Afghanische Frauen erfahren grenzübergreifende Hilfe
Kategorien: Hilfsprojekte
Tags: Afghanistan, Armut, Bildung, Frauen, Hilfsprojekt, Kinder, Menschen, Wiederaufbau
Was bewegt Menschen dazu, anderen, die sich in einer wesentlich schlechteren Situation befinden, aktiv zu helfen? In der Regel sind es einschneidende persönliche Erfahrungen. Auch Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher haben diese Erfahrungen gemacht. Während ihres Studiums in Kanada kamen die jungen Frauen mit den strengen Gesetzen und der Unterdrückung afghanischer Frauen in Berührung – und beschlossen, etwas dagegen zu tun.
Um die Lage der Frauen in Afghanistan besser verstehen zu können, wandten sie sich an die kanadische Schriftstellerin Deborah Ellis. Diese hatte sich bereits in verschiedenen Flüchtlingscamps ein Bild von der Situation machen können, in der afghanische Frauen leben. Beeindruckt von ihren Schilderungen gründeten Janice Eisenhauer und Carolyn Reicher die Organisation “Canadian Women for Women in Afghanistan“.
Bildung = Frieden: Eine Rechnung, die jedes Schulkind versteht
Die Organisation hat sich dem Ziel verschrieben, die Rechte der Frauen in Afghanistan zu sichern und Frauen und Kinder zu fördern. Dies bezieht sich besonders auf die Sicherung einer schulischen Ausbildung, durch die den Aufbau der Schule, der Übernahme von Lehrergehältern oder beispielsweise durch die Errichtung von Bibliotheken. Fast ein Dutzend Projekte betreut CW4WAfghan zur Zeit – ein Ende des Engagements ist nicht in Sicht.
Und weil die Rechnung „Bildung = Frieden” eigentlich ganz einfach ist, unterstützt die Organisation zudem die Initiative “Little Women for Little Women in Afghanistan“, die die Bildung junger Mädchen in Afghanistan fördert. Was persönliches Engagement also alles bewirken kann, das zeigt sich am Beispiel der beiden kanadischen Frauen, die die Situation afghanischer Frauen nicht mehr tatenlos mit ansehen wollten, sondern selbst aktiv geworden sind – und uns vor Augen führen, dass menschliche Hilfe nicht an der eigenen Türschwelle oder einer Ländergrenze endet.






Das finde ich ganz wunderbar, alle Frauen weltweit sollten sich unterstützen. Ich fange damit im Alltag an,… Grenzen abzubauen; indem ich international denke, fühle und handle. Ich denke, lebe und fühle international und mein Sohn und meine Tochter auch. Vorurteile teilen die Welt und Frankfurt, meine Stadt, ist international. Ich respektiere alle mir bekannten Religionen: Muslime, Christen(so wie ich ), Buddisten ect. p.p.
Es gibt in meinen Augen eine Higher Power/ Höhere Macht, ich nenne sie Gott, aber auch Allah, Buddha usw. sind okay. Und alle Frauen sehnen sich nach Liebe, Respekt und danach, würdevoll behandelt zu werden.Ich bewundere den Mut und die Tatkraft dieser tollen canadischen Frauen und danke euch dafür. Wir lieben, gebären und empfangen Kinder und ziehen sie groß, DAS allein verdient alle Liebe und Respekt. Ich bin nicht männerfeindlich, im Gegenteil. Auch sie sind oft Gefangene ihres eigenen Systems, ihrer Traditionen und ihrer Religion, die viel zu oft von Menschen/ Männern mißbraucht wird um sich Vorteile, in diesem fall gegenüber Frauen und Mädchen zu verschaffen und es wird an veralteten Traditionen festgehalten. Bildung und Aufgeschlossenheit ist eine große Waffe und die einzige.