ADRA

Damit Menschen wieder hoffen können.

ADRA Deutschland e.V. ist eine vom Staat unabhängige, selbstständige Hilfsorganisation der protestantischen Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten. Schwerpunkte der Arbeit sind die Katastrophen- und Entwicklungszusammenarbeit. Sinn und Ziel unserer Arbeit ist es, Menschen in körperlichen, wirtschaftlichen oder psychosozialen Notlagen beizustehen und eine Grundlage zu schaffen, damit sie eine Perspektive für Ihre Zukunft gewinnen können.

Als kirchliche Einrichtung hilft ADRA Menschen — unabhängig von ihrer politischen und religiösen Anschauung oder ihrer ethnischen Herkunft. ADRA steht für: “Adventist Development and Relief Agency”.

ADRA Deutschland e.V. - Damit Menschen wieder hoffen können

ADRA Deutschland — Damit Menschen wieder hoffen können.© Bucher Verlag

 

Hilfsprojekte in Afghanistan

Seit dem Jahr 2000 ist ADRA Deutschland auch in Afghanistan tätig. Zu jener Zeit war die Arbeit noch um ein vielfaches schwieriger, als zur heutigen Zeit. Ein eigenständiges ADRA-Büro vor Ort war nicht möglich, so dass Mike Perekrestenko, Leiter der Programmabteilung, damals nur durch direkte Gespräche und Organisation vor Ort Projekte durchführen konnte.

Erst 2002 bot sich die Chance, ein ADRA-Büro in Afghanistan zu eröffnen. Im Auftrag von ADRA Deutschland reiste der ADRA-Mitarbeiter Radek Spinka mit dem PKW von Pakistan nach Kabul (Flüge waren nicht möglich) und mietete ein Gebäude im Norden Kabuls, das bis heute das ADRA Afghanistan Büro beherbergt.

 

ADRA Deutschland in Afghanistan

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Die Zustände in der damaligen Zeit lassen sich nur schwer mit der heutigen Situation vergleichen. Afghanistan ist eines der ärmsten Länder der Welt, in manchen Regionen leben Menschen ausschließlich von Tee und Brot. 2002 war die Lage jedoch noch um ein vielfaches schlimmer.

Deshalb waren die ersten Projekte grundlegende humanitäre Hilfe, wie z.B. die Winterhilfe. Bewohner im Norden Afghanistans bekamen dicke Steppdecken und Plastikplanen. Viele Häuser waren durch 30 Jahre Krieg arg in Mitleidenschaft gezogen. Mit den Plastikplanen wurden im Winter die oft zimmergroßen Löcher abgedeckt. Außerdem wurden Schuhe und Öfen verteilt.

In der zweiten Phase (ab 2004) wurde mit langfristigen Projekten begonnen, strukturelle Hilfe anzubieten. Dabei wird insbesondere auf die Entwicklungszusammenarbeit geachtet. Gemeinsam mit den Notleidenden werden Programme vor Ort entwickelt und sie werden in die Arbeit eingebunden.

In der Nähe von Kabul, im Südosten, konnten Betroffene ihre eigenen Brunnen bohren und neue Häuser errichten, in die sie selbst mit ihren Familien einzogen. Finanziert und geleitet wurde das Programm von ADRA.

Seit dieser Zeit bemüht sich ADRA Deutschland, die Situation in Afghanistan langfristig zu verändern. Noch ist es ein langer Weg, bis sich Afghanistan zu einem Land entwickelt hat, das seinen Einwohnern einen grundlegenden Standard an Ernährung, Hygiene, Unterkunft und Bildung gewährleisten kann.

Bitte unterstützen Sie uns dabei, den Menschen in Afghanistan nachhaltig zu helfen.