Barack Obama und Afghanistan

Artikel geschrieben von am 23. Januar 2009
Kategorien: Menschen
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Die Erwartungen an Barack Obama sind zweifelsohne hoch; bereits  vor seinem Einzug ins weiße Haus wurde er wie ein Popstar verehrt und von Weltstars wie Beyoncé und Bono von U2 unterstützt. Kritik kam eigentlich nicht auf - zu groß sind die Hoffnungen, welche die Weltgemeinschaft in den neuen US-amerikanischen Präsidenten setzt.

Was aber bringt Barack Obama für Afghanistan? Frieden und einen guten Weg hin zu einem unabhängigen Land am Hindukusch, oder doch Auseinandersetzungen?

Barack Obama - Chancen für Afghanistan?

Was bringt der neue US-Präsident Barack Obama für Afghanistan?© Pete Souza (CC)

Bereits George W. Bush wurde für seine Afghanistan-Politik scharf kritisiert – von Obama hatte man sich daher einen anderen Kurs erhofft. Und dann das. Der frisch gebackene Präsident und Popstar für die Massen gab bekannt, er wolle bis zu 30.000 neue Soldaten nach Afghanistan entsenden. Kein Wunder, dass es zum ersten Mal in seiner noch so kurzen Amtszeit zu Kritik an Obama kommt.

Erreicht Obama ein Gleichgewicht in Afghanistan?

Was aber spricht dafür, und was dagegen? Sicherlich ist Afghanistan immer noch äußerst unruhig – doch was gegenwärtig fehlt, ist ein natürliches Gleichgewicht in den Bemühungen Obamas, der sich bislang noch nicht zu einer Verbesserung der Situation in Afghanistan geäußert hat. Dabei brauchen die Menschen am Hindukusch vor allem Unterstützung beim Wiederaufbau; etwa Krankenhäuser, Schulen und Saatgut.

Inwieweit Obama künftig zu einer echten Verbesserung in Afghanistan beitragen kann, werden die nächsten Wochen und Monate sicherlich zeigen. Allerdings hätt man sich ihm und den Menschen in Afghanistan einen besseren Start gewünscht. Es ist daher zu fragen, ob es aus Sicht des Präsidenten richtig ist, auf diese Art und Weise ein Zeichen zu setzen – um weiterhin das zu sein, was einen Popstar ausmacht: beliebt.



3 Kommentare »

  1. Herr Präsident Barack Obama wird sicherlich nicht den gleichen Weg gehen wie sein Vorgänfer der Krieger Herr G. W. Bush.
    Wir müssen aber eingestehen, dass für die barbarische Attacken in USA im Jahr 2001 die Adresse Afghanistan benützt wurde, Ich möchte nicht hier darauf eingehen, wie diese Attacken zustande kamen und wie planmäßig durchgeführt werden könnten?

    Ich möchte hier nur erwähnen, dass Afghanistan im Vergleich Irak von der Bevölkerung der USA und der Welt auf Grund der oben erwähnten Bemerkung ganz anders als Irak gesehen wird, d.h. Afghanistan ist ein Land des Terrors über die Media in die Welt bekannt geworde, daher muss ja Herr Obama bekannt geben, dass er seine Soldaten aus Irak heraus holen will und sich um Afghanistan konzentrieren zu können.

    Er wird früher oder später darauf kommen müssen, dass Herr Krieger G. W. Bush unter falschen Voraussetzungen und mit falschen selektierten Leuten in Afghanistan herein marschiert ist und die Resultat seiner Schweinerei kann man deutlich während der 7 Jahren klar und deutlich feststellen.

    Entweder bewußt oder aus Dummheit wurde im Jahr 2001 seine Gruppe mit den bekannten Mörder und Kriminellen zusammengebracht und nach den sogenannten demokratischen Wahlen auch die gleichen Leuten seit 7 Jahren an die Macht geblieben. Herr Jalali und Herr Ashraf Ghani haben Anweisung bekommen, dass sie ihre Jobs in Kabul beenden sollen, weil dem Herrn Bush das arrogante Benehmen des eingesetzten Karzais Mißtrauen erweckte, um später als Ersatz fungieren können.

    Nun sind alle Versprechungen( Friede, Sicherheit, Freiheit und Wohlstand) haben sich als glatte Lügen entpuppt. Es ist nun Sprichwort geworden, dass Herr Bush mit diesen Parolen nicht das Volk gemeint hat sondern seine Gruppe und die bekannte Kriminellen, weil das Volk jene luxus Geschäften, Hotels, Häuser und Miethäuser seiner Gruppe und den Kriminellen in Kabul, in anderen Städten und im Ausland sehen, die mit den Gelder des Wiederaufbaues entstanden sind. Das normale Volk wurde in die Elend getrieben, das Volk ist Opfer der blinden Bombardierung geworden und verseucht.

    Herr Karzai wurde durchschaut, er hat während Bush era milde Worten gesprochen und nun versuch er schärfere Worten zu verwenden, um zu zeigen, dass er auf Seite des Volkes steht.

    Die Schauspielereien vom Herrn Karzai ist am Ende gelangt und er hat sich nun in die Händen der Kommunisten begeben und mit deren Hilfe versucht er die westliche unterstützenden Ländern gegen Russland auszuspielen, er ist in der Tat ein dummer Schauspieler!

    Herr Obama wird die Anzahl seiner Soldaten Für Anfang erhöhen, aber er wird bald feststellen müssen, dass durch die Vermehrung der Soldaten die Lage in Afghanistan noch mehr verschlechtern wird und er muss dann seine Karten offen legen, d.h. er muss sich von der Gruppe vom Herrn Bush und der Kriminellen trennen und sie als Hauptursache des Mißerfolges in Afghanistan sehen und er wird gezwungen sein, qualifizierte, ehrliche und dem Volk nahe stehenden Persönlichkeiten den Weg frei zu machen, um eine provisorische Regierung für limitierte Zeit bilden zu können. Es ist die einzige Lösung, um aus der entstanden chaotischen Desaster heraus kommen zu können und bei der Bevölkerung das Vertrauen für Sicherheit, Friede, Freiheit und die Hoffnung auf Wohlstand zu erreichen und Al Qaida Leadership an UN Tribunal zu liefern.

    Dem Herrn Obama wird es nicht anders überbleiben als die afghanische Lösung zu respektieren und endlich dem Krieger verlogene Strategie abzuschließen und sein CHANGE slogan auch in Afghanistan zu realisieren, wenn er das nicht tut, dann wird die USA Politik als ganze für herrschatssüchtige und mit betrügerischer Art als Besatzer gestampelt.

    Iran, Russland, Pakistan und China werden davon stark profitieren, natürlich im schlechten Sinne für Afghanistan.

  2. Sehr geehrter Herr Dr. K. Gharwal,

    aus Ihrer Anmerkung lese ich Wut und Verbitterung über die Ereignisse in Afghanistan heraus. Viele Afghanen empfinden sicherlich wie sie. Dass Afghanistan ein politischer Spielball war und ist, braucht sicherlich keine Bestätigung mehr. Auch das das Vorgehen der amerikanische Regierung bisher sprachlos machte – im negativen Sinne – braucht keiner zusätzlichen Bemerkung mehr (Damit meine ich nicht, dass man nicht darüber reden kann und sollte, sondern dass hier einstimmige Meinung besteht).

    So sehr ich ihre Verärgerung nachvollziehen kann, und inhaltlich keinerlei widersprechenden Anmerkungen beifüge, bitte ich so doch, ihre Schreiben nicht in einem solch aggressiven Ton zu formulieren.

    Ich danke Ihnen für Ihr Verständnis
    Fritz Neuberg

  3. Sehr geehrter Herr F. Neuberg,

    Ich werde Ihre Bitte sehr gerne nachkommen und ich werde versuchen für Betrüger, Lügner, Korrupten, Dieben, Drogen Dealer und bekannten Mörder und Verbrecher( sie sind bekannt im ganzen Land als solche) versuchen höfliche Ausdrücken zu finden, dadurch wird der Ton auch milder.

    Ich weiß es, dass solche Ausdrücken Aggressive klingen und Verärgerung und Bitterkeit verschleiert, aber man sollte die Taten dieser Leuten mit Namen aussprechen und nicht mit orientalischen Höflichkeiten zu formulieren, weil hier das Leben der unschuldigen Menschen von Afghanen sowohl das Leben der unterstützenden Soldaten als auch die Steuergelder der unterstützenden Länder auf dem Spiel stehen.

    Tapfere Frau Malalai Joya hat mal im Parlament in Kabul öffentlich das Leid des Volkes durch solche Leuten ausgesprochen, sie wurde nicht nur mit dem Tot gedroht, sie wurde mit Schuhen und Flaschen im Parlament beworfen, sie wurde dann aus dem Parlament verjagt, dem Herrn Dr. R. Baschardost geht es deswegen auch nicht besser.

    Höflichkeit hört dort auf wo solche Leuten ihre Grenze der Menschlichen Werten verlassen und sie sich wie die Wilden agieren.
    In Europa werden auch Mörder und Dieben gefasst und in die Gefängnisen gesteckt, bei uns werden ihnen Macht übertragen, trotzdem hat das Volk die Entscheidung von Bonn im Jahr 2001 mit positiver Hoffnung aufgenommen, weil das Volk glaubte, EU, USA, Kanada, Australien und andere Länder als Unterstützer dabei sind. Nun sehen wir nach 7 Jahren die Desaster von diesen Leuten.

    Herr lieber Karzai hat sich nun an Russland und Iran gewendet, deswegen hat er auch um sich mehr Kommunisten gesammelt und die “Allianz von Nation” hat so wieso engeren Kontakt zu Russland und Iran.

    Wir wollen nicht, dass Afghanistan noch zusätzlich als Kriegsfeld zwischen Russlan, Iran und USA wird, das werden Sie doch verstehen und wie wollen, dass die unterstützenden Länder als Freunde erhalten bleiben, Also, es ist keine Aggrisivität, sondern Sorge.

    Bitte lesen Sie mal Kommentaren unter meinem Name, dann werden sie sehen, dass alles eingetroffen ist, was damals deutlich zum Ausdruck gebracht wurde.

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