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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Arbeit</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Restaurantkritikerin in Afghanistan &#8211; Nervenkitzel am Essenstisch</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Jun 2009 06:00:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein schmaler Gang, zwei Türen an seinen Enden, an jeder Tür ein bulliger Wachmann, die Waffen hängt bedrohlich an ihren Seiten, ihre Blicke angespannt &#8230; Was sich anhört wie ein Krimi, ist in Kabul Wirklichkeit &#8211; und zwar nicht in den Hochsicherheitstrakten der Regierung, sondern im Restaurant um die Ecke. Alltag in Afghanistan. Rosemary Stasek [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein schmaler Gang, zwei Türen an seinen Enden, an jeder Tür ein bulliger Wachmann, die Waffen hängt bedrohlich an ihren Seiten, ihre Blicke angespannt &#8230; Was sich anhört wie ein Krimi, ist in Kabul Wirklichkeit &#8211; und zwar nicht in den Hochsicherheitstrakten der Regierung, sondern im Restaurant um die Ecke. <strong>Alltag in Afghanistan.</strong></p>
<p>Rosemary Stasek macht diese Erfahrung nicht zum ersten Mal: Die ehemalige Bürgermeisterin der kalifornischen Stadt Moutain View ist die einzige Restaurantkritikerin Afghanistans. Die Amerikanerin hat in Afghanistans Hauptstadt schon viel erlebt; strenge Sicherheitsvorkehrungen sind hier an der Tagesordnung. Auch die Prozedur, erst durch mehrere bewachte Vorräume geführt zu werden, bevor sie am Restauranttisch Platz nehmen kann, <a title="Restaurantkritikerin in Afghanistan" href="http://www.dailymotion.com/relevance/search/lunch+bunch+in+kabul/video/x8zx70_bks-0415-lunch-bunch-in-kabul_news" target="_blank">ist für sie nichts Neues</a>.</p>
<h3><strong>US-Sicherheitsbestimmungen gelten auch für die zahlreichen Restaurants in Kabul</strong></h3>
<p>Besonders internationale Restaurants, die von ausländischen Mitarbeitern von Hilfsorganisationen, Botschaften oder der Medien besucht werden, gleichen einer kleinen Festung. Um sich darin geschmacklich nicht zu verirren, hat Rosemary Stasek auf ihrer Internetseite ihren eigenen <a title="Restaurantführer für Afghanistan" href="http://www.stasek.com/rrr/" target="_blank">Restaurantführer für Afghanistanbesucher</a> eingerichtet.</p>
<p>Ausschlaggebend für ihre Kritiken sind Qualität, Quantität und der Preis des Servierten. Kurz und knapp dient ihr Restaurantführer der schnellen Orientierung in der hektischen Hauptstadt Afghanistans. Und da die Restaurantszene Kabuls immer schneller wächst, ist Rosemary Stasek wohl auch in Zukunft in den gut gesicherten (Vor-)Räumen  der afghanischen Lokalitäten unterwegs, um ausländischen Besuchern <a title="Restaurantkritikerin in Afghanistan" href="http://kurier.at/genuss/essen/321716.php" target="_blank">einen Weg durch den Restaurantdschungel zu bahnen</a>.</p>
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		<title>Ein Hauch deutscher Tradition mitten in Kabul</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 06:00:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul. Gegründet wurde [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Biergarten neben Oliven- und Orangenbäumen zu sitzen, das frisch gezapfte Bier und den Blick über die im Vorgarten wehenden deutschen und kurdischen Flaggen gerichtet &#8211; auf dem Teller Schweinshaxe und Sauerkraut. Keine Szene aus einem typischen Restaurant in Deutschland, sondern aus dem &#8220;Deutschen Hof&#8221;, dem ersten ausländischen Restaurant in Afghanistans Hauptstadt Kabul.</p>
<p>Gegründet wurde der &#8220;Deutsche Hof&#8221; von Gunter Völker. Der gelernte Gaststättenfacharbeiter hat bereits einen &#8220;Deutschen Hof&#8221; im nordirakischen Erbil betrieben, bevor er auf die Idee kam, auch in Afghanistan ein Restaurant mit deutschem Hintergrund zu gründen. Mittlerweile läuft das Geschäft in vollem Gange, die Oktoberfeste und Karnevalsfeiern sind bei Einheimischen und ausländischen Besuchern <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.focus.de/politik/ausland/irak_aid_106661.html" target="_blank">gleichermaßen bekannt</a>.</p>
<h3><strong>Der &#8220;Deutsche Hof&#8221; setzt auf traditionelle Feste, Getränke und Speisen</strong></h3>
<p>Fast 30 afghanische Mitarbeiter sind zur Zeit im &#8220;<a title="Deutscher Hof Kabul" href="http://www.deutscher-hof-kabul.com" target="_blank">Deutschen Hof Kabul</a>&#8221; angestellt, seit der Eröffnung Anfang Mai 2003 wurden 64 Lehrlinge im Betrieb ausgebildet &#8211; nicht nur Köche, sondern auch Kellner und Housekeeper. Über dem Restaurant befindet sich zudem ein Gästehaus, das, abgeschirmt von hohen Mauern und Stacheldraht, eine sichere Unterkunft für Besucher ist. </p>
<p>Gunter Völker selbst sucht die Herausforderung. Ein Restaurant im heimischen Thüringen ist für den Weltenbummler keine Alternative. Er möchte etwas bewegen, auch indem er gegenüber Fremden die positiven Seiten Afghanistans betont &#8211; der &#8220;Deutsche Hof&#8221; <a title="Deutscher Hof in Afghanistan" href="http://www.freitag.de/2006/45/06450901.php" target="_blank">ist ein Paradebeispiel dafür</a>.</p>
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		<title>Afghanistan aus der Perspektive seines Wirtschaftsministers</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Jun 2009 06:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Mal ehrlich, der Name Hamid Karzai dürften den meisten Menschen, die sich in irgendeiner Art und Weise mit Afghanistan beschäftigt haben, ein Begriff sein. Aber haben Sie sich schon einmal mit anderen Politikern aus dem Land am Hindukusch auseinandergesetzt? Wie wäre es zum Beispiel mit dem afghanischen Landwirtschaftsminister Mohammad Ehsan Zia. Sicherlich können Sie sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mal ehrlich, der Name Hamid Karzai dürften den meisten Menschen, die sich in irgendeiner Art und Weise mit Afghanistan beschäftigt haben, ein Begriff sein. Aber haben Sie sich schon einmal mit anderen Politikern aus dem Land am Hindukusch auseinandergesetzt? Wie wäre es zum Beispiel mit dem <strong>afghanischen Landwirtschaftsminister Mohammad Ehsan Zia</strong>.</p>
<p>Sicherlich können Sie sich vorstellen, dass der Landwirtschaftsminister in Afghanistan ganz andere Dinge zu tun hat, als etwa der deutsche Horst Seehofer. Für Afghanistan spielt unter anderem der Kampf gegen den Opiumanbau eine herausragende Rolle. Mohammad Ehsan Zia sieht darin sogar einen der &#8220;Hauptgründe für die Instabilität in Afghanistan&#8221;. Auch, wenn der Opiumanbau in Afghanistan noch so lukrativ aussehen mag, so bringt er dem Land am Hindukusch eben nicht das, was es besonders dringend benötigt: Sicherheit.</p>
<p>Doch der Landwirtschaftsminister von Afghanistan schätzt die Chancen, den Kampf gegen den Anbau und den Handel von Opium zu gewinnen, als realistisch ein. Insbesondere, weil er den Menschen in dem Land, den Bauern von Afghanistan, weniger zu Gute kommt, als man denkt. Das meiste Geld, so Mohammad Ehsan Zia, werde schließlich nicht dem Anbau, sondern mit dem weltweiten Handel gemacht.</p>
<h3><strong>Landwirtschaft und Viehzucht in Afghanistan</strong></h3>
<p>Stattdessen möchte der Landwirtschaftsminister von Afghanistan in die Landwirtschaft, etwa den Anbau von Äpfeln, investieren, aber auch in die Viehzucht und in den Gartenbau. Das Problem sind dabei seiner Meinung nach die geringen Möglichkeiten der Weiterverarbeitung und Konservierung. In diese Richtung müssten demnach mehr Gelder fließen, um die Erträge aus Landwirtschaft, Viehzucht und Gartenbau anzuheben.</p>
<p>Auch, wenn der <a title="Interview mit dem afghanischen Landwirtschaftsminister" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-468/_nr-583/i.html" target="_blank">afghanische Landwirtschaftsminister Mohammad Ehsan Zia fest daran glaubt</a>, erfolgreich für bessere Bedingungen in seinem Ressort und gegen den Opiumanbau kämpfen zu können,  möchte er die Erwartungen durchaus bremsen: So geht er davon aus, dass Afghanistan erst die Infrastrukturprobleme in den Griff bekommen muss. Erst dann könne man die weiteren Probleme, wie den Opiumanbau, langfristig lösen.</p>
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		<title>Mehr Sicherheit in Afghanistan durch besser ausgebildete Polizei</title>
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		<pubDate>Mon, 25 May 2009 07:00:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der amtierende US-Präsident Barack Obama kündigte bereits zu Beginn seiner Amtszeit an, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden &#8211; wie sich jüngst herausstellte, nicht nur zu reinen Absicherung des Landes am Hindukusch, sondern auch zur Ausbildung des afghanischen Militärs. In Deutschland sprechen sich viele Gegner dafür aus, keine weiteren Truppen mehr nach Afghanistan zu senden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der amtierende US-Präsident Barack Obama kündigte bereits zu Beginn seiner Amtszeit an, mehr Truppen nach Afghanistan zu senden &#8211; wie sich jüngst herausstellte, nicht nur zu reinen Absicherung des Landes am Hindukusch, sondern auch zur Ausbildung des afghanischen Militärs.</p>
<p>In Deutschland sprechen sich viele Gegner dafür aus, keine weiteren Truppen mehr nach Afghanistan zu senden. Dieses Ziel soll langfristig auch erreicht werden, indem Afghanistan eine eigene, funktionierende Polizei hat, welche die Herausforderung in dem Land zu bewältigen kann. Gleichzeitig muss auch das afghanische Militär ausgebildet werden, um den Terrorismus zu bekämpfen.</p>
<p>Der erst kürzlich gescholtene Präsident von Afghanistan, Hamid Karzai, lobte die US-Strategie für das Land am Hindukusch. Tatsächlich muss es darum gehen, dass Truppen langfristig abgezogen werden. Polizei und Militär werden aber auch in den kommenden Jahren notwendig sein, um beispielsweise auch bei Naturkatastrophen entsprechend reagieren zu können.</p>
<h3><strong>Ein Zeichen für mehr Selbsthilfe in Afghanistan </strong></h3>
<p>Vor diesem Hintergrund stellt die Strategie des US-Präsidenten für Afghanistan die dringend benötigte Hilfe zur Selbsthilfe dar. Nicht nur der Lebensunterhalt, die Versorgung der Menschen mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, sanitären Einrichtungen etc. müssen letztlich durch die Menschen in Afghanistan selbst gewährleistet werden, sondern auch die Sicherheit des eigenen Landes.</p>
<p>Ob man der US-Strategie nun kritisch gegenüber steht oder nicht &#8211; zu den großen Herausforderungen in Afghanistan gehört es, dass die Menschen die Freiheit gewinnen, selbstständig für sich zu sorgen. Tatsächlich findet der Wiederaufbau der afghanischen Polizei seit 2002 statt; bislang offenbar jedoch nicht mit ausreichenden Mitteln und Einsatzkräften, wie die Marschrichtung des US-amerikanischen Präsidenten deutlich macht. Insbesondere der Aufbau der Polizei muss den Menschen am Hindukuschgebirge mehr Sicherheit im eigenen Land ermöglichen &#8211; wie etwa bei der Wahrung von Menschenrechten im Allgemeinen, und der Frauenrechte im Besonderen.</p>
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		<title>Deutschland &#8211; Afghanistan: Einmal hin und zurück</title>
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		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:00:28 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet. Safi Airways, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bislang gab es keine direkte Flugverbindung zwischen Deutschland und Afghanistan. Doch dies soll sich ab Mitte Juni endgültig ändern. Dann wird die erste private Fluglinie von Frankfurt nach Kabul eröffnet.</p>
<p><a title="Safi Airways" href="http://www.safiair.de" target="_blank">Safi Airways</a>, eine private Fluggesellschaft, wird ab Juni dreimal pro Woche nach Kabul und wieder zurück fliegen. Neben der Einhaltung internationaler technischer Standards wird es Flugreisende sicherlich auch freuen, dass die Besatzung im Cockpit vornehmlich aus Europa stammen soll. Zudem ist die 2006 gegründete Fluglinie <a title="Deutsches Management bei Safi Airways" href="http://www.welt.de/die-welt/article3628964/Safi-Airways-verbindet-Afghanistan-mit-dem-Westen.html" target="_blank">in der Hand eines deutschen Managements</a>.</p>
<h3><strong>Eine neue Verbindung zwischen Deutschland und Afghanistan</strong></h3>
<p>Die neue Fluglinie, die Deutschland, ja den Westen insgesamt, mit Afghanistan verbindet, soll insbesondere Passagiere aus der Politik, aber auch in der Entwicklungszusammenarbeit befördern, wie etwa den amtierenden Präsidenten in Afghanistan, Hamid Karzai, auf Staatsbesuchen oder Mitglieder westlicher Botschaften.</p>
<p>Da einzig der Flughafen von Kabul angeflogen werden kann, will Safi Airways später weitere Städte wie Herat oder Kandahar per Regionalflotte verbinden. Der Gründer der Airline, Rahim Safi, ist sich sicher, dass die Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan &#8220;ein weiterer Schritt [ist], Afghanistan wieder mit der Welt zu verbinden.&#8221;</p>
<p>Ob sich Afghanistan in absehbarer Zukunft schließlich auch wieder verstärkt <a title="Urlaub in Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/urlaub-in-afghanistan/" target="_self">für den Tourismus öffnet</a>, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht abgeschätzt werden. Hierbei spielt natürlich auch die Angst der Menschen eine wichtige Rolle, die auch angesichts der einseitigen Berichterstattung nach wie vor vorhanden ist. Man darf jedoch gespannt sein, welche Früchte dieser historische Start einer Fluglinie von Deutschland nach Afghanistan schließlich tragen wird.</p>
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		<title>Das Nord-Süd-Gefälle in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Fri, 08 May 2009 07:00:59 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Redet man von Globalisierung, spricht man in diesem Zusammenhang auch häufig vom Nord-Südgefälle, da die reicheren Ländern insbesondere in der oberen Hälfte der Erde zu finden sind. Aber auch in Afghanistan zeigt sich ein Gefälle zwischen Norden und Süden, glaubt man einer Befragung der ARD, ABC und BBC im Land am Hindukusch. Es geht unter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Redet man von Globalisierung, spricht man in diesem Zusammenhang auch häufig vom Nord-Südgefälle, da die reicheren Ländern insbesondere in der oberen Hälfte der Erde zu finden sind. Aber auch in Afghanistan zeigt sich ein Gefälle zwischen Norden und Süden, glaubt man einer <a title="ARD Umfrage über Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/ard-umfrage-zur-lebensqualitaet-in-afghanistan/" target="_self">Befragung der ARD, ABC und BBC im Land am Hindukusch</a>.</p>
<p>Es geht unter anderem um die Frage nach Sicherheit, aber auch um die Zukunft der Kinder. Hier zeichnen die Menschen im Norden ein überwiegend positives Bild, während die Bevölkerung in den südlichen Gebieten von Afghanistan vermehrt zu einem gegenteiligen Urteil kommt. 70 Prozent der Befragten im  Nordosten bewerten beispielsweise die Sicherheitslage als positiv, während im Südwesten <a title="Umfrage ARD Afghanistan" href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan92.html" target="_blank">laut Umfrageergebnissen</a> beinahe die gleiche Mehrheit zu einem entgegengesetzten Urteil kommt.</p>
<p>Ähnlich wie bei der Globalisierung, ist die unsichtbare Grenze zwischen Norden und Osten in Afghanistan keineswegs in der Mitte zu ziehen, sondern verläuft asymmetrisch. Während vorrangig die Provinzen im Südwesten und Osten umkämpft sind, sind die Gebiete im Nordosten vergleichsweise ruhig.</p>
<h3><strong>Unterschiedliche Lebenswelten in Afghanistan </strong></h3>
<p>Die Ergebnisse der Umfrage von ARD, ABC und BBC reflektieren natürlich die Lage in Afghanistan, jedoch in einer unterschiedlichen Komplexität, da hier mehrere Aspekte berücksichtigt werden. Kein Wunder, schließlich werden die Antworten unweigerlich vor dem Hintergrund der Situation in den eigenen Lebensräumen getroffen. Sicherlich wäre es in diesem Zusammenhang interessant, die Antworten geografisch einzuordnen. Gibt es beispielsweise Regionen, in denen eine größere Deckungsgleichheit zwischen der Zukunftsprognose für die Kinder und der Sicherheitslage?</p>
<p>Diese tektonischen, weil überlappenden regionalen Schichten skizzieren somit womöglich ein genaueres Bild  der Situation in Afghanistan, zumal sie helfen, die Herausforderungen vor einem  geografischen Kontext zu interpretieren. </p>
<p>Das Nord-Süd-Gefälle in Afghanistan ist demgemäß keineswegs so  eindeutig abgrenzbar wie es das Schlagwort vermuten lässt. Dies ist selbstredend auch bei der Globalisierung der Fall; interessant ist dieser Vergleich jedoch auch deshalb, weil es auch in Afghanistan zu Wechselwirkungen zwischen diesen Gebieten kommt.</p>
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		<title>Afghanische Blogger, vereinigt euch</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 06:00:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (Afghan Penlog) wurde 2006 ins Leben gerufen, um afghanische Blogger aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet. Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vereinigung afghanischer Blogautoren (<a title="Afghanische Blogger" href="http://afghanpenlog-en.blogspot.com/" target="_blank">Afghan Penlog</a>) wurde 2006 ins Leben gerufen, um <strong>afghanische Blogger</strong> aus der ganzen Welt miteinander zu verbinden. In diesem Netzwerk will man gemeinsam für mehr Rechte und Freiheit eintreten &#8211; nicht nur im Internet.</p>
<p>Freie Medien &#8211; in Afghanistan ist dies immer noch ein Fremdwort, auch wenn die Sendungen aus TV und Radio schon deutlich liberaler geworden sind. Das Internet erscheint dennoch für viele als eine Oase der Freiheit, da man sich hinter dem Deckmantel der Anonymität in Sicherheit wähnt.</p>
<p>Obwohl natürlich auch diese Sicherheit begrenzt ist, wächst die Macht der Medien in Afghanistan &#8211; auch und gerade durch das Internet. Täglich erreichen neue Weblogs von Afghanen die so genannte &#8220;Blogosphäre&#8221;. Bloggen &#8211; das bedeutet schließlich Freiheit. Im Internet hat jeder eine Stimme, die er dazu nutzen kann, um seine Meinung frei zu äußern.</p>
<h3>Afghan Press: Lokalnachrichten aus Afghanistan</h3>
<p>Aus diesen Beweggründen ist schließlich auch <a title="Afghanpress" href="http://afghanpress.af" target="_blank">Afghan Press</a> entstanden. Ziel dieses Online-Projektes in Afghanistan ist es, Lokalnachrichten aus dem Land unverfälscht nach außen zu tragen. In den internationalen Medien erhalten die Landsleute auf der ganzen Welt zumeist nur Informationen über Explosionen oder Selbstmordattentate &#8211; über soziale Themen wie etwa Musik, Literatur und Bildung erfahren sie jedoch nichts.</p>
<p>Dies ändert sich mit <strong>Afghan Press</strong>, da hier von einem anderen Afghanistan die Rede ist. Das Online-Nachrichtenmagazin wird in der Landes-üblichen Sprache verfasst, um Afghanen im In- und Ausland gleichermaßen zur Verfügung zu stehen und zu erreichen.</p>
<p>Die freie Meinungsäußerung wird durch die Vereinigung der afghanischen Blogautoren gestärkt, da es im Rahmen eines solchen Netzwerkes mehr Möglichkeiten gibt, die Aktivitäten gezielt zu koordinieren und sich zur Wehr zu setzen. Gleichzeitig stehen die häufig auf Englisch verfassten Weblogs auch Nicht-Afghanen zur Verfügung, die sich über das Land am Hindukusch informieren können. Die Herausforderung besteht jedoch in der öffentlichen Aufmerksamkeit, d.h. in den Medien insgesamt, die Kulturgüter in Afghanistan zu erkennen und schließlich darüber zu berichten.</p>
<p>Schrecken und Schönheit liegen in Afghanistan auch heute noch dicht beieinander &#8211; die Blogger aus Afghanistan und der ganzen Welt helfen dabei, das Gleichgewicht dieser beiden Extremen in den Medien wieder zurechtzurücken.</p>
<p><strong>Weitere Informationen zum Thema auch unter:<br />
</strong><a href="http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan">http://de.globalvoicesonline.org/2008/02/15/bloggen-fur-ein-freieres-afghanistan</a></p>
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		<title>Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/textilien-aus-afghanistan-sorgen-fuer-aufschwung/</link>
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		<pubDate>Mon, 20 Apr 2009 06:00:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In der Entwicklungshilfe für Afghanistan ist die "Hilfe zur Selbsthilfe" besonders wichtig. Insbesondere für die Frauen im Land am Hindukusch ist es eine über weite Strecken unbekannte Erfahrung, auf eigenen Füßen zu stehen. Mit der Herstellung von Textilien können sie jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, sowohl für das eigene Land, als auch für sich und den eigenen Geldbeutel.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In der Entwicklungshilfe für Afghanistan ist die &#8220;Hilfe zur Selbsthilfe&#8221; besonders wichtig.</strong> Insbesondere für die Frauen im Land am Hindukusch ist es eine über weite Strecken unbekannte Erfahrung, auf eigenen Füßen zu stehen. Mit der Herstellung von Textilien können sie jedoch einen wertvollen Beitrag leisten, sowohl für das eigene Land, als auch für sich und den eigenen Geldbeutel.</p>
<p>Wir haben an dieser Stelle bereits über die Frauen in Afghanistan geschrieben, die im Rahmen des <a title="Deckenprojekt von ADRA Deutschland" href="http://afghanistan.adra.de/deckmantel-afghanistan-projekt-gegen-kaelte-und-armut/" target="_self">Deckenprojektes von ADRA</a> für Hilfsbedürftige im eigenen Land Decken anfertigen. Ein etwas anderes Konzept verbirgt sich hinter dem <a title="AZANA-Projekt" href="http://www.azana.net" target="_blank">AZANA-Projekt</a>. Ziel ist es, die Arbeiten der Frauen in Afghanistan für den europäischen Markt zu nutzen und in Geschäften, z.B. Boutiquen, zum Verkauf anzubieten.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-579" title="Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/04/textilien-aus-afghanistan_lead.jpg" alt="Textilien aus Afghanistan sorgen für Aufschwung" width="605" height="200" /></p>
<p>Immerhin entstehen Seidenschals aus Handarbeit, die als echte Unikate von hoher Qualität gelten. Um diese tatsächlich für sämtliche Erzeugnisse gewährleisten zu können, werden in Afghanistan Schulungen durchgeführt, um die Frauen vor allem in der Seidenweberei auszubilden.</p>
<h3>Handgewebte Seidenschals aus Afghanistan im eigenen Ladenlokal</h3>
<p>Um die Textilen im eigenen Geschäft anzubieten, kann man einfach über die Website von AZANA mit den Verantwortlichen in Kontakt treten. Das Angebot macht soweit einen seriösen Eindruck. Interessant wäre es jedoch sicherlich, wenn  &#8211; neben die aussagekräftigen Fotos &#8211; weitere Einblicke in das Projekt ermöglicht werden. Zudem fehlt bislang eine Zertifizierung von offizieller Seite; dies würde die Seriosität des Projektes untermauern.</p>
<p>Von der Idee her ist das AZANA-Projekt in jedem Falle wert, nachgeahmt zu werden. Afghanistan ist ein Land, das auf dem Weltmarkt eine größere Rolle spielen muss. <strong>Was mit den Frauen in Afghanistan im Kleinen beginnt, kann für die Zukunft des Landes sicherlich weitere Früchte tragen und sich so zu einem kleinen Wirtschaftswunder ausweiten &#8211; mindestens aus persönlicher Sicht der Frauen in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Computerkurse mit MS Office für Frauen in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Apr 2009 07:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Aus- und Weiterbildung hat in Deutschland nach wie vor Hochkonjunktur. Zu den Maßnahmen zählen in aller Regel auch Computerkurse, in denen Frauen auf das Berufsleben in einem Büro vorbereitet werden. MS Office, d.h. Word, Excel und weitere Programme werden hier eingesetzt und von den Teilnehmerinnen erlernt. Ebenso, wie in Deutschland, finden solche Computerkurse auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Aus- und Weiterbildung hat in Deutschland nach wie vor Hochkonjunktur. </strong>Zu den Maßnahmen zählen in aller Regel auch Computerkurse, in denen Frauen auf das Berufsleben in einem Büro vorbereitet werden. MS Office, d.h. Word, Excel und weitere Programme werden hier eingesetzt und von den Teilnehmerinnen erlernt. Ebenso, wie in Deutschland, finden solche Computerkurse auch in Afghanistan statt.</p>
<p>Bildung ist nach dem Taliban-Regime wieder zu einem Gut geworden, das den Menschen in Afghanistan wieder zugänglich ist. Immer mehr Männer und auch Frauen möchten sich mit der eigenen Situation und den Verhältnissen in ihrem Land nicht mehr abfinden. Die Ziele sind hoch gesteckt; die ersten Schritte fallen freilich noch klein aus und müssen doch gegangen werden.</p>
<p>In der Universität von Kabul <a title="Computerkurse für Frauen in Afghanistan" href="http://www2.gtz.de/dokumente/akz/deu/AKZ_2003_3/Afgh_Frauen.pdf" target="_blank">finden die Computerkurse für Frauen statt</a>. Ziel ist es, den Umgang mit MS Office zu erlernen. Gelehrt werden hier Word, Excel, aber auch AutoCad, ein System zur Erstellung von technischen Zeichnungen. Letzteres wird von Ingenieuren und Architekten eingesetzt. Keine Frage, in Afghanistan gibt es vieles, was noch aufgebaut oder erst noch entworfen werden muss.</p>
<h2>Frauen in Afghanistan fürs Berufsleben fit machen</h2>
<p>Fit fürs Berufsleben &#8211; so lautet das ehrgeizige Ziel. Doch die Frauen in Afghanistan sind stets hoch motiviert und möchten ihre Ziele unbedingt erreichen. Es geht nicht nur um die Partizipation an der Wirtschaft, um das eigens verdiente Geld, sondern auch und gerade um das Recht und die Freiheit, sich zu entfalten.</p>
<p>Strukturhilfe für Afghanistan bedeutet für die Frauen in Afghanistan Hilfe zur Selbsthilfe. Es zeigt sich, dass die Menschen im Land am Hindukusch für Veränderungen bereit sind, ja geradezu darauf drängen. <strong>Das Erlernen von gängigen Windows-Anwendungen ist daher ein weiterer Schritt in die Unabhängigkeit.</strong></p>
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		<title>Warum der Fußball in Afghanistan Berge versetzen kann</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Mar 2009 06:00:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz&#8221;, singen die Fans deutscher Fußballclubs oder der Nationalelf. Für die Anhänger bedeutet der Sport mehr als das bloße Spiel von 22 Menschen und einem Ball. Es ist eine Ablenkung vom Alltag, eine ganz andere Welt mit eigenen Regeln. Nur zu gern würden sich auch viele Afghanen wieder von den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>&#8220;Unser ganzes Leben, unser ganzer Stolz&#8221;, singen die Fans deutscher Fußballclubs oder der Nationalelf.</strong> Für die Anhänger bedeutet der Sport mehr als das bloße Spiel von 22 Menschen und einem Ball. Es ist eine Ablenkung vom Alltag, eine ganz andere Welt mit eigenen Regeln. Nur zu gern würden sich auch viele Afghanen wieder von den Emotionen eines Fußballspiels mitreißen lassen. Für sie ist es aber häufig ein Spiel mit der Angst.</p>
<h3>Afghanistans populärste Sportart befindet sich auf dem Wege der Besserung</h3>
<p>Als Vorsichtsmaßnahme werden fast alle Heimspiele der afghanischen Nationalmannschaft im Ausland ausgetragen. Unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen, denn die Angst vor einer Granate im Publikum ist zu groß. Eine Ausnahme gab es 2003. Dort fand in Kabul das Rückspiel in der WM-Qualifikation gegen Turkmenistan statt. Dass das Spiel erwartungsgemäß verloren ging, war damals nicht so wichtig. Viel wichtiger war, dass der afghanische Fußball seitdem kein unbeschriebenes Blatt mehr ist. Nachdem das kommunistische Regime und die Taliban eine Entwicklung des Sports 18 Jahre lang verhinderten, konnte sich im Land endlich wieder ein <a title="Fußball Afghanistan" href="http://www.welt.de/sport/article1505333/Fussball_in_Afghanistan_Doppelpass_mit_der_Angst.html" target="_blank">Bewusstsein für den Fußball entwickeln</a>. </p>
<h3>Der erste Sieg einer afghanischen Nationalmannschaft gelang im Jahr 2003</h3>
<p>&#8220;Schuld&#8221; daran war auch Deutschland. Nach dem Einmarsch der Amerikaner wurden zahlreiche Förderprojekte ins Leben gerufen. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) beteiligten sich unter anderem <a title="Fußball Afghanistan Projekt" href="http://www.fussball24.de/fussball/4/57/58/71550-deutsche-aufbauarbeit-in-afghanistan-endet" target="_blank">an einem sechsjährigen Projekt</a>. Geleitet wurde dieses von den Deutschen Holger Obermann, Klaus Stärk und dem ehemaligen afghanischen Nationalspieler Ali Askar Laki, dem &#8220;Beckenbauer&#8221; Afghanistans.</p>
<p>Die Entwicklungshelfer haben unter schwierigen Umständen viel erreicht. Besonders im <a title="Frauenfußball Afghanistan" href="http://afghanistan.adra.de/frauenfussball-aus-afghanistan-schreibt-in-pakistan-geschichte/" target="_self">Frauenfußball in Afghanistan</a> ist dies zu erkennen. Acht Mädchen spielten vor ihrem Einsatz Fußball, mittlerweile sind es 6 000. Sogar die deutsche Nationalspielerin Birgit Prinz kam für einen Lehrgang vorbei. Trotzdem sehen sie ihren Einsatz erst als einen Anfang. Ob die jahrelange Arbeit Früchte trägt, wird sich allerdings erst herausstellen, wenn der afghanische Fußball auf seinen eigenen Beinen stehen muss.</p>
<h3>Förderprojekte helfen, aber den letzten Schritt muss das Land selbst gehen</h3>
<p>Denn, und das bedauert Askar Laki, gerade die Regierung begreift die Kraft, die der Sport entwickeln kann, nicht. <strong>Die Bedeutung des Fußballs, durch den Lakis Jugendspieler neuen Lebensmut entwickeln in Zeiten von allgegenwärtiger Angst um das eigene Leben, muss sich erst noch einen Weg zurück in die Köpfe und besonders in die Herzen der afghanischen Bevölkerung bahnen.</strong></p>
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		<title>Opium War &#8211; die Suche nach dem Menschen im Krieg</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Feb 2009 06:00:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Warum gibt es Gott?&#8221; &#8211; Manchmal möchte man sich diese Frage stellen, wann man an die Situation in Afghanistan denkt. Fast täglich kommen dort Menschen bei Anschlägen ums Leben, nicht nur Afghanen, auch amerikanische und andere internationale Streitkräfte. Die politische Situation ist nicht weniger dramatisch. Da erscheint es nur verständlich, wenn ein afghanischer Mann in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Warum gibt es Gott?&#8221; &#8211; Manchmal möchte man sich diese Frage stellen, wann man an die Situation in Afghanistan denkt. Fast täglich kommen dort Menschen bei Anschlägen ums Leben, nicht nur Afghanen, auch amerikanische und andere internationale Streitkräfte. Die politische Situation ist nicht weniger dramatisch. Da erscheint es nur verständlich, wenn ein afghanischer Mann in seiner Hoffnungslosigkeit über die Rolle Gottes sinniert.</p>
<p><strong>Siddiq Barmaks Film erschüttert und fasziniert gleichermaßen</strong></p>
<p>Grotesk wird es dann, wenn es sich bei dieser Situation um eine Aufnahme aus Siddiq Barmaks Film &#8220;<a title="Opium War" href="http://de.qantara.de/webcom/show_article.php/_c-299/_nr-635/i.html" target="_blank">Opium War</a>&#8221; handelt. Der zitierte Mann liegt in der Szene rauchend mit seinen amerikanischen Kollegen im Mohnfeld und philosophiert über den Weltuntergang. &#8220;<strong>Opium War</strong>&#8221; erzählt die eigentlich tragische Geschichte Afghanistans mit einer gehörigen Priese schwarzen Humors. So werden die ersten demokratischen Wahlen vor einer Art Zirkustruppe auf Drogen abgehalten, als Anspielung auf den eigentlichen Abnehmer des in Afghanistan hergestellten Opiums: Das Ausland. Barmak will dem Ausland, das der Produktion in der Öffentlichkeit kritisch gegenübersteht, vor Augen halten, warum und für wen die Drogen produziert werden. </p>
<p><strong>Afghanistans Kriege setzen nicht nur seinen Bewohnern zu, auch den Soldaten</strong></p>
<p>Der Opium-Konsum ist allerdings nur ein Aspekt des tiefsinnigen Films. Im Vordergrund steht die Schwäche des Menschen inmitten der Kriege und des Leides. Zwei US-Soldaten und ihr afghanischer Adjutant stürzen mit ihrem Hubschrauber in einem Schlafmohnfeld ab. Sie überleben den Absturz knapp, das Hubschrauberwrack wird von ansässigen Bauern besetzt. Absurd: Die anscheinend so mächtigen Soldaten können sich der Frauen und Kinder nicht erwehren, die da auf sie zugestürzt kommen. </p>
<p>Siddiq Barmak sinniert nicht nur in dieser Szene über das Unmögliche &#8211; und lässt damit die Realität umso drastischer auf den Zuschauer wirken. Die dargestellte Hoffnungslosigkeit wirkt beklemmend, man fühlt mit den Bauern und Soldaten, die ihre Verzweiflung mit dem Konsum von Opium zu betäuben versuchen. Wirkliche Linderung verspricht es nicht. Trotzdem ist das Opium für Afghanistan von zweifelhaftem Nutzen: Ds ist die größte Einnahmequelle des Landes. <a title="Opium Export" href="http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/kulturzeit/tips/123520/index.html" target="_blank">Mehr als vier Milliarden Dollar</a> wurden durch seinen Export im Jahr 2007 eingenommen.</p>
<p>Der Regisseur verpackt seine Kritik an der gegenwärtigen Situation in Afghanistan gekonnt in groteskem Humor. Für den aufwändigsten afghanischen Film seit 30 Jahren wurde er im Oktober 2008 mit dem &#8220;Goldenen Marc Aurel&#8221; <a title="Filmfest in Rom" href="http://zukunftwissen.apa.at/cms/zukunft-wissen/zukunft-wissen-meldung.pdf;jsessionid=aRVndwkR-_G7?id=ZUK_20081031_ZUK0126" target="_blank">beim Filmfest in Rom bedacht</a>. Ob und wann der Film auch in deutschen Kinos zu sehen sein wird, ist nicht bekannt.</p>
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		<title>ARD-Umfrage zur Lebensqualität in Afghanistan</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/ard-umfrage-zur-lebensqualitaet-in-afghanistan/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 07:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wir allen sind uns wohl darüber im Klaren, dass die Lebensqualität in Afghanistan bei weitem nicht den an deutsche Maßstäbe heranreicht. Dennoch zeichnen die Medien ein recht einseitiges Bild, in dem Elend und Verderben zu sehen sind. Was aber ist dran, an der Berichterstattung, die uns permanent von einem zerrütteten, kriegsgebeutelten Land am Hindukusch erzählt?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir allen sind uns wohl darüber im Klaren, dass die <strong>Lebensqualität in Afghanistan</strong> bei weitem nicht den an deutsche Maßstäbe heranreicht. Dennoch zeichnen die Medien ein recht einseitiges Bild, in dem Elend und Verderben zu sehen sind. Was aber ist dran, an der Berichterstattung, die uns permanent von einem zerrütteten, kriegsgebeutelten Land am Hindukusch erzählt?</p>
<p>Grund genug für die <strong>ARD, zusammen mit der der ABC und BBC</strong> eine <a title="Umfrage in Afghanistan" href="http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan772.html" target="_blank">landesweite <strong>Umfrage in Afghanistan</strong></a> zu starten: Wenig verwunderlich ist hier sicherlich, dass viele der dort lebenden Menschen immer stärker am zweifeln sind, ob die Entwicklung des Landes in die richtige Richtung geht; schließlich ging nach dem Krieg zunächst ein <strong>Ruck durch Afghanistan</strong>. Die Tatsache, dass Jahre später immer noch so vieles im Argen liegt, führt verständlicherweise zu neuer Frustration.</p>
<h3>Wie ist es um die Lebensqualität in Afghanistan wirklich bestellt?</h3>
<p>Und tatsächlich: Auf den ersten Blick gibt es immer noch viele Missstände: Eine hohe Arbeitslosigkeit, die damit verbundene Armut sowie hygienische Mängel zeigen, dass <strong>Afghanistan</strong> nach wie vor auf Hilfe angewiesen ist. Dabei ist sicher, dass die Menschen sich langfristig selber versorgen können müssen. „Hilfe zu Selbsthilfe&#8221; ist das große Motto, das über einer jeden Aktion für die Menschen in Afghanistan schweben muss.</p>
<p>Landesweit sehen die <strong>Menschen in Afghanistan</strong> die größten Probleme in der fehlenden Sicherheit des Landes und in der Armut bzw. der schlechten Situation auf dem Arbeitsmarkt. Offensichtlich ist es in <strong>dem Land am Hindukusch</strong> an der Zeit, ein neues Zeichen zu setzen, das den Menschen in Afghanistan Mut macht.</p>
<p>Denn wie die <strong>Umfrage der ARD, ABC und BBC</strong> zeigt, sind die Menschen dort mit den Entwicklung in ihrem Land nicht so recht glücklich &#8211; und das zu Recht. Afghanistan: Ein Land, das trotz positiver Meldungen nach wie vor auf Unterstützung angewiesen ist.</p>
<p><em>In weiteren Artikeln werden wir auf Teilaspekte der ARD-Umfrage noch konkreter eingehen.</em></p>
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		<title>Wie sieht es in den Städten in Afghanistan aus?</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 07:00:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Bilder aus dem Fernsehen, die uns eine bruchstückhafte Geschichte von Krieg, Gewalt und Elend skizzieren, projizieren ein nur allzu einseitiges Bild von Afghanistans auf unsere Mattscheiben. Wie aber sieht es wirklich aus, wenn Soldaten einfach mal aus dem Bild gehen oder der Kameramann nach links oder rechts schwenkt? Auch in den Städten von Afghanistan gibt sie, die Geschäfte, Cafés und das bunte Treiben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Bilder aus dem Fernsehen, die uns eine bruchstückhafte Geschichte von Krieg, Gewalt und Elend skizzieren, projizieren ein nur allzu einseitiges Bild von Afghanistans auf unsere Mattscheiben.</strong> Wie aber sieht es wirklich aus, wenn Soldaten einfach mal aus dem Bild gehen oder der Kameramann nach links oder rechts schwenkt? Auch in den Städten von Afghanistan gibt sie, die Geschäfte, Cafés und das bunte Treiben.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/Pqdi7g3eX60" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Pqdi7g3eX60" /></object><br />
[Video "<a title="Video Studenten in Kabul" href="http://www.youtube.com/watch?v=Pqdi7g3eX60" target="_blank">Im Gespräch mit Studenten in Kabul</a>" (engl.) / Youtube]</p>
<p><strong>Shopping in Afghanistan?</strong> Ist das möglich? Diese Frage ist angesichts der Eindrücke, die von den Land am Hindukusch fast schon unweigerlich haben müssen, nur allzu berechtigt. Dabei vergessen wir, dass sich die Medien zumeist ausschließlich auf die Schattenseiten stürzen, die es in Afghanistan selbstverständlich nach wie vor gibt. Um jedoch ein vollständigeres, ja realistischeres Bild von dieser Schnittstelle von Zentralasien und Südasien zu zeichnen, muss verdeutlicht werden, dass viele Menschen ein vergleichsweise normales Leben führen oder es zumindest versuchen.</p>
<p>In Kabul beispielsweise leben rund 2,5 Millionen Menschen; sicherlich &#8211; die Arbeitslosigkeit in Afghanistan nimmt mit knapp 40 Prozent ein erschreckendes Ausmaß an. Doch die arbeitende Bevölkerung hat gerade in den größeren Städten, allen voran Kabul, mobil gemacht und bietet mit zahlreichen Geschäften für jeden Geschmack etwas an.</p>
<h3>Afghanistan und sein neu gewonnenes Selbstbewusstsein</h3>
<p>Viele der Frauen in Kabul haben nicht nur ihren Schleier gelüftet, sondern streben nach etwas mehr Luxus und Schönheit. Ein Schönheitssalon mitten in Kabul ist ihnen da gerade recht, um mit Make-up und lackierten Fingernägeln das neu gewonnene Bewusstsein zur Schau zu tragen.</p>
<p>Um passend gekleidet zu sein, finden sich mittlerweile sogar einige Boutiquen; viele der insbesondere jüngeren Menschen in Afghanistan unterscheiden sich daher oftmals nur marginal von dem Erscheinungsbild junger Menschen in Deutschland. Jeans, T-Shirts oder schnittige Anzügen &#8211; so schlendern die Jugendlichen über die Straßen von Kabul. Insgesamt ist es eine Mischung aus traditionellen Gewändern (insbesondere bei den Frauen) und moderner Kleidung.</p>
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		<title>Wahlen in Afghanistan im Herbst 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im Herbst 2009 ist es in Afghanistan soweit - ein neuer Präsident wird gewählt. Ein Jahr später, 2010, finden schließlich die Parlamentswahlen statt. Die berechtigte Frage also: Was wird sich für die Menschen in Afghanistan verändern, ja vielleicht sogar verbessern?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Herbst 2009 ist es in Afghanistan soweit &#8211; ein neuer Präsident wird gewählt.</strong> Ein Jahr später, 2010, finden schließlich die Parlamentswahlen statt. Die berechtigte Frage also: Was wird sich für die Menschen in Afghanistan verändern, ja vielleicht sogar verbessern?</p>
<h3>Wahlen in Afghanistan. Was bedeutet dies für das Land am Hindukusch?</h3>
<p>Afghanistan, das Land am Hindukusch, zeichnet sich durch eine lange Tradition aus, die von der Antike bis zu Neuzeit reicht. Dieses großartige Erbe rückt in den Medien jedoch angesichts der politischen und militärischen Ereignisse der vergangenen 30 Jahren stark in den Hintergrund.</p>
<p><strong>Seit 2004 ist Afghanistan eine islamische Republik </strong>- seitdem ist Hamid Karzai Präsident; 2009 geht seine Amtszeit von fünf Jahren zu Ende. In dieser Zeit setzte sich der 1957 in Karz, Afghanistan geborene Präsident dafür ein, dass Taliban-Regime zu stürzen und um eine neue Regierung aufzubauen. Im April 2008 überlebte er einen Anschlag unverletzt.</p>
<h3>Präsidentschaftswahlen 2009 &#8211; neue Chance für Afghanistan?</h3>
<p>Die Chancen und Perspektiven haben sich für Afghanistan in den letzten Jahren verbessert &#8211; auch wenn Kritiker in Karzai einen Spielball der Amerikaner sehen. Auch zahlreiche Hilfsorganisationen (darunter auch <a title="ADRA Deutschland Hilfsorganisation" href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a>) setzen sich dafür ein, den Menschen in Afghanistan in Zukunft ein unabhängiges Leben zu ermöglichen, das ihnen abseits aller politischen Querelen Sicherheit und einen angemesseneren Lebensstandard sichert.</p>
<p><strong>Aber welche Eigenschaften muss ein Präsident in Afghanistan besitzen? </strong>Sicherlich muss er sich in erster Linie für die Belange der Menschen in Afghanistan einsetzen; gleichzeitig muss er offen nach außen hin sein und internationale Politik betreiben. Es wird also vermutlich zu den Herausforderungen des neuen Präsidenten von Afghanistan gehören, im positiven Sinne zwischen den Menschen seines Landes und den übrigen Nationen (Deutschland, den USA etc.) zu vermitteln.</p>
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		<title>Afghanistan sucht den Superstar 2009</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 17:30:01 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Anders als in Deutschland geht es in Afghanistan nicht einfach nur darum, aus dem gut behüteten Elternhaus in die große weite Welt der internationalen Popstars zu entfliehen. Um das Fliehen geht es bei &#8220;ASDS&#8220;, dem Pendant in Afghanistan zu „Deutschland sucht den Superstar&#8221; auch &#8211; nur ist es hier die Flucht in ein Leben ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anders als in Deutschland geht es in Afghanistan nicht einfach nur darum, aus dem gut behüteten Elternhaus in die große weite Welt der internationalen Popstars zu entfliehen. Um das Fliehen geht es bei &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/">ASDS</a>&#8220;, dem Pendant in Afghanistan zu „Deutschland sucht den Superstar&#8221; auch &#8211; nur ist es hier die Flucht in ein Leben ohne Armut, Unruhen und einem Leben ohne Perspektive.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar.TV Superstar Fernsehen"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanstar-logo.gif" alt="Afghanstar.TV" style="float: right; margin-left: 10px" /></a>Machen wir uns nichts vor &#8211; die Wahrscheinlichkeit, <strong>in Afghanistan</strong> seinen Traumberuf zu finden, ist auch heute noch äußerst gering. 60 Prozent der Menschen im Land am Hindukusch sind arbeitslos. Da ist es umso verständlicher, dass auch in Afghanistan unzählige &#8220;Menderes&#8221; ihr Glück versuchen, und doch an der harten Jury scheitern.</p>
<p><object classid="clsid:22D6f312-B0F6-11D0-94AB-0080C74C7E95" codebase="http://activex.microsoft.com/activex/controls/mplayer/en/nsmp2inf.cab#Version=6,4,7,1112" width="432" height="324" type="application/x-oleobject"><param name="filename" value="http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090124_hosny_hjo.asx" /><param name="autostart" value="false" /><param name="showcontrols" value="true" /><!--[if !IE]> <--><object data="http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090124_hosny_hjo.asx" width="432" height="324" type="application/x-mplayer2"><param name="pluginurl" value="http://www.microsoft.com/Windows/MediaPlayer/" /><param name="ShowControls" value="true" /><param name="ShowStatusBar" value="true" /><param name="ShowDisplay" value="true" /><param name="Autostart" value="0" /></object><!--> <![endif]--></object><br /> </p>
<p>Jury-Mitglied Monessa Hassan, <strong>Dichterin aus Afghanistan</strong>, heute in Deutschland lebend, kennt die Bedeutung von &#8220;<a title="Afghanistan sucht den Superstar" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1529" target="_blank">Afghanistan sucht den Superstar</a>&#8221; genau: Für sie ist die Fernsehsendung, die von dem privaten Fernsehsender Tolo TV ausgestrahlt wird, die richtige Show zum richtigen Zeitpunkt.</p>
<h3>ASDS  &#8211; so weit kam noch keine Frau aus Afghanistan</h3>
<p>Weshalb dies so ist, erfährt man auch von Ellaha Soroor, der ersten Frau im Finale des Pendants zu &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221;. Für Sie ist die Teilnahme an der Fernsehsendung in Afghanistan eine große Chance &#8211; gleichzeitig muss sie ihre Ehre vor der Familie und weiten Teilen der Gesellschaft stellen. Auch heute denken noch viele Leute wie die Taliban &#8211; eine Frau, die in einer so progressiven Sendung zu sehen ist, <a href="http://www.afghanstardocumentary.com/" target="_blank">passt da einfach nicht ins Bild</a>.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/DentE2ydnMI" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DentE2ydnMI" /></object></p>
<p><strong>Wie auch Ellaha Soroor, glaubten während dieser Staffel Tausende an ihre Chance auf den internationalen Durchbruch und auf 3000 Dollar Siegprämie. Doch viel wichtiger als die Karriere eines Popstars ist es sicherlich, überhaupt die Möglichkeit zu haben, ein Stück Unabhängigkeit zu genießen. Und so versucht viele Jugendliche aus Afghanistan ihr Glück &#8211; viele sicherlich auch in dem Bewusstsein, dass es für sie am Ende vermutlich leider doch nicht reichen wird.</strong></p>
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		<title>Shoppen in Afghanistan: Das Kabul City Center</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/shoppen-in-afghanistan-das-kabul-city-center/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jan 2009 07:00:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Armut]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Paris. Mailand, Berlin - wer an Shoppen denkt, dem fällt zumindest nicht sofort Afghanistan ein. Kein Wunder, schließlich haben sich die Negativ-Bilder von Krieg und Terror, sicher aber nicht von fröhlichen Shopping-Erlebnissen in unseren Köpfen eingebrannt. Es wird also Zeit, dass wir ein anderes, warum nicht auch innovatives Bild von Afghanistan kreieren. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Paris. Mailand, Berlin &#8211; wer an Shoppen denkt, dem fällt zumindest nicht sofort Afghanistan ein. </strong>Kein Wunder, schließlich haben sich die Negativ-Bilder von Krieg und Terror, sicher aber nicht von fröhlichen Shopping-Erlebnissen in unseren Köpfen eingebrannt. Es wird also Zeit, dass wir ein anderes, warum nicht auch innovatives Bild von Afghanistan kreieren.<strong> </strong></p>
<p>Die <strong>Metropole in Afghanistan</strong>, in der sich eine Shopping-Tour durchaus lohnt, ist natürlich Kabul. Schließlich wollen die 2.5 Millionen Einwohner, von denen immerhin rund 60 Prozent berufstätig sind, nach Feierabend etwas erleben. Auch wenn sich viele der Menschen in Afghanistan bei weitem nicht den Luxus leisten können, den wir in Deutschland gewohnt sind.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/kabul_afghanistan_familienausflug-ins-city-center_01.jpg" alt="Ein Familienausflug ins neue City-Center in Kabul ist nur wohlhabenden Afghanen vorbehalten." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Das Shooping-Erlebnis im City-Center Kabul ist nur wohlhabenden Afghanen vorbehalten.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Aber gibt es in Kabul überhaupt so etwas wie eine Einkaufszone? Oh ja, und was für eine: Das <strong>Kabul City Center</strong> wurde im Jahr 2003, nach dem Krieg, gebaut und ist mittlerweile zum Symbol für die <strong>Zukunft in Afghanistan</strong>, mindestens aber von Kabul geworden.</p>
<h3>Luxus und Unabhängigkeit in Afghanistan</h3>
<p>Nicht nur die große Halle mit riesiger Rolltreppe zeugt von einem modernen, ja innovativen Flair. Während Cafés und Bars sämtlichen Standards spielend genügen und in Coffee Store-Manier alle Variationen des beliebten Heißgetränks zu bieten haben, können Fanartikel von Kinostars aus Bollywood und Hollywood erstanden werden. Mode ist selbstverständlich ein Thema, das auch und gerade im Kabul City Center eine wichtige Rolle spielt. </p>
<p>Kleidung, Kino und Kaffeekultur &#8211; die <strong>islamische Kultur </strong>vermischt sich immer mehr mit dem Westen &#8211; oftmals ist dieser Wandel natürlich nicht unproblematisch. Doch gerade für die wohlhabenden <strong>Frauen in Afghanistan</strong> ist das Kabul Shopping Center ein beliebter Zufluchtsort, der ihnen die Freiheit ermöglicht, die sie auf den Straßen in Afghanistan sonst (noch) nicht haben.</p>
<p><strong>Der neue Reichtum in Kabul spaltet die Stadt in arm und reich auf &#8211; die Entwicklung zu mehr finanzieller Unabhängigkeit wird jedoch irgendwann auch beim kleinen Mann landen. So wie der Islam diese Entwicklung (an)erkennen sollte, so muss auch der Westen begreifen, dass es sich lohnt, über diese neue Seite von Afghanistan zu berichten.</strong></p>
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		<title>Miriam sorgt für ein ganzes Dorf in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 12 Nov 2008 06:00:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ursula Meissner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Hier im Dorf Istalis nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul mussten die Menschen in jüngster Zeit im Winter nicht nur mit der Kälte kämpfen, sie hatten oft auch tagelang nichts zu essen. Vor dem Rückzug aus dieser Gegend brannten die Taliban mehrere Dörfer nieder, verschleppten junge Männer und nahmen alles mit, was ihnen brauchbar schien. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Hier im Dorf Istalis nördlich der afghanischen Hauptstadt Kabul mussten die Menschen in jüngster Zeit im Winter nicht nur mit der Kälte kämpfen</strong>, sie hatten oft auch tagelang nichts zu essen.</p>
<p>Vor dem Rückzug aus dieser Gegend brannten die Taliban mehrere Dörfer nieder, verschleppten junge Männer und nahmen alles mit, was ihnen brauchbar schien. Viele Familien flüchteten, weil sie in den Ruinen nicht mehr leben konnten und ihnen die Mittel fehlten, die Häuser wieder aufzubauen. Ihr Schicksal erregte sogar in der Hauptstadt Aufmerksamkeit, die selbst schwer vom Krieg gezeichnet war.</p>
<p><strong>Einer, der davon hörte, ließ es nicht bei Mitgefühl bewenden. Er beschloss sofort zu helfen. Dr. Peter Jaggi und seine Frau Verena waren gerade für die </strong><a target="_blank" href="http://www.adra.de" title="Hilfsorganisation ADRA"><strong>Hilfsorganisation ADRA</strong></a><strong> nach Afghanistan gekommen.</strong> Wie man Menschen selbst in aussichtslos scheinenden Situationen wieder Hoffnung macht, hatten sie vorher für ADRA drei Jahre lang in den armseligen Bergdörfern in Nepal am Himalaja und zwischen den Bambushütten von Malawi im subtropischen Afrika gezeigt.</p>
<p>ADRA und seine Mitarbeiter helfen den Menschen in mehr als 120 Ländern. In Afghanistan hatten sie bis zu diesem Zeitpunkt in der Provinz Bamiyan mit dem Einsatz mobiler Sanitätsteams verhindert, dass sich Tuberkulose, eine tückische Infektionskrankheit der Atemwege, ausbreiten konnte. In der Provinz Djuzdjan bohrten sie mit den Bauern achtzig neue Brunnen und richteten die Handpumpen dafür ein.</p>
<p>Verena Jaggi hatte Waisenkindern mit Teddybären von Spendern aus den USA und aus Europa zum ersten Mal in deren Leben ein Spielzeug verschaffen können. Jetzt gelang es dem Ehepaar Jaggi über ADRA und unterstützt von anderen Spendern, unbürokratisch mehrere Lkws mit Zeltplanen, Decken und Säcken mit Mehl zu den verzweifelten Menschen in die zerstörten Dörfer zu bringen.</p>
<p>Die Hilfe wurde erst mit ungläubigem Staunen, dann mit lautem Jubel und Händeklatschen empfangen. Idee der Unterstützung für die Ärmsten der Armen ist aber nicht nur, einmalig Linderung zu verschaffen,sondern gleichzeitig dafür zu sorgen, dass durch Hilfe zur Selbsthilfe langfristig das Auskommen gesichert wird.</p>
<p>Für das Dorf Istalis und die umliegenden Dörfer heißt das Rezept: Die Frauen werden von der Hilfsorganisation kostenlos mit Material versorgt und lernen, wie man wärmende Decken macht. Die Decken werden dann an andere Bedürftige verschenkt. Die Hilfsorganisation zahlt den Frauen einen bescheidenen Arbeitslohn, der den Familien genügt, um wieder die Tätigkeit aufzunehmen, von der sie früher lebten.</p>
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<p>  <br />
Istalis und Umgebung war früher bis nach Kabul für seine Töpferei bekannt. <strong>Miriam, die Bäckerin, ist für den Neuanfang im Dorf besonders wichtig. Sie ist eine strahlende junge Frau mit besonders feinen Gesichtszügen.</strong> Als ich ihr das erste Mal begegnete, konnte ich kaum glauben, dass sie schon sechs Kinder hat und täglich acht Stunden lang in einem kleinen, verqualmten Lehmhaus sitzt und Teig knetet. Von ihrem Brot, das sie mich probieren lässt und das ganz sicher das beste ist, das ich in ganz Afghanistan gegessen habe, werden heute 500 Menschen satt. Sie verkauft es sehr billig, aber doch so, dass sie neues Mehl kaufen kann und ein bisschen daran verdient.</p>
<p><strong>Dieser Artikel entstammt dem Buch &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch von Ursula Meissner">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>&#8221; von Fotojournalistin Ursula Meissner. Sie können dieses Buch bei ADRA bequem <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" title="Afghanistan Buch bestellen">online bestellen</a> und unterstützen damit die Herstellung und Verteilung einer Decke in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Armut in Afghanistan: Eine Garage als Zuhause</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Oct 2008 10:00:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
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		<description><![CDATA[Zuerst hatte ich es nicht bemerkt. Wer schenkt einer Garage, die scheinbar immer verschlossen ist, schon besondere Aufmerksamkeit! Ich war erst seit einigen Tagen in Kabul und so war die Garage auf dem Grundstück von ADRA Afghanistan nichts besonderes.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zuerst hatte ich es nicht bemerkt.</strong> Wer schenkt einer Garage, die scheinbar immer verschlossen ist, schon besondere Aufmerksamkeit?! Ich war erst seit einigen Tagen in Kabul und so war die Garage auf dem Grundstück von ADRA Afghanistan nichts besonderes.</p>
<p>Als ich eines Tages zu einem Meeting gehen musste und auf das Taxi wartete, stand die Garagentür offen und Kinder rannten aus der Garage auf die Straße. Als sie mich sahen, konnte man ihren kleinen grauen Zellen entnehmen, dass sie bei mir Süßigkeiten oder irgendetwas anderes Leckeres vermuteten, das ich ihnen geben würde. Leider war ich nicht darauf vorbereitet und so gingen sie leer aus.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/armut-in-afghanistan_die-garage-als-zuhause01.jpg" alt="Armut in Afghanistan: Eine Garage als Zuhause" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Armut in Afghanistan: Eine Garage als Zuhause</span><span class="ImageTextC">© Fritz Neuberg</span></div></p>
<p><strong>In der Garage lebte eine ganze Familie, Großeltern, Eltern, Kinder.</strong> In der Mitte hing ein Vorhang, hinter dem man sich umziehen konnte und &#8211; wie man mir sagte &#8211; in der Nachts die Frauen schliefen. ADRA Afghanistan hatte das Grundstück zwar gemietet, aber der Vermieter hatte auch die Garage &#8220;geschäftstüchtig&#8221; zusätzlich an eine Familie vergeben.</p>
<p>Durch die ungeheure Armut in Afghanistan spielt sich auch in Kabul ein Phänomen ab, dass man in allen Ländern beobachten kann, die unter Armut leiden: Die Armen ziehen in die großen Städte auf der Suche nach Arbeit. Afghanistan hat durch den Krieg alles verloren. Auf dem Land gibt es kaum Möglichkeiten, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Der einzige Ort, wo man sich noch Einkommen erhofft, sind die Städte.</p>
<p>So ziehen diese Arbeitssuchenden samt Familie unter anderem in die <a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" title="Kabul, Hauptstadt von Afghanistan">afghanische Hauptstadt Kabul</a>. Viele von ihnen sind Tagelöhner, die sich in der Frühe an bestimmten Punkten in der Stadt aufstellen – meist einem Kreisverkehr – und dort auf Leute warten, die ihnen Arbeit anbieten. Glücklich, wer da noch eine Garage als &#8220;Wohnung&#8221; erhaschen kann. Trotzdem versucht mancher Vermieter trotz dieser schwierigsten Umstände noch den letzten Tropfen Geld aus den Mietern &#8220;herauszupressen&#8221;.</p>
<p>In den nächsten Tagen hatte ich immer etwas in meiner Tasche, wenn ich aus dem Haus ging. Meist waren es Süßigkeiten, ein anderes Mal ein Kugelschreiber, ein Block. Für mich nichts Außergewöhnliches, für die Kinder aber ein kleines Fest der Freude.</p>
<p><strong>Eines Tages war die Familie verschwunden.</strong> Es hatte etwas mit dem Vermieter zu tun, sagte man mir. Genaueres wusste man nicht. Die Garage blieb leer. Ich war traurig und frustriert. Es war die Ohnmacht, dass man ohne finanzielle Unterstützung zusehen muss, wie die Ärmsten der Armen immer wieder Opfer werden.</p>
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		<title>Rosen und Rosenöl statt Schlafmohn in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 05:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Landwirtschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Legale Landwirtschaft mit Rosen und Rosenöl Afghanistan hat schwer unter den Folgen der jahrelangen Kriege zu kämpfen. Der Niedergang der landwirtschaftlichen Produktion wirft dabei die wohl größten Schatten auf das Leben der afghanischen Bevölkerung, denn rund 90 Prozent der Menschen in Afghanistan leben von der Landwirtschaft. In Nangarhar, einer östlichen Provinz Afghanistans, leben hauptsächlich zurückgekehrte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Legale Landwirtschaft mit Rosen und Rosenöl</h3>
<p><strong>Afghanistan hat schwer unter den Folgen der jahrelangen Kriege zu kämpfen. </strong>Der Niedergang der landwirtschaftlichen Produktion wirft dabei die wohl größten Schatten auf das Leben der afghanischen Bevölkerung, denn rund 90 Prozent der Menschen in Afghanistan leben von der Landwirtschaft.</p>
<p>In Nangarhar, einer östlichen Provinz Afghanistans, leben hauptsächlich zurückgekehrte Flüchtlinge aus Pakistan oder dem Iran. Um von durchschnittlich einem Viertel Hektar Land ihre sechs- bis achtköpfige Familien ernähren zu können, bauen viele der Bauern hier Schlafmohn an. Das ist zwar illegal, weil Opium und Heroin daraus gewonnen werden, bringt aber einen bis zu zwanzigfach höheren Ertrag ein, als beispielsweise der Anbau von Weizen.</p>
<p>Ein <a target="_blank" href="http://www.welthungerhilfe.de/hilfsprojekt-afghanistan-rosen.html" title="Hilfsprojekt Rosen der Welthungerhilfe">Hilfsprojekt der &#8220;Welthungerhilfe&#8221;</a> unterstützt die Bauern in dieser Region jetzt dabei, <strong>Rosen</strong> anzubauen, um daraus <strong>Rosenöl</strong> zu gewinnen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/10/rosen_rosenoel_statt-schlafmohn-anbau-afghanistan_01.jpg" alt="Rosen und Rosenöl statt Schlafmohn in Afghanistan" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Rosen und Rosenöl statt Schlafmohn in Afghanistan</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Rosenöl</strong> erzielt auf dem Weltmarkt – je nach Qualität – zwischen vier- und fünftausend Euro je Kilogramm. Das ist zwar nicht so viel, wie mit dem Anbau von Schlafmohn zu erzielen ist, aber doch mehr als mit der mühselige Bewirtschaftung von Weizenfeldern. Auch die Weiterverarbeitung der Rosenblüten findet, dank des Einsatzes der Welthungerhilfe, weitestgehend in Afghanistan (Dare-Noor und Achin) statt. Dadurch können viel höhere Erträge beim Verkauf erzielt werden, als wenn die Weiterverarbeitung zu höheren Preisen im Ausland durchgeführt würde.</p>
<p>Bisher konnten in Dare-Noor, Achin und Nazian 266 Bauern für den Rosenanbau und damit gegen die Illegalität gewonnen werden.</p>
<p><strong>Fotojournalistin Ursula Meissner berichtet in ihrem Buch &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/buch/" title="Afghanistan Buch von Ursula Meissner">Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg</a>&#8221; ebenfalls von diesem Projekt, von ihr stammt auch das Foto in diesem Artikel. Sie können dieses Buch bei ADRA bequem <a href="http://afghanistan.adra.de/buch/bestellen/" title="Afghanistan Buch bestellen">online bestellen</a> und unterstützen damit die Herstellung und Verteilung einer Decke in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Hindukusch &#8211; Zukunft für Afghanistan e.V.</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 05:00:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>adra-team</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Hindukusch ist nicht nur ein Gebirge in Zentralasien, sondern auch ein humanitärer Verein in Weil am Rhein. Die Mitglieder von &#8220;Hindukusch &#8211; Zukunft für Afghanistan e.V.&#8221; haben es sich zur Aufgabe gemacht, alleinstehenden, d.h. verwitweten oder von ihren Männern verlassenen Müttern in Afghanistan sowie deren Kindern eine Zukunftsperspektive zu geben. Die Website des Vereins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der Hindukusch ist nicht nur ein <a href="http://afghanistan.adra.de/hindukusch-das-maechtige-gebirge-in-afghanistan/" title="Hindukusch - mächtiges Gebirge in Afghanistan">Gebirge in Zentralasien</a>, sondern auch ein humanitärer Verein in Weil am Rhein.</strong> Die Mitglieder von &#8220;<a target="_blank" href="http://www.hindukusch.org/index.html" title="Hindukusch - Zukunft für Afghanistan e.V.">Hindukusch &#8211; Zukunft für Afghanistan e.V.</a>&#8221; haben es sich zur Aufgabe gemacht, alleinstehenden, d.h. verwitweten oder von ihren Männern verlassenen Müttern in Afghanistan sowie deren Kindern eine Zukunftsperspektive zu geben.</p>
<p><a target="_blank" href="http://www.hindukusch.org" title="Hindukusch - Zukunft für Afghanistan e.V."><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/08/hindukusch_zukunft-fuer-afghanistan.jpg" alt="Die Website des Vereins “Hindukusch - Zukunft für Afghanistan e.V.”" /></a></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Website des Vereins &#8220;Hindukusch &#8211; Zukunft für Afghanistan e.V.&#8221;</span><span class="ImageTextC">© <a target="_blank" href="http://www.hindukusch.org/" title="Hindukusch - Zukunft für Afghanistan e.V.">Hindukusch</a> </span></div></p>
<p>Lange durften Frauen in Afghanistan das Haus nur in männlicher Begleitung verlassen. Es war nicht erlaubt, außer Haus zu arbeiten, so dass die Frauen keine Chance hatten, ihre Kinder alleine zu ernähren. Um der Familie trotzdem Essen und Kleidung zu besorgen, mussten viele der Kinder arbeiten gehen.</p>
<p>Der Verein &#8220;Hindukusch&#8221; hat ein im Krieg halb zerstörtes Mutter-Kind-Heim wieder aufgebaut, in dem diese Familien wohnen können. Die Mütter haben dort die Möglichkeit zu arbeiten und die Kinder können, mit zusätzlicher Hilfe durch Patenschaften, wieder zur Schule gehen. Sie erhalten dadurch wenigstens eine Chance zu einer Berufsausbildung.</p>
<p>Auch nach Abschluss des Projekts wird das Heim von &#8220;Hindukusch &#8211; Zukunft für Afghanistan&#8221; weiter betreut. Spenden werden gesammelt und der Verein sorgt dafür, dass diese auch genau da ankommen, wo sie am nötigsten gebraucht werden.</p>
<p><strong>Die Aktivitäten des Vereins sind rein humanitär. &#8220;Hindukusch &#8211; Zukunft für Afghanistan&#8221; gehört keiner politischen Gruppe an und ist mit seiner Finanzierung auf Spenden und Mitgliedsbeiträge angewiesen.</strong></p>
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