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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Buch</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		<title>Allein gegen alle &#8211; Überlebenskampf in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jun 2009 06:00:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Es muss für uns unvorstellbar sein, was tausenden Menschen auf der Welt täglich passiert: Alles zu verlieren, was man hat. Egal ob Familie, Freunde, liebgewonnene Haustiere, Hab und Gut &#8211; wenn anderen Menschen innerhalb von Sekunden die gesamte Existenz unter den Füßen fortgerissen wird und sie wortwörtlich nur mit dem, was sie am Leibe tragen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss für uns unvorstellbar sein, was tausenden Menschen auf der Welt täglich passiert: Alles zu verlieren, was man hat. Egal ob Familie, Freunde, liebgewonnene Haustiere, Hab und Gut &#8211; wenn anderen Menschen innerhalb von Sekunden die gesamte Existenz unter den Füßen fortgerissen wird und sie wortwörtlich nur mit dem, was sie am Leibe tragen, auf der Straße stehen, können wir nur ungläubig den Kopf schütteln.</p>
<p>Wie soll das Leben nun weiter gehen? Auch in Afghanistan stellen sich jeden Tag unzählige Menschen diese Frage. Das Schicksal eines jungen Mädchens, dem es genau so ergangen ist, <a title="Bücher von Deborah Ellis" href="http://www.rga-online.de/xray/index.php?red=2&amp;artikel=109108696&amp;rubrik=xray" target="_self">beschreibt die Autorin Deborah Ellis in ihren Büchern</a>. </p>
<h3><strong>Der Afghanistankrieg macht Shauzia zum Waisen und Flüchtling, raubt ihr aber nicht ihre Hoffnung</strong></h3>
<p>Alles, was Shauzia nach dem Ausbruch des Krieges in Afghanistan bleibt, ist ihr Hund Jasper. Mit ihm zusammen rettet sie sich zunächst in ein Flüchtlingslager in Pakistan. Bald aber muss sie erkennen, dass sie von nun an völlig auf sich allein gestellt ist. Das Mädchen stellt sich seinem schwierigen Schicksal und kämpft für seine Freiheit &#8211; all dies wird von Ellis so eindringlich und überzeugend dargestellt, dass sich der Leser Shauzias täglichen Kampf ums Überleben nicht entziehen kann.</p>
<p>Deborah Ellis reflektiert in &#8220;<strong>Am Meer wird es kühl sein</strong>&#8221; auch ihre eigenen Erlebnisse: Ihrer eindringlichen Schilderung von Shauzias Überlebenskampf liegt die Erfahrung zugrunde, die die Autorin selbst in Flüchtlingslagern in Afghanistan gemacht hat. Sie verbrachte viele Monate in verschiedenen Flüchtlingslagern und ließ sich die Situation dort selbst von betroffenen Frauen und Kindern schildern. Mit ihrem Buch leistet sie jetzt einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Lage dieser Menschen und regt durch die von ihr geschaffenen  intensiven Gefühlswelten <a title="Nachdenken über Lage der Flüchtlinge" href="http://www.frieden-fragen.de/10330.html" target="_self">zum Nachdenken an</a>.</p>
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		<title>Märchen aus Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Jun 2009 06:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie wir all wissen, ist das Märchen von Afghanistan leider noch nicht wahr geworden. Die internationale Gemeinschaft arbeitet gemeinsam mit den Menschen im Land am Hindukusch daran, dass dieses Ziel in der Zukunft erreicht wird. Aus diesem Grund ist an dieser Stelle auch nicht vom Märchen in Afghanistan die Rede, sondern gleich von mehreren Märchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie wir all wissen, ist das Märchen von Afghanistan leider noch nicht wahr geworden.</strong> Die internationale Gemeinschaft arbeitet gemeinsam mit den Menschen im Land am Hindukusch daran, dass dieses Ziel in der Zukunft erreicht wird.</p>
<p>Aus diesem Grund ist an dieser Stelle auch nicht vom Märchen <strong>in</strong> Afghanistan die Rede, sondern gleich von mehreren Märchen <strong>aus</strong> Afghanistan. Wir alle kennen die Geschichten der Gebrüder Grimm aus unserer Kindheit. Außerhalb der uns bekannten Welt der Sagen und Märchen existieren natürlich noch anderen faszinierende Themen und Figuren, denen Sie sich durchaus einmal widmen sollten.</p>
<p>Die <strong>Märchen aus Afghanistan</strong> etwa bieten genau den Stoff, aus dem Märchen aus <em>Tausend und einer Nacht </em>geschnitzt sind. Auch wenn sich die Geschichten aus dem Land am Hindukusch natürlich anderer Motive bedienen und sich auch in  ihrer Handlung von den Märchen etwa der Gebrüder Grimm unterscheiden, so beinhalten auch sie eine Botschaft, von der Kinder etwas lernen können.</p>
<h3><strong>Entdecken Sie die faszinierende Märchenwelt von Afghanistan</strong></h3>
<p>Ebenso wenig, wie an dieser Stelle die Märchen der Gebrüder Grimm gedeutet werden, finden Sie im folgenden Interpretationen der Märchen aus Afghanistan. Schließlich soll es darum gehen, den Hintersinn der Handlungen gemeinsam mit den eigenen Kindern herauszufinden. Tatsächlich können wir als Erwachsene noch etwas von Märchen lernen, mindestens aber wiederentdecken &#8211; seien sie nun von den Gebrüdern Grimm oder aus Afghanistan.</p>
<p>Einige Beispiele <a title="Märchen aus Afghanistan" href="http://www.afghan-aid.de/index.htm" target="_blank">besonders schöner Märchen aus Afghanistan</a> sollen jedoch erwähnt werden; &#8220;Das chinesische Zicklein&#8221; etwa, oder aber &#8220;Das schöne Mädchen und der Riese&#8221;. Auch im Märchen &#8220;Der Prinz und der reife Apfel&#8221; taucht ein Motiv auf, das wir in unserer Märchenkultur natürlich kennen &#8211; welches, muss Ihnen wohl kaum gesagt werden&#8230;</p>
<p>Zwischen den Märchen der Gebrüder Grimm und den faszinierenden Geschichten aus Afghanistan lassen sich also durchaus einige Gemeinsamkeiten entdecken. Doch auch die Unterschiede sorgen ganz bestimmt für staunende Gesichter Ihrer Kinder &#8211; und wer weiß, vielleicht auch bei Ihnen. <strong>Viel Spaß auf Ihrer Entdeckungsreise durch die Märchenwelt aus Afghanistan!</strong></p>
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		<title>Ursula Meissner im Video über Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Buch]]></category>
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[In Zusammenarbeit mit dem Bucher-Verlag hat die Hilfsorganisation ADRA Deutschland im Frühjahr 2008 das Buch "Afghanistan - Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg" von Ursula Meissner herausgebracht. In einem Video beschreibt die Fotojournalistin, die bereits 16 Mal in Afghanistan war, wie das Buch entstanden ist.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Zusammenarbeit mit dem Bucher-Verlag hat die Hilfsorganisation ADRA Deutschland im Frühjahr 2008 das Buch &#8220;Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221; von Ursula Meissner herausgebracht. In einem Video beschreibt die Fotojournalistin, die bereits 16 Mal in Afghanistan war, wie das Buch entstanden ist.</p>
<p> <object type="application/x-shockwave-flash" data="http://sevenload.de/pl/0Lxi4In/380x313/swf" width="380" height="313"><param name="movie" value="http://sevenload.de/pl/0Lxi4In/380x313/swf" /></object></p>
<p>(Quelle: <a title="Afghanistan - Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg" href="http://www.video4pr.de/meissner" target="_blank">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>, <em>mit freundlicher Genehmigung</em>)</p>
<h3>Über das Buch &#8220;Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221;</h3>
<p>Afghanistan mit seinen überwältigenden Landschaften und den faszinierenden, stolzen Menschen könnte längst ein begehrtes Reiseland sein. Doch der seit fast drei Jahrzehnten währende Krieg mit den täglichen Nachrichten von Gewalt, Hunger und Elend lässt eine solche Entwicklung nicht zu. Die Zukunft des Landes wird wohl auch in den nächsten Jahren von blutigen Auseinandersetzungen geprägt bleiben.</p>
<p>Dieses Buch mit seinen einfühlsamen Bildern und sorgfältig recherchierten Reportagen zeigt das andere, weithin unbekannte Afghanistan, das sich nach außen abschirmt und sich unserem Blick entzieht. Es handelt vom harten Alltag, aber auch von vielen Fortschritten, dem bewundernswerten Mut der Menschen und dem immer wieder durchschimmernden Zauber des Landes. Ein Buch, das für Afghanistan hoffen lässt.</p>
<p>Mit dem Kauf dieses Buches (29,95 Euro) direkt über ADRA ermöglichen Sie die Herstellung und Verteilung einer Steppdecke in Afghanistan. <strong>&gt;&gt;&gt; </strong><a title="Afghanistan Buch bestellen" href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" target="_self"><strong>JETZT BESTELLEN</strong></a><strong>!</strong></p>
<h3>Über Ursula Meissner</h3>
<p>Ihre journalistische Laufbahn begann Ursula Meissner 1984 als Assistentin im ZDF Studio Südostasien. 1989 tauschte sie die Schreibmaschine gegen die Kamera ein und begann eine Ausbildung zur Fotojournalistin, die sie zunächst durch die ZDF Landesstudios und bald wieder ins Ausland führte. Nach mehreren kleineren Projekten veröffentlichte sie ihre erste eigene Fotoreportage 1992 über die Belagerung der Stadt Sarajewo.</p>
<p><a title="Ursula Meissner" href="http://www.ursulameissner.de" target="_blank">Ursula Meissner</a> ist seit 15 Jahren als freie Fotografin in allen Kriegs- und Krisengebieten der Welt unterwegs. Von Afghanistan bis Sierra Leone, vom Kosovo bis in den Irak, gibt sie den Opfern kriegerischer Konflikte und humanitärer Katastrophen ein Gesicht. <strong>Ihre Arbeiten wurden mehrfach ausgezeichnet und werden weltweit publiziert.</strong></p>
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		<title>Interview mit Afghanistan-Kenner Boris Barschow</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Journalist]]></category>
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		<category><![CDATA[Zeitung]]></category>

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		<description><![CDATA[Bereits vor einigen Wochen haben wir ZDF-Journalist und Reporter Boris Barschow (41) hier im Afghanistan-Magazin vorgestellt. Er ist Mitglied der Jury des Fotowettbewerbs und - ebenso wie Fotojournalistin Ursula Meissner - vielgereister Experte und Autor über Afghanistan. Heute gibt uns Barschow einige Antworten auf seine Sicht über "das andere Afghanistan".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bereits vor einigen Wochen haben wir ZDF-Journalist und Reporter Boris Barschow (41) <a title="Boris Barschow - Kabul, ich komme wieder" href="http://afghanistan.adra.de/boris-barschow-in-afghanistan-kabul-ich-komme-wieder/">hier im Afghanistan-Magazin vorgestellt</a>.</strong> Er ist Mitglied der <a title="Jury Afghanistan-Fotowettbewerb" href="http://afghanistan.adra.de/die-jury-des-afghanistan-fotowettbewerbs/">Jury unseres Fotowettbewerbs</a> und &#8211; ebenso wie <a title="Fotojournalistin Ursula Meissner" href="http://afghanistan.adra.de/buch/ursula-meissner/">Fotojournalistin Ursula Meissner</a> &#8211; vielgereister Experte und Autor über Afghanistan. Heute gibt uns <strong>Boris Barschow</strong> einige Antworten auf seine Sicht über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/09/boris-barschow_kabul-ich-komme-wieder_afghanistan_01.jpg" alt="Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder</span><span class="ImageTextC">© Christoph Schieder</span></div></p>
<p><strong>Im Buch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; beschreiben Sie ja Ihre Erfahrungen aus Ihrer Zeit in Afghanistan. Was waren für Sie die prägendsten Erlebnisse?</strong></p>
<p>Die prägendsten Momente waren die vielen Begegnungen mit Afghanen. Eine sympathische Herzlichkeit, die ich hier in Deutschland selten finde. Ich habe zusammen mit einem Afghanen in Kabul eine Firma gegründet, damit mein afghanischer Freund eine bessere Zukunft bekommt. Als wir die Ämter in Kabul aufsuchten, um diese Firma gründen zu können, war das der schönste Tag meines Einsatzes &#8211; als wir unsere Behördengänge machten. Niemand beschwerte sich, dass jemand in Uniform in einer Behörde aufschlägt &#8211; es war so selbstverständlich für die Afghanen, das hätte ich nie gedacht. Ich habe wirkliche Freunde gefunden in Afghanistan und ich kann es kaum erwarten, sie in Afghanistan wieder zu treffen. Einer von ihnen hatte mich schon in Deutschland besucht. Das war richtig klasse, aber auch traurig, weil ihn die Eindrücke hier erschlagen haben &#8211; vor allem, dass man auf der Straße nicht um sein Leben bangen muss.</p>
<p><strong>Welche Tätigkeitsschwerpunkte hatten Sie bei Ihrem Aufenthalt? Wie sah Ihr Alltag aus?</strong></p>
<p>Ich war in zwei Einsätzen insgesamt sieben Monate Chefredakteur der ISAF Zeitung <a title="Sada-e-Azadi" href="http://www.sada-e-azadi.net/en/index.htm" target="_blank">Sada-e-Azadi</a>, die in einer Auflage von mittlerweile 400.000 Stück, die alle zwei Wochen erscheint. Ein Wochenblatt für die Afghanen &#8211; die hochwertigste Zeitung, die in Afghanistan erscheint, mit der wir informieren, aber auch Aufmerksamkeit schenken wollen. Für mich ein Schlüssel zum &#8220;Erfolg&#8221; in Afghanistan. Ich hatte westliche zivile Journalisten und afghanische Kollegen zu führen, dazu noch die Kameraden der Bundeswehr &#8211; die waren und sind immer noch verantwortlich für die vielen Billboards und andere Informationskampagnen. Ich habe jede Gelegenheit genutzt, aus dem Feldlager herauszukommen, um Afghanen, Land und Kultur kennenzulernen. Diese zwei Einsätze haben mein Leben komplett verändert&#8230; und für diese Erfahrung bin ich sehr sehr dankbar.</p>
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							</a>
		</div>
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<p><strong>Was können Sie uns über Afghanistan erzählen, was den Menschen in Deutschland vielleicht noch unbekannt ist?</strong></p>
<p>Dass die Menschen die Hoffnung noch nicht aufgegeben haben. Sie glauben an uns, davon konnte ich mich selber überzeugen, weil ich eben da war in diesem Land und mit den Menschen geredet habe. Viele so genannte Experten, die immer wieder in den einschlägigen Talkshows auftreten, kennen Afghanistan meist nur von den heimischen Konferenztischen. Am Hindukusch herrscht ein Krieg der Bildung, ein Krieg der Worte&#8230; trotz allem geben die Menschen nicht auf und stecken all ihre Energie in ihre Kinder, die irgendwann einmal die Geschicke ihres eigenen Landes leiten sollen. Viele Afghanen haben mir aufgetragen, in Deutschland &#8220;Danke&#8221; zu sagen. Mit unserer <a title="Melmapalena" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=544" target="_blank">Veranstaltung &#8220;Melmapalena&#8221; am 13.12.08 in Frankfurt</a> möchte ich zusammen mit <a title="Orientpalace" href="http://www.orientpalace.de" target="_blank">Khalid A. Dayani</a> zeigen, dass dieser Dank angekommen ist.</p>
<p><strong>Wie können wir das Verständnis für Afghanistan und die Menschen in Afghanistan noch weiter fördern?</strong></p>
<p>Indem wir Aufmerksamkeit hierzulande schaffen, indem wir die motivieren, diejenigen für Afghanistan zu interessieren, die sich bisher noch nicht betroffen fühlten. Dieses Land geht uns alle an, nur haben das noch nicht viele verstanden. Deshalb habe ich auch &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221; geschrieben und deshalb ist auch das <a title="Afghanistan-Weblog von Boris Barschow" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan" target="_blank">PHOENIX Afghanistan-Blog</a> entstanden.</p>
<p><strong>Was wünschen Sie sich für Afghanistan? </strong></p>
<p>Eine friedliche Zukunft, eine hoffnungsvolle Perspektive &#8211; damit das Land nicht mehr das ärmste Land der Welt bleibt.</p>
<p><strong>Wie können wir in Deutschland für Afghanistan aktiv werden? </strong></p>
<p>Schöne Frage. Erstens: Sich interessieren, sich dann eine eigene Meinung bilden und dann seinen Worten Taten folgen lassen. Das Internet ist voll von Ideen, wie man Afghanistan helfen kann. Ich sammle beispielsweise für <a href="http://www.aktion-cash.de/">www.aktion-cash.de</a>. 5.000 Euro hatten wir in zwei Schulen investiert. Das war gar nicht so schwer, wie ich vorher dachte, man muss es einfach nur tun.</p>
<p><strong>Ein Wort zum Schluss?</strong></p>
<p>Vergesst Afghanistan nicht&#8230;!</p>
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		<title>Zahlen, Daten und Fakten zum Afghanistan-Magazin</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 08:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einem guten halben Jahr ist das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland nun online. Es ist Zeit für einen Bericht &#8220;in eigener Sache&#8221; sowie einige Zahlen, Daten und Fakten zu unserem Online-Portal. Ein Team von verschiedenen Autoren liefert Ihnen Berichte und Erfahrungen über die bisher unbekannte Seite von Afghanistan. Damit begleiten wir die Herausgabe des Afghanistan-Buchs [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit einem guten halben Jahr ist das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland nun online.</strong> Es ist Zeit für einen Bericht &#8220;in eigener Sache&#8221; sowie einige Zahlen, Daten und Fakten zu unserem Online-Portal. Ein Team von verschiedenen <a href="http://afghanistan.adra.de/autoren" title="Autoren Afghanistan Magazin von ADRA">Autoren</a> liefert Ihnen Berichte und Erfahrungen über die bisher unbekannte Seite von Afghanistan. Damit begleiten wir die Herausgabe des <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch Ursula Meissner">Afghanistan-Buchs</a> der Fotojournalistin <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/ursula-meissner/" title="Ursula Meissner">Ursula Meissner</a>, das im April 2008 im Bucher-Verlag erschienen ist. Darüber hinaus stellt ADRA Deutschland verschiedene <a href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/" title="Hilfsprojekte ADRA in Afghanistan">Hilfsprojekte</a> vor, die den Menschen in Afghanistan zu Gute kommen.</p>
<p>Seit dem Start des Afghanistan-Magazins wurden bis heute (24. Oktober 2008) über <strong>100 Berichte</strong> veröffentlicht und mit über <strong>60 Leserbriefen</strong> (Kommentaren) versehen. Viele unserer Besucher finden das Afghanistan-Magazin über Suchmaschinen, allen voran Google. Ein Querschnitt der letzten 30 Suchergebnisse zeigt, wonach gesucht wurde:</p>
<ul>
<li>hellblauer edelstein</li>
<li>afghanistan</li>
<li>Moderne Frau in Afghanistan</li>
<li>kabul city 2008</li>
<li>Frauen in Afghanistan</li>
<li>afghanische landschaft</li>
<li>kabul</li>
<li>Mazar E sharif</li>
<li>Afghanistan-Konferenz London 2008</li>
<li>afghanistan entwicklungsland</li>
<li>&#8220;Hans-Ulrich Seidt&#8221; Botschafter </li>
<li>decken nähen</li>
<li>landwirtschaft afghanistan</li>
<li>afghanische republik</li>
<li>der drachenläufer hintergrund</li>
<li>botschafterin zulfacar</li>
<li>frauen afganistan</li>
<li>betteln</li>
<li>kabul city center</li>
<li>lapis lazuli Badakhshan</li>
<li>die buddha statuen von bamiyan</li>
<li>verkehr kabul</li>
<li>landschaft afghanistan</li>
<li>film über afghanistan</li>
<li>fotos aus Afghanistan</li>
<li>afghanische musik</li>
<li>minen in afghanistan</li>
<li>kinder in not afghanistan</li>
<li>Kabul neue moderne Bilder</li>
</ul>
<p>Seit einigen Wochen haben wir uns mit dem Suchbegriff &#8220;<a target="_blank" href="http://www.google.de/search?hl=de&amp;q=afghanistan&amp;start=10" title="Afghanistan bei Google">Afghanistan</a>&#8221; auf die zweite Seite bei Google vorgearbeitet (Platz 14). Auch dadurch sind die Besucherzahlen weiter angestiegen, täglich sind es etwa 150 Personen (Unique Visits), die sich über &#8220;das andere Afghanistan&#8221; informieren. Das Afghanistan-Magazin hat bei Google mittlerweile einen Pagerank von &#8220;5&#8243; erhalten (Skala 1-10) und mehr als 2000 Backlinks verweisen auf dieses Angebot.</p>
<p>Neben dem Online-Magazin hat ADRA Deutschland auch eine <a target="_blank" href="https://www.xing.com/net/afg" title="Afghanistan-Gruppe bei XING">Gruppe für Afghanistan-Interessierte</a> auf der Business-Plattform XING eingerichtet. Dort tauschen sich über 150 Personen über Afghanistan aus und erhalten einen monatlichen Newsletter mit weiterführenden Informationen.</p>
<p><strong>Wir hoffen, dass sich der Zuspruch zu den Themen des Afghanistan-Magazins weiter verstärkt. Auch durch den <a href="http://afghanistan.adra.de/offizieller-start-des-afghanistan-fotowettbewerbs/" title="Afghanistan-Fotowettbewerb">Afghanistan-Fotowettbewerb</a> wollen wir weitere Aufmerksamkeit für die bisher unbekannte Seite Afghanistans erzeugen. Über Ihre Rückmeldungen freuen wir uns sehr.</strong></p>
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		<title>Interview mit Ursula Meissner über Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/interview-mit-ursula-meissner-ueber-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 05:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA["Das andere Afghanistan" ist das zentrale Thema des Online-Magazins von ADRA Deutschland, das begleitend zur Veröffentlichung eines Buches der Fotojournalistin Ursula Meissner im März 2008 gestartet ist. Wir sprechen mit der Autorin über die bisherigen Reaktionen auf ihr Buch sowie ihre letzte Reise nach Afghanistan im Frühjahr dieses Jahres.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Das andere Afghanistan&#8221; ist das zentrale Thema des Online-Magazins von ADRA Deutschland, </strong>das begleitend zur <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan-Buch von Ursula Meissner">Veröffentlichung eines Buches der Fotojournalistin Ursula Meissner</a> im März 2008 gestartet ist. Wir sprechen mit der Autorin über die bisherigen Reaktionen auf ihr Buch sowie ihre letzte Reise nach Afghanistan im Frühjahr dieses Jahres.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/interview_ursula-meissner_afghanistan-2008_01.jpg" alt="Fotojournalistin Ursula Meissner (rechts) bei der Eröffnung ihrer Fotoausstellung" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Fotojournalistin Ursula Meissner (rechts) bei der Eröffnung ihrer Fotoausstellung.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Frau Meissner, Sie waren nun insgesamt 16 Mal in Afghanistan, zuletzt im April dieses Jahres. Aus welchem Grund haben Sie diese Reise unternommen?</strong></p>
<p>Ich besuche Afghanistan immer wieder, weil ich mich davon überzeugen möchte, was in diesem Land nach und nach geschieht. Bei der letzten Reise habe ich es endlich geschafft, die Provinzen Panjab und Bamiyan zu erkunden, die ich bis dahin nur vom Hörensagen kannte. </p>
<p><strong>Was waren dabei besondere Erlebnisse für Sie?</strong></p>
<p>Panjab ist eine der ärmsten Provinzen in Afghanistan. Da gehen die Bauern noch mit dem Holzpflug aufs Feld. Es gibt jetzt aber viele Lehmhütten, die tatsächlich Satelliten-Antennen auf dem Strohdach haben. Am Abend sehen die Familien eine Fernsehserie aus Indien, in der eine Schwiegertochter den Haushalt führt. Das ist schon ziemlich ungewöhnlich für eine Provinz, von der wir sagen würden, dass sie noch im Mittelalter lebt. </p>
<p>Ein weiteres Highlight war Bamiyan. Da konnte ich endlich fotografieren, was von den berühmten, in Fels gehauenen <a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" title="Buddha-Statuen in Bamiyan">Buddha-Statuen</a> übrig geblieben ist; die Taliban hatten sie ja 2001 gesprengt. </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/interview_ursula-meissner_afghanistan-2008_02.jpg" alt="Ursula Meissner mit ADRA Geschäftsführer Erich Lischek bei einer Rast." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner mit ADRA Geschäftsführer Erich Lischek bei einer Rast.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div><br />
 <br />
<strong>In Ihrem Buch &#8220;Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221; erleben wir eine weithin unbekannte Seite von Afghanistan. Haben Sie bei Ihrer letzten Reise selbst noch neue Eindrücke gesammelt? Etwas für Sie bisher noch unbekanntes entdeckt?</strong></p>
<p>Das zwar nicht, aber manche Eindrücke von früheren Reisen haaben sich bestätigt. Afghanistan kommt nur sehr mühsam voran. Es gibt zwar Fernsehantennen auf Bauernhütten, aber wegen der schlechten Sicherheitslage kommen keine neuen großen Hilfsprojekte in Gang. Eine Ausnahme macht das <a href="http://afghanistan.adra.de/krankenhaus-fuer-opfer-von-anschlaegen-in-kabul/" title="Krankenhaus von ADRA in Kabul">Krankenhaus von ADRA</a>, das ich in Kabul besuchen konnte. Die Bauern werden immer unzufriedener, weil so viel von Hilfe geredet wird, sie aber keine Hilfe erreicht. Häufig ist das in abgelegenen Gebieten aber aufgrund der nicht vorhandenen Sicherheit auch unmöglich.</p>
<p>Wir haben einmal einen Pass oder Pässe überquert und waren dazu fast 14 Stunden unterwegs. Wir mussten wegen Schneeverwehungen im Gebirge in einer nicht sehr gemütlichen Hütte übernachten.</p>
<p>Bamiyan war aber wirklich eindrucksvoll, in jeder Hinsicht. Wir hatten einen Reiseführer, der uns für die Besichtigung der zerstörten Buddhastatuen 15 Dollar abnahm. Selbst das Wenige, das von den Statuen übrig geblieben ist, fasziniert noch immer jeden Besucher. Ich hoffe, dass möglichst bald mehr Menschen dort hinreisen könnten, denn der Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Ich bin mir sicher, dass die Statuen einmal eine Art Wallfahrtsort für die Afghanen und ein absolutes &#8220;Muss&#8221; für alle ausländischen Touristen werden. </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/interview_ursula-meissner_afghanistan-2008_03.jpg" alt="Ursula Meissner im Gespräch mit der Gouverneurin von Bamiyan" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner im Gespräch mit der Gouverneurin von Bamiyan.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div><br />
 <br />
<strong>Was sind in Ihren Augen die drei größten Missverständnisse über Afghanistan?</strong></p>
<ol>
<li>Dass derzeit überall und ständig geschossen wird. Vom normalen Leben der Afghanen, das ja vielerorts weitergeht, erfahren wir nichts. Es ist wohl zu wenig spektakulär für die internationalen Medien. Leider wird in der Regel nur aus Afghanistan berichtet, wenn es wieder einmal einen Bombenanschlag gegeben hat, wenn Militäreinsätze gemeldet werden, wenn deutsche Soldaten verwundet werden oder gar beim Einsatz am Hindukusch sterben.</li>
<li>Es wird immer vom &#8220;Wiederaufbau Afghanistans&#8221; gesprochen, als ob es darum ginge, einem ehemals hochentwickelten und nach 30 Kriegsjahren zerstörten Land eine neue Chance zu geben. Die bedauerliche Wahrheit ist, dass Afghanistan ein Entwicklungsland ist, ohne Industrie, ohne Infrastruktur und mit einer Bevölkerung, von der die meisten Erwachsenen Analphabeten sind. Das macht die Hilfe für Afghanistan doppelt schwierig.</li>
<li>Afghanistan ist kein Land mit einer homogenen Bevölkerung. Tatsache ist, dass in Afghanistan zahlreiche unterschiedlich geprägte Volksstämme leben, von denen jeder unter seinem eigenen Stammesfürsten auf die größtmögliche Unabhängigkeit pocht. Jede zentrale Regierung in Afghanistan hat sich deshalb bisher mit dem Regieren schwer getan. Die jetzige stellt keine Ausnahme dar.</li>
</ol>
<p><strong>Was können Sie über die Menschen in Afghanistan sagen?</strong></p>
<p>Die Menschen in Afghanistan sind fleißig, ganz besonders gastfreundlich, unglaublich stolz und an ein Leben in zerklüfteten Bergregionen fast wie ihre Bergziegen gewöhnt, wenn ich das so burschikos sagend darf &#8211; aber Afghanistan besteht ja nicht nur aus Bergen. Wir werden als Deutsche immer noch sehr verehrt.  </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/interview_ursula-meissner_afghanistan-2008_04.jpg" alt="Ursula Meissner hat zu jeder Zeit die Kamera griffbereit" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner hat zu jeder Zeit die Kamera griffbereit</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Welche Reaktionen haben Sie auf die Veröffentlichung Ihres Buches über &#8220;das andere Afghanistan&#8221; erhalten?</strong></p>
<p>Bisher fast nur positive. Dass es so ein Buch vorher nicht gab und dass es wichtig ist, um Verständnis für die Afghanen zu wecken. Das war auch, was ich wollte. Die einzige Kritik, die ich bisher lesen konnte, war, dass vielleicht zu viele Bilder im Buch verwendet wurden und man den einzelnen Bildern hätte mehr Platz einräumen sollen.</p>
<p><strong>Wann werden Sie wieder nach Afghanistan reisen?</strong></p>
<p>Ich hoffe bald, aber ich suche noch einen Auftraggeber.</p>
<p><strong>Frau Meissner, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen alles Gute für Ihren weiteren Einsatz in und um Afghanistan.</strong></p>
<p><em>Wer Ursula Meissner einmal persönlich treffen möchte, hat dazu Gelegenheit am 17. Oktober ab 14 Uhr bei der Frankfurter Buchmesse (am Stand des </em><a target="_blank" href="http://www.bucher-verlag.de/" title="Bucher-Verlag Afghanistan"><em>Bucher-Verlags</em></a><em>). Über aktuelle Ausstellungen, Lesungen und Projekte der Fotojournalistin, informiert die </em><a target="_blank" href="http://www.ursulameissner.de" title="Ursula Meissner Afghanistan"><em>Website von Ursula Meissner</em></a><em>.</em></p>
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		<title>Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder!</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Sep 2008 06:00:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Boris Barschow ist ein besonderer Mann: Er ist ZDF-Journalist und Reporter. Und er ist zeitgleich Reservist bei der Bundeswehr – ohne vorher gedient zu haben. Als Journalist bekommt er vor allem die Schattenseiten Afghanistans zu Gesicht. Und als Reservist ist Afghanistan sicherlich nicht das geeignete Land, um sich für einen ersten Einsatz zu melden.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/09/boris-barschow_kabul-ich-komme-wieder_afghanistan_01.jpg" alt="Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Boris Barschow in Afghanistan: Kabul, ich komme wieder</span><span class="ImageTextC">© Christoph Schieder</span></div></p>
<p><strong>Boris Barschow ist ein besonderer Mann:</strong> Er ist ZDF-Journalist und Reporter. Und er ist zeitgleich Reservist bei der Bundeswehr – ohne vorher gedient zu haben. Als Journalist bekommt er vor allem die Schattenseiten Afghanistans zu Gesicht. Und als Reservist ist Afghanistan sicherlich nicht das geeignete Land, um sich für einen ersten Einsatz zu melden.</p>
<p><strong>Boris Barschow tut es trotzdem.</strong> Er wird als Redakteur der Zeitschrift &#8220;<a target="_blank" href="http://www.sada-e-azadi.net/en/index.htm" title="Sada-e-Azadi">Sada-e-Azadi</a>&#8221; (Stimme der Freiheit) nach Afghanistan berufen – und er nimmt an. &#8220;Sada-e-Azadi&#8221; ist die auflagenstärkste Zeitung in Afghanistan, eine gern gelesene Zeitung, die in einer Auflage von 390.000 Stück alle zwei Wochen erscheint und mit Unterstützung der NATO herausgegeben wird.</p>
<p>Als Chefredakteur dieser Zeitschrift geht <strong>Boris Barschow</strong> nach Afghanistan – neugierig und doch mit einer Menge Angst. In Kabul angekommen, taucht er zuerst in die Welt der Soldaten ein, um später in die Welt eines (afghanischen) Journalisten zu wechseln und zuletzt als interessierter Beobachter das &#8220;andere Afghanistan&#8221; zu entdecken. Er ist so fasziniert von Land und Leute, dass er verspricht: &#8220;Kabul, ich komme wieder&#8221;, der Titel seines gleichnamigen Buches.</p>
<p>Barschow erzählt in &#8220;<strong>Kabul, ich komme wieder</strong>&#8221; von seinen afghanischen Kollegen, die ihm ans Herz wachsen, den Schwierigkeiten, die Zeitung in Paschtu und Dari herauszugeben – jeder Übersetzer will den Text anders interpretieren – und von der Herausforderung, ein Zeichen in einer Zeitung zu erklären, das Leben retten kann: &#8220;STOPP – Nicht weiterfahren&#8221;. Der Journalist zeigt sich vor allem als sensibler Beobachter, der sich schnell mit den Afghanen anfreundet, den aber eines von diesen freundlichen und stolzen Menschen trennt: Seine Uniform.</p>
<p>Trotzdem wagt sich Barschow unter die Menschen, besucht eine Schule. &#8220;Es zerbricht mir fast das Herz, wenn ich in die großen strahlenden Augen der Kinder sehe. Ihre Blicke sind voll Hoffnung und Freude. Ihre Hände – so geschunden von harter Arbeit daheim. Diese Kinder sind der ganze Stolz ihrer Eltern. Sie ernten die Kraft und den Mut ihrer Väter und Mütter, dürfen auf eine bessere Zukunft hoffen. Die, die keine Kinder haben, scheinen gleichweise verloren. Ich stelle mich vor die Klasse und begrüße sie.&#8221;</p>
<p>Barschow zeigt uns Afghanistan auf seine ganz bestimmte Art, als Journalist und Soldat in Afghanistan. Vor allem aber zeigt sein Buch die einfühlende Wertschätzung für die Menschen und ihr Land. Ein Buch, das jeder Afghanistan-Interessent lesen sollte.</p>
<p><strong>Boris Barschow: Kabul, ich komme wieder. vive!verlag, Lüneburg,  ISBN 987-3-9399 12-01-9</strong></p>
<p><strong>Das Afghanistan-Weblog von Boris Barschow:<br />
</strong><a href="http://blog.phoenix.de/afghanistan"><strong>http://blog.phoenix.de/afghanistan</strong></a></p>
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		<title>Einladung zur Vernissage auf dem Petersberg in Bonn (10.08. um 17.00 Uhr)</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/einladung-zur-vernissage-afghanistan/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/einladung-zur-vernissage-afghanistan/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meissner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema der Foto-Ausstellung ist Afghanistan und sie präsentiert sich an einem beziehungsreichen Ort, an welchem weltpolitische Entscheidungen - auch für Afghanistan - gefallen sind. Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 10. August 2008 um 17 Uhr zu einer besonderen Vernissage auf den Petersberg bei Bonn einladen zu dürfen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema der Foto-Ausstellung ist Afghanistan und sie präsentiert sich an einem beziehungsreichen Ort, an welchem weltpolitische Entscheidungen &#8211; auch für Afghanistan &#8211; gefallen sind. Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 10. August 2008 um 17 Uhr zu einer besonderen Vernissage auf den Petersberg bei Bonn einladen zu dürfen. </strong></p>
<p>Sie erinnern sich: Die erste Afghanistan-Konferenz der Vereinten Nationen wurde auf dem Petersberg bei Bonn am 5. Dezember 2001 mit der Unterzeichnung der Afghanistan-Vereinbarung erfolgreich abgeschlossen. Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder und Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer nahmen an der Unterzeichnung des Abkommens teil und würdigten den Vermittlungserfolg der Vereinten Nationen und der Vertreter der afghanischen Gruppen.</p>
<p>Hier im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg möchten wir Sie am Sonntag, den 10. August um 17 Uhr sehr herzlich begrüßen. Die bekannte Fotojournalistin Ursula Meissner wird bei der Vernissage zugegen sein und Sie persönlich durch die Ausstellung führen. Auch werden Sie Gelegenheit haben, ihr neuestes Buch &#8220;Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221; in die Hand zu nehmen. Ein Abend mit Ursula Meissner, der Sie beeindrucken wird &#8211; wobei das Ambiente des Traditionshauses Sie bestimmt faszinieren wird.</p>
<p>Abgerundet wir dieser festliche Abend mit einem Buffet afghanischer kulinarischer Köstlichkeiten. Sollten Sie an diesem Abend verhindert sein, merken Sie sich einfach vor, dass die Ausstellung bis zum 10. September auf dem Petersberg zu sehen ist. Sie sind somit jederzeit willkommen.</p>
<p><strong>Hier noch einmal der Termin für die Vernissage:</strong></p>
<p>Sonntag, 10. August 2008, um 17 Uhr.<br />
Steigenberger Grandhotel Petersberg<br />
Königswinter, Tel: 0 22 2 / 3 74-0</p>
<p><a href="http://afghanistan.adra.de/wp-includes/js/tinymce/www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de">www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de</a></p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie bei der Ausstellungs-Eröffnung persönlich begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Beste Grüße,<br />
Erich Lischek</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Cyber Café Kabul &#8211; Aufbruch in die Moderne</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/cyber-cafe-kabul-aufbruch-in-die-moderne/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/cyber-cafe-kabul-aufbruch-in-die-moderne/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jul 2008 05:00:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Meissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuriositäten]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Cafe]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internetcafé in Kabul, das ich gelegentlich besuche, scheint besonderen Wert auf die Privatsphäre seiner Kunden zu legen. Die Computer sind so geschickt aufgestellt, dass man nahezu unbeobachtet surfen kann. Und das aus gutem Grund: Die meist männlichen Kunden nutzen das Internetcafé in erster Linie, um auf Partnersuche zu gehen oder auf erotischen Seiten zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internetcafé in Kabul, das ich gelegentlich besuche, scheint besonderen Wert auf die Privatsphäre seiner Kunden zu legen.</strong> Die Computer sind so geschickt aufgestellt, dass man nahezu unbeobachtet surfen kann. Und das aus gutem Grund: Die meist männlichen Kunden nutzen das Internetcafé in erster Linie, um auf Partnersuche zu gehen oder auf erotischen Seiten zu surfen.</p>
<p>Doch etwa ein Viertel der Internetnutzer in Kabul sind inzwischen Frauen, die meisten von ihnen Studentinnen. Sie recherchieren für Seminare und pflegen Kontakte zu Verwandten und Freunden im Ausland. In den Cafés sitzen Frauen und Männer ganz selbstverständlich nebeneinander an den Computern. Die Frauen tragen meist einfache Kopftücher. Die traditionellen Schranken zwischen Mann und Frau in Afghanistan vermochte aber auch das World Wide Web nicht ganz zu überwinden, was an den Poststellen Kabuls deutlich wird. Weil viele Kunden noch nicht wissen, wie man einen Computer bedient, hält die Post zwei Berater für den Kundendienst bereit, eine Frau für die Frauen und einen Mann für die Männer.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/internet-cafe-kabul.jpg" alt="Seminar für Textverarbeitung an der Uni Kabul: 25 Studentinnen teilen sich fünf Computer." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Seminar für Textverarbeitung an der Uni Kabul: 25 Studentinnen teilen sich fünf Computer.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Dass das World Wide Web so schnell nach Afghanistan kam, ist einem in New York lebenden afghanischen Geschäftsmann zu verdanken. Gleich nach der Vertreibung der Taliban aus Kabul, gründete er die Afghan Wireless Communication Company und bot dem Ministerium für Kommunikation eine 20-prozentige Beteiligung an. Der Vertrag über 15 Jahre wurde erstaunlich schnell unterzeichnet und bereits im Juli 2002 eröffnete Bennet Bayer im Intercontinental Hotel in Kabul das erste Internetcafé.</p>
<p>Inzwischen gibt es in Kabul und anderen größeren Städten zahlreiche Internetcafés unterschiedlicher Betreiber. Die günstigeren nehmen umgerechnet einen US-Dollar für eine Stunde. Bei einem durchschnittlichen Tageseinkommen von unter zwei US-Dollar ist Surfen für Afghanen also Luxus. Dennoch ist der Andrang groß und die Kunden warten gern auf Holzbänken vor den Cafés.</p>
<p><strong>Dieser Artikel entstammt dem Buch &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch von Ursula Meissner">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>&#8221; von Fotojournalistin Ursula Meissner. Sie können dieses Buch bei ADRA bequem <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" title="Afghanistan Buch bestellen">online bestellen</a> und unterstützen damit die Herstellung und Verteilung einer Decke in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Afghanistan-Reise im Frühjahr 2008</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Apr 2008 13:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 26. März bis 7. April 2008 waren Fotojournalistin Ursula Meissner und ADRA Geschäftsführer Erich Lischek in Afghanistan unterwegs. Für beide ist es eine wiederholte Reise in das Land am Hindukusch, dennoch bringen sie viele neue Eindrücke und vor allem zahlreiche Fotos mit zurück. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vom 26. März bis 7. April 2008 waren Fotojournalistin Ursula Meissner und ADRA Deutschland Geschäftsführer Erich Lischek in Afghanistan unterwegs.</strong> Für beide ist es eine wiederholte Reise in das Land am Hindukusch, dennoch bringen sie viele neue Eindrücke und vor allem zahlreiche Fotos mit zurück. Bei ihren Treffen mit offiziellen, aber auch mit einfachen Menschen in den Dörfern, konnten sie sich einen Überblick über die aktuelle Lage in Afghanistan verschaffen. </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/afghanistan-reise-meissner-lischek.jpg" alt="Afghanistan-Reise Meissner Lischek" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner und Erich Lischek am Flughafen.</span><span class="ImageTextC">© ADRA Deutschland</span></div></p>
<p>Gemeinsam mit Vinod Nelson, dem Leiter von ADRA Afghanistan besuchte Erich Lischek den &#8220;Executive Minister&#8221; für Flüchtlinge und Rückkehrer, Abdul Qader Ahadi und den für die Provinz Kabul zuständigen Direkter für Flüchtlingsangelegenheiten in Kabul. Ein weiterer Höhepunkt ihrer Reise war das Zusammentreffen mit der Gouverneurin der Provinz Bamiyan, Habiba Sarabi. Beim über halbstündlichen Treffen waren Lischek und Meissner überrascht, dass die Gouverneurin nicht nur sehr genau über die Arbeit von ADRA in Afghanistan bescheid wusste, sondern sich so ausführlich für ihren Besuch aus Deutschland Zeit nahm. Sie freut sich bereits auf die <a href="http://afghanistan.adra.de/english/afghanistan-book/" title="Afghanistan-Buch Englisch">englische Ausgabe des Afghanistan-Buches</a> von Ursula Meissner, das kommende Woche erscheinen wird.</p>
<p>Der Besuch verschiedener Hilfsprojekte von ADRA, sowie eine mehrtägige Reise ins Hinterland von Afghanistan standen ebenfalls auf dem straffen Reiseprogramm. Der Besuch bei sehr gastfreundlichen Einheimischen sowie regionalen ADRA-Vertretern wird noch lange in Erinnerung bleiben.</p>
<p><strong>In den kommenden Wochen werden zahlreiche Reiseberichte von den verschiedenen Stationen der aktuellen Afghanistan-Reise die Artikel des Online-Magazins bereichern. Viele Fotos und kurze Videoclips, die Ursula Meissner vor Ort drehen konnte, schildern die Geschichten der Menschen in Afghanistan aus erster Hand.</strong></p>
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