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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Ausstellung</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das erste Museum in Afghanistan im Jahre 1919</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Apr 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es begann im Jahre 1910 in Baghram, 60 Kilometer nördlich von Kabul entfernt, als ein Bauer seinen Acker pflügte und der Ochse (nein, nicht der Bauer) schließlich im Boden einbrach. Die Entdeckung: In einer Höhle befanden sich brahmanische Skulpturen und buddhistische Köpfe. Was ein Archäologe in Afghanistan als Aufsehen erregenden Fund erkannt hätte, jagte dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es begann im Jahre 1910 in Baghram, 60 Kilometer nördlich von Kabul entfernt</strong>, als ein Bauer seinen Acker pflügte und der Ochse (nein, nicht der Bauer) schließlich im Boden einbrach. Die Entdeckung: In einer Höhle befanden sich brahmanische Skulpturen und buddhistische Köpfe.</p>
<p>Was ein Archäologe in Afghanistan als Aufsehen erregenden Fund erkannt hätte, jagte dem armen Bauern jedoch einen gehörigen Schrecken ein. Die schnell versammelten Landwirte aus der Umgebung machten sich alsbald auch daran, das &#8220;Hexenwerk&#8221; zu zerstören. Unzählige Schädel wurden somit mit Äxten und Pickeln zerstört.</p>
<h2>Zerstörung und Plünderung in Afghanistan</h2>
<p>Doch ein Teil der Skulpturen blieb erhalten. In den nächsten Jahren folgten Ausgrabungen in weiteren Dörfern in der Umgebung von Baghram. 1919 schließlich wurde das erste Museum in Afghanistan in Kabul eröffnet, das die Funde im Schloss Baghe Bala zur Schau stellte. Zu sehen waren neben brahmanische Skulpturen unter anderem auch Schriftstücke, Waffen und nicht zuletzt Schmuck. Das Museum hatte damals die größte Münzsammlung der Welt &#8211; über 40.000 Münzen konnten damals in Afghanistan besichtigt werden &#8211; eine unglaubliche Schatzkammer.</p>
<p>Doch im Mai 1993 kam es durch die Mudjahedin-Führer Hekmatyar  und Sayyaf zu einem Raketenbeschuss in Kabul. Teile des Museums wurden auf diese Weise zerstört. In der Folge fanden Plünderungen statt &#8212; noch heute können Stücke aus dem damaligen Bestand des Museums, wie etwa alte Shiwa-Köpfe, in Afghanistan gekauft werden.</p>
<p>Immerhin waren die Museumsstücke für viele Jahre für die Menschen in Afghanistan eine wahre Goldgrube &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. Doch das erste Museum in Afghanistan fiel leider den Raketen und Plünderungen zum Opfer. Für die Kultur des Landes am Hindukusch ist dies natürlich bis heute ein herber Verlust.</p>
<p><em>Nachzulesen in &#8220;</em><a title="Die Geschichte Afghanistans" href="http://books.google.de/books?id=jdDPuiWQYeEC&amp;printsec=frontcover&amp;dq=%22br+hmten+Afghanen%22&amp;source=gbs_summary_s&amp;cad=0" target="_blank"><em>Die Geschichte Afghanistans</em></a><em>&#8221; (Habibo Brechna)</em></p>
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		<title>Bilder aus einer anderen Welt</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 07:00:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer im Internet nach Beiträgen und Bildern über Afghanistan sucht, wird schnell fündig. Auch im Radio oder Fernsehen ist das Thema allgegenwärtig. Jedoch beschäftigen sich diese Darstellungen Afghanistans mit der kriegerischen Seite des Landes und den andauernden Anschlägen. Dass es im &#8220;Land der Afghanen&#8221; noch so etwas wie einen Alltag jenseits der Zerstörung gibt, ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer im Internet nach Beiträgen und Bildern über Afghanistan sucht, wird schnell fündig. Auch im Radio oder Fernsehen ist das Thema allgegenwärtig. Jedoch beschäftigen sich diese Darstellungen Afghanistans mit der kriegerischen Seite des Landes und den andauernden Anschlägen. Dass es im &#8220;Land der Afghanen&#8221; noch so etwas wie einen Alltag jenseits der Zerstörung gibt, ist vielen nicht bewusst. Erst Fotografen vermitteln uns eine Vorstellung von dem <em>anderen</em> Afghanistan.</p>
<h2>Fotografen zeigen Afghanistan aus einer völlig neuen Perspektive</h2>
<p>Einer von ihnen ist Massoud Hossain aus Kabul. Sein Weg zum Fotografen der französischen Nachrichten Agentur AFP war alles andere als einfach. Unter den Taliban war Fotografie verboten. Nach ihrer Herrschaft ließ sich Massoud bei der Medien-Initiative „Aina&#8221; ausbilden, denn eine fachliche Hochschulausbildung gibt es noch immer nicht. Er fotografiert unter widrigsten Bedingungen, ist täglich mit Bildern von Selbstmordanschlägen konfrontiert. Trotzdem versucht er, gerade das Geschehen abseits dieser Ereignisse <a title="Massoud Hossain" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-551/i.html" target="_blank">in seinen Bildern festzuhalten</a>. </p>
<h3>Schrecken und Leid prägen die Medien, aber auch die unbeteiligte Bevölkerung</h3>
<p>Im Jahr 2008 war Massoud Teil der Ausstellung &#8220;Unfinished Business &#8211; Afghanistan aus dem Blick des Anderen&#8221; in Berlin. Gemeinsam mit drei anderen Fotografen aus Deutschland, Amerika und Afghanistan warf er mit seinen Bildern einen Blick hinter die Kulissen des Trugbildes, das westliche Medien im Bezug auf Afghanistan oft bemühen: Ein explosives <a title="Ausstellung von Massoud Hossain" href="http://www.ksta.de/html/artikel/1211234455041.shtml" target="_blank">Gemisch aus Hass, Tod und (Selbst-)Zerstörung</a>.</p>
<p>Massoud Hossain ist nicht der einzige, der gegen dieses Bild ankämpft. Auch zahlreiche <a title="Helmut R. Schulze" href="http://www.unibw.de/praes/universitaet/aktuelles/fotoafghanistan" target="_blank">deutsche Fotojournalisten wie Helmut R. Schulze</a> präsentieren den Zuschauern ein <em>anderes</em> Afghanistan als das, welches sie aus der täglichen Berichterstattung gewohnt sind. Aktuell findet in Berlin eine Fotoausstellung mit Blickpunkt Afghanistan statt. Der <a title="Romano Martinis" href="http://www.morgenpost.de/printarchiv/top-bmlive/article1051180/Blickpunkt_Afghanistan.html" target="_blank">italienische Fotograf Romano Martinis</a> hält darin das Leben der Menschen abseits des Krieges fest. </p>
<p><strong>Eine Tatsache, die bei all dem Leid den uns die Medien vermitteln, schnell vergessen wird: Dass es abseits des Terrors eine afghanische Bevölkerung gibt, die versucht, ihr Leben inmitten des Schreckens irgendwie weiter zu leben.</strong></p>
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		<title>Afghanistan im Mittelpunkt der Wiener FrauenFilmTage</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 06:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 26. Februar war es wieder soweit: Die sechsten FrauenFilmTage in der österreichischen Hauptstadt Wien wurden eröffnet. Länderschwerpunkt im Jahr 2009 war Afghanistan. Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats, knüpfte an diese Entscheidung die Hoffnung, die besondere Situation von Frauen in den Konflikt- und Krisenregionen zu thematisieren, sowie diese gleichzeitig mit der Perspektive eines selbstbestimmten und diskriminierungsfreien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 26. Februar war es wieder soweit: Die sechsten <a title="FrauenFilmTage" href="http://www.frauenfilmtage.at/de/2009/index.html" target="_blank">FrauenFilmTage</a> in der österreichischen Hauptstadt Wien wurden eröffnet. Länderschwerpunkt im Jahr 2009 war Afghanistan. Barbara Prammer, Präsidentin des Nationalrats, knüpfte an diese Entscheidung die Hoffnung, die besondere Situation von Frauen in den Konflikt- und Krisenregionen zu thematisieren, sowie diese gleichzeitig mit der Perspektive eines selbstbestimmten und diskriminierungsfreien Lebens zu verknüpfen.</p>
<h3>Die Rolle der afghanischen Frau in der Gesellschaft </h3>
<p>Insgesamt wurden 19 Spielfilme und Dokumentationen aus aller Welt im Verlauf des Festivals gezeigt. Darunter auch Werke  anerkannter afghanischer Regisseure wie Siddiq Barmak, Bahareh Hosseini und Eva Mulvad.</p>
<p><a title="Siddiq Barmak - Opium War" href="http://afghanistan.adra.de/opium-war-die-suche-nach-dem-menschen-im-krieg/" target="_self">Siddiq Barmak</a> thematisiert in dem unter anderem mit einem Golden Globe ausgezeichneten Film &#8220;Obama&#8221; das Leben eines Mädchens, das als Junge verkleidet wird, um so den Lebensunterhalt seiner Familie zu verdienen. Als die Verkleidung auffliegt, wird sie vom Gericht mit einem alten Mullah verheiratet.</p>
<h3>Zahlreiche prämierte Filme aus aller Welt laden zu Diskussionen und Gesprächen ein</h3>
<p>&#8220;Afghan Girls Can Kick&#8221;, ein Dokumentarfilm von Bahareh Hosseini, widmet sich einem ungewöhnlichen Hobby afghanischer Mädchen: Fußball. Die Mädchen, die während der Zeit der Taliban aufwuchsen, sehen im Fußballspielen eine Möglichkeit, ihr Selbstbewusstsein zu entwickeln. Auch nach dem Fall der Taliban leben sie in unsicheren Verhältnissen und müssen gesellschaftliche Repressionen fürchten. Obwohl der Film erst 2007 gedreht wurde, hat sich das Bild vom Frauenfußball in Afghanistan zum Positiven entwickelt. <a title="Nationalmannschaft Frauenfußball Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/frauenfussball-aus-afghanistan-schreibt-in-pakistan-geschichte/" target="_self">Mittlerweile besteht sogar eine Nationalmannschaft</a>, deren Erfolg es jungen Mädchen einfacher macht, ihr Hobby gegenüber der Gesellschaft zu rechtfertigen. </p>
<p>Einer der bekanntesten Filme, der im Zuge der <strong>FrauenFilmTage</strong> gezeigt wird, ist sicherlich &#8220;Enemies Of Happiness&#8221;. Die von Regisseurin Eva Mulvad gedrehte und vielfach ausgezeichnete Dokumentation widmet sich dem Wahlkampf von Malalai Joya, der jüngsten Parlamentarierin Afghanistans. Sie forderte 2003 vor der großen Ratsversammlung, der Loya Jirga, die Strafverfolgung der im Parlament befindlichen Warlords und Drogenschmuggler. Trotz zahlreicher Morddrohungen und vier überlebter Anschlägen auf ihre Person, setzt Malalai Joya ihren Weg im Parlament mutig fort &#8211; leider keine Selbstverständlichkeit für eine afghanische Frau.</p>
<p>Das Rahmenprogramm der FrauenFilmTage bot zudem die Möglichkeit, sich mit der Vorsitzenden des Deutsch-Afghanischen Frauenforums, Nabila Karimi-Alekozai, und Shimin Moshref, Vorsitzender der <em>Afghanistan Women and Children Rights Association</em>, über die Rolle von Malalai Joya auszutauschen. Regisseurin Bahareh Hosseini war sogar persönlich für ein Publikumsgespräch anwesend. <strong>Eine Woche lang stand die afghanische Frau im Mittelpunkt des Festivals, das damit vielleicht dazu beitragen konnte, den Blick für ihre Rolle in der Gesellschaft zu schärfen.</strong></p>
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		<title>Video über Melmapalena &#8211; kein Slogan, sondern ein Signal für Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 06:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Am 13. Dezember 2008 fand im Orient Palace in Frankfurt am Main eine so noch nie dagewesene Veranstaltung statt. Boris Barschow und Khalid Dayani luden zu &#8220;Melmapalena&#8221; ein (ADRA berichtete). Melmapalena bedeutet &#8220;Gastfreundschaft&#8221; und ist ein Dankeschön Afghanistans an alle Helfer, die sich am Wiederaufbau des Landes beteiligen. Über 200 Besucher verschiedenster Nationen folgten der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 13. Dezember 2008 fand im Orient Palace in Frankfurt am Main eine so noch nie dagewesene Veranstaltung statt.</strong> Boris Barschow und Khalid Dayani luden zu &#8220;<a title="Melmapalena" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1777" target="_blank">Melmapalena</a>&#8221; ein (<a title="Melmapalena im Afghanistan-Magazin" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sagt-danke-kultur-gastfreundlichkeit/" target="_self">ADRA berichtete</a>). Melmapalena bedeutet &#8220;Gastfreundschaft&#8221; und ist ein Dankeschön Afghanistans an alle Helfer, die sich am Wiederaufbau des Landes beteiligen.</p>
<p>Über 200 Besucher verschiedenster Nationen folgten der Einladung. Viele von ihnen waren bereits selbst in Afghanistan und haben das Land und seine Bewohner kennengelernt. Sie wollten <strong>das andere Afghanistan</strong> hautnah erleben. Bei landesüblichen Speisen und Getränken, Verkaufsständen und vielen interessanten Gesprächen konnten Erfahrungen ausgetauscht und neue Projekte angeregt werden.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/K-6-B1O_V5E" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/K-6-B1O_V5E" /></object></p>
<h3>Afghanische Gastfreundschaft hautnah erleben</h3>
<p>Gastgeber Boris Barschow war selbst für 7 Monate in Afghanistan. Für ihn war es wichtig, mit der Veranstaltung grundlegende Werte wie den Austausch oder gegenseitigen Respekt zu vermitteln. Denn diese, so findet er, würden vieles in der Welt einfacher machen. Khalid Dayani, Besitzer von Golden Palace, floh mit 15 Jahren aus Afghanistan. Er möchte den Besuchern sein Heimatland mitsamt seiner Gastfreundschaft näher bringen, um Verständnis und Zusammenarbeit zu fördern und „Brücken bauen&#8221; zu können.</p>
<p>Brücken können nun schon mit den Einnahmen gebaut werden. Über 1000 Euro fließen direkt in Projekte, die den Wiederaufbau in Afghanistan unterstützen, beispielsweise in ein Kinderkrankenhaus in Paymonar. Melmapalena war ein voller Erfolg für alle Beteiligten. <strong>Es war ein Zeichen für den menschlichen Zusammenhalt über Länder- und Kulturgrenzen hinweg. Ein Zeichen, wie es die Welt in diesen schwierigen Zeiten braucht.</strong></p>
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		<title>Ausbildung für Künstlerinnen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 20 Aug 2008 05:49:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Hauptstadt Kabul können sich seit 2007 nun endlich auch junge Frauen am &#8220;Center for Contemporary Arts Afghanistan&#8221; (Kunsthochschule) ausbilden lassen. Ein großer und entscheidender Schritt zur Emanzipation der afghanischen Frauen &#8212; aber es muss noch viel mehr getan werden. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es Visa-Schwierigkeiten bei der Einreise von vier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Hauptstadt Kabul können sich seit 2007 nun endlich auch junge Frauen am &#8220;</strong><a target="_blank" href="http://www.ccaa.org.af/" title="Center for Contemporary Arts Afghanistan"><strong>Center for Contemporary Arts Afghanistan</strong></a><strong>&#8221; (Kunsthochschule) ausbilden lassen.</strong> Ein großer und entscheidender Schritt zur Emanzipation der afghanischen Frauen &#8212; aber es muss noch viel mehr getan werden. Das zeigt sich nicht zuletzt daran, dass es Visa-Schwierigkeiten bei der Einreise von vier afghanischen Malerinnen gab, die zu einer Ausstellung in Berlin eingeladen waren, bei der unter anderem auch ihre Werke gezeigt wurden.</p>
<p><a target="_blank" href="http://de.truveo.com/Neuer-Anlauf-f%C3%BCr-afghanische-Kunst/id/2254693031" title="Videobeitrag über Ausstellung von Künstlerinnen aus Afghanistan"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/kuenstlerinnen-aus-afghanistan-in-deutschland_video01.jpg" alt="Videobeitrag über die Ausstellung von Künstlerinnen aus Afghanistan." /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Videobeitrag über die Ausstellung von Künstlerinnen aus Afghanistan.</span><span class="ImageTextC">© 3SAT</span></div></p>
<p>Als die Ausstellung dann doch – wenn auch verspätet – eröffnet wurde, hüllten sich die jungen Künstlerinnen in schwarz-rot-grüne Tücher (die Farben Afghanistans) und zeigten sich verhalten. In Gesprächen betonten sie, dass ihre künstlerische Arbeit im Mittelpunkt stehen sollte und sie keinen Bezug zwischen ihrer Kunst und der Politik herstellen wollen. Sie möchten nicht nur als Afghaninnen wahrgenommen werden, sondern in erster Linie als Künstlerinnen.</p>
<p><strong>Insgesamt werden 33 Bilder von 23 jungen Malerinnen ausgestellt.</strong> In ihnen spiegelt sich vor allem Unterdrückung, Verschleierung, Isolation, Aufbruch und die Suche nach Identität wider, was mit moderner Malerei, Expressionismus, Dadaismus und Pop-Art zum Ausdruck gebracht wird.</p>
<p>Auch beim Fernsehsender 3SAT ist ein prägnanter Beitrag über die <a target="_blank" href="http://de.truveo.com/Neuer-Anlauf-f%C3%BCr-afghanische-Kunst/id/2254693031" title="Videobeitrag über Künstlerinnen aus Afghanistan">Ausstellung der Künstlerinnen aus Afghanistan</a> ausgestrahlt worden.</p>
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		<title>Er&#246;ffnung der Vernissage über &#8220;das andere Afghanistan&#8221; von Ursula Meissner</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/eroeffnung-der-vernissage-ueber-das-andere-afghanistan-von-ursula-meissner/</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 12:50:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Petersberg - das ehemalige Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland - gehört heute zur Hotelgruppe Steigenberger, wird aber von der Bundesregierung noch immer genutzt; wie etwa bei den Afghanistan-Konferenzen 2001 und 2002. Daher bot sich dieser geschichtlich interessante Ort für die Eröffnung der Wanderausstellung "Afghanistan – Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg" von Fotojournalistin Ursula Meissner bestens an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/afghanistan-vernissage_ursula-meissner01.jpg" alt="Eröffnung der Fotoausstellung von Ursula Meissner mit einer Podiumsdiskussion." /></strong></p>
<p><strong>Der Petersberg &#8211; das ehemalige Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland &#8211; gehört heute zur Hotelgruppe Steigenberger, wird aber von der Bundesregierung noch immer genutzt; wie etwa bei den Afghanistan-Konferenzen 2001 und 2002. Daher bot sich dieser geschichtlich interessante Ort für die Eröffnung der Wanderausstellung &#8220;Afghanistan – Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221; von Fotojournalistin Ursula Meissner bestens an.</strong></p>
<p>Eröffnet wurde die Vernissage am 9. August durch eine Podiumsdiskussion zum Thema &#8220;Afghanistan&#8221;, an der neben der Autorin Frau Meissner auch Professor Horst Schuh, Dozent der Fachhochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (Fachbereich Öffentliche Sicherheit), sowie der Islamwissenschaftler und Dozent an der Führungsakademie der Bundeswehr, Joachim Engel, teilnahmen. 160 Gäste verfolgten die Podiumsdiskussion, die von der bekannten WDR-Journalistin und Moderatorin Bettina Böttinger souverän moderiert wurde.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/afghanistan-vernissage_ursula-meissner02.jpg" alt="Eröffnung der Fotoausstellung von Ursula Meissner mit einer Podiumsdiskussion." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Eröffnung der Fotoausstellung von Ursula Meissner mit einer Podiumsdiskussion.</span><span class="ImageTextC">© Fritz Neuberg</span></div></p>
<p>Böttinger ging in ihrer Fragestellung auf die Diskrepanz zwischen den Medienberichten (Afghanistan als Land von &#8220;Krieg, Opium und Warlords&#8221;) und dem Buch von Frau Meissner (Afghanistan mit seinen schönen und bisher unbekannten Seiten) ein: <strong>&#8220;Wie passt das zusammen?&#8221;</strong></p>
<p>Auf Grundlage verschiedener Berichte und Erlebnisse zeigte Meissner auf, dass in Afghanistan trotz der realen Problematik auch Menschen wie &#8220;du und ich&#8221; leben und dass Veränderungen spürbar sind. Ihrer Meinung nach liegt das Problem des langsamen Wandlungsprozesses darin, dass noch immer ein Großteil der internationalen Ausgaben für Afghanistan militäischen Zwecken zu Gute kommt und nur ein geringer Prozentsatz der Entwicklungshilfe. Das amerikanische Militär gibt gemäß dem <a target="_blank" href="http://www.acbar.org" title="ACBAR-Report">ACBAR-Report</a> <strong>täglich (!)</strong> 100 Millionen Dollar aus, <strong>für die gesamte Entwicklungshilfe</strong> stehen nur 7 Millionen Dollar pro Tag zur Verfügung (<a target="_blank" href="http://www.acbar.org/ACBAR%20Publications/ACBAR%20Aid%20Effectiveness%20(25%20Mar%2008).pdf" title="ACBAR Report herunterladen (PDF)">Report als PDF herunterladen</a>). Die meisten Afghanen leiden deshalb noch immer unter Hunger und Armut.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/afghanistan-vernissage_ursula-meissner03.jpg" alt="Nach dem Programm wurden Bücher von Ursula Meissner am ADRA-Stand signiert." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Nach dem Programm wurden Bücher von Ursula Meissner am ADRA-Stand signiert.</span><span class="ImageTextC">© Diverse</span></div></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.adra.de" title="ADRA Deutschland e.V. engagiert sich für Afghanistan">ADRA Deutschland</a> war mit zwei Mitarbeitern vertreten: Thomas Petracek, verantwortlicher Projektleiter für Afghanistan, und Fritz Neuberg, Bereichsleiter für Kommunikation und Marketing. Petracek besucht Afghanistan regelmäßig, Neuberg hat 2003 in Afghanistan gearbeitet und danach mehrmals in Kabul. Im Anschluß an das Programm konnten Gäste am ADRA-Stand das Afghanistan-Buch von Ursula Meissner erwerben und von ihr signieren lassen. Außerdem waren die Original-Decken des <a target="_blank" href="http://afghanistan.adra.de/ueber-die-solidaritaet-der-aermsten/" title="Winterhilfe-Projekt von ADRA Deutschland">Winterhilfe-Projekts von ADRA Deutschland</a> sowie afghanische Kleidung zu sehen.</p>
<p><strong>Die Foto-Ausstellung von Frau Meissner ist bis Ende August auf dem Petersberg im </strong><a target="_blank" href="http://www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de" title="Grandhotel Steigenberger Petersberg"><strong>Grandhotel Steigenberger</strong></a><strong> zu sehen. Anschließend in Berlin in der Galerie Kuckucksnest (ab 3. September) und im Oktober im Paul Löbe Haus in</strong> <strong>Berlin. Weitere Termine und Details finden Sie auf der Website von </strong><a target="_blank" href="http://www.ursulameissner.de" title="Fotojournalistin Ursula Meissner"><strong>Ursula Meissner</strong></a><strong>.</strong></p>
<p><strong>&gt;&gt;&gt; Fotogalerie von der Eröffnung der Vernissage auf dem Petersberg am 9. August 2008:</strong></p>
<p><strong>
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		<title>Einladung zur Vernissage auf dem Petersberg in Bonn (10.08. um 17.00 Uhr)</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/einladung-zur-vernissage-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meissner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema der Foto-Ausstellung ist Afghanistan und sie präsentiert sich an einem beziehungsreichen Ort, an welchem weltpolitische Entscheidungen - auch für Afghanistan - gefallen sind. Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 10. August 2008 um 17 Uhr zu einer besonderen Vernissage auf den Petersberg bei Bonn einladen zu dürfen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema der Foto-Ausstellung ist Afghanistan und sie präsentiert sich an einem beziehungsreichen Ort, an welchem weltpolitische Entscheidungen &#8211; auch für Afghanistan &#8211; gefallen sind. Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 10. August 2008 um 17 Uhr zu einer besonderen Vernissage auf den Petersberg bei Bonn einladen zu dürfen. </strong></p>
<p>Sie erinnern sich: Die erste Afghanistan-Konferenz der Vereinten Nationen wurde auf dem Petersberg bei Bonn am 5. Dezember 2001 mit der Unterzeichnung der Afghanistan-Vereinbarung erfolgreich abgeschlossen. Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder und Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer nahmen an der Unterzeichnung des Abkommens teil und würdigten den Vermittlungserfolg der Vereinten Nationen und der Vertreter der afghanischen Gruppen.</p>
<p>Hier im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg möchten wir Sie am Sonntag, den 10. August um 17 Uhr sehr herzlich begrüßen. Die bekannte Fotojournalistin Ursula Meissner wird bei der Vernissage zugegen sein und Sie persönlich durch die Ausstellung führen. Auch werden Sie Gelegenheit haben, ihr neuestes Buch &#8220;Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221; in die Hand zu nehmen. Ein Abend mit Ursula Meissner, der Sie beeindrucken wird &#8211; wobei das Ambiente des Traditionshauses Sie bestimmt faszinieren wird.</p>
<p>Abgerundet wir dieser festliche Abend mit einem Buffet afghanischer kulinarischer Köstlichkeiten. Sollten Sie an diesem Abend verhindert sein, merken Sie sich einfach vor, dass die Ausstellung bis zum 10. September auf dem Petersberg zu sehen ist. Sie sind somit jederzeit willkommen.</p>
<p><strong>Hier noch einmal der Termin für die Vernissage:</strong></p>
<p>Sonntag, 10. August 2008, um 17 Uhr.<br />
Steigenberger Grandhotel Petersberg<br />
Königswinter, Tel: 0 22 2 / 3 74-0</p>
<p><a href="http://afghanistan.adra.de/wp-includes/js/tinymce/www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de">www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de</a></p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie bei der Ausstellungs-Eröffnung persönlich begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Beste Grüße,<br />
Erich Lischek</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Afghanische Schätze in Europa</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanische-schaetze-auf-tour-durch-europa/</link>
		<comments>http://afghanistan.adra.de/afghanische-schaetze-auf-tour-durch-europa/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 02 Mar 2008 19:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Schätze]]></category>

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		<description><![CDATA[Afghanistan war und ist ein Land reicher Kulturen und außergewöhnlicher Kunstschätze. Viele wurden während des Krieges an geheime Orte verbracht, um die wertvollen Güter vor Plünderungen zu schützen. Nun können die Schätze aus Afghanistan in einer europaweiten Wanderausstellung besichtigt werden. Wie das Kunstmarkt-Magazin schreibt, ist die Kunstausstellung &#8220;hidden Afghanistan&#8221; noch bis zum 20. April 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Afghanistan war und ist ein Land reicher Kulturen und außergewöhnlicher Kunstschätze.</strong> Viele wurden während des Krieges an geheime Orte verbracht, um die wertvollen Güter vor Plünderungen zu schützen. Nun können die Schätze aus Afghanistan in einer europaweiten Wanderausstellung besichtigt werden. Wie das <a target="_blank" href="http://www.kunstmarkt.com/pagesmag/kunst/_id144288-/news_detail.html?_q=%20" title="Kunstmarkt-Magazin Afghanistan Schätze">Kunstmarkt-Magazin schreibt</a>, ist die Kunstausstellung &#8220;hidden Afghanistan&#8221; noch bis zum 20. April 2008 in „De Nieuwe Kerk“ zu Amsterdam zu besichtigen:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Nach der Befreiung vom Talibanregime 2003 wurden die fast 23.000 in die Tresore ausgelagerten Schätze des afghanischen Nationalmuseums in Kabul erfasst und restauriert. Da eine Rückführung in das wieder aufgebaute Museum als verfrüht erachtet wird, werden derzeit 250 der wertvollsten Stücke im Rahmen einer längeren Ausstellungstournee „gesichert“. Im Fokus einer Präsentation in Amsterdam stehen Funde aus vier bedeutenden archäologischen Stätten. Die ältesten Stücke stammen aus Tepe Fullol, wo 1966 Gold- und Silbervasen entdeckt wurden. Die rund 2000 v. Chr. in der baktrischen Bronzezeit gefertigten luxuriösen Behältnisse sind mit geometrischen Mustern und Tieren verziert, die auf pakistanische, mesopotamische oder turkmenische Einflüsse zurückzuführen sind.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>Die Ausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr sowie donnerstags bis 22 Uhr geöffnet (Eintritt 10 Euro, ermäßigt 8 Euro). Weitere Informationen unter <a target="_blank" href="http://www.nieuwekerk.nl/">www.nieuwekerk.nl</a>.</p>
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