Peter Maffay und Farhad Darya: Musik überwindet die Grenzen zwischen Deutschland und Afghanistan
Kategorien: Kultur
Tags: Afghanistan, Deutschland, Fernsehen, Hilfsprojekte, Kultur, musik, Reise, Wiederaufbau
Peter Maffay ist nicht nur für seine Musik berühmt, sondern auch für seine Leidenschaft, mit Menschen und Musikern aus anderen Ländern und Kulturen zusammen zu arbeiten. Mit Farhad Darya, einem international bekannten Pop-Star aus Afghanistan, sind die beiden ins Land am Hindukusch gereist. Wieder einmal dient Musik dazu, Grenzen zu überwinden und Menschen zu verbinden.
Eigentlich gibt es keinen Kampf der Kulturen, jedenfalls nicht zwischen Deutschland und Afghanistan. Dennoch unterscheiden sich die deutsche und afghanische Kultur in vielen Punkten – trotz einiger Gemeinsamkeiten. Dies betrifft auch und gerade die Musikkultur – so dürfte die (Pop-)Musik aus Afghanistan für deutsche Ohren nur allzu fremd, andersartig und allenfalls durch eine gewisse Faszination eben für das Fremde entfachen.
Doch im Falle Maffay-Darya ist eine Einigung in der Musik schnell gefunden. Kein Wunder, schließlich versorgte der Vater des Künstlers aus Afghanistan, der als Geschäftsmann vielfach in Europa unterwegs war, seinen Sohn stets mit Musik von den Beatles, Elvis Presley , Tom Jones und Frank Sinatra und Pink Floyd.
Begegnungen – das “Schlüsselwort”, um Deutschland und Afghanistan in Zukunft einander näher zu bringen
“Begegnungen”, so heißt das Album, auf dem die beiden Künstler zusammen wirken; die Begegnung zwischen den beiden Musikern fand jedoch nicht nur in Deutschland statt. Gemeinsam fuhren Peter Maffay und Farhad Darya nach Afghanistan, um dort gemeinsam umher zu reisen.
Schließlich geht es beiden Künstlern darum, den persönlichen Kontakt zu den Menschen zu pflegen, aber auch um (inter-)kulturellen Austausch – in diesem Sinne suchen die beiden Künstler das Gespräch, in dem sie ungezwungen, ja ohne Beschränkungen über die Schwierigkeiten und Herausforderungen in der interkulturellen Begegnung, etwa zwischen Deutschland und Afghanistan sprechen – so auch im Interview für die Frankfurter Rundschau.





