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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Leitartikel</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Das andere Afghanistan verabschiedet sich&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Jun 2009 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider müssen wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der gleichnamigen XING-Gruppe - wie bereits angekündigt - zum 30. Juni 2009 beenden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation <a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank">ADRA Deutschland</a> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider müssen wir die Arbeit am Afghanistan-Magazin sowie der </strong><a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank"><strong>gleichnamigen XING-Gruppe</strong></a><strong> - wie bereits </strong><a title="Beendigung des Afghanistan-Magazins" href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-magazin-wird-zum-30-juni-beendet/" target="_self"><strong>angekündigt</strong></a><strong> &#8211; zum 30. Juni 2009 beenden.</strong></p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p><strong>Stöbern Sie doch in unserem Archiv noch einmal durch die Highlights aus insgesamt rund 200 Beiträgen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221;. </strong>Die meistgelesenen Berichte finden Sie hier:</p>
<ul>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-kabul-die-hauptstadt-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Kabul, die Hauptstadt von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/?p=357" target="_blank">Glückwunsch an die Gewinner des Afghanistan-Fotowettbewerbs</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/stadtportrait-mazar-e-sharif-im-norden-von-afghanistan/" target="_blank">Stadtportrait: Mazar-e-Sharif im Norden von Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/salang-ein-nadeloehr-in-3400-metern-hoehe/" target="_blank">Salang – Ein Nadelöhr in 3400 Metern Höhe</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/" target="_blank">Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/kopftuch-und-burka-in-afghanistan-ja-oder-nein/" target="_blank">Kopftuch und Burka in Afghanistan &#8211; ja oder nein?</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/musik-in-afghanistan/" target="_blank">Musik in Afghanistan</a></li>
<li><a href="http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/" target="_blank">Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan</a></li>
</ul>
<p>Oder Sie durchsuchen die Berichte <strong>anhand verschiedener Kategorien:</strong></p>
<ul>
<li><a title="Alle unter Fotowettbewerb abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/fotowettbewerb/">Fotowettbewerb</a></li>
<li><a title="Alle unter Geschichte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/geschichte/">Geschichte</a></li>
<li><a title="Alle unter Hilfsprojekte abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/hilfsprojekte/">Hilfsprojekte</a></li>
<li><a title="Alle unter Kultur abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kultur/">Kultur</a></li>
<li><a title="Alle unter Kuriositäten abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/kuriositaeten/">Kuriositäten</a></li>
<li><a title="Alle unter Landschaft abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/landschaft/">Landschaft</a></li>
<li><a title="Alle unter Leitartikel abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/leitartikel/">Leitartikel</a></li>
<li><a title="Alle unter Menschen abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/menschen/">Menschen</a></li>
<li><a title="Alle unter Website abgelegten Artikel ansehen" href="http://afghanistan.adra.de/category/website/">Website</a></li>
</ul>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. Was die Hilfsprojekte von ADRA Deutschland angeht, können Sie sich unter <a title="ADRA Deutschland" href="http://www.adra.de" target="_blank">www.adra.de</a> auch über unseren Einsatz in Afghanistan informieren. <strong>Wir danken Ihnen für Ihr Interesse!</strong></p>
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		<item>
		<title>Afghanistan-Magazin wird zum 30. Juni beendet</title>
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		<pubDate>Wed, 20 May 2009 07:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fritz Neuberg</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation ADRA Deutschland durch dieses Internet-Magazin über "das andere Afghanistan". Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum Afghanistan-Buch der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. Leider müssen wir nun die Beendigung des Afghanistan-Magazins zum 30. Juni 2009 bekannt geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Seit März 2008 informiert Sie die Hilfsorganisation </strong><a title="ADRA Deutschland e. V." href="http://www.adra.de" target="_blank"><strong>ADRA Deutschland</strong></a><strong> durch dieses Internet-Magazin über &#8220;das andere Afghanistan&#8221;.</strong> Gestartet wurde das Portal als redaktionelle Begleitung zum <a title="Afghanistan-Buch" href="http://afghanistan.adra.de/buch/" target="_self">Afghanistan-Buch</a> der Fotojournalistin Ursula Meissner, das der Bucher-Verlag zusammen mit ADRA herausgegeben hatte. Darüber hinaus sollte über Hilfsprojekte in Afghanistan berichtet werden. <strong>Leider müssen wir nun die Beendigung des Afghanistan-Magazins zum 30. Juni 2009 bekannt geben.</strong></p>
<p>Geplant war die redaktionelle Berichterstattung über &#8220;<strong>das andere Afghanistan</strong>&#8220;, das in den Medien meist zu kurz kommt, zunächst für ein halbes Jahr, wurde dann für weitere sechs Monate verlängert. Im Anschluss sollte eine Finanzierung der redaktionellen Arbeiten und der Website-Pflege durch öffentliche Zuschüsse im Rahmen der entwicklungspolitischen Bildung sicher gestellt werden. Leider hatte ein entsprechender Antrag auf Fördermittel durch die EU keinen Erfolg. Deshalb ist ADRA Deutschland gezwungen, den Betrieb des Online-Angebots sowie <a title="XING-Gruppe Afghanistan" href="https://www.xing.com/net/afg" target="_blank">der gleichnamigen XING-Gruppe</a> zum 30. Juni zu beenden.</p>
<p><img class="alignnone" title="Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanistan-buch1.jpg" alt="" width="605" height="160" /></p>
<p>Das Afghanistan-Magazin von ADRA Deutschland ist eine der wenigen Quellen (wenn nicht gar die einzige) im Internet, in der es sich hauptsächlich um positive Meldungen aus Afghanistan dreht, die eine vielen bisher unbekannte Seite des Landes am Hindukusch zeigen. Deshalb werden die veröffentlichten Beiträge im Afghanistan-Magazin natürlich auch in Zukunft online zu finden sein. Aber es kommen eben keine neuen Berichte mehr dazu.</p>
<p>Vielleicht ist durch einen Sponsor zu einem späteren Zeitpunkt auch eine Fortsetzung möglich, was uns sehr freuen würde. Schließlich hat es Afghanistan verdient, dass auch positive Meldungen über Projekte der Hoffnung, interessante Berichte über die Menschen, Tradition und Kultur aus diesem Land Erwähnung finden. <strong>In diesem Sinne stürzen wir uns auf sechs weitere Wochen rund um &#8220;das andere Afghanistan&#8221; und freuen uns auf einen positiven Endspurt mit Ihnen!</strong></p>
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		<title>Skaten in Afghanistan &#8211; die Bretter, die die Welt bedeuten</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/skaten-in-afghanistan-die-bretter-die-die-welt-bedeuten/</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 07:00:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Entwicklungshilfe mal anders: Skateistan lädt zum friedlichen Miteinander ein. Eigentlich hat Travis Beard nur das getan, was er sonst auch tut: Skateboard fahren. Seit seinem sechsten Lebensjahr steht der Australier auf den Bretter, die für ihn die Welt bedeuten. Und seit vielen Jahren reist er mit zwei Freunden um den Globus, sein Skateboard immer mit dabei. Doch dieses Mal war irgendwas anders. Travis und seine Freunde fuhren durch Afghanistans Hauptstadt Kabul, als sie von den afghanischen Jungen angesprochen wurden mit der Bitte, sie zu unterrichten. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Entwicklungshilfe mal anders: Skateistan lädt zum friedlichen Miteinander ein. <span style="font-weight: normal;">Eig</span><span style="font-weight: normal;">entlich hat der Travis Beard nur das getan, was er sonst auch tut: Skateboard fahren. Seit seinem sechsten Lebensjahr steht der Australier auf den Bretter, die für ihn die Welt bedeuten. Und seit vielen Jahren reist er mit zwei Freunden um den Globus, sein Skateboard immer mit dabei. Doch dieses Mal war irgendwas anders. Travis und seine Freunde fuhren durch Afghanistans Hauptstadt Kabul, als sie von den afghanischen Jungen angesprochen wurden mit der Bitte, sie zu unterrichten<strong>.</strong></span></strong></p>
<h3><strong>Verständnis und Respekt &#8211; was sich wie ein Märchen anhört, soll jetzt in Kabul Wirklichkeit werden</strong></h3>
<p>Seit dem ist der mittlerweile 34 Jährige sesshaft geworden in Afghanistan. Er hat die Bitte der Jungen nicht abgelehnt, sondern ihnen sein Board geliehen und ihnen das skaten beigebracht. Was afghanische Jugendliche bisher höchstens aus dem Fernsehen kannten, wurde auf Kabuls Straßen  Realität: Mittlerweile kommen fast drei Dutzend Kinder regelmäßig zu Travis&#8217; Unterrichtsstunden. Aus dem Weltenbummler ist ein Lehrer geworden. Gemeinsam mit seinen Freunden hat er <a title="Skateistan" href="http://skateistan.org">„Skateistan&#8221;</a> erschaffen &#8211; eine Art Entwicklungseinrichtung für afghanische Jugendliche.</p>
<p>In Skateistan ist jeder willkommen, egal welche Hautfarbe er hat, welchen ethnischen Hintergrund und welches Geschlecht. Dass mittlerweile die Hälfte aller Teilnehmer Mädchen und junge Frauen sind, freut Travis besonders. Da der Sport in Afghanistan vollkommen unbekannt ist und keine geschlechtsspezifischen Stereotype vorhanden sind, kann Skateboarden durchaus auch ein Frauensport sein. Die Jugendlichen, egal ob Mädchen oder Jungen, sollen kulturübergreifende Kontakte knüpfen, Verständnis und Respekt spielerisch erlernen und eine Plattform zum Austausch und einen gewaltfreien Umgang miteinander haben. Symbolisch dafür zerbricht ein Skater auf dem Logo von Skateistan <a title="Logo Skateistan" href="http://www.sueddeutsche.de/panorama/623/314522/text/">mit seinem Board ein Maschinengewehr.</a></p>
<h3><strong>Australier geben afghanischen Jugendlichen Skateunterricht und überwinden damit kulturelle Grenzen</strong></h3>
<p>Natürlich könnten die Jugendlichen Übungsstunden bei Travis Beard und seinen Freunden nicht bezahlen. Die Australier leihen den Schülern deshalb ihre Skateboards und Ausrüstungen während dieser Zeit aus. Trotzdem haben sie sich große Ziele gesetzt: Sie wollen die Möglichkeit, zu skaten, im ganzen Land schaffen und den Jugendlichen andere Anreize für ihre Zukunft geben als Krieg und Waffengewalt. Viele Kinder und Jugendliche müssten sonst hart arbeiten oder betteln, um ihre Familie mit zu ernähren &#8211; ihre verlorene Kindheit nachzuholen ist ein weiteres Ziel von Skateistan. Den Anfang soll ein großer <a title="Indoor-Skatepark" href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,563856,00.html">Indoor-Skatepark</a> in Kabul machen.</p>
<p>Um ihre ehrgeizigen Ziele zu verwirklichen, sind Travis und seine Freunde allerdings noch auf Hilfe von Außen angewiesen. So bitten sie beispielsweise Skater in anderen Ländern um deren gebrauchte Ausrüstung. Obwohl es für sie schwierig ist, finanzielle Unterstützung der Regierungen zu bekommen &#8211; ihr Entwicklungsprojekt entspricht schließlich nicht der gängigen Vorstellung von Auslandshilfe &#8211; haben die Australier schon einen großen Partner für ihr Ziel gewinnen können: die DHL will die gesammelte Ausrüstung kostenfrei nach Afghanistan schiffen.</p>
<h3><strong>Auch „Titus&#8221; unterstützt das Projekt Skateistan mit einer Sammelaktion</strong></h3>
<p>Der Aufruf zeigt Wirkung: Titus Dittmann, Gründer des weltgrößten Herstellers für Skaterbekleidung, ist „elektrisiert&#8221; von Skateistan und beteiligt sich aktiv an der <a title="Titus sammelt für Skateistan" href="http://www.titus.de/screen.phtml?screen=ne_showentry&amp;ForumID=330&amp;MainPostingID=7957171">Umsetzung des ehrgeizigen Projektes</a>. Im Skatepark in Münster sammelten er und seine zahlreichen Schützlinge alles, was den Jugendlichen in Afghanistan zu Gute kommen kann. Über 150 Boards und kistenweise Material und Ausrüstung kamen so zusammen. Die insgesamt zwei Tonnen Material gingen bereits im Januar <a title="Reportage Skateistan" href="http://www.n24.de/news/newsitem_4871346.html">unter der persönlichen Begleitung von Titus und dem Sender n24 nach Kabul</a>. <strong>Ein Hoffnungsschimmer für die Jugendlichen in Kabul und den Rest des Landes &#8211; denn sie sind Afghanistans Zukunft.</strong></p>
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		<title>Kinder für Afghanistan: Ein Radioprojekt</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/kinder-fuer-afghanistan-ein-radioprojekt/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Mar 2009 07:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Leitartikel]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie gehen Kinder eigentlich mit politischen Themen um? Lassen sie sie überhaupt an sich heran? Gerade bei so schwierigen Themen wie Afghanistan zeigt sich: Kinder sind außergewöhnliche Journalisten, die genau wissen, welche Fragen sie zu stellen haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie gehen Kinder eigentlich mit politischen Themen um? Lassen sie sie überhaupt an sich heran? Gerade bei so schwierigen Themen wie Afghanistan zeigt sich: Kinder sind außergewöhnliche Journalisten, die genau wissen, welche Fragen sie zu stellen haben. </strong></p>
<p>Ein wirklich interessantes Projekt, was zwei Studentinnen der Universität Dortmund in einer vierten Klasse einer Grundschule durchgeführt haben: <a title="Kinder machen Radio über Afghanistan" href="http://www.aplerbecker-mark-gs.de/index.php?session=4154d52bb35f27aac686b399f38888f4&amp;menu_id=34" target="_self">Kinder machen Radio</a>, und stellen sich und an andere  &#8220;ganz nebenbei&#8221; wichtige Fragen zu Afghanistan. Auch, wenn den Schülern die politischen Zusammenhänge nicht bewusst sein können &#8211; sie haben in jedem Fall verstanden, wie sehr die Menschen in Afghanistan durch den Krieg gelitten haben. Die Bereitschaft, sich für die Hilfsbedürften einzusetzen, ist indes ungleich höher.</p>
<h3>Radioprojekt über Afghanistan: Ein Beispiel, das Schule machen sollte</h3>
<p>Dieses Beispiel in der Dortmunder Schule sollte in der Tat in ganz Deutschland Schule machen: Kinder werden leider in der Regel aus diesen doch so wichtigen, politischen Angelegenheiten herausgehalten. Afghanistan &#8211; dieses Thema ist für uns alle nicht immer leicht; regelmäßig werden wir mit Negativschlagzeilen konfrontiert. </p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-490" title="Kinder für Afghanistan - Radio-Projekt" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2009/03/kinder-fuer-afghanistan.jpg" alt="Kinder für Afghanistan - Radio-Projekt" width="605" height="200" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ein Beispiel, das Schule machen sollte: Radioprojekt Kinder für Afghanistan </span><span class="ImageTextC">© <a title="Aplerbecker-Mark-Grundschule Dortmund" href="http://www.aplerbecker-mark-gs.de/index.php?session=4154d52bb35f27aac686b399f38888f4&amp;menu_id=34" target="_blank">Aplerbecker-Mark-Grundschule</a></span></div></p>
<p>Dabei ist es der eigenen Identitätsfindung dienlich, sich mit Politik und Kultur auseinandersetzen &#8211; auch wenn dabei manchmal schwierige Themen auf den Unterrichtsplan gerufen werden. Statt &#8220;von oben herab&#8221; zu unterrichten, werden die Kinder eingebunden, und können den &#8220;Unterricht&#8221; sogar aktiv gestalten &#8211; das Beispiel der zwei Studentinnen in Dortmund zeigt, wie sehr Kinder von einer solchen Aktion profitieren können.</p>
<h3>Afghanistan und seine Kultur: Ein Höhepunkt für die Viertklässler</h3>
<p>Ein Höhepunkt für die Schülerinnen und Schüler der Aplerbecker-Mark-Grundschule war sicherlich der Besuch in einer Moschee in Dortmund. Die so gewonnenen Eindrücke  konnten schließlich in den Interviews  mit einfließen und rundeten das Projekt &#8220;Kinder für Afghanistan&#8221; ab.</p>
<p>Schon Herber Grönemeyer erkannte in seinem Lied &#8220;Kinder an die Macht&#8221; das Potential gerade der jüngeren, vermeintlich unmündigen Generation. Wann und wie wir unsere Kinder mit Krieg, Unruhen und Elend konfrontieren, ist sicherlich eine Frage, über die sich vortrefflich streiten lässt. <strong>Sicher ist jedoch, dass wir unseren Kindern weitaus mehr &#8220;zumuten&#8221; können, als wir denken. Bereits Grundschüler gehen mit für uns häufig so schwierigen Themen wie Afghanistan wesentlich unkomplizierter um &#8211; eigentlich können wir uns eine Scheibe davon abschneiden.</strong></p>
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		</item>
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		<title>Afghanistan sucht den Superstar 2009</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Feb 2009 17:30:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thomas Kilian</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Wiederaufbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Anders als in Deutschland geht es in Afghanistan nicht einfach nur darum, aus dem gut behüteten Elternhaus in die große weite Welt der internationalen Popstars zu entfliehen. Um das Fliehen geht es bei &#8220;ASDS&#8220;, dem Pendant in Afghanistan zu „Deutschland sucht den Superstar&#8221; auch &#8211; nur ist es hier die Flucht in ein Leben ohne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anders als in Deutschland geht es in Afghanistan nicht einfach nur darum, aus dem gut behüteten Elternhaus in die große weite Welt der internationalen Popstars zu entfliehen. Um das Fliehen geht es bei &#8220;<a href="http://afghanistan.adra.de/afghanistan-sucht-den-superstar/">ASDS</a>&#8220;, dem Pendant in Afghanistan zu „Deutschland sucht den Superstar&#8221; auch &#8211; nur ist es hier die Flucht in ein Leben ohne Armut, Unruhen und einem Leben ohne Perspektive.</strong></p>
<p><a target="_blank" href="http://www.afghanstar.tv" title="Afghanstar.TV Superstar Fernsehen"><img border="0" src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/03/afghanstar-logo.gif" alt="Afghanstar.TV" style="float: right; margin-left: 10px" /></a>Machen wir uns nichts vor &#8211; die Wahrscheinlichkeit, <strong>in Afghanistan</strong> seinen Traumberuf zu finden, ist auch heute noch äußerst gering. 60 Prozent der Menschen im Land am Hindukusch sind arbeitslos. Da ist es umso verständlicher, dass auch in Afghanistan unzählige &#8220;Menderes&#8221; ihr Glück versuchen, und doch an der harten Jury scheitern.</p>
<p><object classid="clsid:22D6f312-B0F6-11D0-94AB-0080C74C7E95" codebase="http://activex.microsoft.com/activex/controls/mplayer/en/nsmp2inf.cab#Version=6,4,7,1112" width="432" height="324" type="application/x-oleobject"><param name="filename" value="http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090124_hosny_hjo.asx" /><param name="autostart" value="false" /><param name="showcontrols" value="true" /><!--[if !IE]> <--><object data="http://wstreaming.zdf.de/zdf/veryhigh/090124_hosny_hjo.asx" width="432" height="324" type="application/x-mplayer2"><param name="pluginurl" value="http://www.microsoft.com/Windows/MediaPlayer/" /><param name="ShowControls" value="true" /><param name="ShowStatusBar" value="true" /><param name="ShowDisplay" value="true" /><param name="Autostart" value="0" /></object><!--> <![endif]--></object><br /> </p>
<p>Jury-Mitglied Monessa Hassan, <strong>Dichterin aus Afghanistan</strong>, heute in Deutschland lebend, kennt die Bedeutung von &#8220;<a title="Afghanistan sucht den Superstar" href="http://blog.phoenix.de/afghanistan/?p=1529" target="_blank">Afghanistan sucht den Superstar</a>&#8221; genau: Für sie ist die Fernsehsendung, die von dem privaten Fernsehsender Tolo TV ausgestrahlt wird, die richtige Show zum richtigen Zeitpunkt.</p>
<h3>ASDS  &#8211; so weit kam noch keine Frau aus Afghanistan</h3>
<p>Weshalb dies so ist, erfährt man auch von Ellaha Soroor, der ersten Frau im Finale des Pendants zu &#8220;Deutschland sucht den Superstar&#8221;. Für Sie ist die Teilnahme an der Fernsehsendung in Afghanistan eine große Chance &#8211; gleichzeitig muss sie ihre Ehre vor der Familie und weiten Teilen der Gesellschaft stellen. Auch heute denken noch viele Leute wie die Taliban &#8211; eine Frau, die in einer so progressiven Sendung zu sehen ist, <a href="http://www.afghanstardocumentary.com/" target="_blank">passt da einfach nicht ins Bild</a>.</p>
<p><object type="application/x-shockwave-flash" data="http://www.youtube.com/v/DentE2ydnMI" width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/DentE2ydnMI" /></object></p>
<p><strong>Wie auch Ellaha Soroor, glaubten während dieser Staffel Tausende an ihre Chance auf den internationalen Durchbruch und auf 3000 Dollar Siegprämie. Doch viel wichtiger als die Karriere eines Popstars ist es sicherlich, überhaupt die Möglichkeit zu haben, ein Stück Unabhängigkeit zu genießen. Und so versucht viele Jugendliche aus Afghanistan ihr Glück &#8211; viele sicherlich auch in dem Bewusstsein, dass es für sie am Ende vermutlich leider doch nicht reichen wird.</strong></p>
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