse" target="_blank">Demonstration von über 200 Frauen</a> gegen das afghanische Ehegesetz</strong> für Schiiten geworfen wurden. Dieses <strong>Ehegesetz</strong> verpflichtet Frauen in Afghanistan zum wöchentlichen Beischlaf mit ihren Männern, sofern keine triftigen Gründe für eine Verweigerung vorliegen. Gegner sehen dies jedoch als Legitimation für Vergewaltigung in der Ehe ab. Gelten soll das Gesetz jedoch nur für die schiitische Minderheit in Afghanistan. Nach heftigem internationalen Protest will Hamid Karsai das Gesetz erneut überprüfen. </p>
<p>Der Protest bedeutet eine weitere Etappe in dem Kampf um mehr Rechte für <strong>Frauen in Afghanistan</strong>. Die Barrieren, die es dabei zu überwinden gilt, liegen zum einen in den lang geschürten, festen Traditionen begründet, zum anderen in der Ablehnung westlicher Werte.</p>
<p>Hier ist es geradezu von symbolischem Wert, dass die Proteste vor der Kabuler Universität stattfanden, einem Ort, der für Fortschritt und Wandel in Afghanistan steht. Geradezu erstaunlich ist es daher, dass etwa 1000 Befürworter des Gesetzes aus dieser &#8220;Festung geitigen Wandels&#8221; strömten, <a title="Gegendemonstration vor Universität" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=2075" target="_blank">um die rund 200 Demostrantinnen zu umringen</a>. </p>
<h3>Langsam bröckelnde Mauern in Afghanistan</h3>
<p>Der Protest der Frauen in Afghanistan ist, trotz aller Widerstände, zugleich ein Symbol der Freiheit. Zum einen ist er ein mutiger Schritt, für die eigenen Rechte einzutreten, zum anderen zeigt die öffentliche, weltweite Diskussion, dass Afghanistan langsam, aber sich zu einem Teil der Weltgemeinschaft wird. Diesmal wird weniger über Hass, Gewalt und Autobomben diskutiert; vielmehr zeigt sich, dass sich die Menschen weltweit solidarisch für die <strong>Frauen in Afghanistan </strong>einsetzen.</p>
<p>Die <strong>Frauen in Afghanistan </strong>setzen damit ein Zeichen, nicht nur in dem eigenen Land, sondern auch innerhalb der internationalen Gemeinschaft. Die Mauern in Afghanistan, die symbolisch für die vielen Beschränkungen und Barrieren in dem Land stehen, bröckeln damit weiter. <strong>Ebenso symbolisch stehen die vereinzelt geworfenen Steine jedoch auch für einen beschwerlichen, ja steinigen Weg, auf dem sich Afghanistan nach wie vor befindet.</strong></p>
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		<title>Computerkurse mit MS Office für Frauen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus- und Weiterbildung hat in Deutschland nach wie vor Hochkonjunktur. Zu den Maßnahmen zählen in aller Regel auch Computerkurse, in denen Frauen auf das Berufsleben in einem Büro vorbereitet werden. MS Office, d.h. Word, Excel und weitere Programme werden hier eingesetzt und von den Teilnehmerinnen erlernt. Ebenso, wie in Deutschland, finden solche Computerkurse auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus- und Weiterbildung hat in Deutschland nach wie vor Hochkonjunktur. </strong>Zu den Maßnahmen zählen in aller Regel auch Computerkurse, in denen Frauen auf das Berufsleben in einem Büro vorbereitet werden. MS Office, d.h. Word, Excel und weitere Programme werden hier eingesetzt und von den Teilnehmerinnen erlernt. Ebenso, wie in Deutschland, finden solche Computerkurse auch in Afghanistan statt.</p>
<p>Bildung ist nach dem Taliban-Regime wieder zu einem Gut geworden, das den Menschen in Afghanistan wieder zugänglich ist. Immer mehr Männer und auch Frauen möchten sich mit der eigenen Situation und den Verhältnissen in ihrem Land nicht mehr abfinden. Die Ziele sind hoch gesteckt; die ersten Schritte fallen freilich noch klein aus und müssen doch gegangen werden.</p>
<p>In der Universität von Kabul <a title="Computerkurse für Frauen in Afghanistan" href="http://www2.gtz.de/dokumente/akz/deu/AKZ_2003_3/Afgh_Frauen.pdf" target="_blank">finden die Computerkurse für Frauen statt</a>. Ziel ist es, den Umgang mit MS Office zu erlernen. Gelehrt werden hier Word, Excel, aber auch AutoCad, ein System zur Erstellung von technischen Zeichnungen. Letzteres wird von Ingenieuren und Architekten eingesetzt. Keine Frage, in Afghanistan gibt es vieles, was noch aufgebaut oder erst noch entworfen werden muss.</p>
<h2>Frauen in Afghanistan fürs Berufsleben fit machen</h2>
<p>Fit fürs Berufsleben &#8211; so lautet das ehrgeizige Ziel. Doch die Frauen in Afghanistan sind stets hoch motiviert und möchten ihre Ziele unbedingt erreichen. Es geht nicht nur um die Partizipation an der Wirtschaft, um das eigens verdiente Geld, sondern auch und gerade um das Recht und die Freiheit, sich zu entfalten.</p>
<p>Strukturhilfe für Afghanistan bedeutet für die Frauen in Afghanistan Hilfe zur Selbsthilfe. Es zeigt sich, dass die Menschen im Land am Hindukusch für Veränderungen bereit sind, ja geradezu darauf drängen. <strong>Das Erlernen von gängigen Windows-Anwendungen ist daher ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit.</strong></p>
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		<title>Der Frauenpark in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Für die Frauen in Afghanistan ist es noch ein weiter Weg hin zur Unabhängigkeit. Die ersten Schritte sind freilich gegangen; dennoch ist es nach wie vor schwierig, sich frei und ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im traditionellen Frauenpark in Kabul haben sie dazu die Möglichkeit, sich untereinander so auszutauschen, wie es in einigen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Frauen in Afghanistan ist es noch ein weiter Weg hin zur Unabhängigkeit. Die ersten Schritte sind freilich gegangen; dennoch ist es nach wie vor schwierig, sich frei und ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im traditionellen Frauenpark in Kabul haben sie dazu die Möglichkeit, sich untereinander so auszutauschen, wie es in einigen Jahren hoffentlich auch in aller Öffentlichkeit möglich sein wird.</p>
<p>Hier dürfen sie sich unverschleiert zeigen, sich weiterbilden und gemeinsam die Freizeit verbringen. Hierzu wurden Unterrichtsräume bereitgestellt sowie ein kleiner Teeladen. Fließend Wasser war zuvor nicht vorhanden und musste daher eigens für die Frauen in Afghanistan gelegt werden.</p>
<h2>Der Frauenpark ist eine wichtige Begegnungsstätte in Afghanistan</h2>
<p>Doch damit nicht genug: Bildung und Entwicklung bedarf auch des Einsatzes moderner Technologien. Aus diesem Grunde wurde im Frauenpark in Afghanistan ein Rechenzentrum eingerichtet. Die Begegnungstätte in Kabul ist somit ein Hort der Freiheit, der Bildung, aber auch der Entwicklung. In all diesen Bereichen sind die Frauen in Afghanistan während des Taliban-Regimes und auch noch danach zu kurz gekommen.</p>
<p>Doch auch wenn der <a title="Frauenpark in Kabul Afghanistan" href="http://www.thw.bund.de/nn_1047806/DE/content/meldungen/thw__international/projektgebiete/Afghanistan/Dokumente/meldung__009__projekt__afghanistan.html" target="_blank">Frauenpark in Afghanistan</a> ein wichtiger Platz für die Frauen ist, so bleibt er doch nur eine Oase der Freiheit. Ziel ist es, die Frauen von solchen Zentren aus zu stärken, um so ihre Unabhängigkeit und Eigenständigkeit im ganzen Land zu verbreiten. Gerade der Frauenpark in Kabul hat hier eine herausragende Bedeutung, ähnlich wie die Universität der Hauptstadt Afghanistans.</p>
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		<title>Frauen-Boxen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jan 2009 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frauen-Boxen genießt nach wie vor nicht das Ansehen, das dieser Sport eigentlich verdient. In Deutschland kämpfen jedoch einige Damen äußerst erfolgreich gegen die internationale Konkurrenz und damit auch für das Frauen-Boxen. Es kann sogar sein, dass sie es in ein paar Jahren mit Frauen aus Afghanistan zu tun bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Frauen-Boxen genießt nach wie vor nicht das Ansehen, das dieser Sport eigentlich verdient. In Deutschland kämpfen jedoch einige Damen äußerst erfolgreich gegen die internationale Konkurrenz und damit auch für das <strong>Frauen-Boxen</strong>. Es kann sogar sein, dass sie es in ein paar Jahren mit Frauen aus Afghanistan zu tun bekommen, wie <a title="Boxerinnen von Kabul Afghanistan" href="http://blog.zeit.de/kongo/?p=63" target="_blank">dieser Artikel in der ZEIT</a> berichtet.</p>
<h3>Vielleicht sind Profikämpfe im Frauen-Boxen schon bald Realität</h3>
<p>Vor einigen Jahren wäre es sicherlich überhaupt nicht vorstellbar gewesen, dass Frauen aus Afghanistan mit Boxhandschuhen im Ring stehen und sich gegenseitig bekämpfen. Mittlerweile jedoch ist Afghanistan liberaler, ja freier geworden. Viele Frauen haben ihren Schleier abgenommen, arbeiten oder studieren &#8211; insbesondere die <a title="Studium in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/studium-und-wissenschaft-in-afghanistan/" target="_blank">Universitäten in Afghanistan</a> (etwa in Kabul) sind nicht nur ein Ort, um sich den Wissenschaften hinzugeben, sondern auch sportlichen Aktivitäten, wie etwa dem Boxsport.</p>
<h3>Frauen-Boxen in Afghanistan; auch ein Kampf gegen alte Werte</h3>
<p>Das Erbe, das der Krieg in Afghanistan hinterlassen hat, ist zwar nach wie vor zu spüren &#8211; doch für viele der jungen Menschen ist es der Krieg der älteren Generation, nicht der ihre. Viele blicken nach vorn, um ihre Chancen zu zu nutzen und neue, früher nicht einmal denkbare Wege zu beschreiten. <strong>Frauen-Boxen</strong>, wenn möglich sogar im Profi-Bereich, ist für einige junge Damen aus Afghanistan nicht nur eine Herausforderung, sondern auch und gerade eine lukrative Alternative.</p>
<p>Der Kampf im Ring ist für weibliche Jugendlichen in Afghanistan auch ein Kampf gegen die eigenen Eltern, die ihre Kinder mit einigem Misstrauen und nur mit Widerwillen unterstützen. Doch auch sie scheinen zu erkennen, dass dieser Mut keine Schande ist, sondern mit Ehre und Erfolg belohnt wird.</p>
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		<title>Afghanistan-Fotowettbewerb &#8211; Einsendung 001</title>
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		<pubDate>Fri, 31 Oct 2008 08:00:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die erste Einsendung zum Afghanistan-Fotowettbewerb haben wir bereits vor dem offiziellen Start der Aktion erhalten. Lela Ahmadzai aus Hannover hat uns jeweils drei Fotos in den zwei Kategorien &#8220;Menschen&#8221; und &#8220;Kultur&#8221; geschickt. Sie hätte damit noch die Möglichkeit, auch für die Kategorie &#8220;Landschaft&#8221; noch maximal drei Bilder einzusenden.
Lela hat mit ihrer Einsendung alles richtig gemacht. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die erste Einsendung zum <a href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/" title="Afghanistan Fotowettbewerb">Afghanistan-Fotowettbewerb</a> haben wir bereits vor dem offiziellen Start der Aktion erhalten.</strong> Lela Ahmadzai aus Hannover hat uns jeweils drei Fotos in den zwei Kategorien &#8220;Menschen&#8221; und &#8220;Kultur&#8221; geschickt. Sie hätte damit noch die Möglichkeit, auch für die Kategorie &#8220;Landschaft&#8221; noch maximal drei Bilder einzusenden.</p>
<p>Lela hat mit ihrer Einsendung alles richtig gemacht. Sie schreibt: &#8220;Die Bilder sind im Jahr 2004 in Kabul entstanden. Die Reise hat meine Diplomarbeit zum Thema &#8216;<a target="_blank" href="http://burkameetshautecouture.com" title="Burka meets Haute Couture">Burka meets Haute Couture</a>&#8216; ausgemacht. Zur Zeit arbeite ich in einem zweiten Projekt &#8216;Burka meets Art&#8217; als meine Masterarbeit. Fragen und Themen wie Unterdrückung und soziale Missstände werden auf eine kritische, aber nicht anklagende Weise interpretiert und beleuchtet.&#8221;</p>
<p>Ein spannendes Thema, das Lela in Ihrem Studium bearbeitet. Genauso spannend sind die sechs Fotos, die sie uns geschickt hat:</p><div class="ngg-galleryoverview" id="ngg-gallery-7"><div id="ngg-image-130" class="ngg-gallery-thumbnail-box ">
	<div class="ngg-gallery-thumbnail"  >
	<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/lela-ahmadzai_kultur_01.jpg" title="" rel="lightbox[fotowettbewerb001]" ><img title="lela-ahmadzai_kultur_01.jpg" alt="lela-ahmadzai_kultur_01.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/thumbs/thumbs_lela-ahmadzai_kultur_01.jpg" style="width:100px; height:75px;" /></a>
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</div>
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	<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/lela-ahmadzai_kultur_02.jpg" title="" rel="lightbox[fotowettbewerb001]" ><img title="lela-ahmadzai_kultur_02.jpg" alt="lela-ahmadzai_kultur_02.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/thumbs/thumbs_lela-ahmadzai_kultur_02.jpg" style="width:100px; height:75px;" /></a>
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	<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/lela-ahmadzai_kultur_03.jpg" title="" rel="lightbox[fotowettbewerb001]" ><img title="lela-ahmadzai_kultur_03.jpg" alt="lela-ahmadzai_kultur_03.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/thumbs/thumbs_lela-ahmadzai_kultur_03.jpg" style="width:100px; height:75px;" /></a>
</div>
</div>
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail"  >
	<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/lela-ahmadzai_menschen_01.jpg" title="" rel="lightbox[fotowettbewerb001]" ><img title="lela-ahmadzai_menschen_01.jpg" alt="lela-ahmadzai_menschen_01.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/thumbs/thumbs_lela-ahmadzai_menschen_01.jpg" style="width:100px; height:75px;" /></a>
</div>
</div>
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail"  >
	<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/lela-ahmadzai_menschen_02.jpg" title="" rel="lightbox[fotowettbewerb001]" ><img title="lela-ahmadzai_menschen_02.jpg" alt="lela-ahmadzai_menschen_02.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/thumbs/thumbs_lela-ahmadzai_menschen_02.jpg" style="width:100px; height:75px;" /></a>
</div>
</div>
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	<div class="ngg-gallery-thumbnail"  >
	<a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/lela-ahmadzai_menschen_03.jpg" title="" rel="lightbox[fotowettbewerb001]" ><img title="lela-ahmadzai_menschen_03.jpg" alt="lela-ahmadzai_menschen_03.jpg" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/gallery/fotowettbewerb001/thumbs/thumbs_lela-ahmadzai_menschen_03.jpg" style="width:100px; height:75px;" /></a>
</div>
</div>
</div>
<div class='ngg-clear'></div>
<p><strong>Vielen Dank für diese erste tolle Einsendung zum Afghanistan-Fotowettbewerb</strong>. Wer ebenso wie Lela teilnehmen möchte, für den gibt es hier noch weitere Informationen:</p>
<h2>Details zum Afghanistan-Fotowettbewerb </h2>
<p>Bis zum 30. November 2008 haben Sie Zeit, jeweils bis zu drei Fotos in den Kategorien “<strong>Menschen in Afghanistan</strong>“, “<strong>Afghanische Kultur</strong>” und “<strong>Lanschaft Afghanistans</strong>” einzusenden. Wir können ausschließlich Fotos zum Wettbewerb zulassen, die Sie selbst aufgenommen haben und/oder an denen Sie die Rechte besitzen. Sie erlauben uns mit Übersendung der Bilder eine Veröffentlichung unter <a href="http://afghanistan.adra.de/">http://afghanistan.adra.de</a> und weiteren Unterseiten.</p>
<p>Die Fotos sollten mindestens in der <strong>Auflösung 640*480 Pixel</strong> vorliegen. Pro Kategorie kann jeder maximal drei Bilder einsenden, die Sie bitte <strong>eindeutig benennen</strong> — also nicht “bild1.jpg”, sondern “menschen01.jpg”, damit wir wissen, zu welcher Kategorie es gehören soll. Bitte schicken Sie die Fotos per Email an den Webmaster Thomas Kilian [thomas.kilian(at)adra.de].</p>
<p>Bitte teilen Sie uns Ihren vollständigen <strong>Vor- und Nachnamen</strong> sowie Ihren <strong>Wohnort</strong> mit und geben Sie &#8211; wenn Sie möchten &#8211; eine <strong>Internetadresse</strong> an. Wir verlinken Ihren Namen gerne auf eine Website, damit sich Interessierte weiter informieren können. Außerdem bitten wir Sie um eine kurze (!) <strong>Beschreibung zu den Bildern</strong>.</p>
<p><strong>Alle Einsendungen werden mit den entsprechenden Angaben in einem eigenständigen Artikel im Afghanistan-Magazin veröffentlicht, so dass die anderen Leser ebenfalls einen Eindruck von der breiten Vielfalt der Menschen, der Kultur und der Landschaft Afghanistans bekommen können.</strong></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Sep 2008 05:00:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Religion]]></category>
		<category><![CDATA[Unterdrückung]]></category>

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		<description><![CDATA[Oder &#8220;afghanisch&#8221; gefragt: &#8220;Burka – Ja oder Nein?&#8221; Die Fragestellung ist nur eine Kurzform der Grundsatzfrage zu den Bekleidungsvorschriften, die in vielen muslimischen Ländern für Frauen gelten. Diese Vorschriften sind von Land zu Land verschieden, der Koran bzw. die gesellschaftlichen Regeln werden unterschiedlich ausgelegt. Im Folgenden soll die Kurzform &#8220;Kopftuch&#8221; für das Thema Bekleidungsvorschriften stehen.
Kopftuch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Oder &#8220;afghanisch&#8221; gefragt: &#8220;Burka – Ja oder Nein?&#8221;</strong> Die Fragestellung ist nur eine Kurzform der Grundsatzfrage zu den Bekleidungsvorschriften, die in vielen muslimischen Ländern für Frauen gelten. Diese Vorschriften sind von Land zu Land verschieden, der Koran bzw. die gesellschaftlichen Regeln werden unterschiedlich ausgelegt. Im Folgenden soll die Kurzform &#8220;Kopftuch&#8221; für das Thema Bekleidungsvorschriften stehen.</p>
<p><strong>Kopftuch &#8211; Ja oder Nein?</strong> Diese Fragestellung ist direkt, offen, für manche vielleicht auch zu aggressiv. Und doch wird sie genau in dieser Form gegenwärtig gestellt. Denn es geht um eine Grundsatzfrage: &#8220;Wer ist der Muslime/Muslima&#8221; und wie beeinflussen sie unsere Gesellschaft. Und es behandelt das Thema &#8220;Stellung der Frau im Islam und in der arabisch/persischen Welt&#8221;, ihre Rechte bzw. nicht vorhandenen Rechte.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/09/kopftuch_burka_afghanistan_frauen_01.jpg" alt="Viele Frauen in Afghanistan tragen nicht nur Kopftuch, sondern eine Burka." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Viele Frauen in Afghanistan tragen nicht nur Kopftuch, sondern eine Burka.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Wer ein wenig zu diesem Thema &#8220;googelt&#8221; findet schnell hitzig geführte Diskussionen zu dem oben genannten Thema. Der Stil dieser Diskussionen endet – leider – meist in einem polemischen, zynischen, letztlich aggressiven Stil.</p>
<p><strong>Dass die Diskussion intensiv geführt wird, zeigen auch Medien und Politik.</strong> Mit verschiedenen Ergebnissen: Schweizer Politiker <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/CVPChef-will-ein-BurkaVerbot/story/23624987" title="Burka-Verbot in der Schweiz">fordern ein Burka-Verbot</a>, während der Schweizer Fremdenverkehrsverband den betuchten Gästen viel <a target="_blank" href="http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/story/17989427" title="Schweiz Burka Kopftuch">offener gegenübersteht</a>. In Bayern beschließen die Grünen, religiöse Symbole aus Klassenzimmern verbannen zu wollen – es geht um das Kopftuch – und enden in einer Diskussion um die <a target="_blank" href="http://www.sueddeutsche.de/bayern/769/307720/text" title="Kopftuch Glauben Religion Kirche">Rolle der Kirche</a>. In Wuppertal verbietet das Arbeitsgericht einer muslimischen Lehrerin genau das: Die Lehrerin darf ihr Kopftuch nicht tragen. Kopftuch samt Lehrerin wird <a target="_blank" href="http://www.rp-online.de/public/article/remscheid/595793/Kopftuch-Kuendigung-rechtens.html" title="Kopftuch Verbot Schule Lehrerin">aus dem Klassenzimmer verbannt</a>.</p>
<p>Bei dieser Diskussion geht es letztlich um die Frage, welche Bedeutung dem Kopftuch in der Gesellschaft des jeweiligen &#8220;Ursprungslandes&#8221; (meist ein muslimisches Land) und unserer Gesellschaft zukommt. Ist es ein Symbol der Unterdrückung oder ein Symbol des Glaubens? Ist es ein Symbol der Verachtung der Werte unserer Kultur oder ein Symbol für das Recht auf freie Religionsausübung? Ist es ein Symbol für Frauen, die zu ihrem Glauben trotz Widerstand stehen oder ein Symbol für scheinheilige (männliche) Moral?</p>
<p><strong>Die deutsche Journalistin Christiane Hoffmann hat selbst von 1999 bis 2004 in einem muslimischen Land, dem Iran, gelebt.</strong> In ihrem Buch &#8220;<a target="_blank" href="http://www.amazon.de/Hinter-den-Schleiern-Irans-verborgenes/dp/3832180613" title="Hinter den Schleiern Irans von Christiane Hoffmann">Hinter den Schleiern Irans</a>&#8221; beschreibt sie ihre eigenen Erfahrungen mit dem Kopftuch und den Bekleidungsvorschriften. Sie zeigt in beeindruckender Weise, dass die Bedeutung des Kopftuchs selbst im Iran nicht eindeutig ist: &#8220;<em>Während der Hedschab für den westlichen Betrachter vor allem ein Symbol der Unterdrückung der Frau im Islam ist, ist seine Bedeutung für die iranischen Frauen sehr viel weniger eindeutig, denn er ist zugleich Teil der eigenen Tradition, mit der jede Erinnerung verbindet.</em>&#8221;</p>
<p>Am besten bringt es eine Iranerin auf den Punkt: In der Zeit des Schahs hätte eine Minderheit sie gezwungen, den &#8220;Hedschab&#8221; (arab. &#8220;Vorhang&#8221; oder &#8220;Schleier&#8221;) abzulegen, jetzt zwinge sie eine Minderheit, ihn anzulegen. Frauen hatten nie die Freiheit, selbst zu entscheiden, ob sie das Kopftuch tragen wollten oder nicht.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/09/kopftuch_burka_afghanistan_frauen_02.jpg" alt="Die Burka ist in vielen Ländern zu einem Zeichen für die Unterdrückung der Frau geworden." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Burka ist in vielen Ländern zu einem Zeichen für die Unterdrückung der Frau geworden.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Nicht nur in den ärmeren Schichten finden sich Muslima</strong>, die das Tragen des Kopftuchs befürworten, auch in den intellektuellen und reichen Schichten treten Frauen für das Kopftuch ein. Und es sind nicht die Ausnahmen. Auch der Islamwissenschaftler Alfred Hackensberger zeigt in seinem Buch &#8220;Lexikon der Islam-Irrtümer&#8221; auf, dass in der Debatte um das Kopftuch übersehen wird, dass das Kopftuch bei vielen muslimischen Frauen nicht als Zeichen der Unterdrückung, sondern als Zeichen der Befreiung und Selbstbestimmung gesehen wird.</p>
<p>Die Frage &#8220;Kopftuch: Ja oder Nein?&#8221; lässt sich eben nicht in einem schwarz-weiß Klischee beantworten.</p>
<ul>
<li>Ist es ein Zeichen der Unterdrückung? In vielen Gegenden der Welt &#8220;Ja&#8221;.</li>
<li>Ist es kein Zeichen der Unterdrückung, sondern ein Zeichen eines gewollten Ausdrucks des Glaubens: In vielen Gegenden der Welt &#8220;Ja&#8221;.</li>
<li>Ist es ein Symbol für scheinheilige (männliche) Moral? In vielen Gegenden der Welt &#8220;Ja&#8221;.</li>
<li>Ist es ein Symbol für eine eigenständige Kulturidentität? In vielen Gegenden der Welt &#8220;Ja&#8221;.</li>
</ul>
<p><strong>Vielen Frauen wird mit dem Instrument einer falsch verstandenen Religion die &#8220;Hölle auf Erden&#8221; gemacht.</strong> Frauen werden unter dem Vorwand, Gott habe es ebenso gewollt, in Rollen und Unterwürfigkeiten gezwungen, die sprachlos machen, sie werden gedemütigt und entwürdigt. Das darf nicht geleugnet und relativiert werden. Hier bedarf es einer klaren, starken und scharfen Stimme, die sich für die Rechte und die Würde von Frauen einsetzt. Wir dürfen unsere Meinung aber auch nicht unreflektiert von den Medien und der Politik bestimmen lassen, die das Thema &#8220;Kopftuch&#8221; benutzen, um Emotionen zu schüren und uns zu einem politischen Instrument machen.</p>
<p><strong>Afghanistan hat mit dem Thema &#8220;Kopftuch, Burka und Verschleierung&#8221; seine eigene Geschichte. Wenn Sie Hintergründe und Fakten zu diesem Thema aus Afghanistan haben, so schreiben Sie uns. Sie stammen selbst aus Afghanistan? Wie sehen sie das Thema &#8220;Kopftuch: Ja oder Nein?&#8221; aus afghanischer Sicht? Wie wird dieses Thema in Afghanistan wahrgenommen? Über ihren Beitrag  freuen wir uns sehr.</strong></p>
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		<title>Fatmas Spiel mit der Burka</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Mar 2008 18:19:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Meissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Burka]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Taliban]]></category>

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		<description><![CDATA[Ursula Meissner berichtet von einer ihrer schönsten Begegnungen in Afghanistan. Im November 2001 besucht sie Fatma und ihre Familie, kurz nachdem die Taliban von der Nordallianz aus Kabul vertrieben wurden. Es war nicht leicht, die Witwe Fatma zusammen mit ihren sechs Töchtern für ein Gruppenbild vor die Kamera zu bekommen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine meiner schönsten Begegnungen war die mit Fatma und ihrer Familie im November 2001, kurz nachdem die Taliban von der Nordallianz aus Kabul vertrieben wurden. Es war nicht leicht, die Witwe Fatma zusammen mit ihren sechs Töchtern für ein Gruppenbild vor die Kamera zu bekommen, eine fehlte immer.</strong></p>
<p>Kein Wunder, denn nach der Schreckensherrschaft der Taliban dürfen alle Frauen endlich wieder ohne männliche Begleitung aus dem Haus gehen und einkaufen – was sie leidenschaftlich gerne tun. Es gibt viele neue Dinge zu entdecken, Dinge wie Videoclips, Musik, die es früher auf dem Markt nicht gab.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/fatma-burka-freiheit.jpg" alt="Fatma und ihre Familie feiert die neue Freiheit" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Fatma und ihre Töchter feiern die neue Freiheit ohne Burka.</span><span class="ImageTextC">© Bucher Verlag</span></div><strong>»Die fünf Jahre unter den Taliban waren wie im Gefängnis«,</strong> sagt Fatma. Und Freshta, ihre Jüngste, fügt hinzu: »Wir hatten nicht nur Angst. Du weißt gar nicht, wie langweilig das war. Fünf Jahre lang durften wir gar nichts tun!«</p>
<p>Endlich, nach dem vierten Anlauf, sitzen alle im Wohnzimmer zum Fototermin, wie selbstverständlich verhüllt in ihren Burkas. Das einzig sichtbare Gesicht ist des verstorbenen Vaters auf dem Foto, das über dem Sofa hängt. Als ich sie darum bitte, legen sie die Burka ohne zu zögern ab. Die Älteste steckt sie auf einen Besen und trägt sie durch die Zimmertür. – Alle lachen.</p>
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