Erdbeben in Afghanistan: Was kann man tun?

Artikel geschrieben von am 15. Mai 2009
Kategorien: Hilfsprojekte
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“Truppen für Afghanistan” – kaum eine Aussage ist häufiger zu vernehmen, wenn es um den Wiederaufbau in Land am Hindukusch geht. Was aber tut die internationale Gemeinschaft, um das Leben der Zivilbevölkerung nachhaltig zu verbessern? Um sich dieser Frage zu stellen, muss Sicherheit selbstverständlich ins Zentrum gestellt werden. Dennoch sind auch anderen Faktoren entscheidend, die nicht übersehen werden dürfen.  

So macht etwa die Natur dem Wiederaufbau immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Während die Bevölkerung unter den extremen Temperaturschwankungen leidet (insbesondere unter der Kälte im Winter), führen Naturkatastrophen immer wieder zu zerstörten Häusern, und leider auch Toten. Wie jüngst bei einem Erdbeben in Afghanistan, dem offenbar 40 Menschen zum Opfer fielen.

Erdbebenprävention in Afghanistan

Hier stellt sich zum einen die Frage, inwieweit die Zahl der Opfer durch erhöhte Bedingungen an die Statik der Häuser (insbesondere bei Neubauten) niedrig gehalten werden kann, aber auch, was eine geeignete Erdbebenprävention in Afghanistan leisten kann.

Unter einer Erdbebenprävention ist selbstverständlich nicht zu verstehen, dass das Erdbeben verhindert wird. Frühwarnsysteme, wie sie etwa im Haus der Welthungerhilfe in Afghanistan eingesetzt werden, könnten auch die Bevölkerung rechtzeitig warnen. Auf diese Weise ließen sich Privathäuser und öffentliche Einrichtungen rechtzeitig evakuieren, um so die Auswirkungen von Erdbeben in Afghanistan wenigstens für Leib und Leben so gering wie nur möglich zu halten.

Die Zahl der Opfer bei einem Erdbeben in Afghanistan lässt sich auf diese Weise also sicherlich minimieren, auch wenn bei einem solchen Naturereignis leider immer wieder Tote (auch in höherer Zahl) zu erwarten sind. Für jeden Menschen, der durch ein solches Erdbebenvorwarnsystem gerettet wird, hat sich die Maßnahme jedoch gelohnt.



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