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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Bildung</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider mussten wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		<title>Afghanische Frauen erfahren grenzübergreifende Hilfe</title>
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		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
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		<description><![CDATA[Was bewegt Menschen dazu, anderen, die sich in einer wesentlich schlechteren Situation befinden, aktiv zu helfen? In der Regel sind es einschneidende persönliche Erfahrungen. Auch Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher haben diese Erfahrungen gemacht. Während ihres Studiums in Kanada kamen die jungen Frauen mit den strengen Gesetzen und der Unterdrückung afghanischer Frauen in Berührung &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was bewegt Menschen dazu, anderen, die sich in einer wesentlich schlechteren Situation befinden, aktiv zu helfen? In der Regel sind es einschneidende persönliche Erfahrungen. Auch Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher haben diese Erfahrungen gemacht. Während ihres Studiums in Kanada kamen die jungen Frauen mit den strengen Gesetzen und der Unterdrückung afghanischer Frauen in Berührung &#8211; und beschlossen, etwas dagegen zu tun.</p>
<p>Um die Lage der Frauen in Afghanistan besser verstehen zu können, wandten sie sich an die kanadische Schriftstellerin Deborah Ellis. Diese hatte sich bereits <a title="Flüchtlinge Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/ansiedlungsprogramm-von-fluechtlingen-in-bariquab/" target="_self">in verschiedenen Flüchtlingscamps</a> ein Bild von der Situation machen können, in der afghanische Frauen leben. Beeindruckt von ihren Schilderungen gründeten Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher die Organisation &#8220;<a title="Canadian Women for Women in Afghanistan" href="http://www.cw4wafghan.ca" target="_blank">Canadian Women for Women in Afghanistan</a>&#8220;.</p>
<p><strong>Bildung = Frieden: Eine Rechnung, die jedes Schulkind versteht </strong></p>
<p>Die Organisation hat sich dem Ziel verschrieben, die Rechte der Frauen in Afghanistan zu sichern und Frauen und Kinder zu fördern. Dies bezieht sich besonders auf die Sicherung einer schulischen Ausbildung, durch die den Aufbau der Schule, der Übernahme von Lehrergehältern oder beispielsweise durch die Errichtung von Bibliotheken. Fast ein Dutzend Projekte betreut CW4WAfghan zur Zeit &#8211; ein Ende des Engagements ist nicht in Sicht.</p>
<p>Und weil die Rechnung „Bildung = Frieden&#8221; eigentlich ganz einfach ist, unterstützt die Organisation zudem die Initiative &#8220;<a title="Little Women" href="http://www.littlewomenforlittlewomen.com" target="_blank">Little Women for Little Women in Afghanistan</a>&#8220;, die die Bildung junger Mädchen in Afghanistan fördert. Was persönliches Engagement also alles bewirken kann, das zeigt sich am Beispiel der beiden kanadischen Frauen, die die Situation afghanischer Frauen nicht mehr tatenlos mit ansehen wollten, sondern selbst aktiv geworden sind &#8211; und uns vor Augen führen, dass menschliche Hilfe nicht an der eigenen Türschwelle oder einer Ländergrenze endet.</p>
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		<title>Nadia Qani: Eine Tasche voller Hoffnung</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Jun 2009 06:00:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nadia Qani hat trotz Flucht aus Afghanistan ihr Heimatland nicht vergessen. Mehr als eine Tasche hatte Nadia Qani nicht dabei, als sie mit 19 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland floh. Sie hätte sich damals ihrem Schicksal ergeben können, hätte von staatlicher Hilfe leben und sich zuhause verschanzen können. Doch sie tat es nicht - und wurde zur "Frankfurterin des Jahres 2005" ernannt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nadia Qani hat trotz Flucht aus Afghanistan ihr Heimatland nicht vergessen</strong><strong>.</strong> Mehr als eine Tasche hatte Nadia Qani nicht dabei, als sie mit 19 Jahren aus Afghanistan nach Deutschland floh. Sie hätte sich damals ihrem Schicksal ergeben können, hätte von staatlicher Hilfe leben und sich zuhause verschanzen können. Doch sie tat es nicht &#8211; und wurde zur &#8220;<a title="Frankfurterin des Jahres" href="http://www.faz.net/s/RubFAE83B7DDEFD4F2882ED5B3C15AC43E2/Doc~EDC3122F4B0404C838644F496CCC2C3A2~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Frankfurterin des Jahres 2005</a>&#8221; ernannt.</p>
<h3><strong>Vom Flüchtling zur erfolgreichen Unternehmerin &#8211; Nadia Qani hat sich nie unterkriegen lassen</strong></h3>
<p>Die junge Frau hatte ihren Lebenswillen nicht verloren, sie besuchte nach ihrer Ankunft in Deutschland eine Sprachschule, arbeitete als Kassiererin und gründete sogar einen eigenen Pflegedienst. Mittlerweile ist sie erfolgreiche Unternehmerin und wurde kürzlich sogar mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet, weil sie insbesondere <a href="http://www.together-in-hessen.de/pdf/presse/ihk_wirtschaftsforum36-37.pdf">ältere und ausländische Angestellte beschäftigt</a>, um ihnen eine Perspektive aufzuzeigen.</p>
<p><a href="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/05/nadia-qani.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-626" title="Nadia Qani erhält Bundesverdienstkreuz" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/05/nadia-qani.jpg" alt="Nadia Qani erhält Bundesverdienstkreuz" width="605" height="250" /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Nadia Qani erhält das Bundesverdienstkreuz</span><span class="ImageTextC">© Bundesministerium für Arbeit und Soziales</span></div></p>
<p>Obwohl sie sich auch in Deutschland behauptet hat, wollte Nadia Qani ihre Heimat Afghanistan eigentlich nie verlassen. Für ein Mädchen ihrer Zeit war sie erstaunlich gut gebildet, besuchte das einzige Mädchengymnasium Afghanistans, Lycée Jamhuriat, und begann ihre Arbeit als <a href="http://www.afghan-german.de/Admin_DE/Lauftext/n_qane_Rede_IHK.pdf" target="_blank">Chefsekretärin der Exportabteilung des Wirtschaftsministeriums</a>.</p>
<h3><strong>Zan e. V. setzt sich für die Rechte afghanischer und muslimischer Frauen ein</strong></h3>
<p>Bis heute hat Nadia Qani ihr Heimatland nicht vergessen. In dem von ihr gegründeten <a title="Zan e. V." href="http://www.zanev.de/" target="_blank">gemeinnützigen Verein</a><strong> Zan e.V. </strong>setzt sie sich für die Rechte afghanischer und muslimischer Frauen ein und organisiert beispielsweise die Ausstellung &#8220;Frauenleben in Afghanistan&#8221;.</p>
<p>&#8220;Zan&#8221;, das ist der persische Begriff für Frau, und eine solche, starke, Frau ist auch <strong>Nadia Qani</strong>, die sich trotz aller Widrigkeiten in ihrem Leben behauptet hat und ihre Weg gegangen ist &#8211; und damit vielleicht ein Vorbild sein kann für andere afghanische Mädchen und Frauen.</p>
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		<title>Teufelskreis Analphabetismus in Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/teufelskreis-analphabetismus-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 May 2009 06:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mama, liest du mir etwas vor?&#8221; &#8211; &#8220;Papa, was heißt das, was da steht?&#8221; Kinder haben viele Fragen, sei es nach einer Gute-Nacht-Geschichte oder nach der Aufschrift des großen Plakates an der Straße. Doch wenn sowohl Mutter als auch Vater nicht auf die Fragen und Bitten des Kindes reagieren können, ist das nicht immer Zeichen mangelnden Wissens. Es kann auch ein Zeichen von Analphabetismus sein.</p>
<h3><strong>Aktionswochen fordern zum &#8220;Großen Lesen&#8221; auf</strong></h3>
<p>Ein Problem, das in den Industrienationen wie beispielsweise Deutschland, keines ist &#8211; in Staaten wie Afghanistan aber für einen Teufelskreis sorgt, aus dem es ohne entsprechende Bildung kein Entkommen gibt. Die Globale Bildungskampagne veranstaltet daher in diesen Wochen wiederholt Aktionswochen zum &#8220;Großen Lesen&#8221; und macht auf das Recht eines jeden Menschen <a title="Bildungskampagne gegen Analphabetismus" href="http://www.bildungskampagne.org/Aktionen_2009.htm" target="_blank">auf freie Bildung aufmerksam</a>.</p>
<p>Dass das Projekt weltweiten Anklang findet, zeigt sich auch im vom <strong>Analphabetismus</strong> besonders betroffenen Afghanistan: Hier nehmen rund 100 Schulen an einem <a title="Lese- und Schreibwettbewerb" href="http://www.halternerzeitung.de/nachrichten/kultur/art617,543482" target="_blank">Lese- und Schreibwettbewerb im Rahmen der Aktion teil</a>. Fast drei Viertel der afghanischen Bevölkerung können weder lesen noch schreiben &#8211; unabhänging vom Alter. Dass besonders Mädchen und Frauen keine schulische Ausbildung erfahren haben, überrascht schon nicht mehr.</p>
<h3><strong>Das Recht auf Bildung hat jeder Mensch &#8211; aber nicht jeder kann oder will es nutzen</strong></h3>
<p>Umso erstaunlicher mutet der Bericht einer Frau an, die es geschafft hat, dem Teufelskreis zu entfliehen: Shirin ist 28 und leitet eine kleine Schule in Afghanistan. Sie setzt sich dafür ein, dass auch andere Mädchen und Frauen zur Schule gehen können und bewegt Familien mit zum Teil großer Überzeugungsarbeit dazu, <a title="Recht auf Bildung braucht Überzeugungsarbeit" href="http://www.bildungskampagne.org/documents/UMAktion2009_Das_grosse_Lesen_Webformat.pdf" target="_blank">ihre Töchter zur Schule zu schicken</a>. Auch ihr Einsatz trägt dazu bei, dass ein Schritt aus dem Strudel des Analphabetismus heraus getan werden kann &#8211; und sei er noch so klein.</p>
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		<title>Afghanische Blogger, vereinigt euch</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 06:00:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (Afghan Penlog) wurde 2006 ins Leben gerufen, um afghanische Blogger aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet. Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (<a title="Afghanische Blogger" href="http://afghanpenlog-en.blogspot.com/" target="_blank">Afghan Penlog</a>) wurde 2006 ins Leben gerufen, um <strong>afghanische Blogger</strong> aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet.</p>
<p>Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV und Radio schon deutlich liberaler geworden sind. Das Internet erscheint dennoch für viele als eine Oase der Freiheit, da man sich hinter dem Deckmantel der Anonymität in Sicherheit wähnt.</p>
<p>Obwohl natürlich auch diese Sicherheit begrenzt ist, wächst die Macht der Medien in Afghanistan &#8211; auch und gerade durch das Internet. Täglich erreichen neue Weblogs von Afghanen die so genannte &#8220;Blogosphäre&#8221;. Bloggen &#8211; das bedeutet schließlich Freiheit. Im Internet hat jeder eine Stimme, die er dazu nutzen kann, um seine Meinung frei zu äußern.</p>
<h3>Afghan Press: Lokalnachrichten aus Afghanistan</h3>
<p>Aus diesen Beweggründen ist schließlich auch <a title="Afghanpress" href="http://afghanpress.af" target="_blank">Afghan Press</a> entstanden. Ziel dieses Online-Projektes in Afghanistan ist es, Lokalnachrichten aus dem Land unverfälscht nach außen zu tragen. In den internationalen Medien erhalten die Landsleute auf der ganzen Welt zumeist nur Informationen über Explosionen oder Selbstmordattentate &#8211; über soziale Themen wie etwa Musik, Literatur und Bildung erfahren sie jedoch nichts.</p>
<p>Dies ändert sich mit <strong>Afghan Press</strong>, da hier von einem anderen Afghanistan die Rede ist. Das Online-Nachrichtenmagazin wird in der Landes-üblichen Sprache verfasst, um Afghanen im In- und Ausland gleichermaßen zur Verfügung zu stehen und zu erreichen.</p>
<p>Die freie Meinungsäußerung wird durch die Vereinigung der afghanischen Blogautoren gestärkt, da es im Rahmen eines solchen Netzwerkes mehr Möglichkeiten gibt, die Aktivitäten gezielt zu koordinieren und sich zur Wehr zu setzen. Gleichzeitig stehen die häufig auf Englisch verfassten Weblogs auch Nicht-Afghanen zur Verfügung, die sich über das Land am Hindukusch informieren können. Die Herausforderung besteht jedoch in der öffentlichen Aufmerksamkeit, d.h. in den Medien insgesamt, die Kulturgüter in Afghanistan zu erkennen und schließlich darüber zu berichten.</p>
<p>Schrecken und Schönheit liegen in Afghanistan auch heute noch dicht beieinander &#8211; die Blogger aus Afghanistan und der ganzen Welt helfen dabei, das Gleichgewicht dieser beiden Extremen in den Medien wieder zurechtzurücken.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema auch unter:<br />
</strong><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan">http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan</a></p>
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		<title>Computerkurse mit MS Office für Frauen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 07:00:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Aus- und Weiterbildung hat in Deutschland nach wie vor Hochkonjunktur. Zu den Maßnahmen zählen in aller Regel auch Computerkurse, in denen Frauen auf das Berufsleben in einem Büro vorbereitet werden. MS Office, d.h. Word, Excel und weitere Programme werden hier eingesetzt und von den Teilnehmerinnen erlernt. Ebenso, wie in Deutschland, finden solche Computerkurse auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus- und Weiterbildung hat in Deutschland nach wie vor Hochkonjunktur. </strong>Zu den Maßnahmen zählen in aller Regel auch Computerkurse, in denen Frauen auf das Berufsleben in einem Büro vorbereitet werden. MS Office, d.h. Word, Excel und weitere Programme werden hier eingesetzt und von den Teilnehmerinnen erlernt. Ebenso, wie in Deutschland, finden solche Computerkurse auch in Afghanistan statt.</p>
<p>Bildung ist nach dem Taliban-Regime wieder zu einem Gut geworden, das den Menschen in Afghanistan wieder zugänglich ist. Immer mehr Männer und auch Frauen möchten sich mit der eigenen Situation und den Verhältnissen in ihrem Land nicht mehr abfinden. Die Ziele sind hoch gesteckt; die ersten Schritte fallen freilich noch klein aus und müssen doch gegangen werden.</p>
<p>In der Universität von Kabul <a title="Computerkurse für Frauen in Afghanistan" href="http://www2.gtz.de/dokumente/akz/deu/AKZ_2003_3/Afgh_Frauen.pdf" target="_blank">finden die Computerkurse für Frauen statt</a>. Ziel ist es, den Umgang mit MS Office zu erlernen. Gelehrt werden hier Word, Excel, aber auch AutoCad, ein System zur Erstellung von technischen Zeichnungen. Letzteres wird von Ingenieuren und Architekten eingesetzt. Keine Frage, in Afghanistan gibt es vieles, was noch aufgebaut oder erst noch entworfen werden muss.</p>
<h2>Frauen in Afghanistan fürs Berufsleben fit machen</h2>
<p>Fit fürs Berufsleben &#8211; so lautet das ehrgeizige Ziel. Doch die Frauen in Afghanistan sind stets hoch motiviert und möchten ihre Ziele unbedingt erreichen. Es geht nicht nur um die Partizipation an der Wirtschaft, um das eigens verdiente Geld, sondern auch und gerade um das Recht und die Freiheit, sich zu entfalten.</p>
<p>Strukturhilfe für Afghanistan bedeutet für die Frauen in Afghanistan Hilfe zur Selbsthilfe. Es zeigt sich, dass die Menschen im Land am Hindukusch für Veränderungen bereit sind, ja geradezu darauf drängen. <strong>Das Erlernen von gängigen Windows-Anwendungen ist daher ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit.</strong></p>
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		<title>Der Frauenpark in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Apr 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Für die Frauen in Afghanistan ist es noch ein weiter Weg hin zur Unabhängigkeit. Die ersten Schritte sind freilich gegangen; dennoch ist es nach wie vor schwierig, sich frei und ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im traditionellen Frauenpark in Kabul haben sie dazu die Möglichkeit, sich untereinander so auszutauschen, wie es in einigen Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Für die Frauen in Afghanistan ist es noch ein weiter Weg hin zur Unabhängigkeit. Die ersten Schritte sind freilich gegangen; dennoch ist es nach wie vor schwierig, sich frei und ungezwungen in der Öffentlichkeit zu bewegen. Im traditionellen Frauenpark in Kabul haben sie dazu die Möglichkeit, sich untereinander so auszutauschen, wie es in einigen Jahren hoffentlich auch in aller Öffentlichkeit möglich sein wird.</p>
<p>Hier dürfen sie sich unverschleiert zeigen, sich weiterbilden und gemeinsam die Freizeit verbringen. Hierzu wurden Unterrichtsräume bereitgestellt sowie ein kleiner Teeladen. Fließend Wasser war zuvor nicht vorhanden und musste daher eigens für die Frauen in Afghanistan gelegt werden.</p>
<h2>Der Frauenpark ist eine wichtige Begegnungsstätte in Afghanistan</h2>
<p>Doch damit nicht genug: Bildung und Entwicklung bedarf auch des Einsatzes moderner Technologien. Aus diesem Grunde wurde im Frauenpark in Afghanistan ein Rechenzentrum eingerichtet. Die Begegnungstätte in Kabul ist somit ein Hort der Freiheit, der Bildung, aber auch der Entwicklung. In all diesen Bereichen sind die Frauen in Afghanistan während des Taliban-Regimes und auch noch danach zu kurz gekommen.</p>
<p>Doch auch wenn der <a title="Frauenpark in Kabul Afghanistan" href="http://www.thw.bund.de/nn_1047806/DE/content/meldungen/thw__international/projektgebiete/Afghanistan/Dokumente/meldung__009__projekt__afghanistan.html" target="_blank">Frauenpark in Afghanistan</a> ein wichtiger Platz für die Frauen ist, so bleibt er doch nur eine Oase der Freiheit. Ziel ist es, die Frauen von solchen Zentren aus zu stärken, um so ihre Unabhängigkeit und Eigenständigkeit im ganzen Land zu verbreiten. Gerade der Frauenpark in Kabul hat hier eine herausragende Bedeutung, ähnlich wie die Universität der Hauptstadt Afghanistans.</p>
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		<title>Studenten in Kabul: Deutsch-afghanische Freundschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 20:51:39 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Gemeinsamkeiten würden Sie in einem Vergleich zwischen Afghanistan und Deutschland entdecken? Keine? Denken Sie noch einmal scharf nach. Wirklich keine? Wenn die Antwort immer noch &#8220;Ja&#8221; lautet, dann wird es Zeit, in den mannigfaltigen Unterschieden nach den doch vorhandenen Gemeinsamkeiten zwischen Afghanistan und Deutschland zu fahnden. Eine Gruppe aus afghanischen Deutschstudenten zeigt die Berührungsstellen zweier scheinbar so unterschiedlicher Nationen auf.</p>
<p>Deutschstudenten in Afghanistan? Mal ehrlich, hätten Sie erwartet, dass es an der Universität in Kabul eine Germanistikabteilung gibt? Doch genau hier haben es sich zwölf Filmemacher zum Ziel gesetzt, deutschen Studenten <a title="Lebenswelt afghanischer Studenten" href="http://www.goethe.de/ins/af/prj/fil/deindex.htm" target="_self">in die Lebenswelten ihrer afghanischen &#8220;Kommilitonen&#8221;  blicken zu lassen</a>.</p>
<p>Umgekehrt entstand in Deutschland, am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung Hannover, eine Dokumentation über das hiesige Campusleben. Das gemeinsame Interesse für die Wissenschaft, ja der Wissenshunger, verbindet die jungen Menschen aus den doch so anderen Welten.</p>
<h3>Doch wie anders ist das Leben in Afghanistan? Eine Einschätzung der jungen Studenten in Kabul</h3>
<p>Nargis Daschti, die zum Team der zwölf Studenten in Kabul gehört, hat ihre ganz eigene Meinung sowohl zu der Beziehung zwischen Mann und Frau, als auch innerhalb der Familie: In Afghanistan, sagt sie, ist es wohl so ähnlich wie in Deutschland, nur eben vor dem ersten Weltkrieg. Ansonsten interessiert sie sich für Filme, Theater und Tradition.</p>
<p>Djaber Taheryan, der gerade im vierten Studienjahr in der Deutschabteilung der Kabul Universität ist, steht mit den deutschen Soldaten in Afghanistan in direktem Kontakt: Nachmittags arbeitet er im deutschen Camp Warehouse im Sportzentrum. Er wünscht sich, in Zukunft mehr Kontakt zu weiteren Deutschen zu haben.</p>
<p>Mohammad Erfan Ghafari hofft, dass sich die Beziehungen zu den deutschen Studenten in Zukunft weiter intensivieren. Mit diesem Ziel vor Augen, möchte er in Zukunft weitere (und wie er sagt, noch bessere) Filme drehen, um das Leben der Studenten in Afghanistan einem größeren deutschen (studentischen) Publikum nahe zu bringen.</p>
<p>Das Ziel des Filmprojekts in Afghanistan, so fasst Erfan Ghafari zusammen, besteht darin, insbesondere die positiven Aspekte über das Leben der Studenten herauszustellen. Das Bedürfnis, sich bewusst von der Masse an Negativ-Meldungen zu distanzieren, ist offensichtlich genauso groß wie der Wunsch, mit den deutschen Studenten in Kontakt zu treten. <strong>Eine Grundlage, auf der sich eine deutsch-afghanische Freundschaft mit Sicherheit aufbauen lässt.</strong></p>
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		<title>Wenn Pressefreiheit ein Fremdwort bleibt</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Mar 2009 07:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Journalistinnen werden im Nahen Osten nach wie vor massiv bedroht: Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März machte die Organisation &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; auf die Situation weiblicher Journalisten aufmerksam und fordert bessere Schutzmaßnahmen der Regierungen. Besonders Frauen im Nahen Osten werden häufig zur Zielscheibe von Drohungen und können ihren Beruf nur ausüben, weil sie ihr eigenes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Journalistinnen werden im Nahen Osten nach wie vor massiv bedroht: </strong>Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März machte die Organisation &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; auf die Situation weiblicher Journalisten aufmerksam und fordert bessere Schutzmaßnahmen der Regierungen. Besonders Frauen im Nahen Osten werden häufig zur Zielscheibe von Drohungen und können ihren Beruf nur ausüben, weil sie ihr eigenes Leben riskieren. Für sie ist es fast unmöglich, frei und unabhängig zu berichten.</p>
<h2>Rangliste zur Pressefreiheit: Afghanistan am Ende des Feldes</h2>
<p>Auch Afghanistan reiht sich in Liste jener Länder ein, in denen die Arbeit von Journalisten im Allgemeinen und von Frauen im Speziellen erschwert wird. In der 2008 von &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; veröffentlichten <a title="Rangliste der Pressefreiheit 2008" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/ranglisten/rangliste-2008.html" target="_self">Rangliste zur Pressefreiheit belegt Afghanistan einen der hinteren Plätze</a>. Gerade in der westlichen Provinz Herat gab es vermehrt Übergriffe auf Journalistinnen. Taliban, Warlords und lokale Politiker wollten die Frauen dazu zwingen, ihre Arbeit aufzugeben.</p>
<p>Für viele von ihnen gibt es keine Zufluchtsmöglichkeit; sie legen ihre Arbeit aus Angst um das eigene Leben nieder oder zensieren sich selbst. Andere, wie die pakistanische Journalistin Meera Jamal, flüchten nach Deutschland. Sie erhielt mehrfach Morddrohungen, nachdem sie über Themen wie das Recht der Frau auf Scheidung oder staatliche Hilfe bei Vergewaltigung berichtet hatte. Wie ihr erging es zahlreichen anderen Frauen, die über Tabuthemen berichten. Vor allem Beiträge über Frauenrechte oder religiösen Fundamentalismus <a title="Reporter ohne Grenzen Kampagnen" href="http://www.reporter-ohne-grenzen.de/kampagnen-aktionen/internationaler-frauentag-2009.html" target="_self">werden mit Drohungen und Verfolgung bedacht</a>.<strong> </strong></p>
<h3>Frauen geben aus Angst um ihr Leben die Arbeit auf oder fügen sich der Zensur</h3>
<p>Das traurige Barometer von &#8220;Reporter ohne Grenzen&#8221; wächst auch 2009 weiter: bisher führt es zwölf getötete und 145 inhaftierte Journalisten auf. Auch Shahnaz Gholami aus dem Iran verbrachte aufgrund ihrer Artikel bereits mehrere Jahre im Gefängnis. Sie lässt sich trotzdem nicht einschüchtern und engagiert sich bei der &#8220;Vereinigung der Journalistinnen&#8221; (ARZ). Für ihre Kampagne &#8220;Eine Million Unterschriften für Gerechtigkeit&#8221; wurde sie mit dem &#8220;Prix Simone de Beauvoir pour la Liberté des Femmes 2009&#8243; ausgezeichnet. Trotzdem müssen Frauen, die sich der Kampagne anschließen, und tausende Journalistinnen jeden Tag um ihre Sicherheit und um ihr Leben bangen.</p>
<p><strong>Wie froh wir doch sein können, in Deutschland im Zeichen der Presse- und Meinungsfreiheit auch zu schwierigen Themen Stellung beziehen zu können. In diesen Situationen wird einem dieses Vorrecht wieder neu bewusst.</strong></p>
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		<title>Bildung in Afghanistan &#8211; Stand der Dinge?</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 07:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hilfe zur Selbsthilfe &#8211; dieses Konzept stellt auch in Afghanistan die Weichen für die Zukunft. Ein wichtiger Eckpfeiler ist natürlich die Bildung: Nur so kann sichergestellt werden, dass die Wirtschaft in dem Land am Hindukusch langfristig vorangetrieben wird. Wie aber sieht es in Afghanistan heute, im Jahre 2009, aus? Nach unzähligen Berichten und Bildern aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hilfe zur Selbsthilfe &#8211; dieses Konzept stellt auch <strong>in Afghanistan</strong> die Weichen für die Zukunft. Ein wichtiger Eckpfeiler ist natürlich die <strong>Bildung</strong>: Nur so kann sichergestellt werden, dass die Wirtschaft in dem Land am Hindukusch langfristig vorangetrieben wird. Wie aber sieht es in Afghanistan heute, im Jahre 2009, aus? Nach unzähligen Berichten und Bildern aus Afghanistan kommen endlich diejenigen zu Wort, die es am besten wissen müssten &#8211; die dort lebenden Menschen.</p>
<p>Insgesamt wurden <strong>in der <a title="Studie zur Lebensqualität in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/ard-umfrage-zur-lebensqualitaet-in-afghanistan/" target="_self">Studie der ARD, ABC und BBC</a></strong>, die <strong>direkt in Afghanistan</strong> durchgeführt wurde, 1534 Menschen befragt. <a title="Ergebnisse der ARD-Umfrage zu Afghanistan" href="http://www.tagesschau.de/static/pdf/Afghanistan_2009.pdf" target="_blank">Die Antworten überraschten zum Teil</a>, zum Teil deckten sie sich natürlich auch mit den Erwartungen.</p>
<h3>Die Bildung in Afghanistan hat sich verbessert</h3>
<p>In punkto Bildung waren sich immerhin <strong>77 Prozent der Befragten aus Afghanistan</strong> einig, dass die lokalen Schulen sehr gut bis gut einzuschätzen sind. Ein Ergebnis, dass durchaus Mut für die Zukunft macht.</p>
<p>Interessant ist vor diesem Hintergrund vor allem, dass es sich um keine repräsentative Studie handelt; dies bedeutet, dass <strong>Afghanen</strong> in allen 34 Provinzen befragt wurden. Dies involviert notwendig auch kleinere Orte &#8211; schließlich existieren <strong>neben Kabul und Herat</strong> kaum größere Städte, als vielmehr „Mini-Städte&#8221; und kleinere Dörfer.</p>
<p>Es stellt sich natürlich die Frage, inwieweit diese Einschätzung <strong>der Menschen in Afghanistan</strong> auch tatsächlich zutrifft, d.h. objektivierbar ist. So ist zu erwarten, dass die Bildung in dem Land internationalen Standards nicht zu genügen vermag. <strong>Doch ein Trend, der in Afghanistan in die richtige Richtung weist, lässt sich aus diesem Ergebnis sicherlich abzeichnen.</strong></p>
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		<title>ARD-Umfrage zur Lebensqualität in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 07:00:13 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wir allen sind uns wohl darüber im Klaren, dass die Lebensqualität in Afghanistan bei weitem nicht den an deutsche Maßstäbe heranreicht. Dennoch zeichnen die Medien ein recht einseitiges Bild, in dem Elend und Verderben zu sehen sind. Was aber ist dran, an der Berichterstattung, die uns permanent von einem zerrütteten, kriegsgebeutelten Land am Hindukusch erzählt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir allen sind uns wohl darüber im Klaren, dass die <strong>Lebensqualität in Afghanistan</strong> bei weitem nicht den an deutsche Maßstäbe heranreicht. Dennoch zeichnen die Medien ein recht einseitiges Bild, in dem Elend und Verderben zu sehen sind. Was aber ist dran, an der Berichterstattung, die uns permanent von einem zerrütteten, kriegsgebeutelten Land am Hindukusch erzählt?</p>
<p>Grund genug für die <strong>ARD, zusammen mit der der ABC und BBC</strong> eine <a title="Umfrage in Afghanistan" href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html" target="_blank">landesweite <strong>Umfrage in Afghanistan</strong></a> zu starten: Wenig verwunderlich ist hier sicherlich, dass viele der dort lebenden Menschen immer stärker am zweifeln sind, ob die Entwicklung des Landes in die richtige Richtung geht; schließlich ging nach dem Krieg zunächst ein <strong>Ruck durch Afghanistan</strong>. Die Tatsache, dass Jahre später immer noch so vieles im Argen liegt, führt verständlicherweise zu neuer Frustration.</p>
<h3>Wie ist es um die Lebensqualität in Afghanistan wirklich bestellt?</h3>
<p>Und tatsächlich: Auf den ersten Blick gibt es immer noch viele Missstände: Eine hohe Arbeitslosigkeit, die damit verbundene Armut sowie hygienische Mängel zeigen, dass <strong>Afghanistan</strong> nach wie vor auf Hilfe angewiesen ist. Dabei ist sicher, dass die Menschen sich langfristig selber versorgen können müssen. „Hilfe zu Selbsthilfe&#8221; ist das große Motto, das über einer jeden Aktion für die Menschen in Afghanistan schweben muss.</p>
<p>Landesweit sehen die <strong>Menschen in Afghanistan</strong> die größten Probleme in der fehlenden Sicherheit des Landes und in der Armut bzw. der schlechten Situation auf dem Arbeitsmarkt. Offensichtlich ist es in <strong>dem Land am Hindukusch</strong> an der Zeit, ein neues Zeichen zu setzen, das den Menschen in Afghanistan Mut macht.</p>
<p>Denn wie die <strong>Umfrage der ARD, ABC und BBC</strong> zeigt, sind die Menschen dort mit den Entwicklung in ihrem Land nicht so recht glücklich &#8211; und das zu Recht. Afghanistan: Ein Land, das trotz positiver Meldungen nach wie vor auf Unterstützung angewiesen ist.</p>
<p><em>In weiteren Artikeln werden wir auf Teilaspekte der ARD-Umfrage noch konkreter eingehen.</em></p>
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		<title>Wie sieht es in den Städten in Afghanistan aus?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 07:00:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Bilder aus dem Fernsehen, die uns eine bruchstückhafte Geschichte von Krieg, Gewalt und Elend skizzieren, projizieren ein nur allzu einseitiges Bild von Afghanistans auf unsere Mattscheiben. Wie aber sieht es wirklich aus, wenn Soldaten einfach mal aus dem Bild gehen oder der Kameramann nach links oder rechts schwenkt? Auch in den Städten von Afghanistan gibt sie, die Geschäfte, Cafés und das bunte Treiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bilder aus dem Fernsehen, die uns eine bruchstückhafte Geschichte von Krieg, Gewalt und Elend skizzieren, projizieren ein nur allzu einseitiges Bild von Afghanistans auf unsere Mattscheiben.</strong> Wie aber sieht es wirklich aus, wenn Soldaten einfach mal aus dem Bild gehen oder der Kameramann nach links oder rechts schwenkt? Auch in den Städten von Afghanistan gibt sie, die Geschäfte, Cafés und das bunte Treiben.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Pqdi7g3eX60" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pqdi7g3eX60" /></object><br />
[Video "<a title="Video Studenten in Kabul" href="http://www.youtube.com/watch?v=Pqdi7g3eX60" target="_blank">Im Gespräch mit Studenten in Kabul</a>" (engl.) / Youtube]</p>
<p><strong>Shopping in Afghanistan?</strong> Ist das möglich? Diese Frage ist angesichts der Eindrücke, die von den Land am Hindukusch fast schon unweigerlich haben müssen, nur allzu berechtigt. Dabei vergessen wir, dass sich die Medien zumeist ausschließlich auf die Schattenseiten stürzen, die es in Afghanistan selbstverständlich nach wie vor gibt. Um jedoch ein vollständigeres, ja realistischeres Bild von dieser Schnittstelle von Zentralasien und Südasien zu zeichnen, muss verdeutlicht werden, dass viele Menschen ein vergleichsweise normales Leben führen oder es zumindest versuchen.</p>
<p>In Kabul beispielsweise leben rund 2,5 Millionen Menschen; sicherlich &#8211; die Arbeitslosigkeit in Afghanistan nimmt mit knapp 40 Prozent ein erschreckendes Ausmaß an. Doch die arbeitende Bevölkerung hat gerade in den größeren Städten, allen voran Kabul, mobil gemacht und bietet mit zahlreichen Geschäften für jeden Geschmack etwas an.</p>
<h3>Afghanistan und sein neu gewonnenes Selbstbewusstsein</h3>
<p>Viele der Frauen in Kabul haben nicht nur ihren Schleier gelüftet, sondern streben nach etwas mehr Luxus und Schönheit. Ein Schönheitssalon mitten in Kabul ist ihnen da gerade recht, um mit Make-up und lackierten Fingernägeln das neu gewonnene Bewusstsein zur Schau zu tragen.</p>
<p>Um passend gekleidet zu sein, finden sich mittlerweile sogar einige Boutiquen; viele der insbesondere jüngeren Menschen in Afghanistan unterscheiden sich daher oftmals nur marginal von dem Erscheinungsbild junger Menschen in Deutschland. Jeans, T-Shirts oder schnittige Anzügen &#8211; so schlendern die Jugendlichen über die Straßen von Kabul. Insgesamt ist es eine Mischung aus traditionellen Gewändern (insbesondere bei den Frauen) und moderner Kleidung.</p>
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		<title>Wahlen in Afghanistan im Herbst 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Herbst 2009 ist es in Afghanistan soweit - ein neuer Präsident wird gewählt. Ein Jahr später, 2010, finden schließlich die Parlamentswahlen statt. Die berechtigte Frage also: Was wird sich für die Menschen in Afghanistan verändern, ja vielleicht sogar verbessern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Herbst 2009 ist es in Afghanistan soweit &#8211; ein neuer Präsident wird gewählt.</strong> Ein Jahr später, 2010, finden schließlich die Parlamentswahlen statt. Die berechtigte Frage also: Was wird sich für die Menschen in Afghanistan verändern, ja vielleicht sogar verbessern?</p>
<h3>Wahlen in Afghanistan. Was bedeutet dies für das Land am Hindukusch?</h3>
<p>Afghanistan, das Land am Hindukusch, zeichnet sich durch eine lange Tradition aus, die von der Antike bis zu Neuzeit reicht. Dieses großartige Erbe rückt in den Medien jedoch angesichts der politischen und militärischen Ereignisse der vergangenen 30 Jahren stark in den Hintergrund.</p>
<p><strong>Seit 2004 ist Afghanistan eine islamische Republik </strong>- seitdem ist Hamid Karzai Präsident; 2009 geht seine Amtszeit von fünf Jahren zu Ende. In dieser Zeit setzte sich der 1957 in Karz, Afghanistan geborene Präsident dafür ein, dass Taliban-Regime zu stürzen und um eine neue Regierung aufzubauen. Im April 2008 überlebte er einen Anschlag unverletzt.</p>
<h3>Präsidentschaftswahlen 2009 &#8211; neue Chance für Afghanistan?</h3>
<p>Die Chancen und Perspektiven haben sich für Afghanistan in den letzten Jahren verbessert &#8211; auch wenn Kritiker in Karzai einen Spielball der Amerikaner sehen. Auch zahlreiche Hilfsorganisationen (darunter auch <a title="ADRA Deutschland Hilfsorganisation" href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a>) setzen sich dafür ein, den Menschen in Afghanistan in Zukunft ein unabhängiges Leben zu ermöglichen, das ihnen abseits aller politischen Querelen Sicherheit und einen angemesseneren Lebensstandard sichert.</p>
<p><strong>Aber welche Eigenschaften muss ein Präsident in Afghanistan besitzen? </strong>Sicherlich muss er sich in erster Linie für die Belange der Menschen in Afghanistan einsetzen; gleichzeitig muss er offen nach außen hin sein und internationale Politik betreiben. Es wird also vermutlich zu den Herausforderungen des neuen Präsidenten von Afghanistan gehören, im positiven Sinne zwischen den Menschen seines Landes und den übrigen Nationen (Deutschland, den USA etc.) zu vermitteln.</p>
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		<title>Afghanistan sucht den Superstar 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 17:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Anders als in Deutschland geht es in Afghanistan nicht einfach nur darum, aus dem gut behüteten Elternhaus in die große weite Welt der internationalen Popstars zu entfliehen. Um das Fliehen geht es bei &#8220;ASDS&#8220;, dem Pendant in Afghanistan zu „Deutschland sucht den Superstar&#8221; auch &#8211; nur ist es hier die Flucht in ein Leben ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anders als in Deutschland geht es in Afghanistan nicht einfach nur darum, aus dem gut behüteten Elternhaus in die große weite Welt der internationalen Popstars zu entfliehen. Um das Fliehen geht es bei &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/">ASDS</a>&#8220;, dem Pendant in Afghanistan zu „Deutschland sucht den Superstar&#8221; auch &#8211; nur ist es hier die Flucht in ein Leben ohne Armut, Unruhen und einem Leben ohne Perspektive.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar.TV Superstar Fernsehen"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanstar-logo.gif" alt="Afghanstar.TV" style="float: right; margin-left: 10px" /></a>Machen wir uns nichts vor &#8211; die Wahrscheinlichkeit, <strong>in Afghanistan</strong> seinen Traumberuf zu finden, ist auch heute noch äußerst gering. 60 Prozent der Menschen im Land am Hindukusch sind arbeitslos. Da ist es umso verständlicher, dass auch in Afghanistan unzählige &#8220;Menderes&#8221; ihr Glück versuchen, und doch an der harten Jury scheitern.</p>
<p><object classid="clsid:22D6f312-B0F6-11D0-94AB-0080C74C7E95" codebase="http://activex.microsoft.com/activex/controls/mplayer/en/nsmp2inf.cab#Version=6,4,7,1112" width="432" height="324" type="application/x-oleobject"><param name="filename" value="http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090124_hosny_hjo.asx" /><param name="autostart" value="false" /><param name="showcontrols" value="true" /><!--[if !IE]> <--><object data="http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090124_hosny_hjo.asx" width="432" height="324" type="application/x-mplayer2"><param name="pluginurl" value="http://www.microsoft.com/Windows/MediaPlayer/" /><param name="ShowControls" value="true" /><param name="ShowStatusBar" value="true" /><param name="ShowDisplay" value="true" /><param name="Autostart" value="0" /></object><!--> <![endif]--></object><br /> </p>
<p>Jury-Mitglied Monessa Hassan, <strong>Dichterin aus Afghanistan</strong>, heute in Deutschland lebend, kennt die Bedeutung von &#8220;<a title="Afghanistan sucht den Superstar" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1529" target="_blank">Afghanistan sucht den Superstar</a>&#8221; genau: Für sie ist die Fernsehsendung, die von dem privaten Fernsehsender Tolo TV ausgestrahlt wird, die richtige Show zum richtigen Zeitpunkt.</p>
<h3>ASDS  &#8211; so weit kam noch keine Frau aus Afghanistan</h3>
<p>Weshalb dies so ist, erfährt man auch von Ellaha Soroor, der ersten Frau im Finale des Pendants zu &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221;. Für Sie ist die Teilnahme an der Fernsehsendung in Afghanistan eine große Chance &#8211; gleichzeitig muss sie ihre Ehre vor der Familie und weiten Teilen der Gesellschaft stellen. Auch heute denken noch viele Leute wie die Taliban &#8211; eine Frau, die in einer so progressiven Sendung zu sehen ist, <a href="http://www.afghanstardocumentary.com/" target="_blank">passt da einfach nicht ins Bild</a>.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/DentE2ydnMI" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DentE2ydnMI" /></object></p>
<p><strong>Wie auch Ellaha Soroor, glaubten während dieser Staffel Tausende an ihre Chance auf den internationalen Durchbruch und auf 3000 Dollar Siegprämie. Doch viel wichtiger als die Karriere eines Popstars ist es sicherlich, überhaupt die Möglichkeit zu haben, ein Stück Unabhängigkeit zu genießen. Und so versucht viele Jugendliche aus Afghanistan ihr Glück &#8211; viele sicherlich auch in dem Bewusstsein, dass es für sie am Ende vermutlich leider doch nicht reichen wird.</strong></p>
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		<title>Die 36 größten Städte in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Jan 2009 07:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die größte Stadt Afghanistans kennen wir wohl alle: Richtig - mit rund 2.5 Millionen Einwohnern ist die Hauptstadt Kabul im Osten des Landes das kulturelle und ökonomische Zentrum. Aber was folgt dann? ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die größte Stadt Afghanistans kennen wir wohl alle: Richtig &#8211; mit rund 2.5 Millionen Einwohnern ist die </strong><a title="Afghanistans Hauptstadt Kabul" href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_self"><strong>Hauptstadt Kabul</strong></a><strong> im Osten des Landes das kulturelle und ökonomische Zentrum.</strong> Aber was folgt dann? Spätestens nach der Nennung von Herat, der <strong>Kulturstadt im Westen von Afghanistan</strong>, die mit etwa 350.000 Einwohnern zu Buche schlägt, dürfte das Wissen der meisten in diesem Punkte vermutlich bereits erschöpft sein.</p>
<p>Mit Kandahar und Balch existieren immerhin zwei weitere Städte, die immerhin über 300.000 Einwohner zu melden haben. Aber dann: Bereits Platz 7, Pol-e Khomri <strong>im nördlichen Afghanistan</strong>, verzichtet auf eine Einwohnerzahl im sechsstelligen Bereich. Nach unten hin sind die Städte in unserer <strong>Liste der 36 größten in Afghanistan</strong> bevölkerungstechnisch doch stark auf dem absteigenden Ast. Mit Sang-e Charak hat das Schlusslicht in dieser Liste gerade einmal etwas mehr als 10.000 Einwohner zu bieten.</p>
<h3>Städte in Afghanistan und in Deutschland &#8211; ein Vergleich</h3>
<p>Ein Vergleich mit Deutschland ist übrigens sehr interessant: Während Berlin mit rund 3,4 Millionen Einwohnern noch recht nahe an die Einwohnerzahl von Kabul heran kommt, liegt Lübeck im Norden Deutschland noch deutlich im sechsstelligen Bereich. Anders als <strong>in Afghanistan</strong> sind es in Deutschland über 80 Städte, die die Grenze von 100.000 Einwohnern überbieten.</p>
<p>Ein Blick auf die Entwicklung der <strong>Einwohnerzahlen in Afghanistan</strong> zeigt jedoch, dass sich seit Jahren ein Bevölkerungswachstum verzeichnen lässt. Die dennoch nach wie vor niedrigen Einwohnerzahlen machen deutlich, wie schwer es ist, in Afghanistan für eine öffentliche und soziale Infrastruktur zu sorgen, die allen Menschen <strong>in dem Land am Hindukusch</strong> zur Verfügung steht.</p>
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		<title>Angelina Jolie – Veränderungen für Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Dec 2008 08:11:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Immer wieder nutzen öffentliche Personen ihren Status, um auf Missstände rund um den Globus hinzuweisen. Das derzeit berühmteste Beispiel ist sicherlich Bono Vox, der charismatische Sänger der irischen Rockband U2. Doch nicht selten werden auch kritische Stimmen laut, die eine deutliche Profilierungssucht hinter dem Engagement vermuten. So auch bei Angelina Jolie, die im Oktober als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Immer wieder nutzen öffentliche Personen ihren Status, um auf Missstände rund um den Globus hinzuweisen.</strong> Das derzeit berühmteste Beispiel ist sicherlich Bono Vox, der charismatische Sänger der irischen Rockband U2. Doch nicht selten werden auch kritische Stimmen laut, die eine deutliche Profilierungssucht hinter dem Engagement vermuten. So auch bei <strong>Angelina Jolie</strong>, die im Oktober als Botschafterin des UN-Flüchtlingshilfswerks UNHCR  nach Afghanistan reiste.</p>
<h2>Angelina Jolie als selbstlose Botschafterin für Afghanistan</h2>
<p>Deutlich bewegt zeigte sich der Hollywood-Star, als sie ein Flüchtlingslager in Afghanistan besuchte. Echte Anteilnahme oder schauspielerisches Können zwecks eigener Vermarktung? Wie jüngst in einem Interview – als Jolie über ihre Mutter sprach – deutlich wurde, ist die 33-jährige Schauspielerin ein tief emotionaler Mensch. Die Reisen nach Afghanistan birgen zudem eine hohe Gefahr in sich; keine Frage, die Gründe für die Übernahme der Aufgaben einer Botschafterin spiegeln - zumindest zum Teil - eine innere, persönliche Bereitschaft wider.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.bild.de/BILD/video/clip/leute/2008/10/26/angelina-afghanistan.html" title="Angelina Jolie weint um Afghanistan"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/angelina-jolie_schauspielerin-weint-um-afghanistan.jpg" alt="Angelina Jolie - die Hollywood-Schauspielerin in Afghanistan" /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Angelina Jolie weint um Afghanistan.</span><span class="ImageTextC">© Bild.de</span></div></p>
<p>Das <a target="_blank" href="http://www.bild.de/BILD/video/clip/leute/2008/10/26/angelina-afghanistan.html" title="Angelina Jolie in Afghanistan">Video zeigt Hollywood-Star Angelina Jolie</a> im Gespräch mit Menschen in Afghanistan. Im Hintergrund spricht sie über ihre Eindrücke der derzeitigen Lage:</p>
<blockquote><p><em>Seit dem Sturz der Taliban im Jahr 2001 sind mehr als fünf Millionen Afghanen in ihre Heimat zurückgekehrt. Unter ihnen mehr als 4,3 Millionen mit Unterstützung des UNHCR (Hohes Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen). Afghanistan hatte schwer mit den Massen an Heimkehrern zu kämpfen. Das ist verständlich, handelt es sich um eine der größten Bevölkerungs-Bewegungen in der jünsten Geschichte. Diese Familien wurden für fast 30 Jahre vertrieben. Nun stehen viele Rückkehrer vor Wiedereingliederungs-Schwierigkeiten, einschließlich dem Mangel an Land, Unterkunft, Wasser und Grundleistungen wie Gesundheitsfürsorge für ihre Kinder. Sie sind auch von Dürre und einem starken Anstieg der Lebensmittelpreise betroffen. </em></p>
<p><em>Wenn man sie fragt, was sie brauchen, dann lächeln sie und sagen: &#8220;Alles&#8221;. Wenn man sie fragt, welche Art von Arbeit sie wollen, dann sagen sie: &#8220;Jede&#8221;. Sie haben so viel gelitten und doch bleibt das afghanische Volk weiterhin gnädig und offen. Sie haben eine stille Würde. Als ich sie traf, fragten sie mich nur nach Hilfe, damit sie den Winter überleben können und nach Bildung für ihre Kinder so bald wie möglich. Und sie sagen: &#8220;Bitte erzieht unsere Kinder &#8211; sie sind unsere Zukunft.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Äußerst interessant ist in diesem Zusammenhang sicherlich, dass <strong>Angelina Jolie</strong> in Afghanistan nicht mit Ihrem Mann Brad Pitt in Erscheinung trat; immerhin ist das Paar doch dafür bekannt, sich quasi als siamesischer Zwilling, als Brangelina eben, in der Öffentlichkeit zu präsentieren.</p>
<h3>Angelina Jolie über die Menschen in Afghanistan</h3>
<p>Mit ernster, tiefer Stimme sprach <strong>Angelina Jolie</strong> den Menschen in Afghanistan eine düsteren Zukunft zu; hohe Preise für Lebensmittel, und natürlich die Armut, eine unzureichende gesundheitliche Versorgung und nicht zuletzt der mangelnde Bildungsstand  – dies sind die negativen Facetten, die der Hollywood-Star bei seinem zweitägigen Besuch in Kabul entdeckte.</p>
<p>Gleichzeitig findet Jolie in den Gesichtern der Menschen trotz aller widrigen Umstände ein Lächeln wieder. Neben dieser Einstellung darf jedoch nicht verschwiegen werden, was sich in den letzten Jahren auch in Afghanistan, insbesondere in den größeren Städten, wie etwa in Kabul oder Herat, getan hat. Einige wenige Schritte auf dem Weg in ein besseres Afghanistan wurden dort bereits getan; das Gesicht der Angelina  Jolie, das sie so medienwirksam gebraucht, um auf die vorherrschende Missstände, aber auch auf die Gütigkeit der dort lebenden Menschen aufmerksam zu machen, kann weniger für das Land am Hindukusch neue Impulse geben, <strong>als vielmehr das Denken der Menschen insbesondere in Amerika und Europa positiv beeinflussen.</strong></p>
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		<title>Herat : Eine Kulturstadt im westlichen Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Nov 2008 08:00:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Moderne entspringt oftmals aus einer langen Tradition. Die kulturell bemerkenswerte Stadt Herat der gleichnamigen Provinz ist für die Entwicklung in Afghanistan ein eindrucksvolles Paradigma.  Die Kulturstadt Herat, die lange Zeit für ihre reiche Kultur und Literaturtradition bekannt war, hat sich weiterentwickelt, und verbindet die alte Tradition mit den Vorzügen einer modernen Wissenschaft. Die hiesige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Moderne entspringt oftmals aus einer langen Tradition.</strong> Die kulturell bemerkenswerte <a target="_blank" href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-herat-im-westen-von-afghanistan/" title="Stadt Herat im westlichen Afghanistan">Stadt Herat</a> der gleichnamigen Provinz ist für die Entwicklung in Afghanistan ein eindrucksvolles Paradigma. </p>
<p>Die Kulturstadt Herat, die lange Zeit für ihre reiche Kultur und Literaturtradition bekannt war, hat sich weiterentwickelt, und verbindet die alte Tradition mit den Vorzügen einer modernen Wissenschaft. Die hiesige Universität, die <a target="_blank" href="http://www.heratuniversity.org/index.php/lang.html" title="University of Herat">University of Herat</a>, bietet ihren Studenten, neben den Studienfächern der Computerwissenschaft, der Ingenieurswissenschaft und der Medizin, auch die Fächer Kunst und Literatur an.</p>
<p>Diese Mischung aus Tradition und Moderne durchzieht die Hallen der Universität, ebenso wie sie sich an den Studenten selbst buchstäblich ablesen lässt. So trifft man an der Universität in Herat den  Studenten im Nadelstreifenanzug genau so wie den Kommilitonen im traditionellen Gewand. Sich öffnen, gleichzeitig der Vergangenheit ihren Tribut zollen – so scheint die Devise dieser Kulturstadt im westlichen Afghanistan zu lauten.</p>
<p>Alte Meister, wie der aus Herat stammende Lyriker und Dichter Abdur Rahman Dschami, der neben Linguistik, Logik, Philosophie und Mathematik auch Astronomie studiert hat, gehören noch heute zu den großen Vorbildern der jungen Studenten.</p>
<p>Die drittgrößte Stadt in Afghanistan kann zweifelsohne aus einem reichhaltigen Angebot an talentierten Menschen schöpfen  &#8211; damals wie heute. <strong>Als Universitätsstadt in Afghanistan dürfte Herat auch weiterhin ein Platz für den Wissenshunger und die Entfaltungsfreiheit dienen, um die Tradition der Stadt und des Landes in die Moderne zu überführen.</strong></p>
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		<title>Studium und Wissenschaft in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Nov 2008 08:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Obwohl Afghanistan nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt ist, ist es ein Trugschluss, anzunehmen, dass das Land am Hindukusch in technologischer wie wissenschaftlicher Hinsicht nichts zu bieten hat. Bestes Beispiel hierfür ist die ACSA (die „Afghan Computer Science Association“), die sich in der Hautstadt Kabul befindet. Eines der Hauptziele der ACSA besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Obwohl Afghanistan nach wie vor eines der ärmsten Länder der Welt ist</strong>, ist es ein Trugschluss, anzunehmen, dass das Land am Hindukusch in technologischer wie wissenschaftlicher Hinsicht nichts zu bieten hat. Bestes Beispiel hierfür ist die ACSA (die „<a target="_blank" href="http://www.acsa.org.af/" title="Afghan Computer Science Association">Afghan Computer Science Association</a>“), die sich in der Hautstadt Kabul befindet.</p>
<p>Eines der Hauptziele der ACSA besteht darin, Software Applikationen in den offiziellen Sprachen des Landes Paschtu und Dari zu entwickeln, um sie so einem Teil der Bevölkerung zugänglich zu machen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/internet-cafe-kabul.jpg" alt="Internet Café in Kabul, Afghanistan" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Internetcafé in der Afghanischen Hauptstadt Kabul</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Die Nutzung dieser Computer-Tools für die breite Masse ist angesichts des geringen Bildungsstandes, aber auch aufgrund der beschränkten Möglichkeiten zur Nutzung des Internets, noch weitgehend Zukunftsmusik. Immerhin wurde im April 2002 das erste Internetcafé eröffnet.</p>
<p>Nur wenige Menschen wissen hierzulande zudem, dass die größte Stadt Afghanistans gleichzeitig eine Universitätsstadt ist. Auch wenn Universität infolge des Krieges vollständig zerstört wurde, so blieb das geistige Potential der Menschen erhalten. Und so bietet die neue „American University of Afghanistan“ jungen Menschen die Möglichkeit, sich die Expertise über Informationstechnologien und Wirtschaft anzueignen, die sie international konkurrenzfähig macht.</p>
<p><strong>Sowohl die „Afghan Computer Science Association“ als auch die Studenten des Landes sind eindrucksvolle Beweise dafür, dass Talent, Intelligenz und Bildung Güter sind, die Afghanistan in den nächsten Jahren fit für eine bessere Zukunft machen könnten.</strong></p>
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		<title>Überall im Haus waren Bücher versteckt</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Nov 2008 06:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Meissner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Taliban verboten nicht nur das Fernsehen in Afghanistan. Ihnen waren eigentlich auch alle Leute verdächtig, die lesen konnten. Dies galt besonders für Professoren. Wer von den Lehrern der Universität in Kabul seine Privatbibliothek über die Kriegsjahre hinweg gerettet hatte, und nicht vor den Ruinen seines Hauses stand, musste nach Möglichkeiten suchen, seine Bücher vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Taliban verboten nicht nur das Fernsehen in Afghanistan.</strong> Ihnen waren eigentlich auch alle Leute verdächtig, die lesen konnten. Dies galt besonders für Professoren. Wer von den Lehrern der Universität in Kabul seine Privatbibliothek über die Kriegsjahre hinweg gerettet hatte, und nicht vor den Ruinen seines Hauses stand, musste nach Möglichkeiten suchen, seine Bücher vor den Taliban zu retten.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/11/buecher-versteckt_taliban_afghanistan.jpg" alt="Bücher wurden in Afghanistan wegen der Taliban versteckt" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Bücher wurden in Afghanistan wegen der Taliban versteckt.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div>Er musste auch verhindern, dass zufällige Besucher den Taliban von den Bücherschätzen erzählen würden. Ich habe ein Professorenehepaar getroffen, die beim Schutz ihrer Bücher besonders einfallsreich waren und mich großzügig fotografieren ließen. Sie meinten, die Taliban kommen nicht mehr zurück. Vor ihre Bücherregale hatten sie Vorhänge gezogen, um den Eindruck zu erwecken, dahinter sei ein Bett, eine Tür oder ein Fenster.</p>
<p>Überall im Haus versteckten der Professor und seine Frau die in vielen Jahren gesammelten Bücher. Die beiden froren im Winter lieber, als Bücher im Ofen zu verheizen, wie das manche andere in Kabul taten.</p>
<p><strong>Dieser Artikel entstammt dem Buch &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch von Ursula Meissner">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>&#8221; von Fotojournalistin Ursula Meissner. Sie können dieses Buch bei ADRA bequem <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" title="Afghanistan Buch bestellen">online bestellen</a> und unterstützen damit die Herstellung und Verteilung einer Decke in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Es war die Lerche und nicht die Nachtigall!</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 05:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein herrliches Erwachen heute! Die Luft was so kühl und rein, und bevor noch irgend ein Spatz in unserem Garten tschirpte, jubelte plötzlich eine Vogelstimme ihr Morgenlied in die Welt hinaus. Erst zaghaft und dann voller Überzeugung. Ich bin kein Vogelkenner, ich habe keine Ahnung, wie der trillerndeVogel aussieht oder wie er heißt. Ich weiß nicht einmal, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein herrliches Erwachen heute!</strong> Die Luft was so kühl und rein, und bevor noch irgend ein Spatz in unserem Garten tschirpte, jubelte plötzlich eine Vogelstimme ihr Morgenlied in die Welt hinaus. Erst zaghaft und dann voller Überzeugung. Ich bin kein Vogelkenner, ich habe keine Ahnung, wie der trillerndeVogel aussieht oder wie er heißt. Ich weiß nicht einmal, ob es in Afghanistan überhaupt Lerchen gibt. Aber ich habe das Lied verstanden: &#8220;Die Welt ist schön, ich bin glücklich, ich habe wieder Futter, ich habe wieder grüne Bäume. Diese Dankbarkeit möchte ich mit der ganzen Welt teilen.&#8221; Und wie ich sein Glück teilte! Solche Momente sind rar, besonders im jetzigen Afghanistan. Es ist wie das Lächeln in einem Kindergesicht oder das Aufleuchten in den Augen einer Frau, die an einem Kurs teilnehmen darf.<br />
 <br />
Unsere Büsche im Garten sind ein Spatzenparadies. Im Frühjahr schwatzen sie uns die Ohren voll, jegliche Morgenruhe ist dahin. Ich kenne auch das Glucksen unserer Hennen, alles bekannte und alltägliche Geräusche. Aber dieses einzigartige Morgenlied war wie ein Hoffnungsschimmer, dass es in jeder Spezies immer wieder einmalige Aussenseiter gibt, die den Mut haben, etwas Außergewöhnliches zu tun. Sie tun es nicht, um aufzufallen oder weil sie ein Lob suchen. Sie tun es, weil sie nicht anders können, als das zu tun, was ihnen ihre innere Kraft eingibt.</p>
<p>Ich bewundere solche Vögel, solche Blumen und vor allem solche Menschen. Ich habe hier in Afghanistan viele kennengelernt, eine von ihnen ist ein kleines Mädchen. Sie sind den &#8220;Lerchengesang&#8221; ebenfalls, ohne es zu wissen. <strong>Das Mädchen ist nur elf Jahre alt. Seit drei Jahren geht es zur Schule.</strong></p>
<p>Alles normal denkt Ihr vielleicht. Lasst mich die Schule beschreiben: Wenn man von Kabul 8-10 Stunden mit dem Vierradantrieb über Holperstrassen in die Berge schottert, dann kommt man ins Zentrale Hochland. Dort muss man nochmals mindestens 4-5 Stunden mit einem 6-Rad Antrieb durch einen Fluss fahren, über Dämme und kleine Stauwehrs, dann hört die Flussstrasse auf. Dort angekommen, muss man auf einen Esel umsteigen oder 2-3 Stunden über Berg und Tal bis zum Schulhaus gehen. Diesen Schulweg macht das elfjährige Mädchen jeden Tag, seit drei Jahren. Jeden Tag fünf Stunden Schulweg, bei größter Hitze, bei jedem Wetter.</p>
<p><strong>Die Schule hat ein blaues Himmeldach und die Wände bestehen aus Sonnenschein.</strong> Die Lehrerin selber ist sechs Jahre zur Schule gegangen, kann nur weitergeben, was ihr Lehrer sie damals lehrte. Didaktik und Methodik sind unbekannte Laute einer unbekannten Welt. Hier baut ADRA ein Schulhaus, mit Hilfe der Eltern der 500 Schulkinder. Es wird &#8220;ihre Schule&#8221; sein. Sie freuen sich unglaublich. Endlich sind sie nicht mehr das vergessene Volk in den Bergen, jemand hilft ihnen, die Flügel zu öffnen!</p>
<p>Sie leben in kleinen grünen Oasen, die mitten in den grauen Felszerklüftungen des Zentralen Hochlandes verstreut liegen, dort wo Wasser ein kärgliches Überleben erlaubt. Nur die Stärksten überleben – wie mein kleines Mädchen, das so tapfer um seine Bildung kämpft. Jeden Tage eine neue Heldentat – den langen Schulweg, ohne Wasser oder Vespertäschchen, mit Tee und Nan zum Frühstück und Reis und Bohnen zum Abendessen. Eine kleine, heldenhafte Lerche im Gebirge des Hindukush.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/schule-in-den-bergen_afghanistan01.jpg" alt="Eine Schule in den Bergen im Zentralen Hochland von Afghanistan." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Eine neue Schule in den Bergen im Zentralen Hochland von Afghanistan.</span><span class="ImageTextC">© ADRA Deutschland</span></div></p>
<p><strong>Wie hat Erich Kästner so schön gesagt: &#8220;Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!&#8221;</strong> Wir freuen uns, dass wir Geld für diese Schule bekommen haben. Heute senden wir den zweiten Lastwagen mit notwendigem Baumaterial auf den Weg. Die letzten zwei Stunden muss alles auf den Lastesel umgeladen werden und dann marschieren die Tiere 3 Stunden in der brütenden Sonne. Es ist ein enormes Unterfangen, aber es bringt eine riesige Freude, einen Stolz, dass das neue Schulhaus ein richtiges Dach und richtige Wände haben wird, dass sie nun schon eine Wandtafel besitzen, dass wir einen Lehrer-Weiterbildungskurs veranstalten werden. <strong>Die Lerche breitet ihre Flügel aus – bald wird sie fliegen!</strong></p>
<p>Vergangene Woche habe ich das Projekt besucht, wo wir Waisenkinder in Fahrrad-Mechanik ausbilden. Leider hatte ich die Kamera nicht bei mir – es war ein herrliches Bild! In der Morgenfrische saßen etwa fünfzehn Jungen um den Lehrer, der ihnen beibrachte, wie man die Speichen am Rad anzieht, sie müssen nämlich 45 Fahrräder aus den einzelnen Teilen zusammensetzen. Sie waren ernsthaft bei der Sache und zählten voller Stolz die Namen der einzelnen Teile auf, sie wollten gar die Mechanik des Rades erklären – ich habe nichts verstanden, aber ich habe das Leuchten ihrer Augen gesehen.</p>
<p><div id="HighlightBox" class="HbRight clearfix"><div id="HbTop"><span class="HbHl">Autorin Vreny Jaggi</span></div><div id="HbBtm">Verena (”Vreny”) Jaggi hat ihren Mann in seiner Tätigkeit als Arzt in Nepal, Indien, Malawi (Ostafrika) und in den vergangenen vier Jahren bei seiner Arbeit für ADRA in Afghanistan unterstützt. Je nach Bedarf, hat sie als Medizinische Laborantin, als Lehrerin oder als Assistentin gearbeitet. In Afghanistan hat sie sich besonders für Frauen- und Kinderprojekte engagiert.</div></div></p>
<p>Früher hatten sie die Aufseher im Waisenhaus dazu angeleitet, ein paar Dinge aus den Vorratskammern zu stehlen – für den Aufseher. Jetzt eignen sie sich ein Wissen an, auf das sie stolz sind, denn sie sind keine gewöhlichen &#8220;Spatzen&#8221; mehr, sie haben ein Spezialwissen, das lässt sie aus der Masse herausragen.</p>
<p>Bald werden wir eine neue Gruppe haben. Sie wird Geflügelzucht erlernen &#8211; ermöglicht durch eine großzügige Spende aus Deutschland. Sie werden lernen, wie man ein Huhn impft, wie man Erkrankungen erkennt, wie man Hygiene an sich selber anwendet, wie man sich gesund ernährt, wie man mit Abfällen Recycling macht, wie man einen kleinen Handel beginnt, wie man Verantwortung übernimmt – alles kindgerecht vorbereitet, damit Lernen Spaß macht und alles, um die Kräfte ihrer Flügel zu vergrössern.</p>
<p><strong>Jeden Tag entdecke ich neue Menschen, die bereit sind, einen Flug anzutreten.</strong> Letzte Woche war ich in einem dreitägigen Kurs, wo Trainer ausgebildet wurden, um den Frauen beizubringen, wie man ein kleines Geschäft aufzieht, was es alles zu beachten gilt und welche Marktstrategien man tätigen sollte. Große Worte für ein &#8220;Small Business&#8221;, aber es hilft, die Flügel auszubreiten. Und es zaubert ein Licht in die Augen der Frauen. Sie werden ernst genommen, man befasst sich mit ihnen.</p>
<p><strong>Sie realisieren: es ist nicht wichtig, was ich habe, sondern was ich bin. Ich habe die Kraft, etwas aufzubauen, auch wenn ich noch nicht lesen und schreiben kann. Ich kann es lernen, ich kann sogar lernen, wie man ein einfaches Kassenbuch führt – ich habe Kraft und den Willen, etwas zu tun. Ich freue mich auf den Gesang der Lerchen – auch wenn es anfänglich wie ein Spatzengeschwirr tönt- Hauptsache sie öffnen die Flügel!</strong></p>
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