Buddha-Statuen – Zerstörung und Wiederaufbau in Bamiyan
Kategorien: Geschichte
Tags: Bamiyan, Geschichte, Kultur, Relgion, Stein, Taliban, Wiederaufbau, Zerstörung
Die Buddha-Statuen von Bamiyan wurden im März 2001 durch die Taliban zerstört. Bis zur Zerstörung befanden sie sich im 2500 Meter hoch gelegenen Tal von Bamiyan in Afghanistan und waren die größten stehenden Buddha-Statuen der Welt.
Die Entstehung der kleine Statue (ca. 34,5 Meter) wird auf das Jahr 500 und die der großen Statue (ca. 55 Meter) auf das Jahr 550 geschätzt. Beide sind aus rotem Sandstein gemeißelt und wurden bald das Ziel von Gelehrten und buddhistischen Pilgern.
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Durch die Verdrängung des Buddhismus vom Islam war die Darstellung von menschlichen Figuren nicht mehr erwünscht und so sind die Statuen schon sehr früh der ersten Zerstörung zum Opfer gefallen. Trotzdem war Bamiyan bis zur Besetzung Afghanistans durch die Sowjetunion ein internationales Touristenziel. Während der Kriege war der Standort der Statuen ein immer wieder umkämpfter und strategisch wichtiger Ort, an dem die Höhlen als Munitionsdepots verwendet wurden. Am 21. März 2001 wurden die Statuen, nach mehreren vergeblichen Versuchen durch Panzer, Raketen und Geschützten, letztlich von Taliban-Milizen gesprengt.
Seit März 2004 ermöglicht das Deutsche Auswärtige Amt durch eine Finanzierung die Restauration der Statuen. Ein Restauratorenteam des International Council on Monuments and Sites (ICOMOS) arbeitet seitdem an der Bergung und Dokumentation der Felsfragmente. Dabei konnten die Experten den Entstehungszeitraum zwischen 500 und 550 bestätigen. In einer Lagerhalle vor der Nische des großen Buddhas werden die Felsstücke mit skulpierten Oberflächen gelagert.
Von ihrer Reise nach Bamiyan im April 2008 haben Fotojournalistin Ursula Meissner und ADRA-Geschäftsführer Erich Lischek eindrucksvolle Aufnahmen von den zerstörthen Buddha-Statuen mitgebracht, die wir in einer Fotogalerie präsentieren:






Es ist traurig, wie der monotheistische Verblendungsgeist immer wieder das Gute in Wort, Tat und Gedanken leugnet, schänded zu zerschlägt.
Der Islam bringt hier nur das zutage, was im Christentum und Judentum schon längst ausgelebt worden war: Intolleranz und Inquisition.
Christen, die sich aus diesem Erbe lösen fühlen sich bei dem Anblick der modernen, wie alten Bilderstürmer bestürzt. Sie schauen der Intolleranz des Bibelwortes in Gesicht, hier verwirklicht sich der Geist des Dekalogs wie des Römerbriefes. Daher dürfen Christen den modernen Bildersturm zwar in seiner Barberei abscheulich finden, können jedoch nur dann zur Kritik übergehen, wenn sie dieses Problem in ihrem eigenen Glauben anfassen. – und sich hieraus lösen !
[...] war Bamiyan. Da konnte ich endlich fotografieren, was von den berühmten, in Fels gehauenen Buddha-Statuen übrig geblieben ist; die Taliban hatten sie ja 2001 [...]
[...] den Bauch scheinen lassen mögen, hat die Region einiges zu bieten. Obwohl die Buddha-Statuen (http://afghanistan.adra.de/buddha-statuen-zerstoerung-und-wiederaufbau-in-bamiyan/) von Bamiyan im März 2001 durch die Taliban zerstört wurden, sind ihre Überreste [...]
[...] Zeit nur einheimische Fischer mit ihren Booten. Gemeinsam mit den (mittlerweile zerstörten) größten Buddhastatuen der Welt, war die Provinz Bamiyan eine des der wenigen Reiseziele ausländischer Besucher. Aber auch [...]