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	<title>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner &#187; Erich Lischek</title>
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	<description>Das andere Afghanistan &#124; Online-Magazin von ADRA zum Buch von Ursula Meissner</description>
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		<title>Einladung zur Vernissage auf dem Petersberg in Bonn (10.08. um 17.00 Uhr)</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jul 2008 07:37:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Afghanistan]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Meissner]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Thema der Foto-Ausstellung ist Afghanistan und sie präsentiert sich an einem beziehungsreichen Ort, an welchem weltpolitische Entscheidungen - auch für Afghanistan - gefallen sind. Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 10. August 2008 um 17 Uhr zu einer besonderen Vernissage auf den Petersberg bei Bonn einladen zu dürfen. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Thema der Foto-Ausstellung ist Afghanistan und sie präsentiert sich an einem beziehungsreichen Ort, an welchem weltpolitische Entscheidungen &#8211; auch für Afghanistan &#8211; gefallen sind. Wir freuen uns, Sie am Sonntag, den 10. August 2008 um 17 Uhr zu einer besonderen Vernissage auf den Petersberg bei Bonn einladen zu dürfen. </strong></p>
<p>Sie erinnern sich: Die erste Afghanistan-Konferenz der Vereinten Nationen wurde auf dem Petersberg bei Bonn am 5. Dezember 2001 mit der Unterzeichnung der Afghanistan-Vereinbarung erfolgreich abgeschlossen. Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder und Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer nahmen an der Unterzeichnung des Abkommens teil und würdigten den Vermittlungserfolg der Vereinten Nationen und der Vertreter der afghanischen Gruppen.</p>
<p>Hier im Steigenberger Grandhotel auf dem Petersberg möchten wir Sie am Sonntag, den 10. August um 17 Uhr sehr herzlich begrüßen. Die bekannte Fotojournalistin Ursula Meissner wird bei der Vernissage zugegen sein und Sie persönlich durch die Ausstellung führen. Auch werden Sie Gelegenheit haben, ihr neuestes Buch &#8220;Afghanistan &#8211; Rosen, Mohn, 30 Jahre Krieg&#8221; in die Hand zu nehmen. Ein Abend mit Ursula Meissner, der Sie beeindrucken wird &#8211; wobei das Ambiente des Traditionshauses Sie bestimmt faszinieren wird.</p>
<p>Abgerundet wir dieser festliche Abend mit einem Buffet afghanischer kulinarischer Köstlichkeiten. Sollten Sie an diesem Abend verhindert sein, merken Sie sich einfach vor, dass die Ausstellung bis zum 10. September auf dem Petersberg zu sehen ist. Sie sind somit jederzeit willkommen.</p>
<p><strong>Hier noch einmal der Termin für die Vernissage:</strong></p>
<p>Sonntag, 10. August 2008, um 17 Uhr.<br />
Steigenberger Grandhotel Petersberg<br />
Königswinter, Tel: 0 22 2 / 3 74-0</p>
<p><a href="http://afghanistan.adra.de/wp-includes/js/tinymce/www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de">www.grandhotel-petersberg.steigenberger.de</a></p>
<p>Wir würden uns freuen, Sie bei der Ausstellungs-Eröffnung persönlich begrüßen zu dürfen.</p>
<p>Beste Grüße,<br />
Erich Lischek</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Besuch im Ministerium für Flüchtlingsangelegenheiten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jun 2008 11:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei unserer Reise nach Afghanistan im April 2008 machten wir in Kabul auch einen Besuch im Ministerium für Flüchtlingsangelegenheiten. Wir trafen den “Executive Minister” für Flüchtlinge und Rückkehrer, Abdul Qader Ahadi, sowie den Leiter für Flüchtlingsangelegenheiten in der Provinz Kabul, Shams Uddin Sarhadi.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/afghanistan-ministerium-fluchtlingsangelegenheiten.jpg" alt="Shams Uddin Sarhadi, Leiter für Flüchtlingsangelegenheiten für die Provinz Kabul" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Shams Uddin Sarhadi, Leiter für Flüchtlingsangelegenheiten für die Provinz Kabul</span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek</span></div></p>
<p><strong>Bei unserer Reise nach Afghanistan im April 2008 machten wir in Kabul auch einen Besuch im Ministerium für Flüchtlingsangelegenheiten. Wir trafen den &#8220;Executive Minister&#8221; für Flüchtlinge und Rückkehrer, Abdul Qader Ahadi, sowie den Leiter für Flüchtlingsangelegenheiten in der Provinz Kabul, Shams Uddin Sarhadi.</strong></p>
<h2>Pläne des Ministeriums für Flüchtlinge</h2>
<p>Gemeinsam mit Vinod Nelson war ich gespannt darauf, im Ministerium für Flüchtlingsangelegenheiten in Kabul von den Plänen zur Rückführung von Flüchtlingen zu hören. Der &#8220;Executive Minister&#8221; Herr Ahadi gab zunächst einen Überblick über die Situation der Flüchtlinge in Pakisten, wo nach Angaben des UNHCR rund 1,5 Millionen Flüchtlinge in Lagern untergebracht sind. </p>
<p>Weitere 1,5 Millionen Menschen leben &#8220;illegal&#8221; im Nachbarland von Afghanistan. Es handelt sich um Flüchtlinge, die bereits seit mehr als 15 Jahre dort leben und wiederum Familien gegründet haben. Bei Gesprächen zwischen Vertretern der Regierung in Pakistan, den Vertretern der Regierung in Afghanistan und dem UNHCR konnte zwar keine endgültige Lösung für die Rückkehr der Flüchtlinge nach Afghanistan gefunden werden, aber die anfängliche Forderung, 500.000 Flüchtlinge in diesem Jahr noch in Afghanistan unterzubringen, wurde auf 110.000 reduziert.</p>
<p>Etwa die gleiche Zahl von Flüchtlingen lebt im Iran. Die Forderung der iranische Regierung sei im Grunde nicht erfüllbar. Sie stimme zwar zu, dass die Flüchtlinge, die im Iran die Anerkennung als Flüchtlinge hätten und die einer Arbeit nachgingen, im Iran bleiben könnten, aber die rund 1,5 Millionen Flüchtlinge doch schnellstens nach Afghanistan zurückkehren müssten. Sie wollen 500.000 ausweisen.</p>
<p>Die Afghanische Regierung habe zwar Land, aber keine Möglichkeit diese Menschen in der großen Zahl unterzubringen. Das vor allem deshalb, weil die Flüchtlinge in der Regel alles aufgegeben haben. Größtenteils sind es auch Menschen, die aus Städten geflohen sind und von daher keine eigenen Besitztümer hatten.</p>
<p>Die Anfrage an ADRA war daher, beim Bau von Unterkünften sowie Wasser- und Abwasserversorgung in Bariquab, etwa 60 Kilometer von Kabul entfernt, behilflich zu sein. 15.000 Flüchtlinge oder 3500 Familien - überwiegend aus Pakistan - sollen dort eine neue Existenz aufbauen können.  Das bedeutet mehr als nur Unterkünfte. Das bedeutet auch Arbeitsmöglichkeiten, Gesundheitsversorgung und vieles mehr.</p>
<p><strong>Nach Aussage von Vinod Nelson, dem ADRA Direktor von Afghanistan, will ADRA 1000 Familien oder rund 6000 Flüchtlinge mit Unterkunft, Wasser und Abwasser versorgen. Ein entsprechender Antrag wird von ADRA Afghanistan vorbereitet. Nelson hofft, dass ein ADRA Partner in Europa einen entsprechenden Geldgeber findet.  Die Kosten belaufen sich auf rund 1 Million Euro.</strong></p>
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		<title>Krankenhaus für Opfer von Anschlägen in Kabul</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 09:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Wazir Akbar Khan Hospital&#8221; ist ein Gesundheitszentrum für Opfer von Anschlägen Der gesamte medizinische Dienst des staatlichen Krankenhauses &#8220;Wazir Akbar Khan&#8221; wird zur Zeit unter der Assistenz der Loma Linda Universitätsklinik in Kalifornien betrieben. Ihre Arbeit hat die Klinik bereits 1996 während der Zeit der Taliban aufgenommen.  Die Loma Linda Universität, die sich durch spektakuläre Herzoperationen einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8220;Wazir Akbar Khan Hospital&#8221; ist ein Gesundheitszentrum für Opfer von Anschlägen</h3>
<p><strong>Der gesamte medizinische Dienst des staatlichen Krankenhauses &#8220;Wazir Akbar Khan&#8221; wird zur Zeit unter der Assistenz der Loma Linda Universitätsklinik in Kalifornien betrieben. Ihre Arbeit hat die Klinik bereits 1996 während der Zeit der Taliban aufgenommen.  Die Loma Linda Universität, die sich durch spektakuläre Herzoperationen einen Namen machte, ist eine Einrichtung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten und arbeitet engstens mit ADRA in Afghanistan zusammen.</strong></p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/wazir-akbar-khan-hospital_kabul-afghanistan02.jpg" alt="Dr. Thomas Kraner im Gespräch mit Patienten im Kabuler Krankenhaus" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Dr. Thomas Kraner im Gespräch mit Patienten im Kabuler Krankenhaus.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner </span></div></p>
<p>Wir haben auf unserer Reise bei einem Besuch des Krankenhauses die Gelegenheit, mit dem Chirurgen Thomas Kraner einige Abteilungen anzuschauen, in denen nicht nur allgemeine Unfallpatienten eingewiesen werden, sondern alle diejenigen, die bei einem Bombenanschlag innerhalb von Afghanistan verletzt werden.</p>
<p>Dr. Kraner ist bereits zum zweiten Mal im Rahmen des Projektes in Kabul. Mit gebrochenem Farsi versucht er, die Patienten zu ermuntern. Er beklagt, dass sich manche Menschen in Afghanistan aus religiöser Überzeugung ihrem Schicksal fügen und oft ohne medizinische Hilfe sterben müssen, die ohne Weiteres hätten gerettet werden können. Er berichtet über heftige Diskussionen im Ärztekreis des Krankenhauses zu diesem Thema.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/06/wazir-akbar-khan-hospital_kabul-afghanistan01.jpg" alt="Dr. Thomas Kraner vor dem ADRA Büro in Kabul" /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Dr. Thomas Kraner vor dem ADRA Büro in Kabul.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner </span></div></p>
<p>Hinzu kommt, dass die Krankenversorgung in Afghanistan kostenlos ist. Das führt nach Meinung vieler Ausländer dazu, dass weder die Ärzte, noch die Krankenpfleger sich für ihre Patienten einsetzen. Bevorzugt behandelt werden diejenigen, die dem Arzt zusätzliches Geld zustecken. Oder der Arzt lässt sie in seine &#8220;Privatpraxis&#8221; kommen. Dort erfährt der Patient die entsprechende Aufmerksamkeit.</p>
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		<title>Besuch der Gesundheitsprojekte in Bamiyan (Teil 3)</title>
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		<pubDate>Mon, 19 May 2008 06:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Krankenhaus in Panjab ist Teil des ADRA Projektes in der Provinz Bamiyan. Panjab als Ort hat etwa 10.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Die Bedeutung von Panjab ist &#8220;Fünf Wasser&#8221; (oder &#8220;Fünf Flüsse&#8221;).   Im &#8220;Büro&#8221; des Krankenhauses in Panjab erfahren wir mehr über die Gesundheitsarbeit. © Erich Lischek  Das Krankenhaus in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Krankenhaus in Panjab ist Teil des ADRA Projektes in der Provinz Bamiyan.</strong> Panjab als Ort hat etwa 10.000 Einwohner und ist die Hauptstadt des gleichnamigen Distriktes. Die Bedeutung von Panjab ist &#8220;Fünf Wasser&#8221; (oder &#8220;Fünf Flüsse&#8221;).</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/panjab-klinik-adra01.jpg" alt="Im “Büro” des Krankenhauses in Panjab erfahren wir mehr über die Gesundheitsarbeit." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Im &#8220;Büro&#8221; des Krankenhauses in Panjab erfahren wir mehr über die Gesundheitsarbeit. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Das Krankenhaus in Panjab verfügt über 31 Betten und hat eine Chirurgische Abteilung, eine Abteilung für allgemeine Krankheiten für Männer und eine Abteilung für Frauen und Kinder. Außerdem Entbindungsklinik, Ambulanzklinik für Männer, Frauen und Kinder, Impfabteilung, Röntgenanlage, ein Labor und zwei Apotheken: Eine fürs Krankenhaus und eine weitere für die Ambulanzen. Zum Komplex gehören außerdem eine Reparaturwerkstatt für die Krankenfahrzeuge und eine Wäscherei.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/panjab-klinik-adra03.jpg" alt="Die Einrichtung des Krankenhauses in Panjab ist sehr einfach." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Einrichtung des Krankenhauses in Panjab ist sehr einfach. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Insgesammt arbeiten im Krankenhaus und den Ambulatorien 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jährlich versorgen sie 2500 Patienten, die im Krankenhaus aufgenommen werden. Allein in der Ambulanz für Frauen sind es von Sonntag bis Donnerstag noch einmal 40-50 Patientinnen täglich. Monatlich werden etwa 25 Kinder in der Klinik geboren.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/panjab-klinik-adra02.jpg" alt="Ursula Meissner bereitet sich auf ihre “Operation” vor." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner bereitet sich auf ihre &#8220;Operation&#8221; vor. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
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		<title>Besuch der Gesundheitsprojekte in Bamiyan (Teil 2)</title>
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		<pubDate>Thu, 15 May 2008 05:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach der abenteuerlichen Reise in die Provinz Bamiyan waren wir nun in der Stadt Panjab angekommen. Das Treffen mit Rebecca de Graaf, unserer Mitarbeiterin vor Ort, war herzlich und wir wurden sehr freundlich aufgenommen. ADRA hat die Aufgabe, das Gesundheitsystem in den Provinzen Varas und Bamiyan aufzubauen und weiter zu betreuen. In beiden Provinzen gibt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach der abenteuerlichen Reise in die Provinz Bamiyan waren wir nun in der Stadt Panjab angekommen.</strong> Das Treffen mit Rebecca de Graaf, unserer Mitarbeiterin vor Ort, war herzlich und wir wurden sehr freundlich aufgenommen.</p>
<p>ADRA hat die Aufgabe, das Gesundheitsystem in den Provinzen Varas und Bamiyan aufzubauen und weiter zu betreuen. In beiden Provinzen gibt es mittlerweile neun so genannte &#8220;Basic Health Center&#8221;. Dort sind jeweile eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger, eine Hebamme und ein &#8220;Community Health Supervisor&#8221; tätig, außerdem zwei Impfärzte (&#8220;Vaccinators&#8221;) &#8211; einer an der Klinik und einer im mobilen Dienst.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/gesundheitsprojekt-adra-bamiyan03.jpg" alt="Ein Gesundheitszentrum in der Provinz Bamiyan, das von ADRA betrieben wird." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ein Gesundheitszentrum in der Provinz Bamiyan, das von ADRA betrieben wird. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>In jeder Provinz gibt es außerdem noch ein &#8220;Community Health Center&#8221;. Dort gibt es neben den bereits genannten Berufen jeweils zusätzlich noch einen weiteren Arzt. Außerdem gibt es in Panjab und in Varras noch jeweils ein Krankenhaus, über das ich im dritten Teil berichten werde.</p>
<p>Eine hervorragende Arbeit machen auch die so genannten &#8220;Community Health Workers&#8221;. Pro Gesundheitszentrum gibt es 9 bis 20 Personen, die in Erste Hilfe ausgebildet sind. Die genaue Anzahl der Mitarbeiter hängt von der Anzahl der Dörfer ab, die zum Einzugsgebiet der Gesundheitszentren gehören. Die Ausbildung dieser &#8220;Ersthelfer&#8221;, wie wir sie nennen würden, findet im Rahmen des Gesundheitsprogrammes in der Provinz Bamiyan statt, um bei kleineren Krankheiten Erste Hilfe leisten zu können. Sie haben z.B. Schmerztabletten, Durchfallmittel und andere Medikamente im Gepäck.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/gesundheitsprojekt-adra-bamiyan01.jpg" alt="Die Behandlungsdaten werden von den Community Health Workers ans Gesundheitszentrum gemeldet." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Behandlungsdaten werden von den Community Health Workers ans Gesundheitszentrum gemeldet. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Wie sie den Patienten behandelt haben, schreiben sie auf und geben diese Information an die Gesundheitszentren weiter. Die Patienten kommen dann in diese Einrichtung und werden dort weiter behandelt. Können sie dort nicht ausreichend versorgt werden, weil der Krankenpfleger oder die anderen Mitarbeiter nicht helfen können, werden diese dann an ein Krankenhaus in der Provinz oder ans Krankenhaus in Kabul überwiesen.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/gesundheitsprojekt-adra-bamiyan02.jpg" alt="Ursula Meissner im Gespräch mit Mitarbeitern eines Gesundheitszentrums." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner im Gespräch mit Mitarbeitern eines Gesundheitszentrums. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Neben der Ausbildung der Community Health Workers gehören noch die Ausbildung von Hebammen sowie die Durchführung von Schulungen zum Thema Familienplanung, Mutter-Kind-Ausbildung u.a. zum Gesundheitsprogramm von ADRA. Auch die Arbeit der Impfärzte gehört mit zum Umfang des Programms, die Mütter und ihre Kinder entsprechend gegen Krankheiten impfen.</p>
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		<title>Besuch der Gesundheitsprojekte in Bamiyan (Teil 1)</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/besuch-der-gesundheitsprojekte-in-bamiyan-teil-1/</link>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 05:00:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Reise zu den ADRA Gesundheitsprojekten in der Provinz Bamiyan war ein echtes Abenteuer. Nach zwölf Stunden Autofahrt über fünf Pässe um die 3500 Meter haben wir schließlich die Stadt Panjab erreicht. Am Saobarg Pass war ein LKW vom Weg abgekommen und versperrte uns den Weg. Erst musste der Weg freigeschaufelt werden, bevor wir weiterkonnten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Reise zu den ADRA Gesundheitsprojekten in der Provinz Bamiyan war ein echtes Abenteuer.</strong> Nach zwölf Stunden Autofahrt über fünf Pässe um die 3500 Meter haben wir schließlich die Stadt Panjab erreicht. Am Saobarg Pass war ein LKW vom Weg abgekommen und versperrte uns den Weg. Erst musste der Weg freigeschaufelt werden, bevor wir weiterkonnten. Danach kam der Kharqol Pass und der Nargiss Pass.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/weg-nach-panjab-bamiyan.jpg" alt="Der Weg nach Panjab in die Provinz Bamiyan." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Der Weg nach Panjab in die Provinz Bamiyan. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>In einem &#8220;Hotel&#8221; in der Stadt Kharquol  haben wir geschlafen, weil der Fahrer nicht mehr konnte. Außerdem hatten wir noch mindestens drei Stunden Autofahrt vor uns, buchstäblich durchs Gelände, um ins zentrale Hochland zu kommen. &#8212; Die Schotterpiste &#8220;Straße&#8221; zu nennen, wäre ein Beleidigung für unser Feldwege! </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/weg-nach-panjab-bamiyan02.jpg" alt="In diesem “Hotel” haben wir geschlafen, weil unser Fahrer zu müde war." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">In diesem &#8220;Hotel&#8221; haben wir geschlafen, weil unser Fahrer zu müde war. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Die Projektleiterin Rebecca de Graaf hatte ja damit gerechnet, dass wir noch am Abend ankommen. Sie waren alle in Sorge und fragten bei Vinod Nelson, dem Direktor von ADRA Afghanistan, an, was los sei. Zu uns gab es keine Handy-Verbindung. Wir fahren weiter durch eine Landschaft, wie im Hochland der Anden oder des Himalaya. Wild und karg, dabei doch bezaubernd schön.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/weg-nach-panjab-bamiyan04.jpg" alt="Die Landschaft ist hier im Hochland wirklich beeindruckend." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Landschaft ist hier im Hochland wirklich beeindruckend. </span><span class="ImageTextC">© Erich Lischek </span></div></p>
<p>Die Bewohner des zentralen Hochlandes – so erzählen uns die Mitarbeiter aus Afghanistan während der Fahrt – fühlen sich von der Welt vernachlässigt. &#8220;Das ganze Geld geht dorthin, wo sich die Leute bekriegen. Hier leben die Menschen unter der Armutsgrenze von zwei Dollar pro Tag.&#8221; sagen sie. Die Menschen haben bisher kaum Chancen, Lebensmittel haltbar zu machen. Die Hauptproduktion liegt auf Getreide. Es gibt Äpfel, aber kaum andere Obst- oder Gemüsesorten. In dieser Gegend baut auch niemand Mohn an. Honig wäre ein Produkt, das Einnahmen bringen könnte. Jedenfalls zeigt sich eine sehr starke Offenheit dafür.</p>
<p>Das Gespräch über die Nachhaltigkeit des Gesundheitsprojektes war für mich interessant. Der Projektkoordinator meinte, dass die kostenlose Behandlung durch die Ärzte auf die Dauer nicht möglich ist: &#8220;Woher soll ständig das Geld kommen? Die Betroffenen sollten in der Lage sein, dafür zu bezahlen. Dazu müssten sie aber über mehr Einkommen verfügen. Oder es muss ein &#8216;Versicherungssystem&#8217; aufgebaut werden.&#8221; Gute Überlegungen, denke ich bei mir.</p>
<p>Wir erreichen schließlich Panjab, einen Ort mit 10.000 Einwohnern und zugleich Hauptstadt des Distriktes Panjab in der Provinz Bamiyan.</p>
<p>Das Gesundheitsprojekt von ADRA hat etwa zwanzig Mitarbeiter. Sie unterhalten ein Krankenhaus, vier Kliniken, fünf Gesundheitszentren und drei Ambulanzfahrzeuge. Diese Einrichtungen darf man sich in Größe und Einrichtung bei Weitem nicht so vorstellen, wie bei uns in Deutschland. <strong>Im zweiten und dritten Teil meines Berichts werde ich die Arbeit der so genannten &#8220;Community Health Workers&#8221; vorstellen und über das Krankenhaus in Panjab berichten.</strong></p>
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		<title>Familie Fatami näht für den Lebensunterhalt</title>
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		<pubDate>Sun, 04 May 2008 09:11:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Decken]]></category>
		<category><![CDATA[Familie]]></category>
		<category><![CDATA[Frauen]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen haben wir von einem Projekt berichtet, das Menschen in Afghanistan auf dreifache Weise zu Gute kommt. Jahr für Jahr wird dieses Projekt wiederholt. Mit Rohstoffen vom regionalen Markt werden von bedürftigen Frauen Decken genäht, die im Winter an die arme Landbevölkerung in Afghanistan verteilt werden.   Familie Fatami ist auf das Nähen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Wochen haben wir <a href="http://afghanistan.adra.de/die-lage-der-frauen-in-afghanistan/" title="Die Lage der Frauen in Afghanistan">von einem Projekt berichtet</a>, das Menschen in Afghanistan auf dreifache Weise zu Gute kommt. Jahr für Jahr wird dieses Projekt wiederholt. Mit Rohstoffen vom regionalen Markt werden von bedürftigen Frauen Decken genäht, die im Winter an die arme Landbevölkerung in Afghanistan verteilt werden.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/decken_afghanistan02.jpg" alt="Familie Fatami ist auf das Nähen von Steppdecken für ihren Lebensunterhalt angewiesen." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Familie Fatami ist auf das Nähen von Steppdecken für ihren Lebensunterhalt angewiesen. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Bei unserem Besuch treffen wir Familie Fatami. Der Ehemann ist im Krieg durch Raketen schwer verletzt worden. Es fehlt ein Stück der Schädeldecke, seine linke Hand ist völlig gelähmt. Er kann keiner Arbeit mehr nachgehen. Das Ehepaar hat vier Mädchen. Die Mutter ist Teil des Programms, das vor fünf Jahren von ADRA ins Leben gerufen wurde.</p>
<p>Eine Frau kann bis zu drei Decken täglich produzieren. Gemeinsam mit ihren heranwachsenden Töchtern produziert Familie Fatami vier Decken am Tag. Mit diesen Einnahmen haben sie eine sehr gute Überlebenschance.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/05/decken_afghanistan01.jpg" alt="Ursula Meissner lässt sich erklären, wie die Decken genäht werden." /> </p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Ursula Meissner lässt sich erklären, wie die Decken genäht werden. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Insgesamt erhielten rund 300 Frauen wie die Mutter der Familie Fatami eine Ausbildung im Nähen dieser Decken. Außerdem lernten sie Lesen, Schreiben und Rechnen. Seit Beginn des Projekts erhalten sie jedes Jahr den Auftrag von ADRA, zwischen 14.000 – 20.000 solcher &#8220;Quilts&#8221; (Steppdecken) zu nähen. Diese werden dann an Menschen in den entlegenen Bergregionen verteilt. Sie spenden über den Winter Wärme und tragen somit zum Überleben bei.</p>
<p>Vinod Nelson, der Leiter von ADRA Afghanistan, würde diese Arbeit gerne zu einem Ganzjahresprogramm erweitern und nicht nur Aufträge erteilen, wenn ein weiteres Projekt ansteht, das vom Auswärtigen Amt mitfinanziert wird. Schließlich sind Menschen wie die Familie Fatami das ganze Jahr über auf diesen Lebensunterhalt angewiesen.</p>
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		<title>Rebecca engagiert sich in Afghanistan</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 08:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
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		<category><![CDATA[NGO]]></category>

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		<description><![CDATA[Rebecca de Graaff ist seit August 2007 für ein Gesundheitsprojekt in Bamiyan verantwortlich. Sie ist seit dem Wintereinbruch und dem Abzug der PTA (eine paramilitärische Organisation aus Neuseeland) Anfang Dezember 2007 die einzige ausländische Vertreterin im Distrikt von Panjab und Warras, dem zentralen Hochland von Afghanistan.

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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/rebecca_afghanistan01.jpg" alt="Eine nachdenkliche Rebecca in Bamiyan (zentrales Hochland von Afghanistan)" /></strong></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Eine nachdenkliche Rebecca in Bamiyan (zentrales Hochland von Afghanistan). </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Rebecca de Graaff ist seit August 2007 für ein Gesundheitsprojekt in Bamiyan verantwortlich.</strong> Die 36-jährige Amerikanerin hat einen Holländischen Vater und eine Indonesische Mutter. Sie ist seit dem Wintereinbruch und dem Abzug der PTA (eine paramilitärische Organisation aus Neuseeland) Anfang Dezember 2007 die einzige ausländische Vertreterin im Distrikt von Panjab und Warras, dem zentralen Hochland von Afghanistan.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/rebecca_afghanistan02.jpg" alt="Rebecca beim Frühstück in Afghanistan — Brotaufstrich aus Deutschland" style="float: left; margin-right: 10px" /></p>
<p>Bei einem Besuch des ADRA Gesundheitsprojektes fragen Fotojournalistin Ursula Meisser und ich, wie sie als junge Frau und zudem als Ausländerin in dieser unwirtlichen Gegend klarkommt.</p>
<p><em>&#8220;Ich bin zwar alleine hier, aber ich habe keine Angst. Ich fühle mich sicher. Ich gehe alleine in die Berge ohne Begleitung, aber ich fühle mich doch oft einsam, so allein in dieser rauen und trotzdem sehr wildromantischen Landschaft.&#8221;</em></p>
<p>Ein Strahlen huscht über ihr Gesicht: <em>&#8220;Ich freue mich, dass ich mit Euch mal jemanden habe, mit dem ich auf ähnlicher Wellenlänge bin und über die Dinge sprechen und lachen kann. Das kann ich ja sonst nicht mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.&#8221;</em></p>
<p>Und dann erzählt sie von den Menschen, für die sie hier arbeitet: <em>&#8220;Die Menschen hier gehören zum Volksstamm  Hasara, die sich schon seit jeher vernachlässigt fühlen. Sie sind unheimlich freundlich und gastfrei. Das Einkommen der überwiegend  ländlichen Bevölkerung liegt unter der Armutsgrenze.&#8221;</em></p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/rebecca_afghanistan03.jpg" alt="Rebecca mit ihrem Assistenten sowie dem Leiter für Logistik bei ADRA in Panjab" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD"> Rebecca mit ihrem Assistenten sowie dem Leiter für Logistik bei ADRA in Panjab. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Sie berichtet, dass die Menschen trotz ihrer Armut nicht bereit waren, den landwirtschaftlichen Rat von Oxfam anzunehmen, neben Kartoffeln und Weizen auch noch Gemüse wie Blumenkohl, Kraut, Gurken, Karotten und Tomaten anzubauen. Daher gab die NGO ihre Pläne in dieser Gegend auf und hat die Region verlassen – so ein Vertreter von FAO (&#8220;<em>Food and Agriculture Organization</em>&#8221; der Vereinten Nationen), den ich vor dem Abflug in Bamiyan getroffen habe.</p>
<p><div id="HighlightBoxBig" class="HbLeftBig clearfix"><div id="HbTopBig"><span class="HbHlBig">Autor Erich Lischek</span></div><div id="HbBtmBig">Erich Lischek ist der Geschäftsführer von ADRA Deutschland und leitet seit 1986 die Geschicke der Hilfsorganisation. Er war bereits mehrfach in Afghanistan, zuletzt im März 2008 zusammen mit Fotojournalistin Ursula Meissner. </div></div></p>
<p><strong>Trotzdem hat ADRA die Arbeit auf dem Gebiet der Gesundheit aufgegriffen, die zurzeit von Rebecca als einziger „Ausländerin“ vor Ort geleitet wird. Eine nicht leichte Aufgabe.</strong></p>
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		<title>Ansiedlungsprogramm von Flüchtlingen in Bariquab</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 07:38:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
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		<description><![CDATA[Herr Zahir, Ursula Meissner und ich sind auf dem Weg nach Bariquab, einem Gebiet 60 Kilometer von Kabul entfernt. ADRA führt dort mit Hilfe des Auswärtigen Amtes ein Winterhilfsprojekt für angesiedelte Flüchtlinge durch. Wir wollen das Gebiet besuchen, weil ADRA weitere Maßnahmen plant, um den Menschen nachhaltig zu helfen. In Absprache mit dem Ministerium für Flüchtlings- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Herr Zahir, Ursula Meissner und ich sind auf dem Weg nach Bariquab</strong>, einem Gebiet 60 Kilometer von Kabul entfernt. ADRA führt dort mit Hilfe des Auswärtigen Amtes ein Winterhilfsprojekt für angesiedelte Flüchtlinge durch. Wir wollen das Gebiet besuchen, weil ADRA weitere Maßnahmen plant, um den Menschen nachhaltig zu helfen. In Absprache mit dem Ministerium für Flüchtlings- und Wiederansiedlungsprogramme geht es darum, mehr als 5000 Menschen zu einer Unterkunft zu verhelfen und ihnen Zugang zu Wasser, Toiletten und Abwasser zu ermöglichen. </p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/bariquab-fluechtlinge01.jpg" alt="Flüchtingsdorf in Bariquab, 60 Kilometer von Kabul entfernt" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Flüchtingsdorf in Bariquab, 60 Kilometer von Kabul entfernt. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Wir fahren in Richtung Westen von Kabul</strong>, vorbei an großen Bauunternehmen mit großem Fuhrpark, an Speditionen und Lagerhäusern von Importeuren, die Dinge des täglichen Gebrauchs, aber auch Obst, Hühnchen,  Gemüse aus Pakistan und Iran importieren. Vorbei an einer Unzahl von Tankstellen und den weit von der Straße entfernten &#8220;US und ISAF- Kasernen&#8221;.</p>
<p>Unser Fahrer deutet mit seinem Finger auf großflächige Anlagen und meint: &#8220;Hier soll ein neues Kabul entstehen!&#8221; Ob, wie und wann das wirklich realisiert werden kann? Kaum einer hat darauf eine Antwort. Auf der wüstenähnlichen Landschaft fallen uns verschieden große Zelt auf, davor einige Kamele und natürlich Schaf- und Ziegenherden. &#8220;Nomaden?&#8221; frage ich. Der Fahrer nickt.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/bariquab-fluechtlinge02.jpg" alt="Trostlos liegt das Dorf der Flüchtlinge im Nebel" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Trostlos liegt das Dorf der Flüchtlinge im Nebel. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Schließlich sehen wir &#8211; etwa einen Kilometer vom Straßenrand entfernt &#8211; eine Ansiedlung von Hütten, die auf den ersten Blick wie ein altes Dorf wirkt. Wir sind in Bariquab. Ein öder Landstrich ohne Baum oder Strauch. Der Regen, den das Land so dringend braucht, hatte am Abend zuvor begonnen und macht die Landschaft nun noch trostloser. </p>
<p><strong>Es gibt keine Straße die direkt ins Dorf führt, nur Trampelpfade.</strong> Dem allradgetriebenen Fahrzeug wäre der Zugang schon möglich gewesen. Wir verzichten darauf und lassen uns von den herbeieilenden Dorfbewohnern über ihre Nöte aufklären. Sie sind von Pakistan, wo sie teilweise seit 20 Jahren lebten, mit ihren Familien zurück nach Afghanistan gekommen. Einige von ihnen mussten zunächst in den Ruinen von öffentlichen Gebäuden unterkommen. Jetzt haben sie, und das ist ja positiv, ein Stück Land bekommen. Außerdem Material, um ihre Häuser mit einer Latrine zu bauen. Auch ein Brunnen wurde für die rund 8000 Menschen errichtet.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/bariquab-fluechtlinge04.jpg" alt="Die Ältesten in Bariquab beklagen ihre Situation, keine Arbeit - kein Einkommen." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Die Ältesten in Bariquab beklagen ihre Situation. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Die sechs Ältesten beklagen sich darüber, dass weder eine Straße, noch eine Schule oder eine Krankenstation zur Verfügung stehen.</strong> Das größte Problem für sie ist jedoch die Frage, wie sie in dieser trostlosen Gegend überleben sollen, wo sie keine Arbeitsmöglichkeit haben. Gut für den, der einer Arbeit als Tagelöhner in Kabul nachgehen kann. 60 Kilometer entfernt liegt die Afghanische Hauptstadt. Die wöchentlichen Einnahmen eines solchen Glücklichen, der Arbeit gefunden hat, liegt bei 10 US $ die Woche. Und wenn &#8220;nur&#8221; Mädchen in der Familie sind &#8211; wer ist dann in der Lage, soviel Einnahmen zu haben, um zu überleben?</p>
<p><div id="HighlightBoxBig" class="HbLeftBig clearfix"><div id="HbTopBig"><span class="HbHlBig">Autor Erich Lischek</span></div><div id="HbBtmBig">Erich Lischek ist der Geschäftsführer von ADRA Deutschland und leitet seit 1986 die Geschicke der Hilfsorganisation. Er war bereits mehrfach in Afghanistan, zuletzt im März 2008 zusammen mit Fotojournalistin Ursula Meissner. </div></div></p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/bariquab-fluechtlinge03.jpg" alt="Zwei Flüchtlingsjungen erzählen uns von ihrer Situation." /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Zwei Flüchtlingsjungen erzählen uns von ihrer Lage. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Plötzlich rauscht ein amerikanischer Armeekonvoi vorbei. Gepanzerte Fahrzeuge, die hier patrolieren. Ich frage mich: <strong>&#8220;Wird dieses Land Afghanistan durch Militäreinsätze oder eher durch den Einsatz von NGO&#8217;s wie uns als ADRA eine Chance haben? Werden die beiden Jungen eine Chance bekommen? Werden sie bessere Zeiten erleben?&#8221;</strong></p>
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		<title>Zuhar schenkt Frauen in Afghanistan neue Hoffnung</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/zuhar-schenkt-frauen-in-afghanistan-neue-hoffnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 12:11:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hilfsprojekte]]></category>
		<category><![CDATA[ADRA]]></category>
		<category><![CDATA[Ausbildung]]></category>
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		<description><![CDATA[Bei unserem Besuch in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, haben wir ein kleines Projekt besucht, das Frauen neue Hoffnung schenkt. Angestoßen von Vreni Jaggi, einer jetzt pensionierten ADRA-Mitarbeiterin, absolvieren jedes Jahr zwölf Frauen in Kabul eine Ausbildung im Sticken von Sofakissen, Decken und Babykleidung.

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Ausbildung für Frauen, die während der Talibanzeit keine Chancen hatten</h3>
<p>Bei unserem Besuch in Kabul, der Hauptstadt Afghanistans, haben wir ein kleines Projekt besucht, <strong>das Frauen neue Hoffnung schenkt</strong>. Angestoßen von Vreni Jaggi, einer jetzt pensionierten ADRA-Mitarbeiterin, absolvieren jedes Jahr zwölf Frauen in Kabul eine Ausbildung im Sticken von Sofakissen, Decken und Babykleidung.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/handarbeit_frauen-in-afghanistan01.jpg" alt="Frauen in Afghanistan haben neue Hoffnung" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Im Projekt von ADRA lernen Afghanische Frauen zu sticken. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><em><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/handarbeit_frauen-in-afghanistan03.jpg" alt="Lehrerin Zuhar bringt Frauen in Afghanistan Lesen und Schreiben bei" style="float: left; margin-right: 10px" />&#8220;Selbstverständlich müssen die Frauen dazu auch lesen, schreiben und rechnen können&#8221;</em> sagt die Lehrerin Zuhar. Sie hilft mit viel Geduld beim Nachholen dessen, was die Frauen in ihrer Jugendzeit nicht lernen konnten. Denn während der Zeit der Herrschaft der Taliban waren Frauen in Afghanistan vom Zugang zur Schule ausgeschlossen.</p>
<p>Die Ausbildungsleiterin ist die Schwester von Herrn Zahir, dem Leiter der einheimischen Organisation RARA. Er ist bereits genauso lange im Einsatz, wie ADRA Deutschland sich in Afghanistan engagiert und es besteht dadurch eine gute Verbindung. Die Ausbildungsleiterin war für acht Jahre als Flüchtling in Pakistan und hat dabei ihr Geschäft verloren. Sie selbst ist ausgebildete Schneiderin.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/handarbeit_frauen-in-afghanistan02.jpg" alt="Frauen in Afghanistan lernen lesen und schreiben" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Aber auch Lesen, Schreiben und Rechnen steht auf dem Programm. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Nach einem Jahr sind die Frauen in der Lage, herrvorragende Stickerein anzufertigen. Die Produkte werden teilweise in die Schweiz geliefert, wo sie Vreni Jaggi in Kirchengemeinden anbietet. Viele dieser Handarbeiten werden auch von Kunden in Auftrag gegeben.</p>
<p>Ein Großteil der Waren aber bleibt im Land und wird über den lokalen Handel vertrieben. Auf Anfrage stellen dann die ausgebildeten Frauen Erstlingsausstattungen für Babys her, wie auf dem Foto zu sehen ist, oder auch spezielle Hochzeitskleidung. <strong>Auf diese Weise haben die ausgebildeten Frauen eine Zukunft und damit Hoffnung für Ihr neues Leben in Afghanistan.</strong></p>
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		<title>Mudschaheddin ist nun stolzer Hotelbesitzer</title>
		<link>http://afghanistan.adra.de/mudschaheddin-ist-nun-stolzer-hotelbesitzer/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Apr 2008 13:26:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Erich Lischek</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Aufbau]]></category>
		<category><![CDATA[Bamiyan]]></category>
		<category><![CDATA[Hotel]]></category>
		<category><![CDATA[Mudschaheddin]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir kommen am Samstag, 29. März 2008 mit dem "Echo-Flug" von Kabul in Bamiyan an. Diese Stadt liegt ca. 150 Kilometer Luftlinie im Westen der Afghanischen Hauptstadt. Weil das Auto Probleme hat, werden wir zunächst zum Zuhak Hotel gebracht, um dort zu essen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Zuhak Hotel in Bamiyan &#8212; Treffen mit Sultan Alie </h3>
<p><strong>Wir kommen am Samstag, 29. März 2008 mit dem &#8220;Echo-Flug&#8221; von Kabul in Bamiyan an.</strong> Diese Stadt liegt ca. 150 Kilometer Luftlinie im Westen der Afghanischen Hauptstadt. Weil das Auto Probleme hat, werden wir zunächst zum Zuhak Hotel gebracht, um dort zu essen. Zuhak ist der Name eines Persischen Herrschers aus dem 6. Jahrhundert, um den sich verschiedene Mythen ranken.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/sultan_zuhak01.jpg" alt="Sultan Alie im Zuhak Hotel" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Hotelbesitzer Sultan Alie im Zuhak Hotel in Bamiyan.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p>Der Inhaber des Hotels ist<strong> Sultan Alie</strong>, Sohn von Gurban Alie. Er gesellt sich zu uns und fragt uns, woher wir kommen &#8212; Deutschland. Die Augen Leuchten. Natürlich kennt er Hitler. Er erzählt, dass er in Kabul zur Schule gegangen ist und starkes Interesse an Deutscher Geschichte habe.</p>
<p><strong>Wie alt er ist, frage ich.</strong> 32 Jahre. Er zeigt er uns seinen Pass.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/sultan_zuhak03.jpg" alt="Sultan Alie zeigt seinen Pass" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Sultan Alie zeigt uns seinen Pass. Er war bei den Mudschaheddin. </span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Stolz berichtet er:</strong> &#8220;Ich war bei den <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Mudschaheddin&amp;redirect=no" title="Mudschaheddin bei Wikipedia">Mudschaheddin</a>.&#8221; Ursula Meissner erzählt, wie sie bei einem früheren Besuch in Afghanistan mit den Mudschaheddin über Land gezogen ist. Das Eis ist gebrochen.</p>
<p>Ob er Familie hat, will ich wissen. Mit traurigem Blick erzählt er, den Tränen nahe: <em>&#8220;Meine Frau und meine beiden Kinder sind bei einem Raketenangriff in Kabul ums Leben gekommen. Mein Haus wurde schwer getroffen. Ich selbst kam mit dem Leben davon. Hand und Fuß waren gebrochen und ich hatte eine Verletzung am Hals. Meine Frau war clever – ich habe sie sehr lieb gehabt.&#8221;</em> Er wirkt sehr traurig.</p>
<p><strong>Sultan erzählt, dass sein Vater auch clever war.</strong> Er hat drei Geschäfte aufgebaut: In Herat und in Kabul. Dabei konnte er weder lesen, noch schreiben.</p>
<p><img src="http://afghanistan.adra.de/wp-content/uploads/2008/04/sultan_zuhak02.jpg" alt="Sultan Alie auf dem Dach seines Hotels" /></p>
<p><div id="ImageText"><span class="ImageTextD">Auf dem Dach des Zuhak Hotels in Bamiyan.</span><span class="ImageTextC">© Ursula Meissner</span></div></p>
<p><strong>Wir sind auf dem Dach des Hotels.</strong> Er zeigt mir auf  der gegenüberliegenden Seite ein Ausbildungszentrum  für Frauen: Sie lernen Lesen und Schreiben, Nähen und andere Dinge. Daneben befindet sich eine kleine Werkstatt für Motorräder: Dort werden Jugendliche ausgebildet – finanziert von einer Japanischen Hilfsorganisation.</p>
<p><div id="HighlightBox" class="HbRight clearfix"><div id="HbTop"><span class="HbHl">Autor Erich Lischek</span></div><div id="HbBtm">Erich Lischek ist der Geschäftsführer von ADRA Deutschland und leitet seit 1986 die Geschicke der Hilfsorganisation. Er war bereits mehrfach in Afghanistan, zuletzt im März 2008 zusammen mit Fotojournalistin Ursula Meissner. </div></div></p>
<p>Er findet es schade, dass es keine Produktionsstätten gibt, die Fahrräder oder Motorräder herstellen, damit die Menschen Arbeit bekommen. Auch für Frauen. Er sagt: &#8220;Sie müssen nicht nur zu Hause herumsitzen!&#8221;</p>
<p><strong>Sultan Alie beteiligt sich aktiv am Aufbau Afghanistans:</strong> Er hat einen Kredit von einer amerikanischen NGO (&#8220;Non-Governmental Organisation&#8221;) bekommen &#8212; 20.000 $ und bildet &#8220;Kellner&#8221; und &#8220;Köche&#8221; aus.</p>
<p>Bei dieser Gelegenheit weist er auf seinen Shop hin. Er hat nicht nur ein Hotel, das ab und zu Touristen aufnimmt, sondern nebenbei auch einen Laden eingerichtet. Die Touristen führt er dorthin, damit sie Artikel kaufen, die von einheimischen Frauen, aber auch anderen Handwerkern hergestellt werden.</p>
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