Die Lage der Frauen in Afghanistan
Kategorien: Hilfsprojekte
Tags: ADRA, Decken, Frauen, Hilfe, Hilfsprojekt, Kälte, Winter
Auch nach dem Ende der Schreckensherrschaft durch die Taliban werden Frauen in Afghanistan stark unterdrückt. Ist eine Frau nicht verheiratet oder stirbt ihr Mann, gibt es für sie keine staatliche Absicherung. Hat sie keine familiäre Unterstützung, bleibt ihr nur das Schicksal als Tagelöhnerin. ADRA bietet Frauen in Afghanistan eine Perspektive und verbessert ihre soziale Stellung.
Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März 2008 informiert eine Sonderausgabe des ADRA DIREKT über die Situation der Frauen in Afghanistan. Verschiedene Projekte von ADRA helfen den Menschen, ihre Lage zu verbessern.
Dreifache Hilfe, die ankommt
Eines dieser Projekte stellt die Sonderausgabe des ADRA DIREKT im Detail vor. Es kommt den Menschen auf dreifache Weise zu Gute und unterstützt vor allem die bedürftigen Frauen in Afghanistan.
Decken für den Winter
Nicht nur der Krieg und seine Folgen setzen den Menschen in Afghanistan schwer zu, auch die extremen klimatischen Bedingungen sind eine Bedrohung für die Bevölkerung. Viele haben nicht die nötigen
Mittel, um sich ausreichend auf den Winter vorzubereiten. Bei eisigen Temperaturen von bis zu -30° C frieren die Menschen und haben nicht genügend Vorräte, um sich ausreichend zu ernähren.
Ein Projekt von ADRA besteht darin, die bedürftigsten Menschen im Norden des Landes für den Winter zu rüsten. Seit 2002 erhalten vor allem Flüchtlinge und die verarmte Landbevölkerung warme Decken, Planen und Schuhe. Regelmäßig wird das Projekt jedes Jahr weiter verlängert. Die Rohstoffe kommen vom heimischen Markt und unterstützen damit gleichzeitig die lokale Wirtschaft.
263 Frauen nähen für nachhaltige Hilfe
- Herstellung durch arme Witwen
- Schutz gegen die Kälte
Für das Projekt wurden 263 Personen in der Umgebung von Kabul angestellt, um Tausende von Decken zu nähen. Der größte Teil der Frauen ist durch eine Umfrage im Jahr 2002 ermittelt worden und hat seither in ähnlichen Projekten gearbeitet. Die Frauen wurden durch ARDA auswählt und gehören zur Gruppe derer, die sehr wenig oder überhaupt kein Einkommen haben.
Der Nähvorgang und das Zusammenhalten des Stoffes mit der Baumwollfüllung wurde den Frauen vorab erklärt, um einen gleichbleibenden Qualitätsstandard der Decken zu erzielen. ADRA hat diesen Prozess von der Übergabe des Rohmaterials bis zur fertigen Decke kontinuierlich begleitet.
Die verteilten Hilfsgüter garantieren den begünstigten Familien einen besseren Schutz gegen die Kälte: Plastikfolien dienen als „zweites Fenster“ im Haus und tragen maßgeblich zur Isolation bei. Gefütterte Schuhe halten die Füße warm, so dass niemand mehr barfuß auf dem gefrorenen Boden gehen muss und die Decken wärmen des Nachts ihre Körper.






[...] einigen Wochen haben wir von einem Projekt berichtet, das Menschen in Afghanistan auf dreifache Weise zu Gute kommt. Jahr für Jahr wird dieses [...]
[...] Deutschland hat beinahe 40 000 Steppdecken von Frauen in Kabul nähen lassen. Zur Verteilung erscheint auch eine Gruppe von Vertriebenen aus anderen Teilen des Landes, die eben [...]
[...] Deutschland hat beinahe 40 000 Steppdecken von Frauen in Kabul nähen lassen. Zur Verteilung erscheint auch eine Gruppe von Vertriebenen aus anderen Teilen des Landes, die eben [...]
[...] ich komme wieder” von Boris Barschow sowie eine in Handarbeit hergestellte Decke aus dem ADRA-Projekt in Afghanistan (passend zur kalten Jahreszeit), dazu eine signierte Ausgabe des Afghanistan-Buchs von [...]